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Sportnews-Ticker: Tadej Pogacar gewinnt Strade Bianche nach Solofahrt

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Pogacar gewinnt Strade Bianche nach langer Solofahrt +++ Bencic souverän weiter

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
07.03.2026, 17:1107.03.2026, 21:41
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Moser springt in Rouen auf Platz 3
Die zuletzt rekonvaleszente Angelica Moser landete beim Stabhochsprung-Meeting in Rouen (FRA) mit 4,62 m auf dem dritten Platz. Nachdem sie ihre Wettkampfsaison erst vor Wochenfrist an der Hallen-SM mit 4,66 m eröffnet hatte, scheiterte die Indoor- und Outdoor-Europameisterin erneut auf 4,70 m – und damit auf der direkten Qualifikationshöhe für die Hallen-WM in Torun (POL).

Den Mitte Februar gezerrten Oberschenkelmuskel sicherheitshalber noch einbandagiert, nahm Moser (LC Zürich) die 4,36 m, 4,51 m und 4,62 m in vier Anläufen. Mit härteren Stäben als noch letzten Sonntag in St. Gallen ging es im Anschluss an die Limite (4,70 m) für die in zwei Wochen stattfindende Hallen-WM-Titelkämpfe.

Im ersten internationalen Wettkampf der Saison musste sich die 19-fache Schweizer Meisterin nur der früheren Indoor-Weltmeisterin Molly Caudery (USA) und der Freiluft-WM-Dritten Tina Sutej (SLO) geschlagen geben. Letztere waren die einzigen, welche die 4,70 m übersprangen. (pre/sda)
Bencic siegt zum Auftakt souverän
Belinda Bencic (WTA 12) hat ihre Auftaktpartie beim Turnier in Indian Wells erfolgreich gemeistert. Die Ostschweizerin setzte sich gegen die australische Qualifikantin Storm Hunter (WTA 234) glatt mit 6:3 und 6:2 durch. Nach nur einer Stunde und 17 Minuten verwandelte Bencic den Matchball und feierte damit einen wichtigen Sieg für das eigene Selbstvertrauen.

Die Weltnummer 12 zeigte sich in der Partie besonders bei den wichtigen Punkten nervenstark. Zwar musste Bencic im Verlauf des Matches zwei Breaks hinnehmen, sie wehrte jedoch gleichzeitig fünf von sieben Breakbällen der Australierin erfolgreich ab. Im Gegenzug agierte Bencic beim Service ihrer Gegnerin äusserst effizient: Sie erarbeitete sich zehn Breakchancen und verwertete sechs davon.

Ein entscheidender Faktor war zudem der zweite Aufschlag. Während Hunter nur 32 Prozent der Punkte nach ihrem zweiten Service für sich entscheiden konnte, lag dieser Wert bei Bencic bei starken 60 Prozent. In der nächsten Runde trifft Bencic entweder auf die Belgierin Elise Mertens oder die Spanierin Cristina Bucsa. (pre/sda)
Deschwanden fliegt auf Rang 12
Der Luzerner Gregor Deschwanden musste sich im zweiten Weltcup-Springen in Lahti mit dem 12. Platz begnügen. Am Tag zuvor, als allerdings nur ein Durchgang durchgeführt wurde, hatte der Olympia-Dritte von Predazzo von der Normalschanze als Vierter das Podest lediglich um 0,5 Punkte verpasst. Mit Juri Kesseli (30.) schaffte ein zweiter Schweizer den Sprung in den Finaldurchgang. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Daniel Tschofenig, für den es der zehnte Triumph im Weltcup im Einzel war. Er siegt vor dem Slowenen Domen Prevc, der bereits zuvor als Gewinner des Gesamtweltcups feststand. (pre/sda)
Pogacar gewinnt Strade Bianche nach langer Solofahrt
Tadej Pogacar gewinnt zum vierten Mal nach 2022, 2024 und 2025 den italienischen Eintagesklassiker Strade Bianche. Damit ist der Slowene nun alleiniger Rekordhalter vor dem Schweizer Fabian Cancellara. Auch Jan Christen überzeugt. Pogacar zeigte in seinem ersten Rennen in dieser Saison, dass er nichts von seiner Dominanz verloren hat, und liess der Konkurrenz auf der anspruchsvollen Strecke über 203 km mit rund 64 km Schotterstrassen keine Chance. Der 26-Jährige griff knapp 80 km vor dem Ziel in Siena an und distanzierte den zweitplatzierten Franzosen Paul Seixas um eine Minute. Dritter wurde Pogacars mexikanischer Teamkollege Isaac Del Toro, Sechster der Schweizer Jan Christen, der ebenfalls für das Team UAE Emirates fährt.

