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epa07880989 Shelly-Ann Fraser-Pryce (3-R) of Jamaica is on her way to win the women's 100m final during the IAAF World Athletics Championships 2019 at the Khalifa Stadium in Doha, Qatar, 29 September 2019. EPA/SRDJAN SUKI

Der 100-m-Final der Frauen fand vor fast leeren Rängen statt. Bild: EPA

Brütende Hitze, miese Hotels, keine Fans – das ist die Skandal-WM in Katar

Die Leichtathletik-WM in Doha ist in aller Munde. Aber nicht wegen herausragender Leistungen der Sportler, sondern wegen diverser Probleme rund um den Anlass.



Seit dem Freitag und noch bis am Sonntag finden in Doha die 17. Leichtathletik-Weltmeisterschaften statt. Es sind, das lässt sich schon jetzt sagen, höchst umstrittene Titelkämpfe. Das sind die fünf grössten Ärgernisse:

Die Hitze (und die künstliche Kälte)

Bild

grafik: google

Schon bei der Vergabe der Weltmeisterschaften nach Doha wurden Bedenken wegen der klimatischen Bedingungen geäussert. Die Marathons werden deshalb um Mitternacht gestartet. Trotzdem wurden beim Frauen-Rennen noch 33 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 73 Prozent gemessen. Es wurde der langsamste Marathon der WM-Geschichte, knapp die Hälfte der Läuferinnen musste entkräftet aufgeben. Bilder von Athletinnen im Rollstuhl werden länger in den Köpfen bleiben als der Name der Weltmeisterin, Ruth Chepngetich aus Kenia.

epa07875413 Ruth Chepngetich of Kenya celebrates after crossing the finish line to win the women's Marathon race of the IAAF World Athletics Championships 2019 at the Al Corniche Water Front in Doha, Qatar, 28 September 2019. EPA/ALI HAIDER

Die Kenianerin Ruth Chepngetich lief in 2:32:43 Stunden zu Gold … Bild: EPA

epaselect epa07875426 Giovanna Epis (R) of Italy receives medical attention during the women's Marathon race at the IAAF World Athletics Championships 2019 in Doha, Qatar, 28 September 2019. EPA/ALI HAIDER

… während die Italienerin Giovanna Epis zu denjenigen gehörte, die aufgeben mussten. Bild: EPA

Auch die Geher bestreiten ihre Wettkämpfe mitten in der Nacht und leiden. «Sie haben uns in einen Backofen geschoben. Sie haben aus uns Meerschweinchen gemacht, Versuchstiere», wetterte Yohan Diniz, der 50-km-Weltmeister von 2017. Seine Titelverteidigung brach der zähe Franzose noch vor der Hälfte der Distanz ab. Als sein Nachfolger Yusuke Suzuki seinen Körper über die Ziellinie schleppte, war es 03.34 Uhr. Dass der Japaner den WM-Titel praktisch ohne Zuschauer errang, versteht sich da von selbst.

«Das ist respektlos gegenüber den Athleten. Die Funktionäre vergeben die WM hierhin, jetzt sitzen sie in kühlen Räumen oder schlafen.»

Wolha Masuronak (Ukraine), Fünfte des Marathons

«Es fühlt sich an, als würde man sich im Dunstkreis eines LKW-Auspuffes bewegen, nur will dieser feuchtschwüle Schwall dann einfach nicht mehr abreissen», beschrieb eine SRF-Reporterin die Hitze in Doha. Im Stadion ist die Hitze erträglich – weil die Arena auf 24 bis 28 Grad heruntergekühlt wird. Der gesamte Strom dafür komme aus erneuerbaren Energien, verspricht Katar.

So kühlt Katar das Stadion der Leichtathletik-WM

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Die Temperaturen in den Katakomben des Stadions sind hingegen ein Problem. Dort läuft die Klimaanlage auf Höchststufe. Die Schweizer Sportler wurden deshalb instruiert, immer eine Jacke dabeizuhaben. Die Erkältungsgefahr ist gross, wenn man sich mal draussen aufhält, wo es tropisch schwül-heiss ist, und mal in stark heruntergekühlten Räumen.

Der Basler Sprinter Alex Wilson nahm beim ersten Einsatz keine Jacke mit und gab danach zu, dass dies ein Fehler gewesen sei. Er tritt heute um 19.50 Uhr zum Halbfinal über 200 m an.

Die Entscheidungen heute

Hochsprung F, 19.30 Uhr.
5000 m M, 20.20 Uhr.
Diskus M, 20.25 Uhr.
3000 m Steeple F, 20.50 Uhr.
800 m F, 21.20 Uhr.
400 m Hürden M, 21.40 Uhr.

Schweizer Einsätze:
Mujinga Kambundji und Sarah Atcho: 200 m F, Vorlauf, 16.05 Uhr.
Jason Joseph: 110 m Hürden M, Vorlauf, 19.05 Uhr.
Alex Wilson: 200 m M, Halbfinal, 19.50 Uhr.​

Die fehlenden Zuschauer

40'000 Plätze bietet das Khalifa International Stadium. Gebraucht werden sie nicht, denn die Leichtathletik-WM findet praktisch ohne Zuschauer statt. Die oberen Ränge wurden vorsorglich mit grossen Planen abgedeckt und verschiedenfarbige Sitzschalen sollen die Illusion erzeugen, dass Fans da sind.

Touristen sind kaum für die WM nach Katar geflogen, die Einheimischen scheint der Sport nicht so zu interessieren wie ihre Herrscher und weil Katar von den Nachbarländern politisch abgeschnitten wird, kommen auch von dort keine Fans. Den Männer-Final über 100 m, stets der Höhepunkt einer Leichtathletik-WM, fand am Samstagabend vor etwa 10'000 Zuschauern statt. Am Sonntagabend bei den Frauen sollen sich gar nur etwa 3000 Menschen im weiten Rund verloren haben.

