Sport
Sport-News

Sportnews-Ticker: Feldbausch in Kitzbühel ausgeschieden

Sport-News

Feldbausch in Kitzbühel ausgeschieden +++ Petition gegen Rassismus im Fussball überreicht

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
22.07.2026, 14:3922.07.2026, 16:18
Schicke uns deinen Input
Kein zweiter Exploit von Feldbausch in Kitzbühel
Dem jungen Schweizer Tennisprofi Kilian Feldbausch gelingt beim ATP-Sandplatzturnier in Kitzbühel kein zweiter Exploit. Er zeigt sein Potenzial aber auch gegen den als Nummer 5 gesetzten Ignacio Buse. Am Dienstag hatte Kilian Feldbausch (ATP 284) im Tiroler Wintersportort erstmals eine Partie auf der ATP Tour gewonnen, einen Tag später ging dem 20-jährigen Genfer ein wenig die Puste aus. Nach starkem Start unterlag er Ignacio Buse, der Nummer 35 der Welt, in knapp zwei Stunden 6:2, 2:6, 2:6.

Dennoch demonstrierte der 1,91 m grosse Romand in den letzten Wochen, dass er auf diesem Niveau mithalten kann. Nach einem ersten Sieg auf Challenger-Stufe unterlag er auch in Gstaad bei seinem ATP-Debüt in der 1. Runde nur knapp in drei Sätzen gegen den Top-50-Spieler Miomir Kecmanovic. Im Ranking verbessert sich Feldbausch um knapp 50 Plätze und wird eine klare persönliche Bestmarke erreichen. (riz/sda)
Petition gegen Rassismus im Fussball überreicht
Die Petition «Stopp dem Rassismus im Schweizer Fussball» ist am Mittwochmittag in Muri bei Bern dem Schweizerischen Fussballverband überreicht worden. Für das Anliegen kamen 12'600 Unterschriften zusammen. Die Petition fordert klare Interventionsprotokolle bei rassistischen Vorfällen, transparente Verfahren, konsequente Sanktionen sowie Präventionsarbeit in den Vereinen.

Auslöser der Petition war ein rassistischer Vorfall bei einem 1.-Liga-Spiel gewesen. Damals sei die Fussballerin Jasmine Imboden mit kenianisch-schweizerischen Wurzeln rassistisch beschimpft worden. Zwar habe der Fussballverband den verantwortlichen Verein mit einer Busse von 500 Franken sanktioniert. Für Imboden reiche diese Massnahme aber nicht aus. Wer Rassismus erlebe, habe Anspruch auf Schutz, es brauche klarere Konsequenzen für die Täterinnen und Täter, lässt sie sich in der Medienmitteilung zitieren. (ram/sda)
Waltert verliert nach klarer Führung
Simona Waltert hat beim WTA-Sandplatz-Turnier in Hamburg einen Prestigesieg auf ärgerliche Weise verpasst. In der 1. Runde unterlag sie der Ägypterin Mayar Sherif 7:5, 4:6, 6:7 (3:7).

Die 25-jährige Churerin führte im Entscheidungssatz bei eigenem Aufschlag 3:1 und 40:0, gab diese Führung aber noch aus den Händen. So ging Waltert im sechsten WTA-Turnier in Folge in der 1. Runde als Verliererin vom Platz.(ram/sda)
Schweizer Kanuten holen WM-Silber
Die Schweizer Kanuten holen an der Slalom-WM in Oklahoma City im nicht olympischen Teamwettkampf Silber. Martin Dougoud, Jan Rohrer und Gelindo Chiarello mussten sich auf der Anlage, auf der 2028 die Wettbewerbe der Olympischen Spiele ausgetragen werden, einzig Slowenien um elf Hundertstel geschlagen geben. (ram/sda)
Goalie-Ikone Ochoa hört auf
Mexikos Torwart-Ikone Guillermo Ochoa macht Schluss. Der 41-Jährige beendet nach der Heim-WM und mehr als 20 Jahren als Fussballprofi seine Karriere. «Ich nehme die Zuneigung und die Liebe von Millionen mit und die Gewissheit, alles für Mexiko gegeben zu haben», schrieb Ochoa wenige Tage nach dem WM-Final.

