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Der grösste Triumph der Karriere: Jolanda Neff (rechts) wird Olympiasiegerin vor ihren Landsfrauen Sina Frei und Linda Indergand.
Der grösste Triumph der Karriere: Jolanda Neff (rechts) wird Olympiasiegerin vor ihren Landsfrauen Sina Frei und Linda Indergand.
Bild: keystone
Interview

Jolanda Neff: «Der Olympiasieg wird jeden Tag noch schöner»

Jolanda Neff ist eine von drei Schweizer Olympiasiegerinnen in Tokio. Mit ihrem Dreifach-Triumph schrieben die Mountainbikerinnen Sportgeschichte. Die 28-jährige St.Gallerin erzählt in ihrem ersten grossen Interview nach dem Titelgewinn, wie sie sich fühlt, wie sie mit den Erwartungen umgeht und inwiefern Stürze hilfreich sind.
08.08.2021, 10:52
Rainer Sommerhalder, Alessia Zulian / CH Media

Der Olympiasieg von Jolanda Neff erinnert an ein Drehbuch aus Hollywood. Irgendwo zwischen Romanze und Drama. Zuerst verletzt sich die Schweizerin fern der Heimat bei einem gemeinsamen Training mit ihrem Freund Luca so schwer, dass sie notoperiert werden muss. Viele Monate verstreichen, in denen die Ostschweizerin versucht, den Anschluss an die Weltspitze wieder zu finden.

Kaum hat sie ihn geschafft, bricht sich Neff nur sechs Wochen vor den Olympischen Spielen die Hand. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, die Sportlerin steigt erst wenige Tage vor dem Rennen erstmals wieder auf ihr Mountainbike – und gewinnt danach in absolut überzeugender Art und Weise die olympische Goldmedaille.

Elf Tage sind seit dem historischen Triumph vergangen. Fühlt sich der Olympiasieg heute anders an als direkt nach dem Rennen?
Jolanda Neff:
Ja, es wird jeden Tag noch schöner. Die ersten Emotionen waren derart intensiv, dass ich heulen musste. Jetzt kann ich es so richtig geniessen, da ich es mehr und mehr realisiere und auch derart viele tolle Nachrichten und Reaktionen erhalte.

Was macht diesen Erfolg für Sie besonders süss?
Es ist der Olympiasieg! Dieser Erfolg steht in meinem Sport über allem. Er ist nur alle vier Jahre möglich und es muss so viel zusammenpassen. Es gibt viele Fahrerinnen, die ein starkes Jahr haben und für eine gewisse Zeit vorne mitfahren. Sie alle können von einem solchen Erfolg träumen. Aber den Olympiasieg auch wirklich zu holen, ist letztlich doch etwas Unglaubliches.

Neff wird in ihrer Heimat Thal empfangen.
Neff wird in ihrer Heimat Thal empfangen.
Bild: keystone

Ich habe gelesen, Sie hätten schon als Kind vom Olympiasieg geträumt.
Nein, überhaupt nicht. Ich habe als Kind auch nie Olympische Spiele im Fernsehen verfolgt. Ich bin ohne TV-Apparat aufgewachsen. Diese Perspektive gab für mich auch nicht den Ausschlag, dass ich zum Mountainbike kam. Im Vordergrund stand die Freude, Rennen zu fahren.

Ab wann im Vorfeld haben Sie sich den Olympiasieg zugetraut?
Es bringt gar nichts, im Vorfeld darüber nachzudenken. Das führt zu nichts. Ich habe einfach versucht, die bestmögliche Vorbereitung zu machen. Und ich bin dabei stets flexibel geblieben, egal welche Situation eingetroffen ist. Auch nach dem Handbruch sechs Wochen vor Olympia musste ich mich neu orientieren. Vor allem das Einstellen auf neue Situationen und auf Rückschläge ist mir sehr gut gelungen.

Aber mit der Vorgeschichte war es sicherlich schwierig, das notwendige Selbstvertrauen aufzubauen?
Dieses Selbstvertrauen braucht es auf jeden Fall. Wichtig war, dass ich im Frühling einen wahren Steigerungslauf hingelegt habe und mich von Rennen zu Rennen verbessern konnte. Auch das Gefühl im Training bestätigte mir diese Steigerung. Selbst der Handbruch konnte meine Zuversicht nicht bremsen, denn jenes Rennen gab mir die Gewissheit, dass ich wieder ganz vorne mithalten kann.

