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Sportnews-Ticker: FIFA macht gegen Argentinien nach WM ernst

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FIFA macht gegen Argentinien ernst +++ YB auf unbestimmte Zeit ohne Virginius

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
29.07.2026, 19:3329.07.2026, 19:33
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Die FIFA macht gegen Argentinien ernst
Nach den Vorfällen im Anschluss an den WM-Final hat die FIFA Stellungnahmen von allen Beteiligten angefordert, unter ihnen ist auch der Argentinier Leandro Paredes. Danach will der Fussball-Weltverband seinen Entscheid bekanntgeben, wie er nun mitteilte.

Paredes hatte sich nach dem 1:0-Sieg der Spanier gegen Argentinien in East Rutherford zu einer Tätlichkeit hinreissen lassen. Er griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er schon Eric Garcia gestossen. Gavi ist laut FIFA-Mitteilung der einzige spanische Spieler, gegen den ermittelt wird. Auf argentinischer Seite sind ausser Paredes noch Nahuel Molina, Thiago Almada sowie Co-Trainer Roberto Ayala betroffen.
Die FIFA ermittelt ausserdem wegen mehrerer möglicher Verstösse gegen Disziplinarregeln gegen den argentinischen Fussball-Verband. Dazu gehören verbotene politische Botschaften bei Sportereignissen sowie mutmasslich diskriminierende und rassisstische Vorfälle. Auch das Werfen von Gegenständen durch Fans werde untersucht. (nih/sda/dpa)
Virginius muss pausieren
Die Young Boys vermelden, dass sie bis auf Weiteres auf Alan Virginius verzichten müssen. Der französische Flügelstürmer fällt für unbestimmte Zeit mit einer Adduktorenverletzung aus, die er sich zum Auftakt der Super-League-Saison gegen Sion (4:2) zugezogen hat. (nih/sda)


Basel – Thun um einen Tag verlegt
Die Super-League-Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Thun wird um einen Tag nach hinten verlegt. Neu wird sie am Sonntag, 9. August um 16.30 Uhr angepfiffen. Der Grund für die Verschiebung ist, dass der FC Thun seine Europacup-Partien nach dem Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation am Donnerstag (und nicht mehr am Dienstag) bestreitet. (ram/sda)
Degenfechter verpassen Teammedaille
Die Schweizer Degenfechter scheiden im Team-Wettbewerb an den Weltmeisterschaften in Hongkong in den Viertelfinals gegen die Ukraine mit 37:39 aus. Einzel-Weltmeister Lucas Malcotti konnte im Viertelfinal wegen einer Fussverletzung nicht mehr mittun. (ram/sda)
Chaabani übernimmt Tunesiens Nationalteam
Moïne Chaabani heisst der neue Trainer der tunesischen Nationalmannschaft. Der 45-Jährige folgt auf Hervé Renard, der die Nordafrikaner nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden im ersten WM-Spiel und der Freistellung von Sabri Lamouchi übernommen hatte.

Chaabani erhält einen Vierjahresvertrag, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Mit Espérance Sportive de Tunis gewann er 2018 und 2019 die afrikanische Champions League. Zuletzt trainierte er den marokkanischen Verein Renaissance Sportive de Berkane. (nih/sda/afp)
Rayo Vallecano verliert Konzession für sein Stadion
Rayo Vallecano steht weniger als drei Wochen vor Saisonbeginn ohne Stadion da. Die Regionalregierung von Madrid hat am Dienstag aus Sicherheitsgründen dringende Sanierungsarbeiten angeordnet. Die Regionalbehörden haben dem Finalisten der letzten Conference League die Konzession für das baufällige, knapp 15'000 Zuschauer fassende Stadion entzogen, bis die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind. Diese könnten laut lokalen Medienberichten Monate dauern.

Die Regionalregierung von Madrid stellte in einer Erklärung den «allgemeinen Verfall» der Anlagen fest und äusserte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Menschen und der Hygiene. Bis zur Modernisierung seines Stadions muss der Klub eine Lösung finden, um seine Heimspiele austragen zu können. Der Präsident der Profiliga, Javier Tebas, erklärte, der Verein verfüge über ein Ersatzstadion, ohne jedoch zu präzisieren, um welches es sich handelt.

