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Sportnews-Ticker: Ducati wirft Francesco Bagnaia Ende Saison raus

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Ducati wirft Bagnaia Ende Saison raus +++ IOC zahlt künftig saftige Startprämie

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
24.06.2026, 19:1124.06.2026, 19:11
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Ducati kündigt Abschied von Bagnaia und Einstieg von Acosta an:
Ciao Francesco Bagnaia, ola Pedro Acosta: Ducati gab nacheinander bekannt, dass sein italienischer Fahrer, der 2022 und 2023 zweimal den Titel holte, das Team zum Saisonende verlassen wird und dass der spanische Fahrer ab 2027 an der Seite von Marc Marquez fahren wird.

Acosta, der gerade seinen 22. Geburtstag gefeiert hat, fährt für den österreichischen Hersteller KTM und belegt derzeit den Platz 6 in der laufenden Weltmeisterschaft. Sein Vertrag mit der italienischen Marke erstreckt sich über zwei Saisons bis 2028. Er wird an der Seite seines Landsmanns Marc Marquez fahren, dessen Verpflichtung für denselben Zeitraum am Montag von Ducati bestätigt wurde. Bagnaia dürfte seine Karriere in der MotoGP laut mehreren Quellen aus dem Fahrerlager bei Aprilia fortsetzen. (abu/sda/afp)


IOC zahlt den Olympia-Startenden künftig 8000 Franken
In der Dauerdebatte um die Entlöhnung olympischer Athleten und Athletinnen gewährt das IOC künftig allen Teilnehmenden einen Zuschuss von 10'000 Dollar (8000 Schweizer Franken). Das beschloss die IOC-Generalversammlung in Lausanne, wie aus einem Communiqué hervorgeht. Dafür stellt das Internationale Olympische Komitee alle vier Jahre einen Fonds im Umfang von 140 Millionen Dollar bereit. Schon die Sportlerinnen und Sportler, die bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Februar gestartet sind, können diese Sonderprämie beantragen.

Sollten Athleten oder Athletinnen auf den Zuschuss verzichten, verbleibe dieser im Topf und komme zukünftigen Sportler-Generationen zugute, hiess es. Das Geld wird über die Nationalen Olympischen Komitees ausgezahlt und darf nicht von anderen Prämien abgezogen werden. (abu/sda/dpa)
French-Open-Siegerin Andrejewa verliert bei Rasenpremiere
Die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor beim WTA-Turnier von Bad Homburg gleich ihr erstes Spiel und schied im Achtelfinal aus.

Die Russin unterlag in der ersten Partie nach dem Triumph von Roland Garros ihrer Landsfrau Jekaterina Alexandrowa 3:6, 4:6. Die 19-Jährige verpatzte bei dem Rasen-Event die Generalprobe für den nächsten Tennis-Höhepunkt des Jahres, den Klassiker in Wimbledon ab nächster Woche. Andrejewa war bei dem WTA-500-Turnier in Hessen als Nummer 2 gesetzt. (abu/sda/dpa)

Schulterverletzung zwingt Curdin Orlik zu monatelanger Pause
Der Schwinger Curdin Orlik, der Bruder von König Armin, hat sich am Sonntag am Schwarzsee-Schwinget schwer an der linken Schulter verletzt. Der 33-Jährige fällt für die restliche Saison aus.

Eine Operation sei unumgänglich, teilte Curdin Orlik am Mittwoch auf Instagram mit, wie «Blick» zunächst berichtet hatte. Orlik zog sich die Verletzung im fünften Gang im Duell mit Patrick Betschart zu. Schon im Sägemehl war klar, dass etwas nicht stimmt. Orlik blieb im Ring liegen und hielt sich die Schulter. (abu/sda)


Vom ESC zum FCB: Beat Läuchli neuer operativer Leiter des FC Basel
Der FC Basel 1893 hat seine Geschäftsleitung mit Beat Läuchli als neuem Chief Operations Officer (COO) ergänzt. Der 46-Jährige war zuvor Gesamtprojektleiter des Eurovision Song Contest 2025 in Basel.