Alle Schweizer Medaillen-Gewinner

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Alle Schweizer Medaillen-Gewinner bei Olympia 2020 in Tokio
quelle: keystone / laurent gillieron
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In dieser Zeit haben Sie eine Fähigkeit entwickelt, die Sie selber überrascht hat: Geduld!
Das stimmt. Ich war bisher in sehr vielen Situationen ein ungeduldiger Mensch. Seit meinem schweren Sturz im Dezember 2019 musste ich diese Geduld definitiv finden. Es gab immer wieder Rückschläge. Ich dachte oft, jetzt klappt es und es brauchte doch immer wieder von Neuem Geduld. Der Schlüssel für mich war meine Freude am Mountainbiken. Durch diese neu entdeckte Geduld kam ich auch völlig entspannt an die Olympischen Spiele.

Mussten Sie auch Ihren Ehrgeiz zügeln? Als Sportlerin suchen Sie den Erfolg, das war aber zuletzt zwei Jahre lang nicht realistisch.
Ich stehe immer auf der Startlinie mit dem Ehrgeiz, das Rennen gewinnen zu wollen – egal unter welchen Bedingungen. Entscheidend ist, dass man nicht das Handtuch wirft, wenn man einmal zwei Jahre lang nicht mehr gewinnt. Ich war zuvor sehr erfolgsverwöhnt, deshalb musste ich in den vergangenen zwei Jahren neben dem Ehrgeiz auch die Geduld entwickeln.

Ich habe alternierend immer wieder gedacht «Jolanda Neff ist ein Glückskind» oder «Jolanda Neff ist ein Pechvogel». Fühlten Sie sich ab und zu auch als etwas von beidem?
Ich denke, ich habe viel Glück. Selbst bei meinen Stürzen hatte ich sehr viel davon. Es hätte einige Male deutlich schlimmer herauskommen können. Ich hatte gute Schutzengel. Zu meinem Glück gehört auch mein tolles Umfeld. Dafür bin ich sehr dankbar.

Aber würden nicht erst Stürze ohne Verletzungsfolge so richtig Glück bedeuten?
Wer nie stürzt, der fährt wohl einfach zu langsam. Ein Sturz zeigt dir immer auch, dass du dich am Limit bewegst. Mit jedem Sturz lernst du von Neuem, wo dein Limit aktuell liegt. Wenn du im Sport top sein willst, dann musst du dein Limit suchen und finden. Logisch, dass diese Suche ab und zu weh tut.

Ein Sturz ist also auch Lernprozess?
Auf jeden Fall. Ich bin viele Male ohne Folgen gestürzt, aber ab und zu passiert halt was. Das ist Teil davon, wie man sich in unserem Sport verbessert.

Ihr steiniger Weg zum Olympiasieg erinnert an ein Märchen: Gibt es schon Anfragen aus Hollywood?
Nein, aber als Märchenfigur habe ich ja Erfahrung (lacht). Zur Lancierung des Trek-Velos haben wir ein Video gedreht, in dem ich Goldlöckchen spiele. Diese Figur will ja immer das Beste von allem – in diesem Fall das Velo.

Sie wären also bereit für diese Filmrolle?
Ja, ich bin bereit (lacht)!

Aber ein Buch darüber könnten Sie schreiben?
Nein, ich werde ganz sicher kein Buch schreiben!

Wieso nicht? Sie sind ja literarisch durchaus begabt?
Ich weiss, wie viel Arbeit das bedeutet. Meine frühere Teamkollegin Maja Wloszczowska schrieb 2014 eine Biografie. Sie hat zwischen den Trainings und Wettkämpfe praktisch jede Minute in dieses Projekt investiert. So etwas braucht immer viel mehr Zeit, als dass man denkt. Das habe ich auch erlebt, als ich im letzten Jahr viermal meine eigene Zeitschrift produzierte.

Was für eine Zeitschrift?
Vier Hefte mit dem Titel «Trois Mois» und jeweils rund 40 Seiten habe ich während Corona geschrieben. Primär für meine Sponsoren. Man konnte es auch öffentlich als Abonnement kaufen. Ich habe alles selber geschrieben, mich um das Design und Layout sowie die Produktion gekümmert.

