Wirtschaft
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Ein Plakat, das für Schlagzeilen sorgte: Junge Sozialisten an einer Klimademonstration in Zürich. Bild: twitter / sozialismus.ch

Analyse

Kann der Kapitalismus die Umwelt retten?

Jetzt biegen auch die Freisinnigen auf den grünen Pfad ein. Aber kann die Klimaerwärmung mit einer Flugticketabgabe und einer CO2-Steuer gestoppt werden?



Extreme Dürreperioden oder katastrophale Sintfluten, Bienensterben und bedrohte Korallenriffs: Nur wer mit Scheuklappen durch die Welt rennt, kann den Klimawandel noch ignorieren. Und nur wer den Kopf in den Sand steckt, kann den Warnungen der überwiegenden Mehrheit der Wissenschaftler vor einer drohenden Klimakatastrophe kein Gehör schenken.

FDP-Präsidentin Petra Gössi erhält von der Parteibasis Unterstützung für mehr Engagement in der Klima- und Umweltpolitik. (Archivbild)

Hat sich mit dem grünen Weg durchgesetzt: FDP-Präsidentin Petra Gössi. Bild: KEYSTONE

Diese Erkenntnis setzt sich selbst bei den Freisinnigen durch. Mit deutlicher Mehrheit haben sich die FDP-Mitglieder für den neuen grünen Kurs ihrer Präsidentin Petra Gössi ausgesprochen. Klima und Umweltschutz sollen einen prominenten Platz im Parteiprogramm erhalten. «Die ökologische Tradition des Freisinns lebt», sagt FDP-Sprecher Martin Stucki.

Spätestens seit den Schülerstreiks hat die grüne Welle auch die bürgerlichen Parteien mit voller Wucht erfasst. Prominente FDP-Vertreter wie der Zürcher Ständerat Ruedi Noser sprechen sich für die Gletscher-Initiative aus. In Bayern startet Markus Söder, der neue starke Mann der CSU, eine Initiative zur Rettung der Bienen.

Nur die SVP verweigert sich, zieht gegen «Klimahysteriker» ins Feld und hofft, dass sich die Worte ihres Grossen Vorsitzenden Christoph Blocher, die aktuelle Diskussion ums Klima sei eine vorübergehende Modeerscheinung, auch bewahrheiten.

Die Wirtschaft nimmt derweil die grünen Anliegen ernst: Milliardäre wie Schmidheiny, Landot oder Wyss wollen die Welt retten. Manager müssen sich in Kursen in der Kreislaufwirtschaft schulen lassen. Dort lernen sie, wie man Abfall vermeidet oder sinnvoll verwertet.

Banken legen kaum mehr einen Fond auf, der nicht das Etikett «nachhaltig» trägt. Migros und Coop füllen ihre Regale mit Bio-Produkten und Ikea geht mit dem WWF eine Partnerschaft ein.

Alles im grünen Bereich? Nicht ganz. Die Gretchenfrage der Umweltdiskussion – oder neuerdings die Greta-Frage – ist noch nicht beantwortet: Kann überhaupt mit den Mechanismen der Marktwirtschaft die Umwelt gerettet und ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell entwickelt werden? Oder müssen wir – wie dies auf einem Plakat der Klimastreiks zu lesen war – zuerst den «Kapitalismus versenken», bevor wir die Umwelt retten können?

Eine Karikatur des Magazins «New Yorker» bringt die Diskussion auf den Punkt. Sie zeigt einen Managertypen im Streifenanzug, der in einer völlig verwüsteten, postapokalyptischen Welt ein paar Schülern erklärt: «Ja, der Planet ist leider zerstört worden. Aber für eine kurze und herrliche Zeit haben wir sehr viel Werte für unsere Aktionäre geschaffen.»

FILE - In this July 1, 2015 file photo, Naomi Klein arrives for a news conference at the Vatican. Klein, along with Carlos Santana and Marlon James, are among the winners of the 36th annual American Book Awards, which celebrate diversity in publishing. Klein won for the environmental work “This Changes Everything: Capitalism vs. The Climate.” (AP Photo/Andrew Medichini, File)

Plädiert für die Abschaffung des Kapitalismus: Naomi Klein. Bild: AP/AP

Die Diskussion ist auch nicht neu. Vor rund fünf Jahren hat die kanadisch-amerikanische Umweltaktivistin Naomi Klein in ihrem Buch «Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima» bereits eine glasklare Antwort erteilt. Sie gibt allen Recht, die sagen, der Kampf gegen den Treibhauseffekt sei gleichbedeutend mit dem Kampf für eine neue Wirtschaftsordnung. Klein schreibt:

«Hier kommt eine unangenehme Antwort: Ich denke, diese hartgesottenen Ideologen (die den Grünen einen roten Kern vorwerfen, Anm. d. Verf.) verstehen die wahre Bedeutung des Klimawandels besser als die meisten weichen Versteher in der politischen Mitte. Diejenigen, die immer noch darauf bestehen, dass wir keinen Krieg gegen die Mächtigen und die Ölkonzerne brauchen, sondern das Ziel mit kleinen schmerzlosen Schritten erreichen können.»