Läuchli übernimmt seine neue Funktion in einem Vollzeitpensum, wie der FC Basel 1893 am Mittwoch mitteilte. Er war bereits in den vergangenen Monaten auf Mandatsbasis für den Club tätig. Als COO verantwortet Läuchli die Bereiche Sicherheit, Spielbetrieb, Rasenpflege und Entwicklung. Neben dem operativen Tagesgeschäft soll der studierte Ökonom auch strategische Projekte vorantreiben. Dazu gehören die Organisation von Konzerten im St. Jakob-Park und die Weiterentwicklung der Stadioninfrastruktur, wie es weiter heisst. (abu/sda)




Washington Wizards wählen Dybantsa als Nummer eins im NBA-Draft
AJ Dybantsa ist in der Nacht auf Mittwoch als erster Spieler im diesjährigen NBA-Draft ausgewählt worden. Die Washington Wizards sicherten sich die Rechte am 19-jährigen Forward von der Brigham Young University in Utah. Der aus Boston stammende, 2,06 m grosse Dybantsa verbuchte vergangene Saison in 35 Spielen am College im Schnitt 25,5 Punkte, 6,8 Rebounds und 3,7 Assists. (car/sda/apa)


Audrey Werro mit Europarekord über 600 m
Audrey Werro stellt erneut ihre starke Form unter Beweis. Die 22-jährige Freiburgerin entschied sich spontan für eine Teilnahme am Abendmeeting in Biel und glänzte mit einem Europarekord.

Die selten gelaufene Distanz über 600 m absolvierte Werro in 1:22,85 Minuten, womit sie die europäische Bestmarke der Britin Keely Hodgkinson um 56 Hundertstel verbesserte. Weltweit sind über diese Distanz nur fünf Frauen schneller gelaufen als Werro. Anfang des Monats lief die Westschweizerin beim Sieg im Diamond-League-Meeting in Stockholm die drittbeste Zeit über 800 m aller Zeiten und die schnellste dieses Jahrtausends. (riz/sda)
Neuerliche Operation bei Leandro Riedi
Leandro Riedi wird ein weiteres Mal von einer schweren Verletzung ausgebremst. Wie der 24-jährige Zürcher auf seinem Instagram-Kanal mitteilt, musste er sich einer Operation am linken Handgelenk unterziehen. «Das tut weh. Nicht nur körperlich, sondern auch mental», schreibt er.

Für Riedi, den Junioren-Finalisten der French Open 2020, ist es bereits die vierte Operation innerhalb von zwei Jahren. Wie lange ihn die Verletzung vom Tennisspielen fernhalten wird, ist noch unklar. Zuletzt nahm der aktuell am zweithöchsten klassierte Schweizer in der Weltrangliste (Rang 116) an zwei Challenger-Turnieren auf Rasen teil, nachdem er am French Open die Qualifikation für das Hauptfeld verpasst hatte. Im vergangenen Herbst erreichte er als Qualifikant am US Open die Achtelfinals. (riz/sda)
Manchester United sichert sich Land für Mega-Stadion
Manchester United will ein neues Stadion mit 100'000 Sitzplätzen bauen – es soll das grösste Sportstadion Grossbritanniens werden. Nun sicherten sie sich bereits den grössten Teil des Landes, welches sie für den Bau brauchen, etwa 350 Meter nordwestlich des heutigen Old Trafford.

2030 auch Olympia-Rennen in Val d'Isère
Val d’Isère wird bei den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen eine zentrale Rolle übernehmen. Das IOC heisst diese Änderung gut. Val d’Isère wird einen Teil der alpinen Skirennen ausrichten und erweitert damit die bisherige Verteilung der alpinen Entscheidungen in den französischen Alpen.

Die nun bestätigten Anpassungen markieren einen deutlichen Kurswechsel gegenüber der Bewerbung für die Spiele. Damals sollten die Skirennen ausschliesslich in Courchevel und Méribel stattfinden. Méribel gehört nun nicht mehr zum olympischen Plan, während Val d’Isère einen Teil der Wettbewerbe übernimmt. Neben der Aufnahme von Val d’Isère billigte das IOC weitere Anpassungen. So wird das Eissportzentrum von Nizza nach Lyon verlegt. Zudem bestätigte das Exekutivkomitee die niederländische Arena Thialf in Heerenveen als Austragungsort für die Eisschnelllauf-Wettkämpfe. (riz/sda/afp)
Marketa Vondrousova für vier Jahre gesperrt
Die ehemalige Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova wird für vier Jahre gesperrt. Die 26-Jährige hatte sich im Dezember 2025 einem Dopingtest verweigert. Wie die Internationale Agentur für Integrität im Tennis (ITIA) ausführte, muss die Sanktion gegen eine Spielerin, die sich einer Kontrolle verweigert, dieselbe sein wie die, die ihr auferlegt worden wäre, wenn sie positiv getestet worden wäre.

Die Sperre gilt bis zum 21. Juni 2030 gilt. Marketa Vondrousova, die ehemalige Nummer 6 der Welt, hatte 2023 das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gewonnen. Seit Januar spielt sie nicht mehr auf der WTA-Tour. Derzeit steht sie auf Platz 122 der Weltrangliste. (riz/sda/afp)
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