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Ein Blick in die Gesichter von 100-m-Sprinterinnen.
Ein Blick in die Gesichter von 100-m-Sprinterinnen.bild: cormie55

Diese neue Kamera-Einstellung ist der grosse Aufreger an der Leichtathletik-WM

Die Schweizer Leichtathleten haben bislang an der WM in Doha keine grossen Stricke zerrissen. Auch die Veranstalter stehen in der Kritik – und sind verärgerten Athletinnen nun einen Schritt entgegengekommen.
30.09.2019, 09:3930.09.2019, 13:02

Bei der Leichtathletik-WM, die am Wochenende in Doha (Katar) begonnen hat, wird bei den Sprints eine neue Startblock-Kamera eingesetzt. Sie filmt die Athletinnen und Athleten, wenn sie vor dem Rennen im Startblock kauern. Und das sorgt für Ärger.

«In den knappen Sachen über diese Kamera zu steigen, um in den Block zu gehen, finde ich sehr unangenehm», sagte die deutsche Sprinterin Gina Lückenkämper, die über 100 m wie die Schweizerin Mujinga Kambundji im Halbfinal ausschied. Und sie mutmasste: «Da war bestimmt keine Frau an der Entwicklung beteiligt.»

Die neue Kamera und weshalb sie für Ärger sorgt.Video: YouTube/CBC Sports

Lückenkämper war nicht die einzige, die sich an der Kamera im Startblock störte. Nach einer Beschwerde des Deutschen Leichtathletik-Verbands bot der Weltverband IAAF einen Kompromiss an.

Neu werden die Bilder erst im Fernsehen und auf der Leinwand im (so gut wie menschenleeren) Stadion gezeigt, wenn die Athleten bereits im Startblock sitzen. Aber nicht mehr, wenn sie im Begriff sind, sich in die Position zu begeben. Ausserdem versprach die IAAF, die Aufnahmen nicht zu speichern und am Ende des Tages zu löschen.

Eingeführt hatte sie die Innovation, wie es heisst, um die Kommunikation zwischen Athlet und Zuschauer durch eine neue Eventpräsentation zu verbessern. Eine ziemlich seltsame Idee, ist doch der Mehrwert, den ein TV-Zuschauer davon hat, jemand hochkonzentriertem von unten ins Gesicht zu blicken, eher bescheiden. Nur weil man etwas machen kann, heisst das nicht, dass man etwas auch machen muss. (ram)

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