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WM 2026: Folarin Balogun wird begnadigt – Trump bedankt sich

United States' Folarin Balogun (20) reacts to a red card during the World Cup round of 32 soccer match between the United States and Bosnia in Santa Clara, Calif., near San Francisco, Wednesday,  ...
Folarin Balogun flog im Sechzehntelfinal vom Platz.Bild: keystone

Trump bedankt sich: Die FIFA begnadigt US-Stürmer Balogun ohne wirkliche Begründung

Der US-Stürmer Folarin Balogun sah im Sechzehntelfinal gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte, darf im Achtelfinal gegen Belgien aber dennoch spielen.
05.07.2026, 19:5805.07.2026, 23:18

Die FIFA begnadigte Balogun und setzte die gemäss Reglement automatische Spielsperre auf ein Jahr auf Bewährung aus. Sollte sich der Angreifer in dieser Zeit «einen weiteren Verstoss gleicher Art und Schwere» erlauben, werde die Sanktion vollstreckt.

Als Begründung für die Begnadigung verwies die FIFA auf Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach die Durchführung einer Disziplinarmassnahme ganz oder teilweise ausgesetzt werden kann. Die Aufhebung einer Sperre nach einer roten Karte ist bei diesem Turnier ein Novum.

Balogun ist im US-Team der wichtigste Offensivspieler neben Christian Pulisic und hat bereits drei Tore erzielt. Im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina prallte er in der 61. Minute mit Tarik Muharemovic zusammen und trat ihm (eher unabsichtlich) heftig auf den Knöchel. Der VAR schaltete sich ein, anschliessend entschied der brasilianische Referee Raphael Claus auf Rote Karte.

Während sich Belgien «überrascht» zeigte vom Entscheid der FIFA und Trainer Rudi Garcia zur Begnadigung sagte: «Ich wusste nicht, dass der 5. Juli der 1. April ist», kommentierte US-Präsident Donald Trump bei Truth Social: «Vielen Dank an die FIFA, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine grosse Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt.»

Gemäss übereinstimmenden Berichten von «The Athletic» und der Nachrichtenagentur AP habe Trump persönlich bei FIFA-Boss Gianni Infantino angerufen, um eine Aufhebung der Sperre von Balogun zu erwirken. Mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen bestätigten demnach diesen Ablauf. Weder die FIFA noch das Weisse Haus haben die Information bislang kommentiert. (riz/sda/dpa)

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151 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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PVJ
05.07.2026 20:09registriert Februar 2014
Wäre ich die FIFA, würde ich hier schnell eine Erklärung bringen. Jemand könnte sonst noch auf die Idee kommen, dass hier Korruption im Spiel ist und der FIFA-Präsident sich bei seinem Freund Trump beliebt machen möchte.

Und wir alle wissen doch, dass Korruption bei einer durch und durch integren Organisation wie der FIFA niemals auftreten könnte.
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AlsoDoch
05.07.2026 20:06registriert August 2024
Da ging ganz bestimmt alles mit fairen Mitteln zu und her. Die Aufhebung der Sperre steht ganz bestimmt in kEINER Verbindung zur Beziehung Trup-Infantino... schönes Fairplay...
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FrancoL
05.07.2026 20:16registriert November 2015
Peinlicher geht's nimmer. Wenn die FIFA so "bescheissen" will, soll sie doch dies bevor der Schiedsrichter seinen Entscheid gefällt hat, sie kann ihm ja einen Befahl aufs Ohr flüstern oder die Rote Karte wegnehmen. Würde alles weniger auffallen, als dieses Desaster.
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