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WM 2026: Folarin Balogun wird begnadigt – Trump bedankt sich

United States' Folarin Balogun (20) reacts to a red card during the World Cup round of 32 soccer match between the United States and Bosnia in Santa Clara, Calif., near San Francisco, Wednesday,  ...
Folarin Balogun flog im Sechzehntelfinal vom Platz.Bild: keystone

Trump bedankt sich: Die FIFA begnadigt US-Stürmer Balogun ohne Begründung

Der USA-Stürmer Folarin Balogun sah im Sechzehntelfinal gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte, darf im Achtelfinal gegen Belgien aber dennoch spielen. Eine Begründung dafür liefert die FIFA allerdings nicht.
05.07.2026, 19:5805.07.2026, 20:23

Die FIFA begnadigte Balogun. Die gemäss Reglement automatische Spielsperre wird auf ein Jahr Bewährung ausgesetzt. Der 25-jährige Angreifer der AS Monaco erzielte bislang drei WM-Tore für die USA.

Balogun prallte gegen Bosnien-Herzegowina in der 61. Minute mit Tarik Muharemovic zusammen und trat ihm (eher unabsichtlich) heftig auf den Knöchel. Der VAR schaltete sich ein, anschliessend entschied der brasilianische Referee Raphael Claus auf Rote Karte.

Eine Begründung für den überraschenden Entscheid, Balogun im Achtelfinal wieder spielen zu lassen, lieferte die FIFA noch nicht.

Sehr erfreut über die Aufhebung der Sperre ist US-Präsident Donald Trump. Auf seiner Plattform «Truth Social» schreibt Trump: «Vielen Dank an die FIFA, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine grosse Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt.» Nach der Roten Karte forderte US-Aussenminister Marco Rubio, dass die Sperre aufgehoben wird. Der freie US-Journalist Ben Jacobs berichtet, dass die US-Regierung sich direkt bei FIFA-Präsident Gianni Infantino meldete und eine Aufhebung der Sperre forderte. Der Weltfussballverband streitet dies ab.

Der Achtelfinal zwischen den USA und Belgien findet in der Nacht auf Dienstag (Schweizer Zeit) in Seattle statt. Der Sieger dieser Partie trifft im Viertelfinal entweder auf Portugal oder Spanien. Das US-Team erreichte die Runde der letzten Acht zuletzt vor 24 Jahren. (riz/sda)

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PVJ
05.07.2026 20:09registriert Februar 2014
Wäre ich die FIFA, würde ich hier schnell eine Erklärung bringen. Jemand könnte sonst noch auf die Idee kommen, dass hier Korruption im Spiel ist und der FIFA-Präsident sich bei seinem Freund Trump beliebt machen möchte.

Und wir alle wissen doch, dass Korruption bei einer durch und durch integren Organisation wie der FIFA niemals auftreten könnte.
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AlsoDoch
05.07.2026 20:06registriert August 2024
Da ging ganz bestimmt alles mit fairen Mitteln zu und her. Die Aufhebung der Sperre steht ganz bestimmt in kEINER Verbindung zur Beziehung Trup-Infantino... schönes Fairplay...
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FrancoL
05.07.2026 20:16registriert November 2015
Peinlicher geht's nimmer. Wenn die FIFA so "bescheissen" will, soll sie doch dies bevor der Schiedsrichter seinen Entscheid gefällt hat, sie kann ihm ja einen Befahl aufs Ohr flüstern oder die Rote Karte wegnehmen. Würde alles weniger auffallen, als dieses Desaster.
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