Dabei versprachen die Organisatoren bei der Kandidatur noch vollmundig, dass sie das Stadion füllen würden. «Das Ziel von Doha 2017 ist es, keine leeren Plätze zu haben», schrieben sie. «Manche sagen, das sei ambitioniert, aber wir glauben, dass dies ein (einfach) erreichbares Ziel ist. Jede Session dieser WM wird ausverkauft sein», wurde behauptet. Den Zuschlag für die WM 2017 erhielt im Jahr 2011 London, Doha ist nun an der Reihe. In der britischen Metropole herrschte Tag für Tag eine vorzügliche Atmosphäre.

Zehnkampf-Weltrekordler Kevin Mayer mochte nicht lange um den heissen Brei reden. «Wir können alle sehen, dass diese WM ein Desaster ist», sagte der Franzose, dessen Wettkampf am Mittwoch beginnt.

Die Start-Kamera

Die Organisatoren wollten innovativ sein, doch der Schuss ging nach hinten los. Eine in den Startblock integrierte Kamera liefert Bilder, die den Sportlern sauer aufstossen. Nach Protesten ruderte der Weltverband IAAF ein wenig zurück und versprach Anpassungen im Umgang mit den Aufnahmen aus sehr ungewohnter Perspektive.

Die Unterkünfte

Doha bietet auf der Buchungsplattform Booking 77 Hotels mit vier oder fünf Sternen an. Die mit 8,0 bewertete Unterkunft des Schweizer Teams gehört auch dazu – offenbar zu Unrecht. «Ich hatte beinahe einen Nervenzusammenbruch, als ich erstmals das Zimmer sah», gestand Sprinterin Salomé Kora gegenüber SRF. «Es ist sehr dreckig, das Essen ist sehr schlecht. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie in einem so schlechten Hotel», hielt die 25-jährige Ostschweizerin fest.

Ihre Waadtländer Teamkollegin Sarah Atcho sprach gegenüber Westschweizer Medien von einem skandalösen Zustand, in dem sich das Hotel befinde. «Das Gebäude fällt auseinander», sagte sie, und zeigte Journalisten ein Handyvideo von Wänden mit Schimmel.

Bild

Die holländische 200-m-Weltmeisterin Dafne Schippers verglich auf einer Instagram-Story die Werbebilder im Internet mit der Realität. bild: dafne Schippers

Auch Athleten anderer Nationen beklagten sich über ihre Unterkunft. Die Norweger sollen gar kurz nach ihrer Ankunft in Doha in ein anderes Hotel umgezogen sein. «Es ist frustrierend, weil die Athleten aufgefordert werden, professionell zu sein, sich sorgfältig vorzubereiten, und sie dann unter diesen Bedingungen empfangen werden», klagte der Freiburger Laurent Meuwly, der als Staffeltrainer Hollands in Doha weilt.

Die Funktionäre

Zu verantworten haben diese skandalösen Umstände jene Sport-Funktionäre, welche die Leichtathletik-WM an Katar vergeben haben. So wie ihre Amtskollegen, welche die Weltmeisterschaften im Fussball (2022), Handball (2015), Rad (2016) und Kunstturnen (2018) im Emirat auf der Arabischen Halbinsel durchführen liessen.

«Globalisierung des Sports? Von wegen! Es ging um den schnöden Mammon.»

«NZZ am Sonntag»

Dass gegen den IAAF-Präsidenten Lamine Diack, der zur Zeit der WM-Vergabe im Amt war, Ermittlungen wegen Geldwäsche und Korruption aufgenommen wurden, erstaunt nicht. Untersucht wurden auch ominöse Millionen-Zahlungen an die Firma des Präsidentensohns. Noch sind die Fälle nicht vor Gericht behandelt worden.

epa07875207 (Second L-R) International Olympic Committee (IOC) president Thomas Bach of Germany, Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani, Emir of Qatar, IAAF president Sebastian Coe of Britain, and Coe's wife Carole Annett attend the opening ceremony of the IAAF World Athletics Championships 2019 in Doha, Qatar, 27 September 2019. EPA/VALDRIN XHEMAJ

IOC-Präsident Thomas Bach, der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, und IAAF-Präsident Sebastian Coe (von links). Bild: EPA

Die «NZZ am Sonntag» hält unmissverständlich fest: «Es können nicht sportliche Gründe gewesen sein, die den Weltverband IAAF dazu brachten, Doha als WM-Austragungsort zu wählen. Globalisierung des Sports? Von wegen! Es ging um den schnöden Mammon.» Für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hat die internationale Leichtathletik «durch den Verkauf ihres wichtigsten Wettbewerbs in die Wüste ein neues Tief erreicht.»

epa07880679 English Gardner of the United States falls to the track due to an injury in the women's 100m semi finals at the IAAF World Athletics Championships 2019 at the Khalifa Stadium in Doha, Qatar, 29 September 2019.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Sinnbildlich für die WM: der Schrei der US-Sprinterin English Gardner, die mit einer Zerrung ausschied. Bild: EPA

Für die Süddeutsche Zeitung ist bereits jetzt klar: «Nahezu alle Befürchtungen, die nach der Vergabe aufkamen, waren berechtigt. Das grösste Problem des Sports sind noch immer die, die ihn lenken.» Und der «Telegraph» wirft einen Blick nach vorne – er ist als Warnung zu sehen. «Diese Weltmeisterschaften zeigen, wie die Zukunft des Sports aussehen wird, wenn er seine Seele weiterhin an den Nahen Osten verkauft, wo es an Fans mangelt und das Klima völlig unvereinbar ist mit Spitzenleistungen.»

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142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bennno 30.09.2019 23:57
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, es ist WM und keiner geht hin... Voilà!
  • Chääschueche 30.09.2019 23:06
    Highlight Highlight Tja liebe Damen und Herren.


    Das Problem wäre Leicht aus der Welt zu schaffen wenn die Athleten sowie Fussballvereine einfach nicht an die WM gehen würden.


    Aber eben....auch dort sehen alle nur die $$ Zeichen in den Augen.

    Auch ihr lieben Fans kömntet das Sportevent boykotieren. Tut ihr aber eben dann doch nicht richtig.