Rayo Vallecano startet am 15. August mit einem Auswärtsspiel in Sevilla in die neue Saison, gefolgt von einem Heimspiel gegen Alaves fünf Tage später. (nih/sda/afp)
Schweizer Degenfechterinnen vom späteren Weltmeister gestoppt
Die Schweizer Degenfechterinnen verpassen an der WM in Hongkong im Teamwettkampf einen Exploit. Das Quartett mit Pauline Brunner, Angela Krieger, Fiona Hatz und Aurore Favre bezwang zum Auftakt Singapur 45:41, unterlag danach im Achtelfinal jedoch dem späteren Weltmeister Italien 27:29 und klassierte sich im 13. Schlussrang.

Nach vier Gefechten lagen die Schweizerinnen zwar 5:10 zurück, kämpften sich aber auf 17:17 heran. Dazu trugen insbesondere die Leistungen von Brunner (4:0 gegen Gaia Caforio) und Favre (6:4 gegen Rossella Fiamingo) bei. Am Mittwoch bestreiten die Schweizer Männer den Teamwettkampf. Angeführt von Einzel-Weltmeister Lucas Malcotti wollen sie das enttäuschende Abschneiden an der EM im Juni (4. Rang) vergessen machen. (riz/sda)


Schach-WM Ende Jahr in Genf
Der Schach-Weltmeister wird in diesem Jahr in der Schweiz gekürt. Wie der Weltverband FIDE mitteilte, treffen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh aus Indien und der usbekische Herausforderer Jawokhir Sindarow ab dem 25. November in Genf aufeinander.

«Nach sorgfältiger Prüfung aller Bewerbungen hat sich die FIDE entschieden, den Wettkampf auf neutralem Boden in Genf auszutragen - einer Stadt mit einer langen Tradition darin, Nationen und Kulturen zusammenzubringen», begründete FIDE-Interimspräsident Viswanathan Anand die Wahl des Austragungsorts.

Mit dem Inder Gukesh und dem Usbeken Sindarow, die bei Turnierbeginn beide erst 20 Jahre alt sein werden, erlebt die Schach-WM das jüngste WM-Duell der Geschichte. Dieses wird spätestens am 15. Dezember entschieden sein; nach maximal 14 klassischen Partien und einem allfälligen Stichkampf. (riz/sda)
Rückenoperation bei Weltmeister Rodri
Spaniens Weltmeister Rodri wurde am Rücken operiert. Wie sein Klub Manchester City mitteilte, habe sich der Mittelfeldspieler einem kleinen Eingriff unterzogen. Er werde nun eine kurze Rehabilitationsphase beginnen. Englische Medien spekulierten, dass der 30-Jährige den Saisonstart am 23. August verpassen könnte.

Rodri war nach dem Finalsieg gegen Argentinien als bester Spieler der WM ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde spekuliert, dass der in Madrid geborene Mittelfeldstratege zurück in seine Heimat zu Real Madrid wechseln könnte. Bei Manchester City läuft sein Vertrag im kommenden Sommer aus. (riz/sda/dpa)
Alessandro Vogt am Sprunggelenk verletzt
Alessandro Vogt droht nach seinem Wechsel von St. Gallen zu Hoffenheim den Start in die neue Saison zu verpassen. Gemäss dem Fachmagazin «Kicker» zog sich der 21-jährige Stürmer in einem Testspiel eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zu.

Wie lange St. Gallens bester Torschütze der letzten Saison ausfällt, ist offen. «Das wird auch schmerzabhängig etwas dauern», sagte Hoffenheims Trainer Christian Ilzer dem «Kicker» Für Hoffenheim beginnt die Saison am 22. August mit dem Cupspiel gegen Erzgebirge Aue. Eine Woche danach starten die Sinsheimer gegen Köln in die Bundesliga-Saison. (riz/sda)
Bitteres Ende für Golubic nach Hitzeunterbruch
Viktorija Golubic startet mit einer bitteren Niederlage in die Hartplatzsaison in Übersee. Die Zürcherin unterliegt am WTA-250-Turnier in Memphis der Amerikanerin Katie Volynets 5:7, 6:2, 6:7 (3:7). Die Partie war am Montagabend Schweizer Zeit wegen grosser Hitze unterbrochen worden und wurde in der Nacht auf Dienstag fortgesetzt. Nach 3:17 Stunden Spielzeit setzte sich Volynets gegen die als Nummer 3 gesetzte Golubic im Tiebreak des dritten Satzes durch.

