Schockmoment im TV: Reporterin wird bei Live-Übertragung angefahren
Am vergangenen Freitag hat sich auf dem mexikanischen Lokalsender Gamavision Noticias TV eine schockierende Szene abgespielt.
In Monterrey im mexikanischen Bundesstaat Nuevo León hatte sich zuvor wegen eines Erdrutsches, der Schutt und Geröll auf eine Strasse befördert hatte, ein Motorradunfall ereignet.
Darüber wollten die Reporterin Alma de la Rosa und ihr Kameramann Cristo Martínez danach in einer Live-Übertragung berichten. Doch nur 33 Sekunden nachdem sie ihre Berichterstattung am Ort des Geschehens gestartet hatten, wurden sie selbst Opfer eines Unfalls. Hier ist die Szene im Video:
Alma de la Rosa und Cristo Martínez wurden von einem ausser Kontrolle geratenen SUV erfasst und die Übertragung endete abrupt. Mario Gamez, der Kollege im Studio, reagierte gefasst und begann sofort, mit seiner Regie einen Rettungseinsatz zu koordinieren.
Die beiden verletzten Medienschaffenden wurden in ein örtliches Spital gebracht und befanden sich laut Angaben des Fernsehsenders am Samstag in stabilem Zustand. De la Rosa teilte in einem Facebook-Beitrag mit, dass sie keine Knochenbrüche erlitten habe, Kameramann Martínez hingegen schon. Dass sie am Leben seien, sei ein Wunder, schrieb sie weiter.
Erster Unfall in 35 Jahren
Gamez besuchte seine beiden Mitarbeitenden danach im Spital, wie Videos auf seiner Facebook-Seite zeigen. De la Rosa erzählte ihm dabei, dass sie in ihren 35 Jahren als Reporterin während einer Live-Schalte noch nie in einen Zwischenfall verwickelt worden sei.
Die Journalistin hatte eigentlich geplant, während der Übertragung einen Appell ans Publikum zu richten und den Autofahrenden zur Vorsicht zu raten. «Ich wollte sie eigentlich dazu ermahnen, etwas langsamer zu fahren – wir befanden uns an einer Stelle, an der wir bereits festgestellt hatten, dass die Geschwindigkeit verringert werden musste», sagte sie. (lzo)