    Geld regiert die Welt.
  • Martin ZH(2) 30.09.2019 22:49
    Highlight Highlight Es ist nicht an AthletInnen mit einem Boykott die Zeche für das Versagen der IAAF zu zahlen. Erstere sind nach jahrelanger, steinharter Aufbauarbeit in Hochform und haben u.U. die einzige Chance ihres SportlerInnen-Lebens.
  • Randalf 30.09.2019 22:46
    Highlight Highlight
    Da gibt es nur eines: abreisen!!!

    Was immer auch kommt.
  • anundpfirsich 30.09.2019 22:44
    Highlight Highlight Stellt euch vor es ist WM und keiner geht hin!
  • Neruda 30.09.2019 20:25
    Highlight Highlight Und heute Abend haben sie alle afrikanischen Gastarbeiter ins Stadion gekarrt 😂 Was das esch 🙈
  • TanookiStormtrooper 30.09.2019 20:13
    Highlight Highlight War abzusehen...
    Ich hoffe immer noch, dass sich ein paar grosse Fussballverbände zusammenreissen und 2022 eine alternative Weltmeisterschaft austragen. Grosse Stadien die sich mit Menschen füllen lassen, ohne Sklavenarbeit gebaut wurden und nicht runtergekühlt werden müssen gibt es in Europa zuhauf. Soll die FIFA ihre WM mit Katar und ein paar mittelmässigen Mannschaften durchführen, für die sich kein Schwein interessiert. Ich hoffe auch sehr, dass SRF bei diesem Unsinn keine Gebührengelder verjubelt, ich habe keine Lust für diesen Mist zu bezahlen (für diesen Event übrigens auch nicht).
    • Chääschueche 01.10.2019 19:01
      Highlight Highlight Auch den Fussballern geht es nur ums Geld. Die sind nicht besser als die Organisatoren.

      Sonst hätten Sie schon vor Jahren gehandelt.
  • Hallosager 30.09.2019 20:10
    Highlight Highlight Aber trotzdem sind alle dort und machen fleissig mit, obwohl das schon vorher absehbar war. Jetzt im Nachhinein, kann man natürlich jammern :-)
  • TodosSomosSecondos 30.09.2019 20:01
    Highlight Highlight Als wäre "der Skandal", dass es in der Wüste heiss ist oder die Infrastruktur dort zu wünschen übrig lässt.

    Der Skandal ist, dass diese Anlässe von den Qataris gekauft werden konnten und die Millionen die dabei unversteuert in die Hände von irgendwelchen Funktionären geflossen sind.

    Das was jetzt passiert ist genau richtig und verdient und ich hoffe bei der Fussball WM kommt's genau gleich raus.
  • El Vals del Obrero 30.09.2019 19:25
    Highlight Highlight Ich frage mich bei den olympischen Spielen und den WMs grösserer Sportarten/-bereiche ob es jedesmal woanders stattfinden muss, inkl. dem Geschacher zuvor und den Ruinen danach.

    Früher passte das schon, als die Reise- und Übertragungsmöglichkeiten und die Ansprüche an die Anlagen geringer waren.

    Warum nicht auf jedem Kontinent ein Olympiastandort (damit es nicht jedesmal in derselben Zeitzone ist)?

    Bei den Einzelsportarten an einem immer gleichen "traditionellem" Ort, z.B. Fussball England, Leichtathletik Griechenland etc.Durch die vielen Sportarten könnte man es trotzdem gerecht verteilen
  • Posersalami 30.09.2019 18:57
    Highlight Highlight Oh was freue ich mich auf die Fussball WM..
  • DomKi 30.09.2019 18:26
    Highlight Highlight Scheinheilige westliche Doppelmoral: in den USA und Europa uns Klima-Irgendetwas aufzwigen, und in Katar Gebäude von 40º runterkühlen. Wäre alles nicht nötig würde man die WM in Europa veranstalten. CO2-neutral ist es sicher nicht, da ja Strom gebraucht wird. Und was ist mit den neuen Gebäuden? Die Baumaschinen waren alle CO2-neutral? Und das Hinfliegen? Es gäbe sicher kürzere Flüge wäre es in Europa.
    • Chääschueche 01.10.2019 19:06
      Highlight Highlight Fussball ist imfall kein Europading...Geflogen wird immer gleich viel, da die Teilnehmer aus der ganzen Welt kommen.

      2018 waren es z.B. 8 Mannschaften aus Südamerika, Australien, sowie Japan und Sürkorea...

  • Barracuda 30.09.2019 18:11
    Highlight Highlight Tja, da ging der Schuss nach hinten los. Dummerweise wird so das Image von Katar und Co. noch schlechter. Es bleibt wohl ein Traum, aber es wäre zu schön, wenn die nationalen Fussballverbände sagen würden "viel Spass, macht das mal ohne uns und wir machen eine inoffizielle WM in England".
    • Lebenundlebenlassen 30.09.2019 20:13
      Highlight Highlight Die interessiert doch ihr Image gegen Aussen gar nicht.
  • Annemarie Wildeisen 30.09.2019 18:03
    Highlight Highlight Da reden sie noch scheinheilig von erneuerbarer Energie für die Kühlung. Und im gleichen Land werden am selben Tag Tonnenweise Öl aus dem Boden geholt.
    • pali2 01.10.2019 06:55
      Highlight Highlight Hätten wir in der Schweiz Ölreserven würden wir die auch nicht im Boden lassen.
  • DeineMudda 30.09.2019 18:02
    Highlight Highlight Einfach nur birnenweich 🙈
  • N. Y. P. 30.09.2019 17:58
    Highlight Highlight Frage : Welche Couverts werden NIE durch den Briefträger zugestellt ?

    RICHTIG !

