Sport
Olympia 2028

Noè Ponti schwimmt über 100 m Delfin zu EM-Bronze

Third placed Noe Ponti of Switzerland celebrates after competing in the Men's 100m Butterfly Final during the European Aquatics Swimming Championships in Paris, France, Thursday, Aug. 13, 2026. ( ...
Noè Ponti kann wieder Lachen.Bild: keystone

Revanche nach Brillen-Panne geglückt: Ponti schwimmt über 100 m Delfin zu Bronze

Noè Ponti holt sich über 100 m Delfin die erhoffte EM-Medaille. Hinter dem Ungarn Kristof Milak und dem Franzosen Maxime Grousset wird der Tessiner Dritter.
13.08.2026, 18:3913.08.2026, 19:52

Für Ponti ist es nach der Enttäuschung über 50 m Delfin, als er beim Eintauchen die Brille verlor und Achter wurde, die erhoffte Wiedergutmachung.

Zwar durfte der 25-Jährige nach seinen Bestzeiten im Vorlauf und Halbfinal auch von seiner ersten Goldmedaille auf der Langbahn träumen, dafür fehlten ihm im hochklassigen Final aber die nötigen Hundertstel.

Sieger Milak stellte mit 49,48 Sekunden einen Europarekord auf und blieb nur drei Hundertstel über dem Weltrekord des US-Amerikaners Caleb Dressel, den dieser an den Olympischen Spielen 2021 aufgestellt hatte. Der 26-jährige Ungar hatte in Paris bereits vor zwei Jahren Olympia-Gold über diese Distanz gewonnen.

Der vom Heimpublikum frenetisch angefeuerte Grousset schlug nach 49,70 Sekunden an. Noè Ponti blieb mit 49,93 Sekunden eine Zehntelsekunde über seinem persönlichen Rekord von 49,83, den er vor einem Jahr an der WM in Singapur aufgestellt hatte.

Noè Ponti hat der Schweizer Schwimmszene die 24. Medaille ihrer Geschichte an Europameisterschaften beschert – einem Wettbewerb, der seit 1926 ausgetragen wird.

Djakovic und Löhr scheitern

Antonio Djakovic hat an der EM in Paris den Final über 200 m Crawl verpasst. Der Thurgauer belegte im Halbfinal in 1:46,60 den 14. Rang. Für den Einzug in den Endlauf wäre eine Zeit von 1:45,72 nötig gewesen.

Trotz des verpassten Finals durfte Djakovic mit seinem Auftritt zufrieden sein. Erstmals seit der EM 2024 blieb der vierfache EM-Medaillengewinner in dieser Disziplin wieder unter 1:47 Minuten.

Auch Kay-Lyn Löhr schied im Halbfinal aus. Die 18-jährige Zürcherin belegte über 200 m Brust in 2:28,75 den 13. Rang und verpasste den Final um mehr als vier Sekunden. Für Löhr war es der erste internationale Wettkampf bei der Elite. (abu/sda)

    DANKE FÜR DIE ♥
    Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
    (Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
    5 CHF
    15 CHF
    25 CHF
    Anderer
    Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
    In diese Pools willst du ohne nachzudenken reinspringen
    1 / 23
    In diese Pools willst du ohne nachzudenken reinspringen
    Ein Pool für die Musikalischen unter uns.
    quelle: imgur
    Auf Facebook teilenAuf X teilen
    Moment! Kühe können schwimmen?!
    Video: watson
    Das könnte dich auch noch interessieren:
    Oh Ronaldo, Ronaldo …
    Jorge Jesus hat mit seiner kompromisslosen Linie gegenüber Cristiano Ronaldo sportlich wohl recht – trotzdem hinterlässt der Abgang des Superstars ein ungutes Gefühl. Ein Kommentar zum Eklat um Portugals Starspieler.
    Was für eine Karriere. Portugals Rekordspieler, fünf Ballon d'Or, fünf Champions-League-Titel, Meistertitel in drei Ländern, über 900 Pflichtspieltore in seiner Karriere und dazu 2016 der erste grosse Titel für Portugal überhaupt. So viele unvergessliche Momente mit ihm, ein ganzes Land hat immer hinter ihm gestanden. Und jetzt das: Nach einer Pressekonferenz von Nationaltrainer Jorge Jesus und einem Gespräch mit dem Verbandspräsidenten Pedro Proença verlässt der Rekordspieler das Nationalteam-Camp. Über einen Instagrambeitrag meldet sich der Star mit der Ankündigung, die Wahrheit «zu gegebener Zeit» nachzuliefern.
    Zur Story