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Sportnews-Ticker: Deutschland muss an WM auf Bayern-Jungstar verzichten

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Deutschland muss an WM auf Bayern-Jungstar verzichten

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
05.06.2026, 14:4406.06.2026, 07:59
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Kanada mit Remis gegen Irland
Kanada, an der WM Gruppengegner der Schweiz, hat am Freitag in Montreal in seinem letzten Testspiel vor Turnierbeginn gegen Irland 1:1 gespielt.

Die Kanadier gingen nach einem Corner von Stephen Eustaquio und einem Eigentor von Jake O'Brien in Führung. Irland glich nach der Pause durch Chiedozie Ogbene aus, der im Nachgang eines Penaltys erfolgreich war, den Maxime Crépeau abgewehrt hatte.

Kanada trifft in der Gruppe B der Reihe nach auf Bosnien-Herzegowina, Katar und die Schweiz und dürfte zumindest im Startspiel auf Captain Alphonso Davies verzichten müssen. Der 25-jährige Linksverteidiger von Bayern München hatte sich im Mai eine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel zugezogen und kam in den letzten beiden Testspielen nicht zum Einsatz. (hkl/sda)

Knicks zittern sich zum zweiten Sieg
Die New York Knicks gewinnen auch das zweite Spiel der Playoff-Finalserie. Beim 105:104 in San Antonio müssen sie trotz zwischenzeitlich komfortabler Führung jedoch bis zum Schluss zittern.

Sechs Minuten vor dem Ende hatten die Gäste aus New York satte 14 Punkte Vorsprung. Mit einem 14-Punkte-Lauf machten die Spurs diesen jedoch wett und gingen kurz vor dem Ende gar selber in Führung. Doch die Knicks behielten durch einen Freiwurf von Jalen Brunson 9,5 Sekunden vor der Schlusssirene das bessere Ende für sich - auch dank San Antonios Superstar Victor Wembanyama. Der 22-jährige Franzose, der am Ende mit 29 Punkten und 9 Rebounds der erfolgreichste Akteur auf dem Parkett war, spielte unmittelbar vor dem Freiwurf einen folgenschweren Fehlpass und verpasste mit einem Fehlwurf in letzter Sekunde den Siegtreffer.

So bauten die Knicks ihre beeindruckende Serie der Ungeschlagenheit auf 13 Playoff-Spiele aus. Die als Aussenseiter gehandelte Team aus New York führt in der Finalserie nach zwei Auswärtsspielen 2:0 und kann nun im heimischem Madison Square Garden mit zwei weiteren Siegen seinen dritten Titel nach 1970 und 1973 klarmachen. Das dritte Spiel der Best-of-7-Serie steht in der Nacht auf Dienstag an. (hkl/sda)

Lennart Karl fällt für die WM aus
Bundestrainer Julian Nagelsmann muss wenige Tage vor dem WM-Start einen Personalschock verkraften. Lennart Karl, der 18 Jahre alte, unbekümmerte Jungstar des FC Bayern München, fällt für das Turnier in Nordamerika aus.

Karl zog sich im Abschlusstraining vor dem letzten Testspiel am Samstag in Chicago gegen Co-Gastgeber USA einen Muskelbündelriss im linken, vorderen Oberschenkel zu, wie der DFB nach einer Untersuchung des Offensivspielers mitteilte. (cpf/sda)
22:22
Volleyball-Nationalteams mit zwei Niederlagen zum Auftakt
Die Schweizer Volleyball-Nationalteams starten mit Niederlagen in die European League. Während die Männer in Spanien 1:3 verlieren, kassieren die Frauen nach zähem Ringen in Finnland eine bittere 2:3-Niederlage.

Dabei hatten beide Teams mit dem gewonnenen Startsatz auf fremdem Terrain gut begonnen, danach jedoch unterschiedlich erfolgreich agiert. Während den Schweizer Männern beim 25:19, 25:27, 24:26, 22:25 in Torrejon de Ardoz gegen die Spanier kein Punktgewinn gelang, kämpften sich die Frauen in Nokia gegen Finnland nach einem 1:2-Satzrückstand nochmals zurück und hatten im Entscheidungssatz mehrfach die Chance auf den Sieg. Nach drei vergebenen Matchbällen musste sich die Equipe von Trainerin Lauren Bertolacci nach knapp zweieinhalb Stunden jedoch mit 25:20, 24:26, 19:25, 25:23, 16:18 geschlagen geben.

