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NLA-Playoffs, Viertelfinals, Spiel 3
Zug – Davos 3:4 n.V.; Stand: 1:2
Lugano – Servette 2:0; Stand: 1:2
ZSC – Biel 2:3 n.P.; Stand: 1:2
Bern – Lausanne 1:2 n.P.; Stand: 1:2
Unglaublich, aber wahr: Biel siegt im Penaltyschiessen gegen die Lions trotz 0:2-Rückstand noch 3:2.
Unglaublich, aber wahr: Biel siegt im Penaltyschiessen gegen die Lions trotz 0:2-Rückstand noch 3:2.Bild: KEYSTONE

Zweimal Playoff-Drama pur! Biel und Lausanne legen dank Penalty-Siegen gegen die Favoriten vor – die entscheidenden zwei Szenen im GIF

Der dritte Spieltag der Playoff-Viertelfinals ist an Dramatik kaum zu überbieten: Lausanne und der EHC Biel siegen im Penaltyschiessen und Davos setzt sich in Zug nach Verlängerung durch. Lugano kommt gegen Servette zum ersten Sieg.
05.03.2015, 22:2806.03.2015, 08:55

Zug – Davos 3:4 n.V. – Stand 1:2

» Hier geht es zum Liveticker der Partie

– Auch im dritten Duell in der Viertelfinalserie zwischen Zug und Davos setzte sich das Auswärtsteam durch. Die Bündner siegen dank zweier Tore von Gregory Sciaroni 4:3 nach Verlängerung.

– Den entscheidenden Treffer für die Gäste erzielt Sciaroni in der 64. Minute, nachdem dem Davoser Stürmer im Powerplay mit einem Ablenker bereits das 3:2 gelang. In der 57. Minute hatte Lino Martschini den EVZ mit dem 3:3 in die Overtime gerettet.

– In den ersten beiden Viertelfinal-Partien sind den Zugern, die in der Qualifikation am meisten Tore erzielt hatten, bloss zwei Treffer gelungen. Mit der Rückkehr von Josh Holden benötigen die Gastgeber nicht einmal 18 Minuten, um zweimal zu reüssieren. Der Torschütze: Zweimal Holden.

– Der Sieg der Davoser ist zwar nicht gestohlen, allerdings hätte die Partie im mit 7015 Zuschauern erneut ausverkauften Stadion gerade so gut auch auf die andere Seite kippen können. Doch der HCD hat sich den Heimvorteil nun wieder zurückerkämpft.

Doppelpack bei der Rückkehr: Josh Holden fehlte dem EVZ acht Spiele, jetzt trifft er wieder.
Doppelpack bei der Rückkehr: Josh Holden fehlte dem EVZ acht Spiele, jetzt trifft er wieder.Bild: KEYSTONE
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Lugano – Servette 2:0 – Stand 1:2

– Die Hoffnungen in Lugano, erstmals seit 2006 wieder eine Playoff-Serie zu gewinnen, sind zurückgekehrt. Die Tessiner gewinnen das dritte Spiel gegen Genève-Servette 2:0 und verkürzen in der Serie dank dem ersten Sieg auf 1:2.

– In den ersten beiden Vergleichen hat Lugano keinen Powerplay-Treffer erzielt und die beiden schwedischen Topskorer Fredrik Pettersson und Linus Klasen sind ohne Torerfolg geblieben. Im dritten Spiel ändert beides – und prompt geht Lugano als Sieger hervor. Es ist Klasen, der nach knapp 16 Minuten in Überzahl mit einem Weitschuss den verdienten Führungstreffer für die Tessiner erzielt.

– Der 21. Saisontreffer Klasens weist Lugano den Weg zum ersten Sieg. Die Genfer finden zwar ab dem zweiten Abschnitt etwas besser in die Partie, im Vergleich zu den ersten Spielen geben sie in der eigenen Zone aber zu viele Scheiben preis. Kurz vor Schluss trifft Sebastien Reuille noch zum 2:0 ins Leere Tor.

Bann gebrochen: Linus Klasen jubelt nach seinem ersten Playoff-Treffer.
Bann gebrochen: Linus Klasen jubelt nach seinem ersten Playoff-Treffer.Bild: Michela Locatelli

ZSC – Biel 2:3 n.P. – Stand: 1:2

– Der EHC Biel überrascht gegen die ZSC Lions weiterhin. Fünf Tage nach dem 5:0-Triumph gewinnt das Team von Trainer Kevin Schläpfer zum zweiten Mal im Hallenstadion, dieses Mal mit 3:2 nach Penaltyschiessen. In der Serie liegen die Bieler nun mit 2:1 vorne.

– Biel holt aus seinen Möglichkeiten erneut das Maximum heraus. Zweimal gehen die Seeländer in Führung, nach 136 Sekunden durch Emanuel Peter und in der 16. Minute durch Kevin Frey. Denis Malgin und Roman Wick gleichen aber für die Lions wieder aus.

– In der Overtime sind die Lions die bessere Mannschaft, doch der Siegtreffer will nicht gelingen. Im Penaltyschiessen bringen Ryan Shannon und Mike Künzle die Lions 2:0 in Führung, Biel dreht aber das Shootout durch Treffer von Pär Arlbrandt, Niklas Olausson und Ahren Spylo.

– Biel kämpft auch in Spiel 3 erneut aufopfernd und verdient sich den zweiten Coup in dieser Serie mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung und dank einem herausragenden Torhüter Simon Rytz.

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Der entscheidende Penalty-Treffer von Spylo.gif: Srf
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Bern – Lausanne 1:2 n.P. – Stand 1:2

– Erst zum vierten Mal in dieser Saison gewinnt Lausanne eine Partie nach einem 0:1-Rückstand. Im dritten Spiel gegen Bern siegen die Waadtländer 2:1 nach Penaltyschiessen und liegen nun auch in der Serie 2:1 in Führung.

– Der SC Bern geht durch Blum in der 15. Minute in Führung, Lausanne antwortet kurz vor dem Ende des Mitteldrittel mit Leegers Ausgleich. Im Duell zweier in jeder Beziehung ebenbürtiger Teams gelingt der Lucky Punch in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung keinem. Die beste Möglichkeit vergibt Ryan Gardner nach 75 Minuten alleine gegen Lausanne-Goalie Huet. 

– Besser machen es im Penaltyschiessen auf der anderen Seite Ossi Louhivaara und Alain Miéville. Für den SCB, der inklusive Qualifikation das dritte Penaltyschiessen in Serie verliert, trifft einzig Byron Ritchie.

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Huet hält den entscheidenden Penalty gegen Thomas Rüfenacht.gif: Srf

(pre/si)

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