Im ersten Satz blieb der Kampfgeist der routinierten Schweizerin unbelohnt: Sie machte einen 0:4-Rückstand wett, wehrte nach 1:10 Stunden drei Satzbälle ab, musste den Durchgang aber dennoch mit 5:7 abgeben. Ab dem zweiten Satz übernahm die 33-jährige Zürcherin die Kontrolle und kämpfte sich eindrücklich zurück. Im Entscheidungssatz schien Golubic bei einer 3:0-Führung und einem Doppelbreak-Vorsprung bereits auf Kurs zum Sieg. Die Amerikanerin ukrainischer Abstammung, die seit Kurzem von Kim Clijsters trainiert wird, fand nach einem langen Hitzeunterbruch jedoch nochmals ins Spiel zurück, glich aus und entschied den Tiebreak mit 7:3 für sich. (riz/sda)


Schiri Vincic hört auf Höhepunkt
Slavko Vincic beendet nach dem WM-Final seine Laufbahn als Schiedsrichter. Das teilte der slowenische Fussballverband mit. Der 46-Jährige leitete den Final zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.).

Der aus Maribor stammende Referee leitete zahlreiche internationale Spitzenspiele. Dazu zählten der Champions-League-Final 2024 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund, der Europa-League-Final 2022 zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers sowie zahlreiche Partien bei Europa- und Weltmeisterschaften. (ram/sda/dpa)
Hüsler verliert bei seinem Abschiedsturnier den Final
Die Karriere von Marc-Andrea Hüsler (ATP 297) endete nicht mit einem Titel. Der Zürcher unterlag am Sonntag im Final des Challenger-Turniers in Zug dem Brasilianer Thiago Seyboth Wild (ATP 275) 4:6, 3:6. Der 30-jährige Linkshänder, der neun Tage zuvor angekündigt hatte, dass dieses Turnier sein letztes als Profi sein würde, war im Final auf dem Zuger Sandplatz klar unterlegen. Er gab seinen Aufschlag viermal ab und verwertete gleichzeitig nur einen von acht Breakbällen.

Hüsler bleibt damit bei sieben Titeln auf der Challenger Tour stehen. Seinen letzten gewann er im April 2025 in Morelos in Mexiko. Zu seinem grössten Erfolg zählt jedoch ein Titel auf der ATP Tour: Anfang Oktober 2022 triumphierte er beim ATP-250-Turnier in Sofia, nachdem er sich zuvor durch die Qualifikation gespielt hatte. (riz/sda)






Der Brotschi-Trumpf sticht
Der 400-m-Sprinter Haydn Brotschi löst über 400 m das EM-Ticket für Birmingham. Als Meisterschafts-Zweiter (46,10) begleitet er den Sieger Lionel Spitz (45,34) und den drittplatzierten Ricky Petrucciani (46,13) nach England. Brotschi ist amerikanisch-schweizerischer Doppelbürger und lief die 400 m Mitte Mai in 45,20 Sekunden. Als hierzulande völlig Unbekannter meldete er sich bei den verdutzten Funktionären von Swiss Athletics mit der Frage, was er tun müsse, um für die Schweiz an der EM starten zu können.

Da der 21-Jährige nie international für die USA angetreten war, ging es schnell. Brotschi besitzt seit Mitte Juni die Startberechtigung für die Schweiz und wird vom Weltverband als Schweizer geführt. Der Kalifornier, dessen Vater aus Bolcken im Kanton Solothurn stammt, bleibt nun in der Schweiz und reist in knapp zwei Wochen nach England. Ab September wird Los Angeles seine Heimat sein. Dort will er das Masterstudium in Datenwissenschaften und Biomedizin abschliessen, wie er gegenüber CH Media verriet. (riz/sda)




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