Sport
International

Turnerinnen aus Grossbritannien feiern Bronze – aber zu früh

Olympics: Gymnastics Jul 30, 2024 Paris, France Georgia-Mae Fenton of Great Britain hugs teammates during the womens team final at the Paris 2024 Olympic Summer Games at Bercy Arena. Paris Bercy Arena ...
Zu früh gefreut: Die Britinnen werden am Ende Vierte.Bild: www.imago-images.de

Turnerinnen aus Grossbritannien feiern Bronze – aber zu früh

Im Turn-Teamwettbewerb triumphierten die USA mit Superstar Simone Biles. Ein kleines Drama erlebten die Britinnen zum Schluss.
31.07.2024, 04:2331.07.2024, 04:23
Melanie Muschong, paris / t-online
Ein Artikel von
t-online

Im Fokus des Turn-Teamwettbewerbs in der Bercy Arena in Paris stand die US-Mannschaft um Superstar Simone Biles, die am Ende auch gewann. Dramatische Schlussminuten erlebten allerdings die Turnerinnen aus Grossbritannien. Sie jubelten bereits über die Bronze-Medaille und lagen sich in den Armen – allerdings zu früh. Denn die angezeigte Wertung auf der Tafel war nicht die Finalwertung. Brasilien wurde Dritter, die Britinnen landeten auf Rang vier.

In der Mixed-Zone darauf angesprochen, sagte die 16-jährige Abigail Martin:

«Ich denke, es ist immer ärgerlich, der Vierte zu sein. Wir dachten wirklich, wir hätten es, aber leider hat es heute nicht geklappt. Aber ich bin einfach super stolz auf dieses Team.»

«Wir dachten wirklich, wir hätten es geschafft»

Auch ihre Teamkollegin Georgia-Mae Fenton erklärte: «Es ist natürlich ärgerlich, so knapp die Medaille zu verpassen. Wir dachten wirklich, wir hätten es geschafft. Wir dachten, wir hätten genug getan.» Becky Downie ergänzte: «Ehrlich gesagt, es ist hart. Aber gleichzeitig bin ich sehr stolz auf das Team. Wir sind rausgegangen und haben alles gegeben, was wir hatten.»

Über den Moment, als das Team dachte, sie hätten Bronze sicher, sagte Downie weiter: «Ich habe versucht, nicht zu sehr auf die Wertung zu schauen und Georgia hat mehr gerechnet, als wir am Balken geturnt haben. Wir dachten wirklich, dass wir genug getan haben. Es ist hart, besonders, wenn es so knapp ist.»

Doch das Team plant nicht aufzugeben. «Wir müssen stolz auf uns sein», so Fenton weiter. Die Britinnen freuten sich dennoch mit Biles und dem US-Team über Gold, wie Martin verriet: «Simone ist einfach unfassbar.»

Verwendete Quellen:

  • Eigene Beobachtungen vor Ort in der Bercy Arena in Paris
  • Eigene Aussagen aus der Mixed-Zone der Bercy Arena in Paris
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ein Puma zwischen Millionen und Träumen: Das ist Nati-Neuling Winsley Boteli
Tore, Traumsummen – und nun das erste Aufgebot für die Schweizer Nationalmannschaft: Winsley Boteli ist der Mann der Stunde. Dabei ist der 20-Jährige erstaunlich bodenständig geblieben. Über seine besondere Familie, seinen Traum von der grossen Karriere und einen Weg, der gerade steil nach oben führt.
Die Suche kann Stunden dauern. Tage. Wochen. Oder auch ewig. Wer in Patagonien versucht, einen Puma zu erhaschen, braucht Glück. Zu selten sind die Tiere mittlerweile geworden. Ihre Rarität hat sie zu etwas Besonderem gemacht. Etwas Nicht-Alltäglichem.
Zur Story