    Die Couverts für die Funktionäre !
  • Clank 30.09.2019 17:54
    Highlight Highlight Punkt 1 und 2 sind natürlich blöd.
    Aber der Rest ist etwas zu sehr gesuchtes "Mimimi, wir haben einfach die Scheiche nicht gern".
    Ich meine, die Kameras sind jetzt keinen Skandal wert.
    Die Unterkünfte sehen auf den Bilder jetzt nicht schlimm aus. Kenn ich auch von Europa, dann heissts einfach man muss halt die Suite buchen.
    Und Punkt 5, das sind die gleiche Funktionäre wie immer und das hat doch überhaupt keinen Einfluss.
    Immer das gleiche Bashing gegen Events, die nicht im Westen stattfinden, aber organisieren will es die Schweiz ja eh nicht (siehe Winter-Olympia).
    • BigMic 30.09.2019 19:30
      Highlight Highlight Sepp, bist du es?
  • Dr no 30.09.2019 17:23
    Highlight Highlight Wow man ist überrascht, dass es in Katar heiss ist Ende September ? Das sind doch alles Dilletanten. "So wie ihre Amtskollegen, welche die Weltmeisterschaften im Fussball (2022), Handball (2015), Rad (2016) und Kunstturnen (2018)" Ach welch Zufall, plötzlich scheinen die Scheichs zum Mittelpunkt des Sportuniversums zu werden.
  • so war es doch nicht gemeint 30.09.2019 17:21
    Highlight Highlight Das grenzt schon an (vorsätzliche) Körperverletzung.

    Gerade der ehemalige Spitzenathlet Sebastian Coe hätte es besser wissen müssen.
  • maylander 30.09.2019 17:11
    Highlight Highlight Hoffentlich werden die richtigen Schlüsse für die Fussball WM gezogen.
    Leere Plätze unbedingt mit Leibeigenen auffüllen. Das gibt viel bessere TV Bilder.
    • Barracuda 30.09.2019 18:05
      Highlight Highlight Uns Fangesänge über Lautsprecher nicht vergessen.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 30.09.2019 17:00
    Highlight Highlight Hätte man, genauso wie die FIFA WM 2022, boykottieren müssen. Aber die ganzen Petrodollars waren wohl zu verlockend 🤷‍♂️.
  • Damuck 30.09.2019 16:50
    Highlight Highlight Richtig geil wäre doch, wenn z.B. beim 100m Final der Männer nach dem Startschuss sich einfach alle aufrichten und keinen Meter laufen. Dafür irgend ein Transparent ausgerollt wird, welches auf die vielen Missstände hinweist. Besonders auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, die in den UAE herrschen. DAS wäre mal ein Statement!
    • Magnum44 30.09.2019 19:56
      Highlight Highlight Katar oder VAE, Hauptsache Kuwait?
    • Glenn Quagmire 30.09.2019 20:09
      Highlight Highlight UAE oder Katar. Hauptsache Saudi Arabien
    • häxxebäse 30.09.2019 21:25
      Highlight Highlight Sport sollte unpolitisch sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trichie 30.09.2019 16:49
    Highlight Highlight Ungeachtet der politischen Sauerei dass das ganze eh nur aus Geld- und Scheich-Ego-Gründen dort stattfindet:

    Rein wegen der klimatischen bzw geographischen Gegebenheiten gibt es Länder wie eben Katar, die für die Ausrichtung gewisser (Outdoor)-Sport-Events völlig ungeeignet sind - Gleiches Thema in 2 Jahren bei der Fussball-WM ;-)

    Es würde ja auch keiner z.B. auf fast 4'000 Metern Höhe in La Paz eine WM austragen wollen.

    Es ist bei der Wahl des Austragungsorts nicht unfair gegenüber diesen Ländern "nein" zu sagen, sondern gegenüber den Athleten "ja" zu sagen!
  • franzfifty 30.09.2019 16:46
    Highlight Highlight Interessiert mich kein Deut. Wer dieses Land nicht boykottiert und auf Geld und Ruhm aus ist, soll sich nicht beklagen. Wehe einer der Fussballer hat dann in Katar was zu sagen...
  • vamosT 30.09.2019 16:44
    Highlight Highlight Alles so überraschend. Wer hätte das nur ahnen können?
  • Frausowieso 30.09.2019 16:37
    Highlight Highlight Die reichen Araber werden noch einsehen müssen, dass sie sich vieles erkaufen können, aber das Klima eben nicht. Ihre Länder sind Wüsten und nicht als Sportaustragungsorte geeignet. Es tut mir leid für die Sportler, die diese Geldgier nun ausbaden müssen.
    • Nkoch 30.09.2019 16:55
      Highlight Highlight Wurden die Sportler dazu gezwungen? Wohl kaum, 0 Mitleid.
    • Citation Needed 30.09.2019 18:05
      Highlight Highlight Die Geldgier der Funktionäre, die sich wohl gehörig schmieren liessen, bevor sie sich für diese Kandidatur entschieden..
    • Citation Needed 30.09.2019 19:28
      Highlight Highlight NKoch: Wann hast Du das letzte Mal wider alle Repressalien Heldenmut an den Tag gelegt? Einen Job hingeknallt, für den Du vielleicht Jahre geackert hast (und den es nur einmal gibt)? Kann sein, dass ich Dir Unrecht tu und Du einE ganz AufrechteR bist. Ich glaub aber auch, dass die drakonischsten Urteile (0 Mitleid, etc.) schnell mal vom Fernsehsessel aus gefällt sind und die Richter selbst am nächsten Tag dem Chef wieder brav die Stiefel lecken. Wie gesagt, es gibt solche, die sich nie verbiegen, aber nicht jedeR gibt für eine richtige Geste Jahre der Arbeit her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hamudi Dudi 30.09.2019 16:32
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, die Schweizer Nati qualifiziert sich auf sportlichem Wege für die WM in Katar und entscheidet sich dann, diese zu boykottieren. Das wäre richtig grosses Kino.
    • Third_Lanark 30.09.2019 17:20
      Highlight Highlight Das würde nicht viel ändern. Die Schweiz ist ein kleiner Fisch, den niemand vermissen würde. Das einzige, was aus meiner Sicht zielführend wäre, ist ein Boykott mehrerer grosser Teams wie Esp, Ger, Fra, Bra, Eng oder Arg. Dann würde auch das Interesse von Publikum und TV Stationen abnehmen und der Geldstrom etwas zum erliegen kommen. Das wäre das einzige, was die Sportfunktionäre zum Umdenken bringen würde.
    • Barracuda 30.09.2019 18:05
      Highlight Highlight Würde ich voll unterstützen.
    • Hamudi Dudi 30.09.2019 19:24
      Highlight Highlight @Third_Lanark: Stimmt schon, aber vielleicht zieht jemand mit? Selbst wenn nur die Schweiz alleine einen boykott durchzieht, wäre das ziemlich medienwirksam. Zudem hätte die Schweiz dann Legendenstatus unter allen Fussballromantikern. :P
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yorik2010 30.09.2019 16:32
    Highlight Highlight Bravo IAAF das habt ihr hervorragend hingekriegt!
    Bruthitze mit vielen zusammenbrechenden Athleten und Athletinnen, mit mehrheitlich aus Verwandten und bekannten bestehenden Zuschauern! Geht es diesen IAAF Verantwortlichen nur um ihre Geldbörse und der Rest ist egal?
    Wie sieht das dann wohl bei der Fussball WM aus?
  • Carl Carlsson 30.09.2019 16:28
    Highlight Highlight Wer hat es noch nicht begriffen.