Dieser Streit ist ob des Green New Deals neu entbrannt. Dem neuen Star am amerikanischen Polithimmel, Alexandria Ocasio-Cortez, wird ebenfalls vorgeworfen, sie sei eine gefährliche Rote, die sich hinter einem grünen Mäntelchen verstecke. Dabei sind Ocasio-Cortez und ihre Mitstreiter bestenfalls Sozialdemokraten in unserem Sinn, die das nordische Modell der skandinavischen Staaten zum Vorbild haben.

epa07351056 Democratic Representative from New York Alexandria Ocasio-Cortez delivers remarks during a press conference on deportation at Capitol Hill in Washington, DC, USA, 07 February 2019. During the press conference Representatives called for a cutoff of funding to ICE (US Immigration and Customs Enforcement) and CBP (US Customs and Border Protection).  EPA/SHAWN THEW

Geht ihr Green New Deal zu wenig weit? Alexandria Ocasio-Cortez. Bild: EPA/EPA

Selbst Ocasio-Cortez ist daher für linke Kritiker zu wenig radikal. Kleine Babyschritte werden jedoch nicht genügen. So schreibt der «Guardian»-Kolumnist Phil McDuff:

«Anpassungen der Politik wie eine CO2-Steuer genügen schlicht nicht. Was wir brauchen, ist eine Neueinschätzung des Verhältnisses von Eigentum, Arbeit und Kapital. Die Wirkung einer radikalen Neuausrichtung der Wirtschaft ruft nach grossen Veränderungen des Sozialstaates. […] Unser System muss menschlicher werden bezüglich Arbeitslosigkeit, Armut und Migration.»

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, dass die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius beschränkt werden kann. Wie dies politisch erreicht werden soll, bleibt eine ungelöste Frage. In einem Punkt sind sich jedoch alle einig, auch die Vertreter einer kapitalistischen Lösung: Es wird ein sehr harter Kampf werden.

William Nordhaus, einer der bekanntesten Klimaforscher und Professor an der Yale University, prophezeit: «Die globale Klimaerwärmung ist ein Billionen-Dollar-Problem, das eine Billionen-Dollar-Lösung braucht. Der Kampf um die Herzen und Köpfe der Wähler wird grimmig werden.»

Blocher: «Wir haben der Klima-Walze nichts entgegenzusetzen»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Cybot 30.04.2019 16:53
    Highlight Highlight Wir haben aktuell ein System, welches auf ewiges Wachstum ausgelegt ist. Das geht so lange gut, wie der Planet Ressourcen bereitstellen kann. Irgendwann kommt dieser aber nicht mehr nach. Klingt logisch, oder?
    Ganz im ernst: Der Kapitalismus hat uns unglaublichen Fortschritt gemacht. Das System krankt jedoch. Die Auswirkungen sehen und spüren wir zunehmendst. Ich erwarte von unserer geistigen Wirtschaftselite, dass alternative Systeme erforscht werden anstatt hauptsächlich zu untersuchen, wie man sich im bestehenden System am besten "durchschlängelt", um sich maximal daran zu bereichern.
    • Anam.Cara 01.05.2019 07:50
      Highlight Highlight Schon Marx hat beschrieben, dass sich der Kapitalismus irgendwann selbst zerstören muss.

      Das Problem ist m.E. die grenzenlose Gier jener, die sich daran bereichern können. Das führt zwangsläufig zu Ausbeutung. Sei es Ausbeutung der Menschen (mehr Leistung für weniger Kohle) oder eben der Natur.

      Wir können froh sein, dass der Planer so gutmütig ist. Aber wenn Mutter Erde zurückschlägt, müssen wir uns um Geld keine Sorgen mehr machen.
      Dann müssen wir uns gar keine Sorgen mehr machen. Weil es uns nicht mehr gibt.
      Und für die Erde waren wir dann nur noch "eine weitere Spezies"...
  • leu84 30.04.2019 11:49
    Highlight Highlight Nö. Auch der Kommunismus konnte es nicht.
  • Schneider Alex 30.04.2019 06:33
    Highlight Highlight Energie sparen und Klima schützen: Eine Sisyphus-Aufgabe!

