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Sportnews-Ticker: Kacuri entscheidet sich für den Kosovo

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Kacuri entscheidet sich für den Kosovo +++ Pogacar trainert bereits wieder

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
15.09.2026, 22:3916.09.2026, 11:34
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Dion Kacuri entscheidetsich gegen die Schweiz
Der 22-jährige Dion Kacuri, welcher acht Spiele für die U21-Nationalmannschaft der Schweiz absolviert hat, wird in Zukunft für den Kosovo auflaufen. Der Mittelfeldspieler wurde für die kommenden Partien in der Nations League aufgeboten. Aktuell ist Kacuri, der beim FC Basel unter Vertrag steht, an den österreichischen Verein Austria Lustenau ausgeliehen.

Anders soll es gemäss 20 Minuten bei Lorent Tolaj aussehen. Der 24-jährige Walliser hat Angebote vom Kosovo und Albanien abgelehnt und hofft auf ein Angebot von Nati-Trainer Murat Yakin. (riz)
Pogacar sitzt bereits wieder auf dem Hometrainer
Tadej Pogacar gibt knapp drei Wochen nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta Einblick in seine Genesung. Der Slowene sitzt bereits wieder auf dem Hometrainer und richtet seinen Blick schrittweise auf die Saison 2027. In einem auf seinem Instagram-Account veröffentlichten längeren Video zeigte sich Pogacar lächelnd und konzentriert beim Training. Zu sehen war der slowenische Meister mit geradem Oberkörper auf einem Heimtrainer, umgeben von Betreuern und gekleidet in T-Shirt und Radhose seines Teams UAE.

«Nicht ganz so, wie wir uns den September vorgestellt hatten», schrieb der fünffache Sieger der Tour de France. Es sei aber «einfach schön, wieder auf dem Rad zu sein. Im Moment gehe ich Schritt für Schritt vor und baue die Belastung langsam mit Blick auf die nächste Saison wieder auf». Nach dem Unfall musste sich Pogacar einer Operation am Schlüsselbein unterziehen. Damit verpasst er insbesondere das Strassenrennen der Weltmeisterschaften vom 27. September in Montreal. (riz/sda)


Real siegt dank spätem Treffer gegen Elche
Real Madrid vermeidet in der spanischen Meisterschaft im Auswärtsspiel bei Nachzügler Elche einen Punkteverlust erst in der Nachspielzeit. Carlos Espi traf am späten Dienstagabend in der 91. Minute zum 3:2 für die Mannschaft von Jose Mourinho. Real hatte zuvor eine 2:0-Pausenführung nach einem Eigentor von Matias Dituro sowie einem Treffer von Kylian Mbappé vergeben. Abiel Osorio und Fer Nino glichen bis zur 83. Minute für Elche aus, ehe Espi nach einem Mbappé-Pass zur Stelle war.

Die Madrilenen liegen nach dem fünften Saisonsieg im sechsten Spiel nach Punkten wieder gleichauf mit dem FC Barcelona, der noch keinen einzigen Zähler abgegeben haben. Die Katalanen bestreiten ihren sechsten La-Liga-Auftritt dieser Saison am Mittwochabend gegen Racing Santander. (riz/sda/apa)
James Rodriguez spielt nicht mehr für Kolumbien
Kolumbiens Spielmacher James Rodriguez kündigt via Social Media das Ende seiner internationalen Karriere an. Der 35-Jährige bestritt damit das letzte seiner 131 Länderspiele im WM-Viertelfinal gegen die Schweiz. Die Südamerikaner scheiterten im Penaltyschiessen. Rodriguez stand als Captain 66 Minuten lang auf dem Feld.

Rodriguez nahm an drei Weltmeisterschaften teil. 2014 in Brasilien wurde er mit sechs Treffern Torschützenkönig und scheiterte wie in diesem Sommer im Viertelfinal. Seine Klubkarriere setzt der elegante Mittelfeldspieler, der einst unter anderem für Real Madrid und Bayern München spielte, in seiner Heimat bei Atlético Nacional fort. (abu/sda/afp)


Volleyball-Nati beendet EM mit einem Sieg
Die Schweizer Volleyballer beenden die Europameisterschaft mit einem Sieg. Zum Abschluss der Vorrunde bezwingen sie im rumänischen Cluj-Napoca Lettland 25:22, 25:19, 16:25, 25:22.

