Federer macht Paolini nervös +++ «Fery-tale» eines jungen Briten geht weiter
Fery-Tale geht weiter
Der Engländer Arthur Fery (ATP 114) schreibt in Wimbledon ein wahres Märchen. Im Duell zweier Wildcard-Empfänger rang der 23-Jährige den ehemaligen Halbfinalisten und Top-Ten-Spieler Grigor Dimitrov in fünf Sätzen nieder. Im entscheidenden Match-Tiebreak behielt Fery nach fast vier Stunden mit 10:7 die Oberhand. Er ist in der Nähe von Paris geboren, wuchs aber in Wimbledon auf und ging unweit des Tennisstadions zur Schule. Nun steht er erstmals im Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers.
FERY DESTINATION: QUARTER-FINALS 🚢
— Wimbledon (@Wimbledon) July 6, 2026
The British wild card overcomes Grigor Dimitrov in a five-set thriller to continue his dream run into a maiden Grand Slam QF 👏#Wimbledon pic.twitter.com/g7UCv7aHrt
Marta Kostjuk erneut im Hoch
Die Ukrainerin Marta Kostjuk strebt in Wimbledon nach dem French Open die zweite Halbfinalqualifikation in Folge an. Die aus Kiew stammende Weltnummer 13 setzte sich gegen die Qualifikantin Ashlyn Krueger 6:4, 6:4 durch.
Federer macht Paolini nervös
Im Viertelfinal trifft Kostjuk auf die Italienerin Jasmine Paolini (WTA 17). Die Wimbledon-Finalistin von 2024 hatte in der dritte Runde Viktorija Golubic besiegt und wies nun auch die Philippinin Alexandra Eala (WTA 32) in die Schranken, die Vorjahressiegerin Iga Swiatek aus Polen aus dem Turnier geworfen hatte. Paolinis grösstes Problem: Roger Federer auf der Tribüne des Centre Courts machte sie richtig nervös.
Mertens erstmals in den Viertelfinals
Nachdem Elise Mertens in Wimbledon dreimal im Achtelfinal gescheitert war, erreichte die 30-jährige Belgierin erstmals den Viertelfinal im Einzel beim All England Club. Im Doppel hatte sie dort bereits zwei Titel gewonnen (2021 und 2025). Das bisher beste Grand-Slam-Ergebnis im Einzel bleibt der Halbfinal am Australian Open 2018. Mertens bezwang Marie Bouzkova, ebenfalls eine Top-30-Spielerin. 6:4, 6:4. Auch ihre nächste Gegnerin stammt aus Tschechien. Es ist Linda Noskova, die Nummer 12 der Weltrangliste. In der unteren Tableauhälfte schaffte es keine Topten-Spielerin in die Viertelfinals.
Cobolli überzeugt auch auf Rasen
Der Italiener Flavio Cobolli (ATP 10), überraschender Finalist auf Sand am French Open, überzeugt auch auf Rasen. Im Achtelfinal liess der 24-jährige Römer der Nummer 6 Alex de Minaur in drei Sätzen keine Chance. (abu/sda)
