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Abfahrt in Garmisch

1. Travis Ganong (CAN) 1:53,71
2. Kjetil Jansrud (NOR) +0,38
3. Peter Fill (ITA) +0,52​

5. Beat Feuz (SUI) +0,66
9. Carlo Janka (SUI) +1,05

11. Patrick Küng (SUI) +1,30

15. Mauro Caviezel (SUI) +2.30

17. Niels Hintermann (SUI) +2.38

23. Urs Kryenbühl (SUI) +2.68

26. Nils Mani (SUI) +2.98

34. Ralph Weber (SUI) +3.73

United States' Travis Ganong competes during an alpine ski, men's World Cup downhill race, in Garmisch Partenkirchen, Friday, Jan. 27, 2017. (AP Photo/Marco Tacca)

Bild: Marco Tacca/AP/KEYSTONE

Ganong siegt auf der Kandahar-Piste – Feuz guter Fünfter

Der Amerikaner Travis Ganong setzt sich in der ersten Kandahar-Abfahrt gegen die Favoriten durch. Die Swiss-Ski-Athleten zeigen gute Leistungen, der Sprung aufs Podest bleib jedoch aus. Der Renntag ist leider auch geprägt von zwei heftigen Stürzen.



Der Sieger

Die Ersatzabfahrt für diejenige in Wengen, die wegen übermässigem Schneetreiben abgesagt werden musste, fand bei sehr guten äusseren Bedingungen statt. Am meisten geniessen konnte das Travis Ganong. Der Amerikaner kam ohne zu erkennenden Fehler durch und feierte seinen zweiten Weltcupsieg nach dem in der Abfahrt von Santa Caterina 2014.

Das Podest

Favorit Kjetil Jansrud war flott unterwegs, doch zum Sieg reichte es ihm nicht, weil er sich im unteren Streckenteil einen Umweg einhandelte. Der Norweger musste sich mit 38 Hundertstel Rückstand auf Ganong mit Platz 2 begnügen. Dritter wurde der Südtiroler Peter Fill.

Norway's Kjetil Jansrud arrives the the finish area of an alpine ski, men's World Cup downhill race, in Garmisch Partenkirchen, Germany, Friday, Jan. 27, 2017. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Nicht wirklich enttäuscht, aber auch nicht wirklich glücklich: Kjetil Jansrud. Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

Die Schweizer

Die erste Garde der Schweizer Abfahrer kann man in der ersten der zwei Garmisch-Abfahrten geschlossen zusammenfassen: Beat Feuz, Carlo Janka und Patrick Küng meisterten die anspruchsvolle Strecke gut, aber nicht perfekt. An unterschiedlichen Stellen verloren sie jeweils etwas Zeit, wodurch es ihnen nicht reichte, mit den Besten mitzuhalten.

Switzerland's Patrick Kueng, left, and his teammate Beat Feuz pose in front of the Kandahar slope after an alpine ski, men's World Cup downhill training, in Garmisch Partenkirchen, Germany, Thursday,, Jan. 26, 2017. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Zufrieden, aber nicht euphorisch: Patrick Küng und Beat Feuz. Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

Mauro Caviezel und Niels Hintermann zeigten ebenfalls ansprechende Leistungen und schafften den Sprung in die Top 20. 

Die Aufreger

Der Amerikaner Steven Nyman, der direkt vor Landsmann Ganong gestartet war, verlor beim Kramersprung die Kontrolle und stürzte bei der Landung heftig. Weil er mit dem Helikopter geborgen werden musste, wurde das Rennen länger unterbrochen. Der 34-Jährige wurde mit Verdacht auf Knieverletzung ins Spital eingeliefert.

Noch übler erwischte es wenig später Valentin Giraud Moine. Dem 25-jährigen Franzosen verdrehte es bei seinem Sturz die Knie fürchterlich. Demzufolge musste ein zweites Mal der Helikopter eingeflogen und das Rennen noch einmal lange unterbrochen werden. Es wurde aber trotz Diskussionen wieder aufgenommen. Giraud Moine, der am vergangenen Samstag in der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel mit Rang 2 verblüfft hatte, zog sich vier Tage nach seinem 25. Geburtstag schwere Bänderverletzungen und Luxationen an beiden Knien zu. 

Für beide Rennfahrer ist die Saison damit frühzeitig zu Ende.(sda/jwe/drd)

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

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Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
quelle: keystone / christian bruna
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