Bereits am Samstag erhalten die Schweizer Teams die Chance zur Korrektur. Die Frauen sind im Duell mit Albanien ebenso favorisiert, wie die Männer gegen Bosnien-Herzegowina.

Jede Nation absolviert in der European League drei Mini-Turniere mit je zwei Spielen. Die besten vier Teams der Gesamtrangliste erreichen die Halbfinals. Über den Wettbewerb werden in diesem und im kommenden Jahr jeweils vier Tickets für die EM-Endrunde 2028 vergeben.

(sda)
18:49
Schweizer Springreiter gewinnen Nationenpreis in St.Gallen
Die Schweizer Equipe gewinnt den mit 250'000 Euro dotierten Nationenpreis beim CSIO St. Gallen. Es ist dies nach 2022 und 2023 der dritte Sieg in der jüngeren Vergangenheit.

Das Team mit den Routiniers Steve Guerdat auf Iashin Sitte und Martin Fuchs mit Lorde sowie den WM-Aspiranten Jason Smith im Sattel von Picobello und Alain Jufer auf dem Rücken von Dante musste 9 Strafpunkte hinnehmen und hielt somit neun Nationen klar auf Distanz. Platz 2 ging an Österreich mit 16 Zählern, Dritter wurde Grossbritannien mit 17 Punkten.

Der eigentliche Sieger von St. Gallen heisst Jason Smith (Bild), der mit zwei Blankoritten die Visitenkarte für das WM-Ticket in Aachen abgab. Der gebürtige Schotte, der seit 2024 für die Schweiz reiten darf und erstmals den Nationenpreis in St. Gallen bestritt, steht derzeit als WM-Kandidat neben den gesetzten Guerdat und Fuchs auf dem Prüfstand. Der 35-Jährige und sein Hengst Picobello lösten die Aufgabe mit zwei Blankoritten hervorragend. Dies gelang auf dem Gründenmoos nur noch einem weiteren Paar.



(sda)
18:51
Zverev trifft im French Open-Final auf Cobolli
Alexander Zverev trifft beim French Open im Final am Sonntag auf den Italiener Flavio Cobolli (Bild). Während sich der Deutsche gegen den Tschechen Jakub Mensik mit 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 durchsetzte, profitierte Cobolli vom Forfait seines Landsmannes Matteo Arnaldi. Dieser konnte wegen eines Virus' nicht antreten, wie die Organisatoren mitteilten.



(sda)
Erste namhafte Verpflichtungen für die Swiss Indoors
Die ersten namhaften Teilnehmer an den diesjährigen Swiss Indoors in Basel sind bekannt. Bestklassierte Spieler sind aktuell der Amerikaner Ben Shelton und der Kanadier Félix Auger-Aliassime als Nummern 5 und 6.

Auger-Aliassime, der das Turnier in Basel vor vier und drei Jahren gewonnen hat, wird am Montag im Ranking auf Position 4 vorrücken und wieder unmittelbar vor Shelton klassiert sein. Mit Taylor Fritz wird ein weiterer Top-Ten-Spieler in der St. Jakobshalle aufschlagen.

In Basel ebenfalls antreten werden der Tscheche Jiri Lehecka, der sich als Nummer 12 der Weltrangliste immer mehr den besten zehn nähert, sowie der Franzose Arthur Fils, die Nummer 20, und João Fonseca.

Im Mittelpunkt wird beim diesjährigen Turnier in Basel, das vom 24. Oktober bis zum 1. November stattfindet, auch noch einmal Stan Wawrinka stehen. Wie bereits früher angekündigt, wird der zurücktretende Waadtländer am «Super Monday», 26. Oktober 2026, gewürdigt. Sein Erstrundenspiel bestreitet Wawrinka tags darauf. (car/sda)



Harold Kreis als Bundestrainer entlassen
Harold Kreis ist nicht mehr Bundestrainer. Der Deutsch-Kanadier muss nach den letzten ungenügenden Ergebnissen des deutschen Nationalteams seinen Posten räumen.

Der 67-jährige Kreis hatte das Amt während drei Jahren inne, sein Vertrag hätte auch noch für die Weltmeisterschaft im kommenden Mai in Deutschland Gültigkeit gehabt.

