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Novak Djokovic und Carlos Alcaraz sorgen nach Wahnsinns-Final für Lacher

Novak Djokovic: l'une de ses plus belles victoires.
Nach fast vier Stunden heisst der Sieger in Cincinnati Novak Djokovic.Bild: fxp-fr-sda-rtp

Djokovic ringt Alcaraz in Wahnsinns-Final nieder – und sorgt danach für Lacher

21.08.2023, 10:0821.08.2023, 18:05

Nach dem verlorenen Final in Wimbledon schlägt Novak Djokovic gegen Carlos Alcaraz zurück. Der Serbe gewinnt den Final von Cincinnati in 3 Stunden und 49 Minuten mit 5:7, 7:6 (9:7), 7:6 (7:4).

Djokovic, der seit Wimbledon vor einem Monat kein Turnier mehr bestritten hatte, zeigte im Final des ATP-1000-Turniers von Cincinnati bei grosser Hitze eine eindrückliche Aufholjagd. Im zweiten Satz machte er zunächst einen Breakrückstand wett und wehrte im Tiebreak einen Matchball ab, um noch in den Entscheidungssatz zu kommen. Dort behielt er in einem der längsten Best-of-3-Matches der Tour-Geschichte das bessere Ende für sich: Er verwertete den fünften Matchball.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/Tennis TV

Nach dem Marathon-Match waren die beiden Kontrahenten voll des Lobs füreinander und sorgten mehrmals für Lacher im Publikum. «Es ist fantastisch, gegen dich zu spielen und so von einem Champion wie dir aus der Nähe zu lernen», sagte Alcaraz bei der Pokalübergabe. Djokovic gab das Kompliment gleich zurück: «Du bist eine fantastische Person und ein Champion. Was du in deiner bisherigen Karriere schon erreicht hast, ist unglaublich.»

Einer der Hauptgründe für Alcaraz' Erfolg sei, dass er nie aufgebe. «Ich liebe das bei dir», so Djokovic, «aber manchmal würde ich wünschen, dass du mal ein paar Punkte etwas lockerer spielen würdest.» Der 20-jährige Alcaraz entgegnete, dass Spanier nie sterben würden, woraufhin Djokovic in Anspielung auf Rafael Nadal sagte: «Das habe ich schon einige Male erlebt.»

«Unter dem Strich war es eines der härtesten und aufregendsten Matches, die ich jemals bestritten habe», meinte Djokovic, der nach dem Sieg sein T-Shirt zerriss. Es habe sich angefühlt wie ein Grand-Slam-Final. Da jedes Spiel zwischen den beiden über die volle Distanz gehe, wünsche sich die Weltnummer 2, dass die beiden auch im Final des am nächsten Montag beginnenden US Open aufeinandertreffen werden. «Das wäre schön», sagte der dreifache Sieger des Turniers in New York und ergänzte: «Fürs Publikum, für mich vielleicht weniger.»

Mit seinem 95. Turniersieg auf der ATP-Tour überholte Djokovic Ivan Lendl und belegt in dieser Rangliste den 3. Platz – hinter Jimmy Connors (109) und Roger Federer (103). (nih/sda)

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