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Sportnews-Ticker: Schweizer Doppelsieg an Heim-EM im Mountainbike

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Schweizer Doppelsieg an Mountainbike-EM ++ Russland bleibt von Eishockey-WM ausgeschlossen

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
30.07.2026, 19:0730.07.2026, 20:26
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Russland und Belarus bleiben 2027 von der Männer-WM ausgeschlossen
Russland und Belarus bleiben in der kommenden Eishockey-Saison unverändert von den meisten Turnieren ausgeschlossen. Das gab der Eishockey-Weltverband (IIHF) am Donnerstag bekannt und begründete den Entscheid mit «anhaltenden Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Schutz und sportlicher Integrität».

Russland und Belarus dürfen vor allem nicht an der A-WM der Männer vom 14. bis 30. Mai 2027 in Mannheim und Düsseldorf sowie an der Junioren-WM teilnehmen. Ob Russland bei der Frauen-WM 2027 teilnehmen darf, wird im November 2026 entschieden.

Russland und Belarus sind seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 von internationalen Eishockey-Turnieren ausgeschlossen. (nih/sda/apa)
Schweizer holen im Short Track einen EM-Medaillensatz
Für das Schweizer Mountainbike-Team hat die Heim-EM in Monteceneri mit drei Medaillen stark begonnen. Im Short Track sicherte sich Sina Frei vor Landsfrau Alessandra Keller den Titel. Die beiden Schweizerinnen verwiesen die schwedische Weltcup-Leaderin Jenny Rissveds auf den 3. Platz.

Es sei fast wie ein Ausscheidungsrennen gewesen, sagte Siegerin Frei, die auf den 8,67 Kilometern Keller um vier und Rissveds um sieben Sekunden distanzierte. «Diese EM ist ein wichtiger Schritt als Vorbereitung für die WM (26. bis 30. August in Val di Sole)», sagte Frei. «Dass ich nun das Short-Track-Rennen gewinnen konnte, ist cool und gibt mir viel Zuversicht für den zweiten Saisonteil.»

Bei den Männern holte Dario Lillo Bronze. Die weiteren Medaillen sicherten sich der Brite Charlie Aldridge und der Italiener Juri Zanotti. (nih/sda)
Heim-EM 2025 bekommt einen Film
Der Sommer der Schweizer Fussball-Nati der Frauen mit der Heim-EM bekommt einen eigenen Dokumentarfilm. In «Nati-Sommer ’25 – Ein Turnier begeistert die Schweiz» würde die «Geschichte eines Turniers, das weit über den Sport hinaus Wirkung entfaltet hat» erzählt. Dabei werde die Nati durch die Heim-EM begleitet, die mit dem Viertelfinal gegen Spanien endete.

Der Film solle aber nicht nur ein sportlicher Rückblick sein, wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) mitteilte, sondern auch zeigen, «wie der Frauenfussball in der Schweiz Menschen bewegt, Identifikation schafft und neue Perspektiven eröffnet». Nati-Captain Lia Wälti hofft, dass der Film dadurch eine besondere Wirkung entfalte: «Ich hoffe, dass junge Mädchen den Film sehen und erkennen, dass Träume erreichbar sind, wenn Menschen gemeinsam daran glauben und mit viel Herzblut dafür kämpfen.»

Die Nati-Doku ist ab dem 12. August kostenlos auf Youtube verfügbar. (nih)
Schweizer Rekord-Delegation reist an die EM
Die Schweiz wird an der Leichtathletik-EM in Birmingham mit einer Rekord-Delegation vertreten sein. Wie der Verband mitteilt, werden insgesamt 67 Athletinnen und Athleten in den Kampf um die Medaillen eingreifen. 2024 in Rom waren von Swiss Athletics noch 60 Sportlerinnen und Sportler selektioniert worden.

Im Aufgebot sind alle acht Schweizer Medaillengewinnerinnen und -gewinner der EM vor zwei Jahren vertreten. (abu/sda)


Auch Thuns Cupspiel nun angesetzt
Der Schweizerische Fussballverband terminiert die letzte ausstehende Partie der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups. Das Spiel zwischen dem Zweitligisten Saxon Sports und dem FC Thun findet am 16. August um 16.00 Uhr statt.

Wegen der laufenden Europacup-Qualifikation, in der Thun im Kampf um die Europa League am 6. und 13. August auf Vikingur Reykjavik trifft, wurde das Cupspiel erst jetzt angesetzt. (abu/sda)

Thun trifft auf Islands Meister
Nach dem Out in der Champions League geht es für den FC Thun am 6. und 13. August in der Qualifikation für die Europa League gegen Vikingur Reykjavik weiter. Islands Meister scheiterte wie die Berner Oberländer in der 2. Qualifikationsrunde der Champions League: mit dem Gesamtskore von 2:3 gegen Hapoel Be'er Sheva aus Israel.

In der 3. und vorletzten Qualifikationsrunde der Europa League spielen die Thuner zuerst daheim. (nih/sda)
Die FIFA macht gegen Argentinien ernst
Nach den Vorfällen im Anschluss an den WM-Final hat die FIFA Stellungnahmen von allen Beteiligten angefordert, unter ihnen ist auch der Argentinier Leandro Paredes. Danach will der Fussball-Weltverband seinen Entscheid bekanntgeben, wie er nun mitteilte.

Paredes hatte sich nach dem 1:0-Sieg der Spanier gegen Argentinien in East Rutherford zu einer Tätlichkeit hinreissen lassen. Er griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er schon Eric Garcia gestossen. Gavi ist laut FIFA-Mitteilung der einzige spanische Spieler, gegen den ermittelt wird. Auf argentinischer Seite sind ausser Paredes noch Nahuel Molina, Thiago Almada sowie Co-Trainer Roberto Ayala betroffen.
Die FIFA ermittelt ausserdem wegen mehrerer möglicher Verstösse gegen Disziplinarregeln gegen den argentinischen Fussball-Verband. Dazu gehören verbotene politische Botschaften bei Sportereignissen sowie mutmasslich diskriminierende und rassisstische Vorfälle. Auch das Werfen von Gegenständen durch Fans werde untersucht. (nih/sda/dpa)
Virginius muss pausieren
Die Young Boys vermelden, dass sie bis auf Weiteres auf Alan Virginius verzichten müssen. Der französische Flügelstürmer fällt für unbestimmte Zeit mit einer Adduktorenverletzung aus, die er sich zum Auftakt der Super-League-Saison gegen Sion (4:2) zugezogen hat. (nih/sda)


Basel – Thun um einen Tag verlegt
Die Super-League-Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Thun wird um einen Tag nach hinten verlegt. Neu wird sie am Sonntag, 9. August um 16.30 Uhr angepfiffen. Der Grund für die Verschiebung ist, dass der FC Thun seine Europacup-Partien nach dem Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation am Donnerstag (und nicht mehr am Dienstag) bestreitet. (ram/sda)
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