«Die Backsteinmauer aus Guadalajara» wurde beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zu einem von drei Spielern, die an sechs Weltmeisterschaften teilnahmen. Die anderen beiden sind Argentiniens Lionel Messi und Portugals Cristiano Ronaldo. Ochoa, der nur noch die Nummer 2 hinter Raul Rangel war, erhielt einen Kurzeinsatz. Er wurde im sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen Tschechien (3:0) in der Schlussphase eingewechselt. (ram/sda/dpa)
Wawrinka auch in Estoril ohne Sieg
Stan Wawrinka verlässt auch das Sandplatz-Turnier in Estoril mit einer Auftaktniederlage. Er unterliegt dem Argentinier Roman Burruchaga 4:6, 6:4, 3:6. Die Partie hatte zunächst mit fünf Breaks begonnen, ehe die 24-jährige Nummer 60 der Weltrangliste schneller zum Spiel fand und Satz 1 gewann. Danach zeigte der Romand wie schon so oft auf seiner Abschiedstour Kämpfer-Qualitäten.

Wawrinka dürfte nun auf die amerikanische Hartplatz-Tour wechseln. Für das US Open (30. August bis 13. September) wird der dreifache Grand-Slam-Sieger voraussichtlich eine Wildcard erhalten. In New York hatte er vor zehn Jahren mit seinem Triumph seinen dritten und letzten Titel an einem Grand-Slam-Turnier gewonnen. (riz/sda)
Feldbausch siegt erstmals auf der ATP-Tour
Kilian Feldbausch gelingt ein Meilenstein in seiner noch jungen Karriere. Der 20-Jährige gewinnt beim Sand-Platzturnier in Kitzbühel die Erstrunden-Partie gegen Adolfo Vallejo aus Paraguay 7:6 (7:2), 6:1 und siegt somit erstmals im Hauptfeld der ATP-Tour.

Der Genfer (ATP 284) hatte sich das Duell gegen die Weltnummer 63 aus Argentinien mit zwei Siegen in der Qualifikation verdient. Im ersten Umgang musste er mit eigenem Aufschlag fünf Satzbälle abwehren, um sich ins Tiebreak zu retten. In der Kurzentscheidung war der Schweizer klar der Bessere. In der nächsten Runde trifft der Romand auf Ignacio Buse. Der 22-jährige aus Peru ist die Nummer 35 im Ranking. (riz/sda)
Quartararo wechselt von Yamaha zu Honda
Der Franzose Fabio Quartararo (27) wechselt nach acht Saisons bei Yamaha zu Honda. Der MotoGP-Weltmeister von 2021 unterzeichnete einen Zweijahresvertrag, teilte Honda mit.

Der Wechsel von Quartararo ist von diversen Medien in diesem Jahr angekündigt worden, vollzogen wurde er allerdings erst in den letzten Wochen. (car/sda)


Liverpools und Englands Stürmer-Ikone Keegan gestorben
Der ehemalige englische Nationalspieler Kevin Keegan stirbt im Alter von 75 Jahren an Krebs, wie seine Familie am Montag mitteilt.

Keegan, einer der besten Stürmer seiner Generation, gewann 1977 mit Liverpool den Europapokal der Landesmeister und drei englische Meistertitel. Mit dem Hamburger SV triumphierte er auch in der Bundesliga und erreichte den Final des Meistercups.

Dazu wurde er zweimal, 1978 und 1979, mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet. Zwischen 1972 und 1982 absolvierte er 63 Länderspiele für England und erzielte dabei 21 Tore.

