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Sportnews-Ticker: Schweizer Kunstturner brillieren mit WM-Platz 5

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Schweizer Kunstturner brillieren mit WM-Platz 5 +++ Manzambi muss verletzt pausieren

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
20.10.2026, 16:5320.10.2026, 23:50
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Schweizer brillieren mit Rang 5
Die Schweizer Kunstturner holen an der WM in Rotterdam im Teamfinal das Maximum heraus und erreichen den 5. Platz. Noe Seifert, Florian Langenegger, Matteo Giubellini, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel zeigten keine Nerven und überzeugten auf der ganzen Linie.

So resultierte ein Total von 246,497 gegenüber 244,430 Punkten. Damit distanzierten sie die höher eingestuften USA (245,161) deutlich. Schon an der WM vor drei Jahren in Antwerpen waren die Schweizer Fünfte geworden, damals war Russland allerdings nicht dabei. Dazwischen gewannen sie EM-Silber und -Bronze. Das unterstreicht die unglaubliche Konstanz.

Japan verteidigte den Titel erfolgreich. Mit 251,928 Punkten siegten die Asiaten deutlich vor Russland (250,329) und China (249,193). Dieses Trio sicherte sich bereits das Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. (nih/sda)
Manzambi muss pausieren
Nach seinem starken Start mit Aston Villa muss Johan Manzambi eine Zwangspause einlegen. Der Schweizer Internationale kann am Mittwoch nicht in der Champions League spielen. «Johan hat eine kleine Verletzung», sagte Aston Villas Trainer Unai Emery im Vorfeld des Heimspiels gegen Viking Stavanger aus Norwegen. Deswegen habe Manzambi in den letzten Tagen auch nicht trainiert.

Die Verletzung zog sich der Schweizer Shootingstar am vergangenen Samstag in der Premier League beim 1:0-Auswärtssieg in Newcastle zu. Nach seinem Kopfballtor in der ersten Halbzeit musste der 21-jährige Genfer in der 72. Minute nach einem Schlag auf das Knie ausgewechselt werden.

Wie lange Manzambi ausfällt, liess Emery offen. Nach dem Spiel in der Königsklasse trifft Aston Villa am Samstag in der Premier League zuhause auf den Leader Manchester City. (nih/sda)
Grenier schwer am rechten Knie verletzt
Der Auftakt in die alpine Ski-Weltcupsaison erfolgt am Samstag ohne Valérie Grenier. Eine schwere Knieverletzung setzt die Kanadierin für längere Zeit ausser Gefecht.

Grenier zog sich die Verletzung beim Training auf der Rennpiste in Sölden zu. Die 29-Jährige muss sich einer Operation unterziehen, die am Freitag in ihrer Heimat erfolgen soll. Das gab die dreifache Weltcupsiegerin auf Instagram bekannt.

Grenier gewann Ende März in Hafjell den letzten Riesenslalom des vergangenen Weltcup-Winters. (nih/sda)
Sergen Yalcin neuer Nationaltrainer der Türkei
Sergen Yalcin übernimmt den Trainerposten bei der türkischen Nationalmannschaft. Der frühere Internationale erhält als Nachfolger des entlassenen Vincenzo Montella einen Vierjahresvertrag.

Als Aktiver spielte Yalcin unter anderem für Besiktas, Fenerbahce und Galatasaray. Als Trainer betreute der bald 54-Jährige in der vergangenen Saison Besiktas.

Montella musste nach einer längeren Negativserie gehen. Bei der WM in Nordamerika war für die hoch eingeschätzte Mannschaft um Hakan Calhanoglu, Arda Güler und Kenan Yildiz bereits nach der Gruppenphase Schluss. Zuletzt verlor die Türkei unter dem Italiener in der Nations League gegen Frankreich und Belgien sowie zweimal gegen Italien. (nih/sda)
Teemu Pukki tritt zurück
Der finnische Kultstürmer Teemu Pukki gibt seinen Rücktritt bekannt. Die Zeit ist gekommen, um mich vom professionellen Fussball zu verabschieden, schreibt der 36‑jährige Finne auf Instagram. Seine beste Zeit erlebte Pukki bei Norwich, mit denen er zwei Mal den Aufstieg schaffte und dabei jeweils über 20 Tore erzielte. Für die finnische Nationalmannschaft lief er 133 Mal auf und erzielte dabei 43 Tore. (abu)


Bencic glückt der Auftaktsieg
Belinda Bencic gewinnt beim WTA-500-Turnier in Ningbo ihre Erstrundenpartie gegen Jelena Ostapenko. Die Lettin gibt beim Stand von 3:6, 1:1 auf.

