«… das machen Sie ja mit Ihrem Wurstbrot auch!» Timmy-Pressekonferenz wird zur Comedyshow
Der Tierärztin Kirsten Tönnies kam heute Nachmittag keine leichte Aufgabe zu. Allein trat sie, nur bewaffnet mit einem grossen Datensatz, den sie selbst nicht wirklich verstand, und ihrem Humor, vor eine grosse Gruppe Medienschaffender.
Einerseits lagen die Ergebnisse der DNA-Untersuchung vor, die zeigen sollten, ob der Wal «Timmy», der im Frühling für grosse Gefühle, politische Statements und KI-generierte Balladen gesorgt hat, auch wirklich das Tier war, das trotz dramatischer Rettungsversuche wenige Wochen nach seiner ursprünglichen Strandung in Deutschland tot in Dänemark angespült wurde.
Und andererseits hatten Tönnies die Fachverständigen wegen eben dieser grossen Gefühle zwischen Verzückung und Hass, die rund um Timmy (oder «Hope») entstanden sind, kurzfristig abgesagt. Sie würden um ihre Karrieren fürchten und wollten nicht mit der Sache in Verbindung gebracht werden.
So sass also die Tierärztin heute alleine im Plenum und schlug sich so durch. Was ihr an Kenntnis von Datenanalyse und Biomathematik abging, kompensierte sie mit einer forsch-fröhlichen Art und einem Sarkasmus, der für viel Erheiterung sorgte:
Was bei der Untersuchung tatsächlich herausgekommen ist – oder was bisher verlässlich aus dem Datensatz herausgelesen wurde –, findest du übrigens hier:
(hde)
