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Sportnews-Ticker: Wawrinka in Wimbledon gegen Berrettini

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Wawrinka in Wimbledon gegen Berrettini +++ Chris Evert erneut an Krebs erkrankt

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
25.06.2026, 17:3626.06.2026, 12:47
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Bencic gegen britische Wildcard, Wawrinka gegen Berrettini
Das Los meint es nicht schlecht mit den Schweizerinnen in Wimbledon. Belinda Bencic trifft in der 1. Runde des Grand-Slam-Turniers auf Rasen auf die 17-jährige Londonerin Mika Stojsavljevic, die Nummer 276 der Weltrangliste. Die Tochter eines Kroaten und einer Polin profitiert von einer Wildcard. Den beiden ungesetzten Schweizerinnen blieb ein grosser Brocken erspart. Viktorija Golubic (WTA 64) trifft zum Auftakt auf die belarussische Qualifikantin Irina Schymanowitsch (WTA 216). Simona Waltert (WTA 88) bekommt es mit der Kolumbianerin Camila Osorio (WTA 69) zu tun.

Bei den Männern geht der einzige Schweizer, Stan Wawrinka (ATP 110), hingegen als klarer Aussenseiter in das Duell mit Matteo Berrettini (ATP 49). Der Italiener ist ein eigentlicher Rasenspezialist und stand 2021 im Wimbledonfinal, den er in vier Sätzen gegen Novak Djokovic verlor. (riz/sda)


Abschiedsvorstellung von Wawrinka in Genf
Jetzt ist bekannt, wo sich Stan Wawrinka nach seiner Abschieds-Tournée 2026 definitiv verabschieden wird. Im Genfer Palexpo bestreitet «Stan the Man» am 19. Dezember eine Exhibition mit dem Titel «One Last Backhand» mit Roger Federer, Andy Murray und Gaël Monfils.

Die vier ehemaligen Rivalen und Freunde werden in Einzel- und Doppelpartien gegeneinander antreten - im Rahmen einer Show, die von Musik und Einspielungen begleitet wird. (riz/sda)
Chris Evert erneut an Krebs erkrankt
Die ehemalige Weltranglistenerste Chris Evert ist erneut an Krebs erkrankt. Nach Untersuchungen habe sie am vergangenen Wochenende erfahren, dass der Eierstockkrebs bei ihr zurückgekehrt sei. Sie habe sich als erstem Schritt bereits einer Operation unterzogen und werde in den kommenden Wochen eine Chemotherapie beginnen, schrieb die 71-jährige Amerikanerin bei Instagram.

Im Januar 2022 hatte die Gewinnerin von 18 Grand-Slam-Turnieren öffentlich gemacht, dass sie an Eierstockkrebs erkrankt war, den sie nach eigenen Angaben ein Jahr später überwunden hatte. Im Dezember 2023 teilte sie mit, in der gleichen Beckengegend seien erneut Krebszellen entdeckt worden. Ihre Schwester Jeanne war an Eierstockkrebs gestorben. (abu/sda/dpa)
FIA schafft Amtszeit-Begrenzung ihres Präsidenten ab
Der Internationale Automobilverband FIA hat auf Bestreben seines Präsidenten Mohammed Ben Sulayem dessen Amtszeitbeschränkung aufgehoben. Das Votum im Rahmen einer ausserordentlichen FIA-Generalversammlung für diese Massnahme lag bei mehr als 90 Prozent Zustimmung.

Bisher betrug die maximale Amtszeit drei Vierjahresperioden. Der 64-jährige Ben Sulayem aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Ende 2025 für seine zweite Amtszeit wiedergewählt worden. Die Zwölfjahresbeschränkung hatte Ben Sulayems Vorgänger Jean Todt nach der Langzeitpräsidentschaft von Max Mosley eingeführt. (abu/sda/apa)


Kym und Bertola verpassen Hauptfeld nach Fünfsatzdrama
Stan Wawrinka erhält in Wimbledon keine Gesellschaft aus dem eigenen Land. Jérôme Kym und Rémy Bertola verlieren in der letzten Runde der Qualifikation jeweils in fünf Sätzen.

Kym unterlag dem 70 Plätze besser klassierten Russen Roman Safiullin in fast fünf Stunden 6:4, 6:7, 6:3, 6:7, 4:6. Für Rémy Bertola platzte der Traum vom ersten Grand-Slam-Hauptfeld überhaupt ebenfalls, nach fast dreidreiviertel Stunden Spielzeit. Der 27-jährige Tessiner unterlag dem Briten Max Basing (ATP 331), der sogar für die Qualifikation eine Wildcard brauchte, 6:2, 4:6, 6:3, 5:7, 2:6. (abu/sda)


Hitzewarnung für Grand Prix von Österreich
In der Formel 1 wird es heiss. Für den Grand Prix von Österreich am Sonntag in Spielberg hat der Internationale Automobilverband FIA aufgrund der erwarteten Temperaturen von bis zu 36 Grad erstmals in dieser WM-Saison eine Hitzewarnung ausgesprochen.

Gemäss Reglement sind die Teams bei Temperaturen ab 31 Grad verpflichtet, den Fahrern Kühlsysteme wie etwa Kühlwesten bereitzustellen. Dadurch erhöht sich auch das vorgeschriebene Mindestgewicht der Autos. (abu/sda)
IOC setzt weiter auf Skitourenrennen
Nach der Premiere bei den Winterspielen im vergangenen Februar in Norditalien bleibt Skitourenrennen Teil des olympischen Programms. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigte die Sportart auch für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen.

An der 146. IOC-Session in Lausanne sprachen sich die Delegierten für den Verbleib der Sportart aus. In welchen Disziplinen künftig Medaillen vergeben werden, ist allerdings noch offen. In diesem Jahr waren es drei. Marianne Fatton gewann im Sprint für die Schweiz Gold. Wenige Tage später holte sie mit Jon Kistler in der Mixed-Staffel zudem Silber.

Zusätzlich zu den Sprints und der Mixed-Staffel setzen sich die Organisatoren der Winterspiele 2030 für eine Aufnahme des Individualrennen für Frauen und Männer ein. Es handelt sich dabei um Königsdisziplin im Skitourenrennen mit mehreren Aufstiegen, Abfahrten und Tragepassagen. (riz/sda/dpa)
Bagnaia fährt ab der kommenden Saison für Aprilia
Der Italiener Francesco Bagnaia fährt ab der kommenden Saison für Aprilia. Dies teilte der italienische Hersteller am Donnerstag mit - einen Tag, nachdem Ducati den Abgang des zweifachen MotoGP-Weltmeisters verkündet hatte. Bagnaia unterschrieb einen Vierjahresvertrag.

Damit fährt der 29-Jährige ab der Saison 2027 an der Seite seines Landsmannes Marco Bezzecchi, der die Weltmeisterschaft aktuell anführt. Bagnaia liegt derzeit auf dem 7. Platz. (riz/sda)
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