    Wenn wir Energie sparen, sparen wir auch Geld. Was machen wir aber mit dem gesparten Geld? Wir geben es anderweitig für Konsumgüter aus, was wiederum Energie – z. B. „graue Energie“ – braucht oder wir bringen es den Banken und Versicherungen als Spargeld, wodurch diese in die Lage versetzt werden, Kredite für Investitionsgüter zu geben, deren Produktion, Betrieb und Unterhalt wiederum Energie braucht.
    • rodolofo 30.04.2019 08:58
      Highlight Highlight Da gibt es einen Ausweg:
      Das gesparte Geld für materielle, soziale und ökologische QUALITÄT ausgeben!
      In unserem , an Einkommen und Vermögen ausserordentlich reichen Land könnten das sehr Viele tun! Sie müssten nicht mehr in Quantität investieren, sondern könnten in Qualität investieren.
      - Langlebige Technik, Möbel, Maschinen, die nicht gleich kaputt geht und die Abfallhalden vergrössert.
      - Bio-Fair-Trade-Lebensmittel und -Kleider
      - Erneuerbare Energien
      - Minergie.Standard
      - Baubiologie, Urban Agriculture, Hängende Gärten
      usw.!
      Ich hoffe, das wird bald hip und trendig!
      Dann geht's schnell.
    • Schneider Alex 30.04.2019 17:09
      Highlight Highlight @rodolofo
      Aber auch damit lässt sich der Rebound-Effekt, den offenbar noch niemand seriös geschätzt hat, nicht vermeiden, aber sicher reduzieren, da geb ich Ihnen recht.
  • Jungleböy 30.04.2019 00:58
    Highlight Highlight Das klima bereitet mir keine sorge, immerhin hat die menschheit alle möglichen katastrophen überstanden. Was mir viel mehr sorgen bereitet, ist diese unerträgliche naive ignoranz. Es geht nicht um die wirtschaft, sondern um das menschliche irrationale verhalten. Was anfangs als gute tausch möglichkeit für waren began, mutierte immer mehr zum monster. Alles dreht sich nur noch um das elende geld, selbst das verhalten wird übers geld gesteuert. Dabei sollte der wunsch nach besserung von innen kommen, alles andere ist erzwungen und die geschichte hat gezeigt, der mensch lässt sich nicht zwingen.
  • Scenario 29.04.2019 22:20
    Highlight Highlight Ja, der Kapitalismus kann die Umwelt retten, jedoch muss der Staat aufhören gewisse Technologien zu subentionieren (versteckt). Siehe Atomstrom. Des Weiteren müssen alle anfallenden externen Kosten besteuert werden. Auf gut Deutsch, müsste der Lobbyismus stark eingeschränkt werden.
  • MaxHeiri 29.04.2019 22:12
    Highlight Highlight Man kann ja mal die Umwelt in den ehemaligen Sowjetstaaten oder sonstigen sozialistischen Bruderrepubliken anschauen. Da ist und war von Umweltschutz kaum die Rede geschweige denn ein Fortschritt gegenüber marktwirtschaftlichen Systemen.
    • Statler 30.04.2019 06:52
      Highlight Highlight Niemand sagt, man soll den Kapitalismus durch den Kommunismus ersetzen.
    • MaxHeiri 30.04.2019 08:08
      Highlight Highlight Lieber Statler

      Dann sage mir bitte eine nicht-sozialistische Form auf, die nicht schon in der Vergangenheit gescheitert ist
    • rodolofo 30.04.2019 08:49
      Highlight Highlight Der Realsozialismus war nicht NUR schlecht!
      Darum gibt es ja in Osteuropa heute auch eine "Ostalgie", die sich die frühere Patronage und Geborgenheit im Kommunismus, der immerhin für Vollbeschäftigung und eine minimale Versorgung für Alle sorgte, wenn auch mit kaum erträglicher Überwachung, Bevormundung und Unfreiheit.
      Ich sehe in unserer "Sozialen Marktwirtschaft" Ansätze zu einem "Sozialismus im Kapitalismus", bei unseren Sozialsystemen nämlich, die auch eine Vollbeschäftigung und minimale Grundversorgung anstreben und bewirken, als Kompensation und Ergänzung zum gnadenlosen Wettbewerb.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mystiker 29.04.2019 21:28
    Highlight Highlight Um die Umwelt zu retten muss der Kapitalismus in der heutigen Form überwindet werden. Umweltschutz wirft nun mal keinen Gewinn ab. Solange man den Umweltschutz mit Geld "kaufen" (Klimaaktien und so) wird es keine grosse Änderungen geben. Der Kapitalismus in der heutigen Form ist die Ursache des Klimawandels.