    Hier nochmals im Klartext:

    Um den Sport geht es überhaupt nicht; weder bei Handball, Rad, Leichtathletik, Fussball oder sonst einer Sportart.

    Es geht lediglich darum, dass sich die Funktionäre Schmiergelder einstreichen können, die Organisatiren genügend Möglichkeiten haben Geld zu waschen, und die Verbände aus Rechteverkäufen genügend Einnahmen für ihre dekadenten Saufgelage, äh Kongresse haben.
  • pascii 30.09.2019 16:22
    Highlight Highlight Das ist doch klar, dass bei diesen Temperaturen kein Leistungssport stattfinden kann/darf? Es ist eine Tortur für den Körper und ein energetischer Schwachsinn. Wie wurd/wurde das gerechtfertigt? Hinsichtlich der WM dämpft das die Vorfreude.
  • DerewigeSchweizer 30.09.2019 16:20
    Highlight Highlight Und sowieso:
    Diese unerträglichen, widerlichen Austragungsorte sind nur möglich, weil die Hauptdarsteller willig mitlaufen.

    Würden die Athleten ihrem Verband sagen, dass sie in einer menschen- frauenverachtenden Diktatur nicht auflaufen können, dann würde der korrupte Verband dem korrupten int. Kommitee schon sagen, dass diese Orte nicht gehen.

    Aber so... Schämt euch!
    • GanJan 30.09.2019 16:34
      Highlight Highlight genau, nach x Jahren Verzicht und Training sollen die Athleten auf ihre Höhepunkte verzichten? Es liegt einzig am Verband keine solche Austragungsorte zu vergeben! Die Athleten können nun wirklich nichts dafür und es ist verständlich wenn man auf seine Karrierehöhepunkte nicht verzichtet obwohl man nicht einverstanden ist mit dem Austragungsort
    • beaudulac 30.09.2019 17:05
      Highlight Highlight im normalfall (ich weiss „normal“-fall. es gibt unglückliche ausnahmen durch verletzungen etc) dauert der höhepunkt nicht nur eine saison. daher hätte prinzipiell jeder athlet diese eine wm sausen lassen können. theoretisch. ich weiss. und das sogar ohne auch nur ein politisch motiviertes argument nennen zu müssen. allein die sportlich relevanten argumente hätten für allgemeines verständnis gereicht...
    • Citation Needed 30.09.2019 18:06
      Highlight Highlight Richtig, Jan Hug. Der Verband muss solchen Mist verhindern, nicht die Sportler wenn es zu spät ist via Boykott.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perimius 30.09.2019 16:16
    Highlight Highlight In 2022 wird man 1:1 den selben Titel wiederverwenden können, da die Fussball WM kein Deut besser werden wird. Aber das Geld haben die Aktionäre schon eigesackt und all die Stadien und Hotels werden nach der WM einfach vor sich hinrosten.
    • Pana 30.09.2019 16:35
      Highlight Highlight Soviel ich weiss, werden die Stadien nach der WM andernorts weiterverwendet (unter anderem an Entwicklungsländer gespendet).
    • Potzholzöpfel 30.09.2019 17:06
      Highlight Highlight ...und verrosten dann dort.
    • Aliminator 30.09.2019 18:00
      Highlight Highlight Genau, die Stadien werden ausgemustert, um daraus Grabsteine zu machen. Diese werden dann den Hinterbliebenen der Sklavenarbeiter nach Indien und Nepal geschickt.
  • TheRealSnakePlissken 30.09.2019 16:12
    Highlight Highlight Wäre doch schade, wenn wir die Scheichs in Katar vergraulen. Immerhin haben sie geholfen, die Credit Suisse über Wasser zu halten, und ohne Credit Suisse hätten wir jetzt nicht jeden Tag eine Fortsetzungsfolge von der Soap "Erlenbach - Tag und Nacht" 😂. Spielt im Topbanker-Proleten-Milieu.

    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/die-cs-in-arabischer-hand-was-experten-dazu-sagen/story/22015557
  • Shaska 30.09.2019 16:10
    Highlight Highlight Wehret den Anfängen! Stoppt die Fussball Wm 2022
  • FireOnIce 30.09.2019 16:09
    Highlight Highlight Ja wer hätte den gedacht dass das so rauskommen würde....
    Es war natürlich unmöglich vorherzusehen das es in Doha heiss wird und das die Einwohner Katars richtige Leichtathletikfans sind, ja dafür sind sie auf der ganzen Welt bekannt!

    Diese WM ist ein klassisches und trauriges Beispiel dass bei Grossanlässen nicht mehr der Sport im Vordergrund steht.
  • Salamikönig 30.09.2019 16:01
    Highlight Highlight Wer kam überhaupt auf die Idee in der Wüste Sport zu machen? Und dann noch die WM...
    • egemek 30.09.2019 17:22
      Highlight Highlight Bei warmen Wetter gibt es viel weniger Zerrungen. Das ist alles nur für die Gesundheit der Sportler gemacht.