Durch die vier Niederlagen in den ersten Partien gegen Frankreich, Rumänien, die Türkei und Deutschland hatte die Schweiz bereits vor dem letzten Vorrundenspiel keine Chancen mehr auf die K.o.-Runde. Mit dem Sieg gegen Lettland schaffte das Team von Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera aber, was ihr drei Jahre zuvor an der EM unter dem Italiener Mario Motta verwehrt geblieben war. Damals hatten die Schweizer alle fünf Vorrunden-Partien verloren. (abu/sda)
Schwaller und Co. die Nr. 1 der Welt
Das Curling-Team um Skip Yannick Schwaller schafft Historisches. Das Quartett ist als erste Schweizer Männer-Equipe die Nummer 1 der Weltrangliste. Schwaller und seine Gefährten Benoît Schwarz-van Berkel, Sven Michel und Pablo Lachat-Couchepin lösen die Schotten um Bruce Mouat ab.

«Wir sind überglücklich, diesen Meilenstein erreicht zu haben. Die Weltranglistenführung ist eine grossartige Anerkennung für die harte Arbeit und die Fortschritte, die unser Team in den letzten Jahren erzielt hat», wird Schwaller in einer Mitteilung seines Teams zitiert. «Als erstes Schweizer Männer-Team an der Spitze der Weltrangliste zu stehen, macht diesen Moment noch besonderer.» (ram/sda)
Biel wird zum Futsal-Wembley
Die Stadt Biel hat am Dienstag den Zuschlag für das Finalturnier der Futsal Champions League im Mai 2027 erhalten. Das Turnier wird vom 7. bis 9. Mai im Stadion des EHC Biel stattfinden. Die Organisatoren rechnen bei den Halbfinal- und Finalspielen mit mehr als 5000 Fans, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Das Budget für den Anlass beläuft sich auf rund eine Million Franken. (ram/sda)
Erste Leichtathletik-WM in Afrika
Die Leichtathletik-WM findet in drei Jahren zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent statt. Austragungsort ist 2029 Kenias Hauptstadt Nairobi. Zwei Jahre danach ist München Gastgeber.

«Nairobi hat eine überzeugende und emotionale Bewerbung vorgelegt. Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften erstmals nach Afrika zu bringen, wird historisch sein», sagte Sebastian Coe, der Präsident von World Athletics. (ram/sda)
CL-Finals in München und Barcelona
Das UEFA-Exekutivkomitee hat an seiner Sitzung in Thessaloniki die Austragungsorte der Champions-League-Finals 2028 und 2029 bestimmt. In zwei Jahren findet das Endspiel in München statt, in drei Jahren in Barcelona.

München war zuletzt im letzten Jahr beim 5:0-Sieg von Paris Saint-Germain gegen Inter Mailand Gastgeberin. Viel weiter zurück liegt das letzte Endspiel im Camp Nou in Barcelona. In Kataloniens Hauptstadt entschied Manchester United 1999 das denkwürdige Duell gegen Bayern München 2:1 für sich. (ram/sda)
Felix Gall wechselt zum Team Lidl-Trek
Felix Gall wechselt wie erwartet seinen Arbeitergeber. Der 28-jährige Österreicher hat sich beim deutschen Team Lidl-Trek für drei Jahre verpflichtet.

Gall machte in diesem Jahr vorab im Giro und in der Vuelta mit starken Leistungen von sich reden. In der Italien-Rundfahrt belegte er im Schlussklassement hinter dem Dänen Jonas Vingegaard Platz 2, die Spanien-Rundfahrt beendete er am letzten Sonntag mit Rang 3 hinter dem Spanier Enric Mas und dem Slowenen Primoz Roglic. Den Durchbruch hatte Gall im vergangenen Jahr mit Rang 5 in der Schlusswertung der Tour de France geschafft. Die letzten drei Saisons stand er bei der französischen Equipe Decathlon unter Vertrag. (riz/sda)
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