Mikaela Shiffrin reduziert in der nächsten Saison ihr Slalom-Programm
Mikaela Shiffrin richtet sich in der Saison 2026/27 neu aus. Wie die US-Amerikanerin am Dienstag in einem Video bekannt gab, legt sie ihre Schwerpunkte künftig verstärkt auf den Riesenslalom und den Super-G. Dafür will die 31-Jährige das Slalom-Pensum deutlich reduzieren.
Sie plane, die ersten Slaloms des Winters in Levi und Gurgl auszulassen, erklärte die Rekord-Weltcupsiegerin. Ein kompletter Abschied vom Slalom sei dies jedoch nicht. Shiffrins Saison im Stangenwald beginnt voraussichtlich Ende November am Heimweltcup in Killington. Sie möchte sich auch die Option offen lassen, den Slalom wieder regelmässiger ins Programm zu nehmen, falls sie diese Rennen zu fest vermisse. Sie schreibt: «Ich habe meine Slalom-Karriere noch nicht abgeschlossen.»
Shiffrin bezeichnet den kommenden Winter mit der WM in Crans-Montana im Februar als «Saison der Erkundung». Nach 16 Jahren im Weltcup wolle sie mehr Freiraum für Erholung schaffen und nach ihren eigenen Bedürfnissen fahren: «Ich versuche etwas Neues, um mich als Rennfahrerin weiterzuentwickeln. Die Freude lag für mich nie nur an Medaillen oder Rekorden.»
Auch Schwarz reduziert Slalom-Pensum
Marco Schwarz wird den Slalom «ausklingen lassen» und sich bereits in der kommenden Weltcup-Saison auf Riesenslalom, Super-G und ausgewählte Abfahrten konzentrieren.
Das gab der 31-jährige Österreicher am Dienstag an einem Medientermin in Wien bekannt. «Es war eine der härtesten Entscheidungen, die ich bis jetzt hatte. Aber mit dem ganzen Drumherum, den Planungen und dem FIS-Kalender lässt sich das nicht mehr vereinbaren.»
Er werde aber ab und zu weiterhin Slalom trainieren. Nach den Weltmeisterschaften in Crans-Montana ist es auch möglich, dass er ausgewählte Slaloms im Weltcup bestreitet. «Wenn es Sinn macht, es keine zusätzliche Belastung ist und ich keinem einen Platz wegnehme», so Schwarz. Auch ein Antreten beim Weltcupfinal ist möglich. (abu/sda/apa)