    Wie wäre es mit einem Kapitalismuswandel?
  • rodolofo 29.04.2019 20:51
    Highlight Highlight Der Kapitalismus müsste reformiert und modernisiert werden!
    Wenn die "externen Kosten" auf die Produktepreise dazugeschlagen würden, würden auch realistische Preise entstehen.
    Aber dass das geschehen kann, muss die Gesellschaft als Ganzes über politischen Druck und mithilfe von demokratischen Institutionen für solche Aufschläge, bzw. Förderungsabschläge solche Lenkungen vornehmen können!
    Produkte, welche unter sozial schlechten und ökologisch bedenklichen Bedingungen hergestellt werden, müssten mit einer Art von Qualitäts-Zöllen so weit verteuert werden, dass realistische Preise entstehen.
  • zeitgeist 29.04.2019 20:37
    Highlight Highlight Die Richtung weg vom Kapitalismus stimmt, aber man muss aufpassen, in der sich ausbreitenden Hysterie nicht die Augen zu verschliessen und sich in das nächstbessere System zu flüchten. Wir brauchen kein altbekanntes (globales) und bereits zuvor gescheitertes System, sondern müssen (für uns) Neuland betreten und das Glück in der Bescheidenheit der Welt der vorindustriellen Zeit inklusive konsequentem Verzicht auf Luxus und sich selbst erhaltende Dienstleistungssektoren suchen und finden. Ansonsten ist eher Sonnenunter- statt -aufgang.
  • Hillman 29.04.2019 19:43
    Highlight Highlight Googlet mal "Holismus"! Der nächste Schritt in den Spiral Dynamics nach dem Kapitalismus

    (...) "dass Menschen unter drängendsten Umständen fähig seien, ihre Umwelt durch neue konzeptionelle Modelle so zu gestalten, dass (alle) neu entstandenen Probleme bewältigt werden können" (...)

    Man kann jedes Problem lösen!
    • You will not be able to use your remote control. 29.04.2019 22:54
      Highlight Highlight Man kann vielmehr beweisen, dass nicht jedes Problem lösbar ist.
    • Hillman 30.04.2019 08:21
      Highlight Highlight Das ist mir neu. Das einzige was man beweisen kann, ist dass ein Problem zum aktuellen Zeitpunkt mit den aktuellen Methoden und Hilfsmitteln nicht lösbar ist.

      Umgekehrt kann man übrigens aber auch nicht beweisen dass etwas nicht existiert...

      Des weiteren haben wir gar keine andere Wahl. Aktuell kommen wir noch nicht ohne unseren Planet aus.
  • Hillman 29.04.2019 19:34
    Highlight Highlight Wachstum =! (Nicht gleich) Wachstum
    Viele Kommentare hier drehen sich darum dass Wachstum kapitalistisch und daher nicht gut ist. In der Natur stirbt aber alles, das gar nicht mehr wächst. Insofern ist auch nicht der Bevölkerungswachstum oder die Überbevölkerung das Hauptproblem sondern WIE wir wachsen und WIE wir mit unseren Ressourcen umgehen.
    Wir müssen endlich unsere Augen aufmachen. Der Weg ist ganz klar: 100% Erneuerbare Energien, Elektrifizierung und Kombination des ÖV mit dem Personenverkehr (Förderung der Bahn, der E-Bikes etc), Keine Tierhaltung und nachhaltige Ressourcenwirtschaft.
    • Jungleböy 30.04.2019 00:44
      Highlight Highlight Das darfst du nicht zu laut sagen denn das setzt vorraus, dass sich die menschen im verhalten verändern. Immer gegen die anderen schimpfen aber sobald es um die eigene gewohnheit geht, schliesst man die ohren und augen.
    • Nick Name 30.04.2019 09:29
      Highlight Highlight Voilà.
      Merci, Hillman.