Die Schweizerin steht diese Woche unter grossem Druck: Ihr droht der Verlust sämtlicher Weltranglistenpunkte, die sie vor einem Jahr mit dem Turniersieg in Tokio gewonnen hat. Die Olympiasiegerin von Tokio, derzeit die Nummer 14 der Welt, muss einen Rückfall aus den Top 20 abwenden.

In den Achtelfinals trifft Bencic erstmals auf die Polin Katarzyna Kawa. Gegen die Nummer 128 der Weltrangliste ist die fünf Jahre jüngere St. Gallerin klar favorisiert. (nih/sda)
Transfers sichern dem FC Luzern schwarze Zahlen
Der FC Luzern weist für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Gewinn von 628’000 Franken aus. Damit schreibt der Klub schwarze Zahlen. Das positive Ergebnis verdankt er vor allem den Spielerverkäufen.

Der Geschäftsbericht, den die Zentralschweizer den Medien zukommen liessen, gibt allerdings nicht nur Anlass zur Freude. Dem Gewinn steht ein strukturelles Defizit von rund 6,5 Millionen Franken gegenüber. Dieses konnte der FCL zwar um knapp eine Million Franken reduzieren. Die Einnahmen aus dem laufenden Geschäft reichen aber weiterhin nicht aus, um die Kosten zu decken. Die Abhängigkeit von Transfererlösen bleibt entsprechend gross. (abu/sda)
Albrecht zurück beim FC Thun
Dominik Albrecht ist zurück beim FC Thun. Der langjährige Sportchef übernimmt nach einer Auszeit wie geplant die neu geschaffene Funktion des Geschäftsleiters Sport.

Anfang August hatte Albrecht das Amt des Sportchefs an Simone Rapp übergeben. Er wolle seiner Familie mehr Raum geben und weniger vom operativen Tagesgeschäft beansprucht werden, begründete er damals den Schritt. Rapp hatte er seit dem Frühjahr auf die Aufgabe vorbereitet. (abu/sda)
Jalonen beendet Trainerkarriere
Kari Jalonen hat genug. Obwohl der Finne im Mai dieses Jahres noch als neuer Trainer von Tappara Tampere vorgestellt wurde, beendet der 66-Jährige nun per sofort seine Trainerkarriere. «Ich habe das Gefühl, dass der Antrieb in meiner Trainerkarriere eine zentrale Kraft war, die mich und meine Arbeit vorangebracht hat. Nun stelle ich fest, dass dieser nachgelassen hat», erklärt Jalonen seinen Schritt.

Der frühere Trainer der finnischen Nationalmannschaft hat auch in der Schweiz grosse Spuren hinterlassen. Zwischen 2016 und 2020 trainierte er den SC Bern und führte diesen 2017 und 2019 zu seinen bislang letzten Meistertiteln. (abu)
Bickel verpasst Mehrkampf-Final knapp
Für die Schweizerinnen ist die Kunstturn-WM in Rotterdam nach der Qualifikation zu Ende. Lena Bickel belegte mit 51,799 Punkten im Mehrkampf den 28. Platz. Der Tessinerin fehlten in der bereinigten Rangliste - es können nur zwei Athletinnen pro Nation in den Final vorstossen - 0,200 Punkte für den Finalplatz. Sie ist vorerst zweite Ersatzturnerin. Die Aargauerin Anny Wu klassierte sich im 53. Rang.

Auch die beste Schweizer Klassierung an einem Gerät gelang Lena Bickel mit dem 21. Platz am Boden (13,000). Im August in Zagreb hatte die 21-Jährige in dieser Disziplin den Final erreicht. Eine dafür nötige Top-8-Platzierung war an der WM ausser Reichweite für die Schweizerinnen, die zum ersten Mal seit 2019 wieder ein Team stellen durften.