      Die Marathonläuferinnen schwärmten richtiggehend von den tollen Bedingungen mit 33° und gefühlt 95% LF. Jeder Ausdauersportler wird dir bestätigen, dass es nichts tolleres gibt als Ausdauersport bei diesen Temperaturen... ;)
  • Ohniznachtisbett 30.09.2019 15:54
    Highlight Highlight Ist doch schön, für einmal gehts nicht um Doping... Nein Spass beiseite. Ein Skandal ist diese WM und man weiss jetzt schon was droht in 3 Jahren wenn die Fussball WM stattfindet. Schon die Handball WM war ja ein Skandal. Als positives Gegenbeispiel: Die Rad-WM in England. Eine Spektakuläre Strecke, ein extrem hartes Rennen bei dem Wetter und fast 300km und die sportverrückten Engländer stehen zu Abertausenden an der Strecke trotz mieserablem Wetter. Grosser Sport und für die Schweiz gabs gar noch eine Überraschungsmedaille.
  • De Flip 30.09.2019 15:48
    Highlight Highlight Da lob ich mir die Rugby WM in Japan. Volle Stadien mit super Stimmung und trotzdem wird bei uns fast nie darüber berichtet. Ist ja nur das 3. grösste Sportevent der Welt.
    • Third_Lanark 30.09.2019 17:24
      Highlight Highlight 3. Grösstes Sportevent? Ich denke maximal das viertgrösste. Da sind die Olympischen Sommerspiele, die Olympischen Winterspiele und die Fussball WM sicher noch grösser.
    • El Gageli 30.09.2019 23:00
      Highlight Highlight Nope. Winterspiele sind kleiner.
  • Krise 30.09.2019 15:37
    Highlight Highlight "das Klimas völlig unvereinbar ist mit Spitzenleistungen"; vielleicht sollte man halt die Erwartungen an die effektiv zu erreichenden Leistungen anpassen.
    So oder so, eine Katastrophe auf sehr vielen Ebenen.
  • Füürtüfäli 30.09.2019 15:26
    Highlight Highlight Die haben aber auch wirklich Pech mit dem Wetter...
    ich meine, wer hätte das ahnen können?!
  • Steven86 30.09.2019 15:18
    Highlight Highlight "Brütende Hitze, miese Hotels, keine Fans"

    War ja bei der Handball- Rad- Kunstturn und Schwimm WM in Katar nicht besser. Ob Fussball besser wird bezweifle ich stark.
  • AntiCapitalism 30.09.2019 15:14
    Highlight Highlight Man freue sich auf die fussball-wm....
  • Baccaralette 30.09.2019 15:14
    Highlight Highlight Tja.

    Geld.

    Das ist das einzige was mir dazu einfällt. Und viel Blut und Schweiss von Leuten die keinen Bruchteil des Geldes verdient haben dafür.

    Tragisch!!
  • THEOne 30.09.2019 15:09
    Highlight Highlight hm. das war zu erwarten, zumal es von überall diese vorhersagen gab.
    aber eben, willkommen in der welt der korruption und des grössenwahns.
  • DerewigeSchweizer 30.09.2019 15:06
    Highlight Highlight Die Athleten geben sich immer apolitisch, ahnugslos, uns gehen überall mit, in jede Diktatur.

    Bravo, jetzt gibt's mal die Quittung dafür.
    Selber SCHULD.
    • corsin.manser 30.09.2019 15:33
      Highlight Highlight Naja, das finde ich jetzt ein wenig übertrieben. Die Sportler sind doch nicht selber Schuld. Eine WM-Teilnahme ist ein absolutes Karriere-Highlight, da verstehe ich jeden, der hingeht. Grossen Respekt hätte ich auch für einen, der einen Boykott durchzieht, aber das darf man nicht verlangen.

      Die Schuld tragen meiner Ansicht nach die Funktionäre und nicht die Athleten.
    • DerewigeSchweizer 30.09.2019 15:54
      Highlight Highlight Ja, ja, ... Bei Karrierehighligt darf man schon mal Moral ind Ethik in die Tonne schmeissen. Nur kurzzeitig natürlich. Danach ist man wieder sauber und vorbildlich.
      Genauer: Man ist erklärter Saubermensch, immer wenn's nicht draufankommt.
      Die Opfer jubeln aus dem Knast.

      Jede/r AthletIn dort macht FREIWILLIG fett Werbung für diese Diktatur, auf Brust, Rücken, als Hintergrund der Pressekonferenz und auf Plakaten.

      Und immer dieselben Ausreden:
      'Bin ahnungsloser (ungebildeter) Athlet, Karrirehighlight, Gänsehautgefühl bei der Nationalhymne".

      Entschieden nicht einverstanden, corsin.manser.
    • corsin.manser 30.09.2019 16:18
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen Punkt. Ich störe mich auch daran, dass sich die meisten Sportler apolitisch geben. Zumal sie ziemlich viele Leute erreichen und inspirieren könnten.

      Verstehe aber auch die Sportler die trotzdem hinfahren. Wenn du ein Leben lang auf einen solchen Moment hinarbeitest, dann plötzlich alles abzublasen, ist brutal hart. Die könnten ja auch gar nicht mehr an Olympischen Spielen teilnehmen, kann man die Karriere grad so gut abbrechen.

