Sport
Sport-News

Sportnews-Ticker: Schweizer in der Formel E wieder ohne Podestplatz

Sport-News

Schweizer in der Formel E wieder ohne Podestplatz +++ Malaysia rückt in Formel-1-Kalender

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
25.07.2026, 17:2726.07.2026, 14:36
Schicke uns deinen Input
Schweizer Trio auch im zweiten Rennen in Tokio ohne Podestplatz
Das Schweizer Trio verpasst in der Formel-E-WM auch im zweiten Rennen in Tokio die Podestplätze. Sébastien Buemi als Bester belegt in dem vom Niederländer Nick de Vries gewonnenen Rennen Platz 7. De Vries im Mahindra gewann bei seinem zweiten Saisonsieg vor dem Neuseeländer Nick Cassidy im Citroën und dem Briten Jake Dennis in einem Andretti-Auto.

Dennis reist als Führender in der WM-Wertung mit zwei Punkten Vorsprung vor Cassidys Landsmann Mitch Evans zum Finale nach London. Müllers deutscher Teamkamerad Pascal Wehrlein auf Platz 3 weist fünf Punkte Rückstand aus. Mitte August stehen in Grossbritanniens Hauptstadt zwei Rennen im Programm. (riz/sda)


Malaysia rückt kurzfristig in Formel-1-Kalender
Malaysia kehrt in diesem Jahr kurzfristig als Grand Prix von Bahrain in den Rennkalender der Formel 1 zurück. Wie die Zuständigen der Motorsport-Königsklasse mitteilten, wird auf dem Sepang Circuit südlich der Hauptstadt Kuala Lumpur am ersten Oktober-Wochenende zwischen den Events in Aserbaidschan und Singapur gefahren.

Der Grand Prix am 4. Oktober wird demnach als Ersatzrennen für den Grossen Preis von Bahrain betrachtet und heisst offiziell Gulf Air Bahrain Grand Prix in Malaysia. Bahrains Hauptstadt Manama und Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur trennen rund 6000 Kilometer Luftlinie. In Malaysia machte die Formel 1 schon von 1999 bis 2017 Station. Der Veranstalter konnte sich danach die Antrittsgebühren in Millionenhöhe nicht mehr leisten. Mitte März waren die im April vorgesehenen Rennen in Bahrain und in Saudi-Arabien wegen der Sicherheitslage nach Ausbruch des Iran-Kriegs aus dem Kalender genommen. (riz/sda)

Alena Marx wird Weltmeisterin, ihr Bruder holt Silber
An der Kanu-Slalom-WM in Oklahoma City holt die Schweiz im Kajak-Cross gleich zwei Medaillen. Alena Marx wird Weltmeisterin in der olympischen Disziplin, ihr älterer Bruder Dimitri Marx holt Silber. Die 25-jährige Marx sicherte sich damit ihren zweiten WM-Titel, nachdem sie vor einem Jahr bereits Gold im Kajak-Cross-Einzelzeitfahren geholt hatte.

Kurz nach dem Triumph von Alena Marx glänzte auch ihr zwei Jahre älterer Bruder Dimitri, der hinter dem Tschechen Vit Prindis Silber gewann. Für Dimitri Marx ist es die erste WM-Einzelmedaille. Damit zeigte die Schweiz auf der Anlage, auf der 2028 die olympischen Slalom-Wettkämpfe stattfinden werden, eine gute Leistung. Die WM in Oklahoma City war der erste Anlass, der für das Qualifikationsranking der Olympischen Spiele in Los Angeles in zwei Jahren zählt. (riz/sda)
Hüsler bei seinem Abschiedsturnier im Final
Marc-Andrea Hüsler darf vom perfekten Karrierenende träumen. Der Zürcher steht beim Challenger-Turnier in Zug im Final. Vielleicht muss sich Marc-Andrea Hüsler (ATP 297) das mit dem Rücktritt noch einmal überlegen. Beim Zug Open, nach dem er das Racket an den Nagel hängen will, erreichte der 30-jährige Linkshänder den Final, seinen ersten auf diesem Niveau seit 16 Monaten.

Im Halbfinal gewann Hüsler in knapp zweieinhalb Stunden 7:6 (7:5), 4:6, 6:4 gegen den überraschenden Deutschen Max Rehberg (ATP 409). Im Final trifft er auf den Brasilianer Thiago Seyboth Wild (ATP 276). Dieser setzte sich im Halbfinal gegen einen weiteren Zürcher, den Qualifikanten Dylan Dietrich (ATP 556) 6:4, 6:3 durch. (riz/sda)
Erste Pole in diesem Jahr für Weltmeister Norris
Erstmals in diesem Jahr steht beim Grand Prix von Ungarn kein Mercedes auf der Pole-Position. Weltmeister Lando Norris startet im McLaren vor Charles Leclerc ins Rennen vom Sonntag. Buchstäblich in letzter Sekunde sicherte sich Norris im McLaren die Pole-Position. Er verdrängte Lewis Hamilton im Ferrari um zwölf Tausendstelsekunden. Danach kam es noch schlimmer für Hamilton: Er wurde von der Jury um drei Plätze nach hinten versetzt. Der Grund: «unnötiger Behinderung» von McLaren-Fahrer Oscar Piastri.

