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Tour de France: Merlier gewinnt schon wieder im Sprint – Pogacar führt

epa13104875 Belgian cyclist Tim Merlier of Soudal Quick-Step celebrates as he crosses the finish line to win Stage 8 of the Tour de France, a 180.4 km route from Perigueux to Bergerac, France, 11 July ...
Tim Merlier gewinnt zum 2. Mal in Folge an der Tour de France.Bild: keystone

Merlier gewinnt schon wieder im Sprint – Pogacar bleibt in Gelb

Nach dem Sieg am Vortag gewinnt Tim Merlier auch die 8. Etappe der Tour de France über 180,4 km von Périgueux nach Bergerac. Der Slowene Tadej Pogacar bleibt Gesamtleader.
11.07.2026, 17:3111.07.2026, 18:49

Tim Merlier setzte sich im Sprint vor Biniam Girmay aus Eritrea und dem Niederländer Olav Kooij durch. Damit bestätigte der 33-jährige Belgier vom Team Soudal Quick-Step, dass er aktuell im Finish die schnellsten Beine hat. Insgesamt war es für Merlier der fünfte Etappensieg im Rahmen der Tour de France und der achte in dieser Saison. Im Punkteklassement liegt er noch 15 Zähler hinter dem führenden Dänen Mads Pedersen.

Aufgrund der flachen Strecke war eine Sprintankunft erwartet worden. Doch beinahe hätte die Etappe mit dem Erfolg eines Ausreissers geendet. Der Belgier Liam Slock, der sich kurz nach dem Start zusammen mit dem Franzosen Thibault Guernalec und dem Tschechen Jakub Otruba vom Feld abgesetzt hatte, wurde erst 1,3 Kilometer vor dem Ziel eingeholt.

An der Spitze des Gesamtklassements änderte sich nichts: Tadej Pogacar führt weiterhin mit einem Vorsprung von 2:42 Minuten auf seinen dänischen Rivalen Jonas Vingegaard. Dritter ist der Mexikaner Isaac del Toro. Der Teamkollege von Pogacar bei UAE Emirates liegt 3:27 Minuten zurück.

Morgige Etappe verkürzt

Überflieger Pogacar strebt seinen fünften Gesamtsieg im wichtigsten Mehretappenrennen im Radsport an. Nebst seiner überragenden Stärke spricht auch die Tatsache für ihn, dass jener Fahrer, der bei einer in Bergerac gestarteten oder beendeten Tour-Etappe das gelbe Trikot trug, danach stets triumphierte. Dies war bei Jacques Anquetil (1961), Miguel Indurain (1994), Vincenzo Nibali (2014) sowie Chris Froome (2017) der Fall.

epa13105068 Slovenian cyclist Tadej Pogacar of UAE Team Emirates XRG celebrates on the podium wearing the overall leader's yellow jersey after Stage 8 of the Tour de France, a 180.4 km route from ...
Pogacar bleibt souverän in Führung.Bild: keystone

Die neunte Etappe am Sonntag hätte über 185,5 km von Malemort in das im Zentralmassiv liegende Ussel führen sollen, wurde jedoch um 30 Kilometer verkürzt. Der Grund ist, dass im Departement Corrèze wegen der Hitze die höchste Warnstufe «Rot» ausgerufen wurde. «Dieser Entscheid ist aufgrund der aussergewöhnlichen Wetterbedingungen notwendig geworden. Er soll sicherstellen, dass das Rennen unter Bedingungen stattfinden kann, die mit der roten Hitzewarnstufe vereinbar sind», teilte die Tour-Organisation ASO mit. Am Montag steht der erste Ruhetag auf dem Programm. (sda)

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    3 Kommentare
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    Wir scheitern im Fussball und im Hockey aus dem gleichen Grund
    Die Schweiz kann im Fussball den WM-Halbfinal nicht erreichen und im Eishockey den WM-Final nicht gewinnen. So verschieden Fussball und Eishockey auch sein mögen – die Ursache des Scheiterns auf hohem Niveau ist die gleiche.
    Die Unterschiede zwischen den Titelkämpfen im Fussball und im Eishockey sind enorm. 206 Länder versuchten, einen der 48 Plätze bei der WM 2026 zu erreichen (Kanada, Mexiko und die USA waren gesetzt). Es ist ein grosser Erfolg, dass sich die Schweiz seit 2006 sechsmal hintereinander qualifiziert hat. Italien hat die Qualifikation schon zum dritten Mal verpasst und grosse Fussballnationen wie Polen, Dänemark, Ungarn oder Chile waren 2026 nicht dabei.
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