Ihre erste Olympiaerfahrung 2016 in Rio entsprach nicht den eigenen Erwartungen. Welche Lehren daraus haben Ihnen jetzt geholfen?
Für mich war es in Tokio viel einfacher, weil ich diesmal nicht zu den Favoritinnen zählte. Der Fokus lag auf anderen Fahrerinnen und ich konnte mich in aller Ruhe auf das Rennen vorbereiten. Das half mir sehr. Auch an den Spielen selbst war es diesmal ganz anders.

Inwiefern?
Unser Wettkampf war auf einer Halbinsel vier Stunden ausserhalb der Stadt. Dort waren nur die Mountainbiker untergebracht. Das olympische Dorf ist zwar eine sehr coole Erfahrung, aber es ist auch vollkommen überwältigend. Man nimmt dort so viel auf und das kostet alles Energie. Diesmal war es komplett anders, sehr familiär. Alle Teams waren in kleinen Häuschen untergebracht. Mir kam es vor wie ein Skilager in der Schule.

Sie haben nach Rio viel geändert - auch mit der Begründung, sie seien in Richtung einer Depression gerutscht. Jüngst machten Tennisspielerin Naomi Osaka und Kunstturnerin Simone Biles ihre psychischen Schwierigkeiten öffentlich. Haben Sie sich ein Stück weit wiedererkannt?
Bei mir und wohl auch bei den zwei genannten Sportlerinnen war ein konkretes Problem der Grund für die Schwierigkeiten. Ich denke, es wird danach in der Öffentlichkeit zu sehr verallgemeinert und als psychische Störung darstellt. Bei mir stimmte es damals im Team nicht. Dieses wurde eine Woche nach Rio aufgelöst. Ich stand von einem Tag auf den anderen ohne Team da.

Freund Luca holt seinen Schatz am Flughafen ab.
Freund Luca holt seinen Schatz am Flughafen ab.
Bild: keystone

Und Sie erkennen auch bei Biles und Osaka eine konkrete Problematik?
Naomi Osaka wird aufgrund ihrer Herkunft ein Stück weit diskriminiert. Das ist in Japan nach wie vor ein grosses Tabu-Thema, das sie ganz konkret wahrnimmt. Simone Biles konnte ihre neu einstudierten Übungen in Tokio nicht umsetzen. Sie hat sich selber eine sportlich so hohe Herausforderung auferlegt und war nicht imstande, diese zu bewältigen. Auf dem Weg ganz an die Spitze tauchen immer wieder solche Probleme auf, die man überwinden muss. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies auch Biles und Osaka gelingt.

Dann haben Sie nicht das Gefühl, dass Sportlerinnen im Rampenlicht besonders gefährdet sind, an einer Depression zu erkranken?
Es kann passieren - vor allem wenn es sich um Erwartungen der Öffentlichkeit handelt, die man nicht mehr erfüllen kann. Ich persönlich bin mega froh, dass ich an einem Punkt in meiner Karriere Olympiasiegerin werden konnte, wo ich mich sehr geerdet und durch ein seit Jahren stabiles Umfeld unterstützt fühle. Ich kann heute gemeinsam mit meinem Umfeld mit einem solchen Erfolg umgehen. Ich fühle mich bereit und reif genug, die Verantwortung und die Verpflichtungen wahr zu nehmen, die ein Olympiasieg mit sich bringen. Ich weiss nicht, ob ich in Rio dafür bereits parat gewesen wäre.

Ein Olympiasieg basiert also auf viel mehr als nur gutem Training?
Ganz, ganz sicher! Das Training und die Form sind das eine, aber es gehört so viel mehr rundherum dazu, um einen solchen Erfolg zu feiern.

Ihr Vater Markus Neff ist auch Ihr Coach. Gibt es da ab und zu Reibungsflächen zwischen familiärer und sportlicher Beziehung?
Nein, wirklich nicht. Ich habe ein extrem gutes Verhältnis zu meinem Vater. Wir können über das Velofahren, aber auch über alles andere reden. Es ist eine gemeinsame Leidenschaft, die uns verbindet. Wir sind auch beide Fans des Radsports, schauen zusammen die Etappen der Tour de France. Wir verfolgen eigentlich alles, was im Velofahren passiert (lacht).