      Wobei auch beim ÖV und E-Bikes dann auch mal noch über Nachhaltigkeit geredet werden müsste.
  • Sophokles 29.04.2019 19:13
    Highlight Highlight Adair Turner hat einen guten Beitrag zum Thema auf Project-Syndicate veröffentlicht:

    https://www.project-syndicate.org/commentary/can-capitalism-beat-climate-change-by-adair-turner-2019-04

    Der Staat bestimmt immer den Rahmen für die Wirtschaft und ermöglicht dadurch erst den freien Markt (tönt seltsam, ist aber so). Die aktuelle Aufgabe ist es die dem Markt inhärente kurzfristige Entscheidungslogik in eine langfristige zu ändern. Das sollte aber möglich sein, ohne gleich die Wirtschaft zentral planen zu müssen.
    • Nick Name 30.04.2019 09:26
      Highlight Highlight Ich befürchte, die kurzfristige Entscheidungslogik ist nicht «dem Markt» inhärent, sondern jenem, der den Markt macht: dem menschlichen Wesen.
      Und dieses zu ändern ist eine harte Nuss.
  • DerTaran 29.04.2019 18:54
    Highlight Highlight Da der Mensch ein kapitalistisches Wesen ist, wird uns nur eine kapitalismus konforme Lösung retten. Darauf zu hoffen, das sich die ganze Welt von heute auf morgen sozial verhalten wird ist leider utopisch.
    • TJ Müller 29.04.2019 19:20
      Highlight Highlight Der Mensch ist ein kapitalistisches Wesen? Boah, wie hirngewaschen bist du den... Der Kapitalismus ist eine Erfindung des Menschen und existiert noch nicht sooo lange. Oder waren die Menschen im vor der Industrialisierung noch keine Wesen?
    • Firefly 29.04.2019 19:50
      Highlight Highlight "Da der Mensch ein kapitalistisches Wesen ist..."

      Wie kommst du nun darauf?

      Genau so könnte man behaupten: Da der Mensch ein soziales Wesen ist, wird uns nur Sozialismus konforme Lösung retten.

      Merksch?
    • Beggride 29.04.2019 20:11
      Highlight Highlight Glaub mir, sobald man merkt, dass es hier richtig ungemütlich wird, kann soch auch der letzte Egoist, wenn auch nur für sich selber zusammenreissen. Und dass der Mensch ein kapitalistisches Wesen ist? Nur weil wir in dem System leben, heisst es nicht, dass wir das automatisch sind. Zudem gibt es auch nicht "den Menschen".
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 29.04.2019 18:54
    Highlight Highlight Zum Thema Kapitalismus sowie einer möglichen Alternative lese ich derzeit einen sehr spannenden und sehr gut recherchierten Roman: „Gier“ von Marc Elsberg
    • wolge 01.05.2019 02:24
      Highlight Highlight In Gier geht es um zentrale Themen unserer Zeit, die viele Menschen um- und auf die Straße treiben: Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Polarisierung, Spaltung der Gesellschaft und eine große Unzufriedenheit damit, wie Politik und Wirtschaft damit umgehen.

      Dieser Lösungsansatz im Buch ist Ergebnis der Grundlagenforschung von Wissenschaftlern rund um Ole Peters am London Mathematical Laboratory (LML). Wenn man diese Konzepte durchdenkt, sind sie bestechend einleuchtend und einfach. Konsequent weitergedacht bedeuten sie eine Neuordnung unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.
  • orso129 29.04.2019 18:53
    Highlight Highlight ...auf qualitativen Wachstum setzten, ev weltweite Umweltgesetzte ( wohl eher otopisch ?)
  • Jo Cienfuegos 29.04.2019 18:38
    Highlight Highlight Entweder die Menschheit überwindet den Kapitalismus oder der Kapitalismus überwindet die Menschheit!
    • zeitgeist 29.04.2019 20:40
      Highlight Highlight Grosse Worte herauszuposaunen halte ich grundsätzlich für Stumpfsinn, aber in diesem Fall bin ich zu 100 Prozent mit dir. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Überwindung der Menschheit noch abzuwenden ist.
    • Jo Cienfuegos 29.04.2019 21:49
      Highlight Highlight Manchmsl, aber nur manchmal, sind es eben die simplen Wahrheiten...
  • pandaporn 29.04.2019 18:38
    Highlight Highlight Wir befinden uns aktuell in einem System, indem der freie Markt und der Staat mittels Eingriffen gemeinsam die Ressourcen Allokation und somit das Weltgeschehen steuern. Dieses System mag durchaus seine Fehler und Verlierer haben, doch im Vergleich mit allen Alternativen ist es immernoch am effizientesten und gerechtesten. Es ist unmöglich die Produktion von Gütern und Dienstleistungen so zu koordinieren, dass letzten keine Überschüsse oder Knappheiten entstehen. Diesen Koordinationsmechanismus überlassen wir besser dem Markt. Der hat dies bis jetzt am besten von allen gelöst.
  • Firefly 29.04.2019 18:15
    Highlight Highlight Ohne Bevormundung vom Staat geht es nicht. Wir als Gesellschaft und Zivilisation sind erst soweit gekommen, weil wir Regeln, Gesetze und einen Staat erfunden haben, der diese, im best möglichen Fall gemeinsam durch das Volk, definiert und zum Vorteil aller umsetzt.