      Deshalb Kompromiss: Hinfahren, dafür aber lautstark Kritik üben. Das schmerzt die Organisatoren auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stolca 30.09.2019 15:05
    Highlight Highlight Die Athletinnen und Athleten müssen sich halt auch überlegen, was für Werte sie durch die Teilnahme an so einer WM ihren Fans übermitteln.
    Und die Sponsoren sollten sich ebenfalls überlegen in welchem Umfeld sie ihre Produkte platzieren.
    Das beste wäre aber immer noch der Boykott solcher Anlässe durch das Publikum. Gerade auch vor dem Fernseher.
    • felixJongleur 30.09.2019 15:41
      Highlight Highlight Welcher Anlass? ;)
    • stolca 30.09.2019 16:09
      Highlight Highlight @FelixJongleur: scheinbar soll das Volch noch immer mit panem et circenses unterhalten werde.
      Genaues kann ich dir nicht sagen.
      Hab keine Television. 😁
  • redneon 30.09.2019 15:01
    Highlight Highlight Liebe Athleten und Funktionäre von Swiss Athletics. Nicht Jammern und Kritisieren. Einfach nicht antreten! Rückgrat zeigen. Denn mann wusste ja auf was man ich einlässt.... Nicht nur Gring abe u Sekle. Sondern mal Hirn einschalten. Und nicht antreten!
    • neutrino 30.09.2019 18:26
      Highlight Highlight Machst du das beim Smartphone-Kauf auch - nur Geräte, die nicht in China gefertigt wurden? Oder siehst du China als demokratischen Staat, der die Menschenrechte achtet?
    • redneon 30.09.2019 19:13
      Highlight Highlight @neutrino: gilt das für mich;) Ich Kaufe nur Gräte die in China gefertigt werden. Da es keine Alternative mehr gibt die meine Bedürfnisse an ein Smartphone befriedigen. Nur kann man Smartphone China und Leichtathletik WM Doha Katar nicht vergleichen. Wenn doch so hast du was grundlegendes nicht verstanden. Eine Leichtathletik WM kann mann so Vergeben wo die Menschenrechte das Interesse für Leichtathletik gross ist. Und die Infrastruktur vorhanden ist! Beim Smartphone.. Ist das ganze Know how in China. Um diese Qualität zu erreichen zb. in der Schweiz, würde es Jahre dauern.. das zu erreichen
  • Else 30.09.2019 14:59
    Highlight Highlight Ein kollektiver Boykott der Sportler, das würde etwas bringen. Ich verstehe dass das für die Athleten nicht leicht wäre, viele werden diese Chance nie mehr haben. Aber wenn sie für ihren Sport in Erinnerung bleiben wollen, wäre dies eine sehr ehrenvolle Weise.
  • Zaungast 30.09.2019 14:57
    Highlight Highlight "Brütende Hitze, miese Hotels, keine Fans – das ist die Skandal-WM in Katar"

    Das erwarte und erhoffe ich mir auch von der Fussball-WM!
  • Amboss 30.09.2019 14:56
    Highlight Highlight Leid tut es einzig für die Athleten. Für sie ist diese WM total unwürdig.

    Ansonsten: Es habens ja alle gesagt. Ist nur das eingetroffen, was man gewusst hat.

    Ich würde es so sagen: Mit den WMs in Katar, Doha etc.. ists vermutlich bald vorbei. Noch Katar 2022 und that's it (hoffentlich, ich hab nicht geprüft, ob noch WMs und dgl dort angesetzt sind).

    War halt mal so ein Trend... Wie Arschgeweihe... Genau wie Arschgeweihe mal cool waren, war es mal cool WMs in solche Wüstenländer zu vergeben.
    Mittlerweile ist man kluger und weiss, dass weder Arschgeweihe noch eine WM in Doha cool sind.
    • Töfflifahrer 30.09.2019 15:01
      Highlight Highlight Ich bin nicht sicher, dass dies bald vorbei ist.
      Wo Geld vorhanden ist, wird gemauschelt und Korruption scheint Teil der Organisationsstrukturen dieser Verbände sein.
    • Amboss 30.09.2019 15:17
      Highlight Highlight @Töfflifahrer: Sicher bin ich natürlich auch nicht, zuversichtlich aber schon. Ich denke, gerade die Sponsoren und TV-Stationen haben hier schon ein Interesse, dass sich was ändert. Ich glaube nicht, dass TDK oder Seiko es toll finden, ihre Werbung vor gähnend leeren Sitzreihen sehen...

      Aber hast schon recht: Das Gemauschel in den Verbänden könnte natürlich schon dazu führen, dass auch weiterhin Katar, Doha etc... WMs austragen werden.
    • Willzyx Moonstone 30.09.2019 17:37
      Highlight Highlight mir tun die familien der zu tode geschfteten arbeiter richtig leid nicht die athleten...
  • Freilos 30.09.2019 14:53
    Highlight Highlight Warum vergibt man Sportspiele in solche Länder. Das ist einfach skandalös. Und dass die Klimaanlagen Klimaneutral sind, bzw. der Strom aus nachhaltiger Energie stammt wage ich zu bezweifeln.

    Aber auch hier gilt, wer anreist ist selber schuld. Ich würde es feiern wenn an der Fussball WM Schwergewichte wie Deutschland, Frankreich, Brasilien, England oder Italien gar nicht erst anreisen um dem Veranstalter zu zeigen was man davon hält.

    Ändern wird sich in naher Zukunft aber wenig, es ist einfach zu viel Geld im Spiel.
    • Amboss 30.09.2019 15:05
      Highlight Highlight Warum? Vier Buchstaben: G, E, L, D

