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Wechsel von CONCACAF zu CONMEBOL? Infantino will Mexiko helfen

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Gianni Infantino kann auf die Unterstützung des mexikanischen Verbandes zählen.Bild: www.imago-images.de

Infantino soll Mexiko den Wechsel zum südamerikanischen Verband ermöglichen

Während sich der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino stellt, bleibt Mexiko dem Walliser treu. Dieser könnte für den Co-Gastgeber der letzten WM einen Verbandswechsel organisieren.
11.08.2026, 08:3211.08.2026, 08:41

Als einziges Land aus dem Kontinentalverband CONCACAF hat sich Mexiko hinter den umstrittenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino gestellt. Während die Luft für den 56-Jährigen immer dünner wird und sich am Montag neben der CONCACAF auch der europäische Dachverband UEFA und der asiatische Verband AFC in einem öffentlichen Brief für den Rücktritt von Infantino aussprachen, könnte Mexiko nun sogar den Kontinentalverband wechseln.

Wie der mexikanische Journalist Martín del Palacio auf der Social-Media-Plattform «X» schreibt, ist die Beziehung zwischen dem mexikanischen Verband FMF und dem CONCACAF zerbrochen. Die beiden Parteien würden nicht mehr miteinander sprechen.

June 30, 2026, Peru: L-R CONMEBOL President Alejandro Dominguez, FIFA President Gianni Infantino and Mexican Football Federation Mikel Arriola PeoÂalosa applaud prior to the during the FIFA World Cup, ...
Infantino steht neben Mikel Arriola, dem Präsidenten des mexikanischen Verbandes. Bild: www.imago-images.de

Sollte Infantino im Amt bleiben, habe dieser dem FMF versprochen, dass die Mexikaner den CONCACAF verlassen dürfen und zum südamerikanischen Verband CONMEBOL wechseln könnten. Zwar wolle sich der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Verband dagegen wehren, aber Infantino habe versichert, dass er einen Weg finden könnte. Zusätzlich hofft Mexiko, dass es 2029 die Klub-Weltmeisterschaft austragen darf. Bisher gibt es für dieses Turnier noch keinen Austragungsort, aber auch Marokko, Co-Gastgeber der WM 2030, hofft auf eine Zusage.

Dass eine Nation den Kontinentalverband wechselt, wäre keine Neuheit. Australien wechselte 2006 vom ozeanischen zum asiatischen Verband. (riz)

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Seit 2016 ist Gianni Infantino Präsident des Weltfussballverbands FIFA. Das waren die wichtigsten Momente und Stationen in der Karriere des Wallisers.

quelle: keystone / tony gutierrez
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48 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bruchpilot
11.08.2026 08:45registriert Juli 2020
Unglaublich, wie manche Personen und Verbände dem Infantino "gut gesinnt" sind. Da fehlt mir noch wenig, und sie haben das Halszäpfchen erreicht.
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rephil
11.08.2026 08:59registriert August 2021
Würde dann wohl heissen, dass wir Mexiko deutlich weniger oft an einer WM sehen würden, wenn man bedenkt gegen wen sie dann die Qualifikation bestreiten müssten im Vergleich zu heute... Wenn es denn noch eine WM gibt. Aber macht natürlich Sinn, dass der nördlichste der Mittelamerikanischen Staaten zum Südamerikanischen Verband gehören soll und alle Südlichen zum Nordamerikanischen. /so
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Puki
11.08.2026 09:14registriert August 2019
Das wäre wirklich dumm von Mexiko, in den deutlich stärkeren südamerikanischen Verband zu wechseln.

Ausserdem wäre ich mir nicht so sicher, dass die Süd- die Nordamerikaner überhaupt dabei haben wollen.
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