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Sportnews-Ticker: Schweizerinnen unterliegen Schweden an Hockey Tour

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Schweizerinnen unterliegen Schweden klar +++ Racioppi stösst als 4. Goalie zur Nati

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
30.09.2026, 06:2030.09.2026, 14:16
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Schweizerinnen gegen Schweden chancenlos
Das Eishockey-Nationalteam der Frauen startet mit einer Niederlage ins zweite Turnier der Women's Euro Hockey Tour. Zum Auftakt unterliegen die Schweizerinnen Schweden in Lahti 0:5.

Im ersten von drei Spielen beim Turnier im Süden Finnlands musste die Schweiz auf ihre angeschlagene Teamleaderin Alina Müller verzichten. Ohne die Stürmerin aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL fehlte dem Team von Nationaltrainerin Shannon Miller in der Offensive die Durchschlagskraft, gleichzeitig präsentierten sich die Schweizerinnen defensiv anfällig. Kurz vor Spielhälfte liessen sie zwei Powerplays in Folge ungenutzt, wenig später erhöhten die Schwedinnen innert 34 Sekunden von 1:0 auf 3:0.

Auch zu Beginn des Schlussdrittels wurde die Schweiz kalt erwischt. Innert 49 Sekunden kassierte Torhüterin Andrea Brändli einen weiteren Doppelschlag. Aus dem starken schwedischen Kollektiv ragte Tilde Grillfors heraus. Der 18-jährigen Stürmerin gelang bei ihrem Länderspieldebüt mit drei Treffern gleich ein Hattrick. (nih/sda)

Ocon verlässt das Team Haas
Im Formel-1-Team wird für die kommende Saison ein Cockpit frei. Der Franzose Esteban Ocon verlässt den amerikanischen Rennstall Haas nach zwei Jahren.

Die Verkündung von Ocons Abgang war keine Überraschung mehr. Die Zeichen hatten schon länger auf Trennung gestanden. «Ich verlasse das Team Haas mit hoch erhobenem Kopf und bin stolz auf meine Leistungen – und das unter Umständen, die aus verschiedenen Gründen und aufgrund von Faktoren, die ausserhalb meiner Kontrolle lagen, nicht immer einfach waren», schreibt der 30-jährige Franzose.

Ocon sieht das Ende der Zusammenarbeit nicht als Schlussstrich unter seine Zeit als Formel-1-Fahrer. «Ich bin nach wie vor motiviert und hungrig. Dies ist keineswegs das Ende meiner Formel-1-Karriere.» Wer der zukünftige Teamkollege des Briten Oliver Bearman sein wird, steht noch nicht fest. (nih/sda)
Racioppi stösst als vierter Goalie zur Nati
Anthony Racioppi stösst als zusätzlicher Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft. Hintergrund ist die Belastungssteuerung im Training in der letzten Woche des Zusammenzugs, wie der Schweizerische Fussballverband SFV am Mittwoch mitteilte.

Damit umfasst das Kader vor den Nations-League-Spielen in Luzern am Samstag gegen Slowenien und am Dienstag gegen Nordmazedonien neu 25 Spieler. Mit Gregor Kobel, Yvon Mvogo, Marvin Keller und Racioppi stehen Murat Yakin nunmehr vier Torhüter zur Verfügung. Von diesem Quartett hat der 27-jährige Racioppi, der beim FC Sion unter Vertrag steht, als einziger noch kein A-Länderspiel bestritten. (nih/sda)
Startsieg für Viktorija Golubic
Viktorija Golubic erreicht beim WTA-1000-Turnier in Peking die 2. Runde. Die Zürcherin bezwingt die Amerikanerin Elvina Kalieva 6:3, 6:1. Mit Kalieva, die als Nummer 117 im Ranking exakt 50 Plätze hinter ihr liegt, bezwang Golubic eine im Hauptfeld von WTA-Turnieren seit längerer Zeit sieglose Kontrahentin. Die Tochter usbekischer Einwanderer bezog ihre fünfte Erstrunden-Niederlage in Folge.

Golubic bestritt mit dem ersten Duell gegen Kalieva ihren ersten Ernstkampf seit gut vier Wochen und ihrem Ausscheiden beim US Open in der ersten Runde gegen die Französin Diane Parry. Beim hochdotierten Turnier in Peking meisterte sie ihre Startaufgabe zum zweiten Mal erfolgreich; Gleiches war ihr vor zwei Jahren bei ihrer Premiere in Chinas Hauptstadt gelungen.

Nächste Gegnerin ist mit Peyton Stearns (WTA 36) erneut eine Amerikanerin. Im bisher einzigen Vergleich mit Stearns, der Nummer 36 der Weltrangliste, zog Golubic im März dieses Jahres beim WTA-1000-Event in Miami den Kürzeren. (nih/sda)


Panthers ohne Schmid bezwingen Stanley-Cup-Sieger
Die Florida Panthers kommen zum Auftakt der NHL-Saison zu einem knappen Sieg. Das ohne Torhüter Akira Schmid angetretene Team bezwingt Stanley-Cup-Gewinner Carolina Hurricanes 1:0 nach Verlängerung.