Intakte Chancen auf den ersten Punktgewinn in diesem Jahr verschaffte sich auf dem engen Rundkurs, der das Überholen schwierig macht, Nico Hülkenberg. Der Deutsche vom Sauber-Nachfolgeteam Audi qualifizierte sich für das Q3 und geht am Sonntag (15.00 Uhr) von Startplatz 10 ins Rennen. Auf Norris büsste Hülkenberg knapp 1,5 Sekunden ein. Gabriel Bortoleto im zweiten Audi schaffte es auf Position 14. (riz/sda)


Keine Podestplätze für die Schweizer Formel-E-Fahrer
Beim ersten von zwei Formel-E-Rennen in Tokio verpassten die Schweizer die Podestplätze. Als bester des Trios klassierte sich Edoardo Mortara im 5. Rang. Von Position 2 aus gestartet, fehlten dem 39-Jährigen in seinem Mahindra am Ende knapp sechs Sekunden auf das Podest. Sébastien Buemi (14.) und Nico Müller (18.) klassierten sich ausserhalb der Punkteränge, wobei vor allem Müller ein Rennen zum Vergessen erlebte. Der Porsche-Pilot, der von Startposition 4 ins Rennen ging, kollidierte in der ersten Runde mit Antonio Felix Da Costa und hatte in der Folge keine Chance mehr auf ein gutes Resultat. Der Berner war bereits am Freitag im Training gecrasht.

Nach einem Überholmanöver in der letzten Runde siegte der Brite Dan Ticktum vor seinem Landsmann Jake Dennis und dem Neuseeländer Nick Cassidy. Dessen Landsmann Mitch Evans (4.) übernahm die Führung in der Gesamtwertung vor dem Deutschen Pascal Wehrlein, der nach einem Crash ohne Punkte blieb.(riz/sda)
Kein Exploit der Degenfechterinnen
Die Schweizer Fecht-Delegation hat an den Weltmeisterschaften in Hongkong am Samstag eine erste Chance auf eine Medaille verpasst. Pauline Brunner schied im Achtelfinal des Einzelwettbewerbs im Degenfechten aus, Aurore Favre erwischte es bereits eine Runde zuvor. Wie bereits bei den Olympischen Spielen 2024 musste sich Brunner der als Nummer 5 gesetzten Amerikanerin Hadley Husisian geschlagen geben.

Aurore Favre, die zweite Schweizerin, die sich für die Hauptrunde qualifiziert hatte, schied im Sechzehntelfinal aus. Die Walliserin unterlag der Italienerin Giulia Rizzi mit 11:15. In der ersten Runde hatte Favre die Spanierin Dana Rapozzo mit 15:10 besiegt. Die Degenfechter der Männer bestreiten die Endrunde des Einzelwettbewerbs am Sonntag. Mit Alexis Bayard, Lucas Malcotti und Sven Vineis sind drei Schweizer vertreten. (riz/sda)
Lyles mit Jahresweltbestzeit
Der Sprintkönig Noah Lyles gewann in der Nacht auf Samstag bei den US-Leichtathletik-Meisterschaften in New York City seinen dritten US-Meistertitel über 100 m. Dabei egalisierte der Olympiasieger in 9,79 Sekunden seine persönliche Bestzeit vom Goldlauf in Paris 2024 und stellte er gleichzeitig die weltbeste Leistung des Jahres auf, die der Jamaikaner Oblique Seville innehatte (9,82).

Lyles legte auf den letzten 30 Metern einen fulminanten Endspurt hin und setzte sich souverän vor dem Routinier Ronnie Baker und Kenny Bednarek (beide 9,88 Sekunden) durch.

Bei den Frauen siegte Sha'Carri Richardson, Weltmeisterin von 2023 und Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2024. In 10,77 Sekunden sicherte sie sich ihren dritten nationalen Titel über 100 m. (lak/sda/afp)
Sinner und Djokovic in Montreal nicht dabei
Jannik Sinner (ATP 1) und Novak Djokovic (ATP 7) werden am Masters-1000-Turnier in Montreal Anfang August nicht teilnehmen. Wie die Organisatoren mitteilten, zogen sie sich aus dem Teilnehmerfeld zurück.

«Nachdem ich alle Faktoren gemeinsam mit meinem Team sorgfältig abgewogen habe, haben wir den schwierigen Entscheid getroffen, uns aus Montreal zurückzuziehen», erklärte Sinner, der zuletzt in Wimbledon gewann. «Es ist nie einfach, so ein wichtiges Turnier zu verpassen, aber wir glauben, dass es der richtige Entscheid ist, meine Gesundheit zu priorisieren.» (nih/sda)


Liebe Userinnen und User

Wir schliessen in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nach einer Weile. Dies, weil sich die Gegebenheiten oft so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen. Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
1 / 62
60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten
Das könnte dich auch noch interessieren:
Schneller als Pantani: Tadej Pogacar triumphiert in Rekordzeit erstmals an der Alpe d'Huez
Tadej Pogacar gewinnt an der Tour de France auch die erste von zwei Etappen mit Zielankunft auf Alpe d'Huez. Remco Evenepoel büsst als Sechster weitere Minuten ein, Yannis Voisard fährt auf Platz 13.
Pogacar, der slowenische Träger des Maillot jaune, gegen den auf dem Weg zum fünften Gesamtsieg an der Tour de France kein Kraut gewachsen ist, triumphierte in der drittletzten Etappe sechs respektive neun Sekunden vor dem Franzosen Lenny Martinez und dem ecuadorianischen Vortagessieger Richard Carapaz. Mit nun 26 Tour-Etappensiegen stehen in der Rekordliste nur noch Ex-Sprintstar Mark Cavendish (35) und die beiden Fünffach-Toursieger Eddy Merckx (34) und Bernard Hinault (28) vor Pogacar.
Zur Story