    Ohne dies würde das Recht des Stärkeren herrschen und wir würden alle noch mit Keulen durch die Wälder rennen.

    Wieso sollten also Regeln und Gesetze auf globaler Ebene und eine globales Staats-Gebilde nicht möglich und nicht gut sein? Dagegen sind immer nur diejenigen, die vom Recht des Stärkern und dem Status Quo profitieren.
  • simiimi 29.04.2019 18:04
    Highlight Highlight Was ist denn die Alternative? Dass es der Staat richtet in Form einer Ökodiktatur? Finde ich noch bedrohlicher als den Klimawandel an sich.
    • Nick Name 29.04.2019 18:22
      Highlight Highlight Wie konkret wird denn eine kapitalistische Gesellschaft nachhaltig?

      Denn dass das zwingend irgendwann erfolgen muss (falls wir weiter existieren wollen), ist indiskutabel.
    • Firefly 29.04.2019 20:02
      Highlight Highlight Nun es gibt auch das Übereinkommen, dass Sklaven handel und Sklavenarbeit verboten sind. Ist das nun auch eine Diktatur? Der Kapitalismus alleine würde das wohl nicht gross kümmern, wenn man es nicht diktieren würde.
  • iNDone 29.04.2019 17:54
    Highlight Highlight CO2 Reduktion ist symtombekämpfung, die Ursache sind zuviele Menschen die immer mehr wollen, mit alles und viel scharf...

    Wirtschaft will wachsen...
    • Nick Name 29.04.2019 18:28
      Highlight Highlight Sorry, aber das ist Blödsinn. «Wirtschaft will» gar nichts. Die «Wirtschaft» ist kein Wesen. Wir Menschen wirtschaften, und die Wirtschaft funktioniert so, wie wir es wollen.
      Nun können wir natürlich sagen: Yolo, irgendwann ist halt fertig, nicht mein Problem. Dann sollten wir aber dazu stehen.
      Wenn wir das nicht tun, müssen wir so schnell wie möglich zu komplett nachhaltigem Wirtschaften übergehen. Und das geht schlicht nur, wenn nicht alle Erdenmenschen unseren hiesigen heutigen Ressourcenverbrauch erreichen und wir selbst deutlich zurückschrauben.
    • iNDone 30.04.2019 08:48
      Highlight Highlight @Nick Name Nachhaltigkeit und Neoliberalismus geht nicht zusammen. Aber träum weiter...
    • Nick Name 30.04.2019 09:21
      Highlight Highlight @iNDone: Einverstanden. Ergo träume ich auch nicht davon...
      (Nebenbei: Neoliberalismus habe ich auch mit keinem Wort erwähnt.)
  • Biotop 29.04.2019 17:45
    Highlight Highlight Kapitalismus = Menschen werden durch Menschen ausgebeutet. Beim Sozialismus ist es genau umgekehrt.
    • iNDone 30.04.2019 08:49
      Highlight Highlight 😂
  • Ohniznachtisbett 29.04.2019 17:43
    Highlight Highlight Die Antwort ist relativ simpel: Wenn alternative Energien günstiger sind als fossile wird sich niemand mehr überlegen ob Kohlestrom, ein Benzinauto etc. vielleicht doch besser wäre. Der Markt will immer günstig. Die Frage ist nur wie sich fossile Energie verteuren soll? Oder aber erneuerbare Energie flutet den Markt so ungemein, dass die Preise fallen. Hier könnte man auch mit indirektem staatlichen Einfluss (steuererleichterungen) Banken, Stromkonzerne, Transportgewerbe, Autokäufer etc. dazu bringen entsprechende Investitionen zu tätigen. Und da wäre noch der Konsument... da hilft Bildung.
    • Cybot 30.04.2019 17:19
      Highlight Highlight Absolut. Ohne eine Weichenstellung nicht gehen. Es gibt aktuell zu viele Leute auf diesem Planeten, welche
      a.) viel zu grosse existentielle Probleme haben, um sich mit solchen Fragen auseinandersetzen zu WOLLEN
      und
      b.) den nötigen Zugang zu Bildung nicht haben um sich damit überhaupt vernünftig auseinandersetzen zu KÖNNEN.
      Solange die Masse sich sorgen machen muss, wie sie im aktuellen Monat über die Runden kommt, wird sich nichts ändern. Und das systemisch bedingt. Punktuell ja. Aber nicht so, dass eine kritische Grösse erreicht werden kann. Mittelfristig sehe ich nur Bonus-Malus System.
  • Charlie1 29.04.2019 17:18
    Highlight Highlight Wieso ist die weltweite Klimaveränderung nur negativ besetzt? Weshalb liegt es derart penetrant vorgebeten an uns hier, die Klimaveränderung zu bekämpfen? Die tradierten Rezepte sind technologiefeindlich (zurück zur ach so tollen Vergangenheit), arrogant (die Schweiz rettet den Planeten, und es gibt in stalinistischer Manier nur die eine Wahrheit) und intellektuell dürftig (Technologie wird ausgeblendet und allenfalls wahre Ursache: Menge an Menschen nicht thematisiert). Den süppchenkochenden Politikern sollte man nicht auf de Leim kriechen.
    • Nick Name 29.04.2019 18:41
      Highlight Highlight Wem genau sollte man denn auf den Leim kriechen? Oder positiv formuliert: Was ist Ihr nachhaltiger Plan für die Menschheit der nächsten 1000 Jahre?
      Das blosse diffus-schwurblige Lächerlichmachen jener, die sich dafür einsetzen, dass wir Menschlein eventuell etwas länger diesen schönen Planeten bevölkern können (soweit ich Sie richtig verstehe), empfinde ich nicht als Plan.
  • aglio e olio 29.04.2019 17:17
    Highlight Highlight "...Worte ihres Grossen Vorsitzenden..."