Nach den zuletzt dürftigen Leistungen der Mannschaft war das vorzeitige Ende der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Eishockey-Bund keine Überraschung. Vor drei Jahren gewann Deutschland an der Weltmeisterschaft die Silbermedaille, doch an den letzten drei Turnieren, zwei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen, scheiterte die Mannschaft bereits in der Gruppenphase.

Kreis hatte während vielen Jahren bei verschiedenen Klubs auch in der Schweiz gewirkt. Zweimal wurde er Meister, 2006 mit dem HC Lugano, 2008 mit den ZSC Lions. (car/sda)




Schweiz in Mannheim gegen Weltmeister Finnland
Die Schweizer Hockey-Nati bestreitet ihre Vorrundenspiele an der Weltmeisterschaft 2027 in Mannheim – nicht wie gemäss den ersten Berichten in Nürnberg. Dies geht aus der Gruppeneinteilung hervor, die der Internationale Eishockeyverband (IIHF) am Freitag bekannt gegeben hat.

Das Team von Trainer Jan Cadieux trifft in der Gruppe A auf Titelverteidiger Finnland, Schweden, Lettland, Österreich, Slowenien und Aufsteiger Ukraine. Zudem gehört Gastgeber Deutschland nach einem Gruppentausch mit der Slowakei zu den sieben Schweizer Gegnern in der Vorrunde.

Durch diesen Tausch könnten die Schweizer Fans in den Genuss eines besonderen Spektakels kommen. Das Turnier wird nämlich mit einem Eröffnungsspiel in der Arena auf Schalke in Gelsenkirchen am 13. Mai 2027 eröffnet - einen Tag vor dem offiziellen WM-Start. (abu/sda)
Grand Prix von Las Vegas weitere zehn Jahre im Kalender
Der Grand Prix von Las Vegas bleibt längerfristig im Kalender der Formel-1-WM. Die zuständigen Parteien haben den Vertrag für weitere zehn Jahre verlängert.

Formel-1-Rennen in Las Vegas gibt es seit drei Jahren wieder. Die bisherige Vereinbarung wäre nach der kommenden Saison ausgelaufen. Seit der Rückkehr der Rennserie in den Bundesstaat Nevada habe sich eine aussergewöhnliche Veranstaltung entwickelt, wird Stefano Domenicali, der Geschäftsführer der Formel 1, in einer Medienmitteilung zitiert.

In diesem Jahr findet der Grosse Preis von Las Vegas am 21. November statt. (car/sda)


Hurricanes gleichen dank Schlussspurt aus
Die Carolina Hurricanes gleichen in der NHL in der Finalserie gegen die Vegas Golden Knights zum 1:1 aus. Sie gewinnen dank gelungenem Schlussspurt das zweite Heimspiel 4:3 nach Verlängerung.

Der Final um den Stanley Cup wechselt nun seinen Schauplatz. Die nächsten zwei Partien in der Nacht auf Sonntag und auf Mittwoch werden in der Heimstätte der Golden Knights in Paradise ausgetragen. (car/sda)


Shakira bereits bei WM-Eröffnung mit «Dai Dai» live
Popstar Shakira wird bei der Eröffnungsfeier der Fussballweltmeisterschaft am 11. Juni in Mexiko-Stadt den offiziellen Song «Dai Dai» erstmals live aufführen. Das kündigte der Weltverband Fifa an – eine Woche vor dem Start des Turniers.

Shakira war zuvor als eine der Künstler und Künstlerinnen angekündigt worden, die bei der erstmaligen Halbzeitshow des WM-Endspiels am 19. Juli in den USA auftreten sollen. Dort will sie «Dai Dai» ebenfalls performen.

Mit «Waka Waka» steuerte Shakira bereits 2010 den offiziellen Fifa-Song zur Weltmeisterschaft in Südafrika bei.

Den Refrain «Dai, dai, iko, dale, allez, let’s go!» betteten Shakira und der nigerianische Sänger Burna Boy in eine tanzbare Melodie ein. In dem Song werden neben Fussballstars wie Pelé, Diego Maradona, Lionel Messi und Kylian Mbappé auch grosse Fussballnationen erwähnt. «Dai Dai» bedeutet auf Italienisch so viel wie «Los geht's». (car/sda/dpa)


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