      Mehr muss man dazu nicht sagen
    • RiiseHolzchopf 30.09.2019 15:39
      Highlight Highlight "Ändern wird sich in naher Zukunft aber wenig, es ist einfach zu viel Geld im Spiel." Da hast du auch schon die Antwort auf deine Frage, weshalb man sowas macht. C.R.E.A.M.
    • huck 30.09.2019 19:22
      Highlight Highlight Ich würde fast drauf wetten, dass England oder Italien nicht anreisen werden ...
  • Diavolino666 30.09.2019 14:52
    Highlight Highlight Nur weil sie es in Katar organisieren konnten, heisst noch lange nicht, dass sie es hätten tun sollen... Ich hätte sonst noch ein paar Ideen, die sich auf die Gesundheit der Athleten auswirkt...
  • John_Doe 30.09.2019 14:51
    Highlight Highlight Eine kleine Vorschau auf die Fussball-WM also...
  • Hallwilerseecruiser 30.09.2019 14:51
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf die innovative Sitzschalenbemalung bei der Fussball-WM 2022.
    • Nick Name 30.09.2019 16:15
      Highlight Highlight Dem Vernehmen nach sollen dort die Bemalungen noch etwas naturalistischer, Lautsprecher in den Sitzen eingebaut und der Beruf des Stadionpublikumsounddesigners etabliert werden.
    • Darkside 30.09.2019 17:13
      Highlight Highlight Ein virtuelles Publikum einzublenden wäre technisch machbar.
  • egemek 30.09.2019 14:49
    Highlight Highlight Traurig diese Entwicklung. Und in 3 Jahren erwartet uns die Winter-WM mit Glühwein und Fondue beim Public Viewing... :-(
    • Tooto 30.09.2019 15:47
      Highlight Highlight Widerspiegelt aber unsere Gesellschaft. Wir beschweren uns wegen der Winter-Public Viewings und nicht dass die Sklaven auf den Baustellen sterben :D
    • neutrino 30.09.2019 17:00
      Highlight Highlight Und dass auf der anderen Hälfte der Erdhalbkugel die WM bisher immer im Winter war, blenden wir natürlich auch gerne aus.
    • Der_Andere 30.09.2019 20:44
      Highlight Highlight Das muss aber nicht sein.

      Ich hab schon in Russland 18 von 64 Spielen vielleicht aufgerechnet 4 Halbzeiten gesehen. Davon jede aus einem anderen Spiel und nur auf einem halben Auge, weil Kollegen unbedingt beim Bier in einer Bar WM schauen wollten. Von den Finalrunden hab ich keine Minute gesehen.

      Es ist wirklich nicht schwer diese Scheisse als Zuschauer zu boykottieren. 2022 wirds nur noch einfacher werden. Über Weihnachten wird wohl jeder was besseres zu tun haben als Fussball zu schauen.
  • Aff 30.09.2019 14:48
    Highlight Highlight Und was wird höchstwahrscheindlich (so wie leider immer, wenn Geldsäcke untereinander das Geld rumschieben) mit den Verantwortlichen passieren....

    Nada, nichts, evtl. ein feuchter Furz oder heisse Luft aus den Ärsc*en der Funktionäre, in die ach so kühle Sozial-Media Welt. Danach hat man es wieder vergessen.
    • Newski 30.09.2019 16:08
      Highlight Highlight Alle Funktionäre, welche diesen Unsinn (WM in Katar) beschlossen haben, müssen zwingend einen 42 Km-Marathon laufen. Aufgeben ist nicht erlaubt; die Funktionäre haben die Strecke ganz zu absolvieren.
      So dürften sie ihre eigene Medizin schlucken, welche sie den Sportlern verabreichen. Wetten, dass danach kein Funktionär mehr auf eine solch bescheuerte Idee kommt.
  • Clife 30.09.2019 14:46
    Highlight Highlight Mir tun vor allem die normalen Bürger dieser Länder leid, die solche „Könige“ unter solchen Klimabedingungen dulden müssen.
  • Bee89 30.09.2019 14:46
    Highlight Highlight Da freut man sich doch gleich noch mehr auf die Winter Fussball-WM /s
    • RiiseHolzchopf 30.09.2019 15:13
      Highlight Highlight Ich freue mich vor allem auf die Public Viewings hier in der Schweiz! :D

      Eigentlich sollte man wirklich dazu aufrufen und die gesamte WM boykottieren. Wir können ja alternativ ein paar Schweinerennen oder so organisieren.
    • Sandromedar 30.09.2019 15:54
      Highlight Highlight Die wird boykottiert!!!
    • Nicosinho 01.10.2019 14:56
      Highlight Highlight dachte genau das gleiche, echt eine Schande so grosse Events in ein Wüstenland zu vergeben :(
  • Tooto 30.09.2019 14:42
    Highlight Highlight Schade für die Sklaven die das ermöglicht haben.
    Ich hoffe ich werde den Tag noch erleben, dass wir Schweizer Länder meiden die derart gegen Menschenrechte verstossen.
    Sei es als Touristen oder auch als Arbeiter/Sportler.
    • B-Arche 30.09.2019 14:58
      Highlight Highlight Ach iwo. Die Schweiz hilft aktiv mit das Geld dieser Despoten auf Schweizer Bankkonten aufzusaugen. Und da dies u.a. den Wohlstand in der Schweiz ermöglicht (Firmenzentralen und Vermögen weltweit aufzusaugen mit Tiefsteuer und einem das Geschäftsmodell bewachendem Militär für das Rekruten ihren Kopf hinhalten würden) wird niemand auch nur ein Hauch eines Lüftchens dagegen halten.

      Die Schweiz sieht ihre Konkurrenten nicht in Europa oder Amerika sondern in den britischen Kanalinseln, Panama und den Bahamas.
  • Scaros_2 30.09.2019 14:35
    Highlight Highlight Es ist doch ganz einfach. Die Sportler sollten kollektiv die WM boykottieren. Alle sollten dies tun um den funktionären zu zeigen:

    "Ihr wollt so eine WM? Ohne uns!"

    Aber stattdessen reist man an und heult danach. Das ist verständlich - ändert aber nichts an der Situation, dass die nächste WM wieder solch ein Kuhhandel wird.
    • hopplaschorsch12 30.09.2019 14:52
      Highlight Highlight der Sportler ist auch von seinen Sponsoren abhängig und kann wohl kaum sagen, ich gehe da nicht hin. Hätten wohl nicht alle Freude daran!
    • Scaros_2 30.09.2019 15:09
      Highlight Highlight Schau - wenn man den Kreis nicht durchbricht bleibt es ein Teufelskreis.

      Das Argument mit den Sponsoren ist nicht neu. Aber gut aufgezogen sind auch die Sponsoren auf deiner Seite die dann einsehen, dass dies keine Zukunft hat. Denn als Sponsor wäre ich auch gepissed wenn ich Bandenwerbung bezahle, die aber kaum jemand sieht weil niemand im stadion ist.
    • Nkoch 30.09.2019 15:13
      Highlight Highlight Na und? Haltung zeigen auch wenns weh tut. Oder eben jetzt wenigstens nicht jammern.
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