Mit dem Olympiasieg machen Sie sich im Schweizer Sport unsterblich. Es werden noch mehr Augen auf Sie gerichtet sein. Keine Angst, dass Ihr Privatleben dadurch zu kurz kommt?
Ich freue mich auf meine Aufgaben und darauf, den Mountainbike-Sport zu repräsentieren. Ich hoffe, dass ich unserem Sport einen Schub verleihen kann – auch dem Frauensport. Diese Energie soll nochmals etwas auslösen und die Unterstützung für Sportler in der Schweiz verbessern. Angst habe ich keine. Dank meines Umfelds werde ich garantiert auf dem Boden bleiben. Ich fühle mich in einer guten Position, in der ich selber entscheiden kann, was ich annehmen will und was nicht.

Auch die sportlichen Erwartungen werden durch diesen Erfolg nicht kleiner. Kann das nicht belasten?
Nein, ich fühle mich bereit. Mein Olympiasieg ist keine Überraschung. Niemand hat so viele Siege im Palmarès wie ich. Ich habe mir diesen Sieg verdient und ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Ich habe auch von vielen Konkurrentinnen danach die Gratulation erhalten, ich sei eine mehr als würdige Olympiasiegerin. Ein schönes Kompliment von Personen, die wissen, was hinter einem solchen Erfolg steckt.

Sie pendeln derzeit wegen Ihres Freundes und Ihrem Team zwischen zwei Welten. Wie weit unterscheidet sich das Leben in der Schweiz und in den USA?
Die Unterschiede sind gross. Es sind zwei ganz verschiedene Kulturen. Das Leben in den USA ist mit jenem in der Schweiz fast nicht vergleichbar. Ich geniesse es, neue Kulturen und neue Leute kennen zu lernen. Reisen ist eine Leidenschaft von mir. Und ich fühle mich auch in den USA bei meinem Freund und seiner Familie sehr wohl.

Hat sich mit dieser Beziehung der Begriff «Heimat» für sie verändert?
Heimat wird für mich immer die Schweiz bleiben. Ich bin Schweizerin und freue mich riesig, dieses Land im Sport zu repräsentieren.

Corona macht eine transkontinentale Beziehung nicht einfacher.
Die Reisebeschränkungen waren für unsere Beziehung eine grosse Herausforderung. Es war die längste Phase, in welcher wir getrennt waren. Ich hoffe ganz fest, dass der nächste Winter diesbezüglich besser wird.

Wann werden Sie Luca das nächste Mal sehen?
Ich habe ihn schon gesehen. Er war vor mir in der Schweiz und hat mich am Flughafen abgeholt. Das war megacool! Wir haben einige Tage gemeinsam verbracht.

Die Zwischensaison werden Sie wieder in den Staaten verbringen?
Wenn es machbar ist, werde ich einige Zeit in den USA sein. Derzeit ist es aufgrund der Einschränkungen noch nicht möglich.

Gibt es denn schon Pläne, wo ihr später zusammenleben wollt?
Nein. Wir sind beide noch jung und auf unsere Profikarrieren im Sport fokussiert. Derzeit ist die Idealvorstellung, im Sommer während der Wettkampfphase sechs Monate in der Schweiz zu verbringen und den Winter in North Carolina. So könnten wir die Reisetätigkeit auf einem vernünftigen Niveau halten. Durch Corona war das aber bisher vor allem ein theoretischer Plan.

Sie haben vor drei Jahren gesagt, das Geschichtsstudium sei «zurückgestellt». Sehen Sie sich denn nach ihrer Sportkarriere noch immer als Studentin?
Nein, das habe ich nicht vor. Ich konnte eineinhalb Jahre studieren. Dieses Kapitel ist für mich abgeschlossen.

Gibt es einen Zeithorizont für die Sportkarriere?
Überhaupt nicht. Ich will mir keinen solchen Zeithorizont setzen. Ich mache es, solange ich Freude dafür empfinde. Die Norwegerin Gunn-Rita Dahle hat mit 45 Jahren noch ein Weltcuprennen gewonnen (lacht).

Und wann bestreiten Sie Ihr nächstes Rennen?
Ende August die Weltmeisterschaft im Val di Sole in Italien. Die Europameisterschaft von nächster Woche in Serbien lasse ich hingegen aus. Das ist mir zu früh, zuerst brauche ich Zeit, um runterzufahren.

Ich gehe davon, Sie reisen auch an die WM mit Ambitionen?
Auf jeden Fall. Ich will den Schwung von den Olympischen Spielen mitnehmen und die Saison mit einem guten Resultat abschliessen.

Aber zuerst werden die Batterien aufgeladen. Auf welche Weise?
Ich bin derzeit spontan mit meinen Eltern für eine Woche in die Ferien gereist.

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