Insider berichten: Premier League will massiven Punktabzug für Manchester City
Sportlich ist Manchester City auf dem Weg zu einem weiteren Meistertitel. Am Wochenende bezwang die Mannschaft von Trainer Enzo Maresca Ipswich zwar mit etwas Mühe (3:2). Doch dank zweier Tore von Erling Haaland bleibt ManCity in dieser Premier-League-Saison ungeschlagen und mit drei Punkten Vorsprung auf Arsenal Leader.
Wäre da nur nicht der riesige Finanzskandal, der den Klub und die gesamte Liga überschattet. Eine unabhängige Kommission hat Manchester City Ende September in 114 Punkten schuldig gesprochen. Demnach haben der Klub und seine Besitzer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) seine Einnahmen mit Scheinverträgen (ebenfalls aus den Vereinigten Arabischen Emiraten) künstlich erhöht und seine Kosten gedrückt. Der Verein bestreitet alle Vorwürfe und hat Berufung eingelegt.
Wann eine endgültige Entscheidung fällt, ist offen, klar ist aber, dass City eine drakonische Strafe droht. Es war von Punktabzug, Zwangsrelegation oder gar einem Ausschluss aus der Premier League und damit einer Verbannung in die viertklassige League Two die Rede.
Gemäss einem Bericht der «Daily Mail» steht eine solche Verbannung aber kaum mehr im Raum. Premier-League-Insider hätten gesagt, dieses Szenario sei sehr unwahrscheinlich, da es die englischen Ligen in «beispielloses Chaos» stürzen würde.
Stattdessen soll die Liga auf einen massiven Punktabzug sowie eine heftige Geldstrafe für den Scheich-Klub pochen. Dem Bericht zufolge soll der Punktabzug so stark ausfallen, dass er einem Zwangsabstieg gleichkommt. Zudem sei es auch möglich, dass ManCity auch in der Saison darauf noch einmal einen Punktabzug erhält, der dafür sorgt, dass der Klub mindestens eine weitere Saison in der zweitklassigen Championship bleiben muss.
Über das Strafmass berät derzeit eine weitere unabhängige Kommission. Die Insider sagen auch, dass die Premier League darauf pocht, den Umfang der Bestrafung noch vor dem Resultat im Berufungsprozess bekanntzugeben. Letzteres ist wohl frühestens Ende Januar 2027 zu erwarten. (abu)