Nach seiner aktiven Karriere wurde Keegan Trainer und betreute unter anderem Newcastle United, bevor er kurzzeitig die englische Nationalmannschaft trainierte (1999-2000). (sda/afp/con)

British Open geht an Fox
Der 39-jährige Neuseeländer Ryan Fox hat in Southport bei Liverpool das British Golf Open gewonnen. Die Nummer 59 der Welt hatte zuvor niemand auf der Rechnung. Mit 3,2 Mio. Dollar Preisgeld verzeichnete er den grösseren Zahltag als an den ersten 15 Turnieren des Jahres zusammen.

In vier der sechs letzten Löcher gelang Fox ein Birdie – wobei er am 15. Loch auch noch ein Bogey einstreute. So überholte er mit dem allerletzten Putt des Turniers den lange im Klubhaus wartenden Amerikaner Cameron Young. (ram/sda)
Staudenmann gewinnt auf der Rigi
Der Mittelländer Fabian Staudenmann (26) aus Guggisberg gewinnt zum zweiten Mal nach 2024 das Bergfest auf der Rigi. Staudenmann gewinnt sein 25. grosses Fest. Im Schlussgang besiegte Fabian Staudenmann den Emmentaler Lars Zaugg nach etwas mehr als vier Minuten mit innerem Haken.

Den Schlussgang erreichte Staudenmann, weil er den Nordwestschweizer Lars Voggensperger im vierten Gang etwas glückhaft zwei Sekunden vor Schluss ins Sägemehl beförderte. Dafür gewann er den fünften Gang gegen den Berner Michael Moser schnell und platt. Lars Zaugg bestritt gegen Staudenmann erst seinen zweiten Schlussgang – und den ersten dieser Grössenordnung. (abu/sda)
Tsitsipas triumphiert beim Swiss Open in Gstaad
Stefanos Tsitsipas gewinnt die 58. Ausgabe des Swiss Open in Gstaad. Im Final des Sandplatz-Turniers im Berner Oberland setzt sich der Grieche 6:4, 6:7 (3:7), 6:3 gegen den Belgier Raphaël Collignon durch.

Der ehemalige Weltranglistendritte Tsitsipas, aktuell nur noch die Nummer 85, siegte gegen Collignon (ATP 42), den Finalneuling auf ATP-Stufe, in gut zweieinviertel Stunden. Er gewann seinen 13. ATP-Titel, den ersten seit eineinhalb Jahren. (riz/sda)
Claessens wird in Brisbane Vierte
Am Finaltag der BMX-Weltmeisterschaften im australischen Brisbane konnten wegen permanent starker Winde keine Rennen ausgetragen werden. Die Resultatlisten wurden anhand der am Samstag erzielten Laufzeiten erstellt. Für das beste Schweizer Resultat sorgte Zoé Claessens. Die Olympiadritte von Paris reihte sich als Vierte ein.

Bronze verpasste die Romande um lediglich zwei Zehntel, nachdem sie ihren ersten und einzigen Lauf souverän gewonnen hatte. Nadine Aeberhard belegte den siebten Platz. Mit der Britin Bethany Shriever gewann derweil eine der Favoritinnen Gold, während bei den Männern mit dem Einheimischen Jesse Asmus ein Aussenseiter triumphierte. (riz/sda)
Liebe Userinnen und User

Wir schliessen in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nach einer Weile. Dies, weil sich die Gegebenheiten oft so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen. Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
1 / 62
60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten
Das könnte dich auch noch interessieren:
Agozzino wechselt doch nicht zum EHC Biel +++ Abols und Dionicio zum SCB
Die National-League-Saison neigt sich dem Ende zu. Hier findest du alle Transfers der laufenden Spielzeit – und die schon bekannten Transfers für 2026/27.
Der EHC Biel gab bekannt, dass der kanadische Stürmer Andrew Agozzino nun doch nicht ins Seeland wechselt, wo er für die Bieler Anfang Juni einen Vertrag bis 2027 unterzeichnet hatte. Der Entscheid zur Auflösung des Kontrakts sei aus persönlichen Gründen des 35-jährigen Spielers getroffen worden. (riz/sda)
Zur Story