    Hihihi. Ich mag solchen Humor.
  • wolge 29.04.2019 17:03
    Highlight Highlight Kapitalismus und Umwelt vertragen sich nicht so wie wir ihn leben. Wir benötigen mehr Sinn im Unternehmen und auch für uns selbst. Geld, Karriere, Macht muss in den Hintergrund treten.

    Ich empfehle allen das herausragende Buch „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux http://www.reinventingorganizations.com/
  • sunshineZH 29.04.2019 16:57
    Highlight Highlight Die Umwelt kann keiner Retten, da der Klimawandel nicht Menschegemacht ist, wir können nur Bewusster mit unseren Ressourcen umgehen.
    • Juliet Bravo 29.04.2019 17:20
      Highlight Highlight Der ist schon von uns angeheizt.
    • MacB 29.04.2019 17:35
      Highlight Highlight @sunshine: Selbst wenn die Natur selbst einen Klimawandel wie zu EIszeiten herbeiführen würde. Glaubst du im ernst, dieses Tempo bei den Gletscherschmelzen ist naturgemacht und der Mensch trägt dazu nichts bei?

      Die Natur "denkt" in tausenden und Millionen Jahren. Und du willst mir sagen, plötzlich schmelzen alle Gletscher in 100 Jahren weg? Come on...
    • sunshineZH 29.04.2019 17:43
      Highlight Highlight @MacB Wenn du meinst 😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dreamtraveller 29.04.2019 16:57
    Highlight Highlight Wenn man langfristig und nachhaltig wirtschaftliche Ziele verfolgt, den Umgang mit unseren Ressourcen miteinbezieht und auch den technologischen Fortschritt richtig einsetzt, hat der Kapitalismus schon seine Daseinsberechtigung. Ein gesundes, langsames Wachstum ist per se nicht schlecht. Kurzfristiger Kapitalismus macht hingegen alles kaputt. Konzerne, Banken und Staaten die nur kurzfristig denken und handeln, im Sinne von "nach mir die Sintflut", zerstören langfristig alles. Unser Planet ist am Limit und wir müssen JETZT handeln damit wir überhaupt noch irgendwelchce Ziele verfolgen können.
    • Hillman 29.04.2019 19:35
      Highlight Highlight Meine Rede!
    • mystiker 29.04.2019 21:22
      Highlight Highlight +1
      Kapitalismus im Sinne von Kapital als synonym für Geld was ein Gutschein für eine Leistung/Wert ist ist meiner Meinung nach erstrebenswert. Solange wir allerdings Geld aus dem nichts schöpfen kann es nicht aufgehen --> Zinsverbot in fast allen grossen Religionen.