Das Quintett mit Lena Bickel, Anny Wu, Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin erreichte mit dem 14. Platz den angepeilten Rang unter den besten 16 Teams. Es ist das beste Teamresultat an einer WM seit 1983. (sda)

Auch Stricker und Kym erhalten eine Basler Wildcard
Neben Ehrengast Stan Wawrinka (ATP 140) erhalten mit Dominic Stricker (ATP 251) und Jérôme Kym (ATP 223) zwei weitere Schweizer eine Wildcard für die am kommenden Montag beginnenden Swiss Indoors in Basel.

Wie die Organisatoren weiter bekannt gaben, gehen zudem drei Einladungen für das am Wochenende stattfindende Qualifikationsturnier ebenfalls an Schweizer. Mika Brunold (ATP 195), Rémy Bertola (ATP 219) und Henry Bernet (ATP 364) spielen um den Vorstoss ins Haupttableau. (abu/sda)


Narvik führt Weltcup nicht aus
Die im März geplanten alpinen Weltcup-Rennen der Frauen im norwegischen WM-Ort Narvik finden nicht statt. Wie die FIS einige Tage vor dem Saisonstart in Sölden mitteilt, hat das lokale Organisationskomitee beschlossen, sich von der Ausrichtung des Wettbewerbs zurückzuziehen.

Der Entscheid sei nach einer Bewertung der Risiken gefallen, die mit der rechtzeitigen Fertigstellung der Anlage für die Abfahrts- und Super-G-Rennen der Frauen im März verbunden seien. Zwar wäre es laut dem lokalen Organisationskomitee theoretisch möglich, das Projekt rechtzeitig fertigzustellen, zu testen, in Betrieb zu nehmen und zu genehmigen, dabei müsste jedoch erhebliches Risiko eingegangen werden. Dies könne man sich bei einem Weltcup «nicht leisten», so FIS-Rennchef Peter Gerdol.

«Der Entscheid auf die Weltcup-Rennen zu verzichten, ändert nichts an unseren Ambitionen für die WM 2029», wird Knut-Eirik Dybdal, CEO des lokalen Organisators, in der Mitteilung zitiert. Wo der Weltcup stattdessen ausgetragen wird, soll in Kürze bekanntgegeben werden. (nih/sda)
Caviezel im Aufgebot für den Riesenslalom in Sölden
Bei den Männern werden acht Schweizer den Riesenslalom in Sölden bestreiten. Neben den Routiniers rund um Marco Odermatt und Loïc Meillard wird der 21-jährige Giuliano Fux zu seiner Premiere in Sölden kommen. Der Junioren-Weltmeister im Slalom bestritt bisher ein Weltcup-Rennen – im März fuhr er in Lillehammer den Slalom, schied im ersten Lauf aber aus.

Auch Gino Caviezel steht im Aufgebot von Swiss-Ski. Der 34-Jährige bestritt, seit er sich im Dezember 2024 im rechten Knie verletzte, nur ein einziges Rennen: den Riesenslalom in Schladming zu Beginn dieses Jahres. Mehr Rennen fuhr er im vergangenen Winter nicht, um seinen Verletztenstatus nicht zu verlieren. (nih/sda)
Suter in Sölden erstmals seit drei Jahren wieder am Start
Mit dem Riesenslalom in Sölden wird am kommenden Wochenende die Weltcup-Saison im Ski alpin eröffnet. Für die Schweiz werden, wie Swiss-Ski am Montag verkündet, zehn Athletinnen an den Start gehen. Darunter auch Corinne Suter, die erstmals seit dem Saisonstart 2023 wieder einen Riesenslalom bestreitet.

Erstmals in Sölden am Start stehen wird Sina Fausch. Die 21-Jährige bestritt bisher erst ein Weltcup-Rennen: den Super-G im Januar dieses Jahres in Tarvisio. Bereits vier Weltcup-Starts auf dem Konto hat die zwei Jahre jüngere Dania Allenbach. Auch sie steht nun vor ihrer Sölden-Premiere.

Beste Chancen auf eine Top-Platzierung dürften Wendy Holdener und Camille Rast haben.
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