Es war für Pogacar der 109. Sieg als Profi. Schon beim Triumph an der Strade Bianche 2024 hatte er mit einem Solo über 80 Kilometer beeindruckt. Sein Ziel ist es, alle grossen Rennen mindestens einmal gewonnen zu haben. Siege bei den Klassikern Mailand - San Remo (21. März) und Paris-Roubaix (12. April) fehlen noch in seinem Palmarès. Diese Lücken möchte er in diesem Jahr schliessen, wobei er 2026 vorhat, mehr auf seine Energie zu achten. Deshalb lässt er den Giro d'Italia aus. Bis zur Tour de France sei er an 16 Tagen im Sattel, das sei moderat, so Pogacar.

Kurz vor der entscheidenden Attacke von Pogacar hatte Jan Christen Tempo gemacht und dafür gesorgt, dass nur noch wenige Fahrer mithalten konnten. Der 21-jährige Aargauer unterstrich seine gute Form und erreichte das Ziel 2:07 Minuten nach Pogacar. Ende Januar hatte Christen die AlUla Tour, eine Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie, für sich entschieden. In der letzten Etappe der Andalusien-Rundfahrt belegte er ebenso den 2. Platz wie Ende Februar beim französischen Eintagesrennen Faun-Ardèche Classic. (pre/sda)
Schweizer Sprinter verpassen das Podest knapp
Janik Riebli verpasste als Vierter im Skating-Sprint von Lahti das Weltcup-Podest nur um sieben Hundertstel. Auf der Zielgeraden wurde der Obwaldner noch vom Franzosen Jules Chappaz abgefangen. Vorne waren die Norweger Johannes Hösflot Klaebo und Lars Heggen enteilt. Es wäre für den Skating-Spezialist der dritte Weltcup-Podestplatz als Sprinter gewesen.

Auch Valerio Grond stand im Final. Er hielt sich wie in den Runden zuvor etwas zurück, um dann in der Abfahrt zum Ziel mit Schuss an den Konkurrenten vorbeizuziehen. Im Endlauf klappte diese Taktik nicht, Grond wurde Sechster. Der Bündner stand wie Riebli zum dritten Mal in dieser Saison im Final eines Weltcup-Sprints. (pre/sda)
Kälin erstmals in den Sprint-Halbfinals
Nadja Kälin überrascht weiterhin. Die zweifache Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele stand in Lahti im Skating-Sprint erstmals in den Halbfinals. In der Vorschluss-Runde des Skating-Rennens wurde die Frau aus dem Engadin allerdings in der Zielkurve eingeklemmt und konnte nicht wie erhofft auf der Innenbahn ihre Endschnelligkeit unter Beweis stellen.

Nadine Fähndrich, Anja Weber und Alina Meier, die in der Qualifikation allesamt schneller unterwegs gewesen waren, blieben in den Viertelfinals hängen. Somit hat Nadine Fähndrich ihre Chancen auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel arg limitiert. Den Sieg holte sich die Weltmeisterin Jonna Sundling vor der Olympiasiegerin Linn Svahn. (pre/sda
Alpin-Snowboarder Caviezel wird Vierter
Der Alpin-Snowboarder Dario Caviezel belegte im Parallelslalom im tschechischen Spindlermühle Platz 4. Der Bündner war im Halbfinal am späteren Sieger Maurizio Bormolini gescheitert, im kleinen Final war mit Mirko Felicetti ein anderer Italiener schneller. Bei den Frauen sorgte Julie Zogg mit dem Vorstoss in die Viertelfinals für das beste Schweizer Resultat. (pre/sda)
Biathletin Meier in den Top 20
Lea Meier klassierte sich in Kontiolahti im Massenstart der Top 30 im 19. Rang. Die einzige Schweizerin im Feld war bis zur Rennhälfte sehr gut im Rennen. Bei ersten Stehend-Anschlag blieben jedoch drei Scheiben stehen. Das Rennen über 12,5 km gewann die Französin Julia Simon. Die Schweizer Männer-Staffel in der Besetzung Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Jeremy Finello und Dajan Danuser kam nicht über den enttäuschenden 14. Platz hinaus. Den Sieg sicherte sich Norwegen. (pre/sda)
Mehr Einsatzzeit als üblich für Capela
Clint Capela trug massgeblich zum 106:99-Sieg der Houston Rockets über die Portland Trail Blazers bei. Der Genfer stand 22 Minuten auf dem Parkett, sein Saisonschnitt liegt sonst bei zwölf Minuten.