Die Entscheidung in diesem ersten zähen Ringen fiel 4,3 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung. Den Treffer erzielte einer, der sich im Normalfall nicht als Torschütze hervortut, Verteidiger Gustav Forsling. Der Schwede hat in seiner Bilanz nach bisher 558 Spielen in der Qualifikation erst 60 Tore stehen; in den letzten 36 Partien der vergangenen Meisterschaft hatte er nicht mehr getroffen.

Zweiter Matchwinner für die Panthers war ein Landsmann Forslings. Jacob Markström, der den Vorzug gegenüber dem von den Vegas Golden Knights in den Sunshine State gewechselten Schmid erhielt, wehrte alle 15 Abschlussversuche der Hurricanes ab.

Der 36-jährige Nordländer kehrte auf diese Saison zu den Panthers zurück, die ihn vor 18 Jahren im Draft gewählt hatten. Nach vier Saisons waren die Vancouver Canucks, die Calgary Flames und die New Jersey Devils seine weiteren Stationen. An der Seite von Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler war Markström die vorangegangenen zwei Jahre tätig. (car/sda)

Guillermo Abascal wird Trainer bei Yverdon
Yverdon-Sport präsentiert einen neuen Trainer. Beim Dritten der Challenge League folgt Guillermo Abascal auf Martin Andermatt, der in seine Funktion als Technischer Direktor zurückgekehrt ist.

Abascal war zuletzt 2022 in der Schweiz angestellt. Von Februar bis zum Ende der Saison trainierte der Spanier den FC Basel, ehe er zu Spartak Moskau wechselte. Nach einem Kurz-Engagement beim FC Granada war er zuletzt in Mexiko tätigt. Nun kehrt der 37-Jährige in die Schweiz zurück und soll das waadtländische Team zu einem Aufstiegskandidaten formen. (riz/sda)
Medwedew macht das zweite Dutzend voll
Der ehemalige Weltranglistenerste Daniil Medwedew besiegte am Dienstag seinen russischen Landsmann Andrej Rublew im Final des ATP-250-Turniers in Hangzhou in China und sicherte sich damit im Alter von 30 Jahren den 24. Titel seiner Profikarriere.

Der Sieger des US Open 2021 setzte sich 7:5, 6:4 gegen die Nummer 24 der Welt durch und holte sich damit seinen dritten Titel in dieser Saison nach den Siegen in Brisbane (einem ATP-250-Turnier) im Januar und in Dubai (einem ATP-500-Turnier) im Februar. Medwedew, derzeit die Nummer 6, realisierte auf der Tour den achten Sieg in zehn Duellen gegen Rublew. Zugleich beendete er eine Durststrecke. Es war es sein erster Sieg gegen einen Top-25-Spieler seit März. (riz/sda/afp)
Alonso hängt weitere Formel-1-Saison an
Fernando Alonso hat noch nicht genug von der Formel 1. Der Spanier bestreitet als Fahrer des Teams Aston Martin auch die kommende Saison. Für den seit Ende Juli 45-jährigen Alonso wird es das fünfte Jahr in Diensten des Teams Aston Martin sein. Der zweifache Weltmeister, dessen Karriere in der wichtigsten Serie des Automobil-Rennsports vor 25 Jahren begonnen hat, hat bisher 85 Grands Prix für seinen gegenwärtigen Arbeitgeber bestritten.

Die Verantwortlichen des britischen Rennstalls verlängern auch mit dem Teamgefährten Alonsos die Zusammenarbeit. Der Kanadier Lance Stroll wird mit der Equipe, deren Eigentümer sein schwerreicher Vater Lawrence ist, seine neunte Saison in der Formel 1, die elfte insgesamt, in Angriff nehmen. (abu/sda)
Anisimova beendet Saison vorzeitig
Amanda Anisimova, die Nummer 11 der Welt, muss ihre Saison vorzeitig beenden, wie sie auf Instagram bekannt gab. Die 25-jährige Amerikanerin leidet an einer Handgelenksverletzung. Ihr letztes Spiel bestritt sie Anfang September bei den US Open in New York, wo sie in der dritten Runde gegen die Österreicherin Anastasia Potapova verlor. Anisimova hofft auf eine Rückkehr bei den Australian Open im Januar. (hkl/sda/apa/reuters)

Schweiz im Davis-Cup zuhause gegen Marokko
Das Schweizer Davis-Cup-Team trifft in der 1. Runde der Weltgruppe I, der zweithöchsten Stufe, im Februar zuhause auf Marokko. Das Los hätte es schlechter meinen können mit dem Team von Captain Severin Lüthi. Es hätte auch ein Auswärtsspiel beispielsweise in Paraguay, der Dominikanischen Republik oder Bolivien sein können. Nun ist es am 5./6. oder 6./7. Februar 2027 in einem Heimspiel Marokko. Austragungsort dürfte wie üblich Biel sein.

Aktuell weisen die Nordafrikaner keinen Spieler aus den Top 400 der Weltrangliste auf. Das war auch einmal anders. Die letzte Begegnung gewann die Schweiz im September 2002 in Casablanca gegen ein starkes marokkanisches Team knapp 3:2. Roger Federer gewann beide Einzel und an der Seite von George Bastl auch das Doppel. In der Weltgruppe I geht es zunächst darum, sich für das Aufstiegs-Playoff im Herbst zu qualifizieren. (riz/sda)






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