Pandabär Bruce sieht sogar beim Zahnarzt herzig aus 😍
Im Zoo von Edinburgh war diese Woche ein Zahnarzttermin angesagt. Der Rote Panda Bruce musste dringend in Behandlung. Mitarbeitende des Zoos hatten bemerkt, dass Bruce nicht mehr frisst. Aus Sorge um seine Gesundheit informierten sie die Tierärzte, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese seien froh gewesen, dass «das einzige Problem ein fauler Zahn» war.
Mit anderen Worten: Bruce musste zum Zahnarzt. Während er unter Vollnarkose schlummerte, wurde der Zahn entfernt und die Gesundheit des Pandas überprüft. Wenig später durfte er bereits wieder in sein Gehege. Dort hält er gemäss Zoo-Mitteilung nun wieder wie gewohnt Ausschau nach Bambus und gönnt sich ein paar Schläfchen in den Bäumen.
Bruce ist der einzige seiner Art im Zoo von Edinburgh. Ein Enkel von ihm wurde dieses Jahr in einen anderen Wildpark gebracht, berichtet BBC. Ein Panda-Jungtier starb zudem 2024 aufgrund von Stress, verursacht durch Feuerwerk. Kurz darauf starb auch dessen Mutter unerwartet.
In der Schweiz sind Rote Pandas beispielsweise im Zoo Zürich zu sehen. Dort gibt es mehrere Tiere und der Zoo hofft, dass es bald auch Nachwuchs gibt. Im letzten Winter wurde dazu ein erster Versuch mit zwei Kleinen Pandas gewagt. Im Frühling, Sommer und Herbst leben die Tiere jeweils wieder allein in getrennten Bereichen, da sie Einzelgänger sind.
Der Rote Panda, auch Kleiner Panda genannt, gehört zu den stark bedrohten Tierarten. Vor allem der Verlust von Lebensraum durch Abholzung und Social Media machen ihm zu schaffen. Letzteres führte dazu, dass die Tiere als Haustiere betrachtet wurden und die illegale Jagd sowie der Handel zunahmen, wie der Zoo Zürich im Februar berichtete. (vro)