Mit zwei Punkten blieb seine Ausbeute überschaubar, auch weil er zwei Freiwürfe vergab. Unter dem Korb lieferte er mit sechs Rebounds jedoch den gewohnt verlässlichen Beitrag. (hkl/sda)

Olten erster Playoff-Halbfinalist
Olten qualifiziert sich in der Swiss League als erstes Team für die Playoff-Halbfinals. Mit dem 2:1-Auswärtserfolg im Thurgau holen sie sich den nötigen vierten Sieg.

Das in der Qualifikation als Siebter enttäuschende Olten machte gleich bei erster Gelegenheit den Sack zu und schaltete den Zweiten Thurgau mit 4:1 Siegen aus. Guillaume Asselin im ersten und Fadri Riatsch mit seinem ersten Playofftor im zweiten Drittel brachten die Gäste in Weinfelden 2:0 in Führung, Thurgau konnte in der Schlussphase nur noch verkürzen.

Die einzigen zwei aufstiegsberechtigten Teams La Chaux-de-Fonds und Visp verschafften sich mit 6:3-eimsiegen zwei Matchpucks für den Halbfinaleinzug. Die Neuenburger reagierten auf die 2:7-Klatsche am Dienstag in Chur und zwei Niederlagen in Folge. Visp gewann gegen Basel auch sein drittes Spiel zuhause im Wallis. In dieser Serie gab es bisher lauter Heimsiege.

Die Partie in Siders ging beim Stand von 3:3 in die Verlängerung. Sierre führt gegen die GCK Lions mit 3:1 Siegen und kann den Halbfinaleinzug ebenfalls klar machen.
Aarau kommt Vaduz näher
Eine Woche vor dem Direktduell verkürzt Aarau den Rückstand auf Leader Vaduz auf drei Punkte. Der FCA gewinnt gegen Etoile Carouge 3:0, während sich die Liechtensteiner und Rapperswil 0:0 trennen.

Die Aarauer konnten sich beim Gastspiel im Stade de la Fontenette einmal mehr bei Shkelqim Vladi bedanken. Der Stürmer des FC Lugano, der im Winter nach einem halben Jahr bei St. Gallen an den FCA ausgeliehen wurde, traf wie bereits in der Vorwoche gegen Rapperswil doppelt. Damit kommt der 25-Jährige in bislang sieben Einsätzen für die Aargauer auf sechs Tore.

Vaduz dagegen verpasste trotz klarer Feldüberlegenheit den vierten Sieg in Serie. Die Gäste fanden bis zum Schluss kein Rezept, um Cyrill Emch, den beim FC Basel ausgebildeten Torhüter der Rapperswiler, zu überwinden. Damit blieb die beste Offensive der Liga erst zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Treffer.

In einer Woche stehen sich Aarau und Vaduz im Aarauer Brügglifeld gegenüber. In den beiden bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison setzte sich jeweils das Heimteam knapp durch.
Deschwanden verpasst Podest um 0,5 Punkte
Der Schweizer Gregor Deschwanden verpasst beim in einem Durchgang ausgetragenen Weltcup-Springen von Lahti als Vierter das Podest nur um einen halben Punkt. So gut war der Olympia-Dritte von Predazzo von der Normalschanze im Weltcup seit Januar vor einem Jahr (4. bei der Vierschanzentournee in Innsbruck) nicht mehr klassiert.

Den Sieg hätte sich beim siebten Springen in Folge Domen Prevc gesichert, doch der Slowene wurde wegen eines um einen Zentimeter zu langen Skis disqualifiziert. So kam Olympiasieger Philipp Raimund zu seinem ersten Weltcupsieg. Dennoch steht Prevc bereits fünf Wettkämpfe vor Schluss als Sieger des Gesamtweltcups fest, da sein letzter verbliebener Konkurrent Ryoyu Kobayashi nur Sechster wurde. Prevc hat mit erst 26 Jahren und als zweiter Athlet nach Matti Nykänen die «Big Five» des Skispringens gewonnen: Olympiasieg, WM-Titel, Skiflug-WM-Titel, Vierschanzentournee und Gesamtweltcup. (riz/sda)


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