      Das Patentsystem müsste allerdings auch schnellstens überdenkt, wenn nicht gar abgeschafft werden. Nur so als Denkanstoss...
  • Juliet Bravo 29.04.2019 16:44
    Highlight Highlight Natürlich kann er das. Es ist wie in jedem Brettspiel: man muss nur klare Spielregeln schaffen. Und Betrüger hart rannehmen.
  • Dominik Treier 29.04.2019 16:26
    Highlight Highlight Der Kapitalismus ist ein System das sterben wird und muss, weil des dem Menschen sein Ziel fürs Leben diktiert, sofern er denn vorhat anständig zu leben, nämlich möglichst viel Geld zusammenzuraffen ohne Rücksucht auf Verluste, damit es andere nicht vor ihm tun... Zwangsläufig müssen so alle, die nicht bereit sind ihr Gewissen, in manchen oder allen Punkten Überbord zu werfen, zurückstecken un verlieren ihre Stimme und die freiwerdenden Ressourcen werden dann wieder von den angepassten verschlungen... Alle Kontrollversuche dieses Sozialdarwinismus haben bis jetzt vesagt und es gab Krieg...
    • PC Principal 29.04.2019 16:46
      Highlight Highlight Der Kapitalismus ist die beste und Menschenfreundlichste Epoche in der Zivilisationgeschichte. Noch nie war die Welt so friedlich wie heute und noch nie gab es so wenig Armut. Vielleicht funktioniert Kapitalismus deshalb so gut, weil das Streben nach Fortschritt tief im Menschen verwurzelt ist. Wenn man das Gewinnstreben verbieten würde und durch Feudalismus oder Kommunismus ersetzen würde, dann würde die Massenarmut schnell wieder steigen.
    • Dominik Treier 29.04.2019 16:57
      Highlight Highlight Der Kapitalismus ist nicht mehr als Kapitalfeudalismus... Vor allem deswegen, weil der Kapitalismus keine Rücksicht darauf nimmt, dass alle Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen geboren und erzogen werden. Manche sind sehr willensstark andere ideenreich, wieder andere krank oder haben eine Behinderung, aber nur einige dieser wenigen mannigfaltigen Eigenschaften, machen einen im Kapitalismus erfolgreich und ein so ausgrenzendes System muss und wird scheitern genau auch wie die Diktatur unter dem sozialen Deckmäntelchen, der Kommunismus...
    • Dominik Treier 29.04.2019 17:06
      Highlight Highlight Ausserdem ist Kapitalismus und Marktwirtschaft nicht mal im Ansatz das gleiche. Im Gegenteil! Der Kapitalismus mag keine Konkurrenz. Ziel ist es verlangen zu können was man kann, nicht was etwas wert ist und Monopole zu erreichen, die Konkurrenz zu verdrängen. Im Kapitalismus soll nicht jeder die gleichen Chancen haben, definitiv nicht weil er mit anderen persönlichen Eigenschaften startet und schon gar nicht weil sogar das einfach anzugleichende finanzielle beim Start von geerbtem Vermögen zunichte gemacht wird...
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  • Nino F. 29.04.2019 16:23
    Highlight Highlight Kapitalismus und Ökologie? Das klappt nie!

    https://designing-history.world/theory/climate-change-and-capitalism
    • Dominik Treier 29.04.2019 17:09
      Highlight Highlight Kann ja nicht... Wenn das Ziel möglichst viel Gewinn ist, wird immer jemand zurückstecken müssen und das ist logischerweise der, der den geringsten Widerstand leistet, also die Umwelt, die Armen und die Kranken... Da werden darlehen auf unsere natürliche Lebensgrundlage aufgenommen, die in keinen Buch stehen und desshalb am meisten rentieren, wir aber logischerweise irgendwann wieder werden zurückzahlen müssen, nur dann wir alle und nicht der Verursacher...
    • Juliet Bravo 29.04.2019 17:23
      Highlight Highlight Man kann ihn ja lenken wenn der politische Wille da ist. Die AHV fiel auch nicht vom Himmel.
    • Dominik Treier 29.04.2019 17:55
      Highlight Highlight Kann man das? Das Ziel eines Akteurs im Kapitalismus ist es und bleibt es nicht gelenkt zu werden, sondern andere zu lenken und unser heutiges System versagt gerade beim Schutz von Minderheiten ein ums andere mal darin eben das zu tun... So lange es einem grossen Teil der Menschen gut geht, werden die Zügel viel zu stark schleifen gelassen, danach ist es oft schon zu spät, die Gier schon zu gross, der Schaden schon angerichtet und das zu verhindern, ist noch keinem System gelungen...
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  • m. benedetti 29.04.2019 16:20
    Highlight Highlight Nur die reichen Nationen können sich Umweltschutz leisten, also müsste die logische Konsequenz daraus sein, dass wir weltweit den Wohlstand fördern. Dies geht aber nur, wenn die ärmeren Länder am Fortschritt teilhaben können. Der planwirtschaftliche Sozialismus scheint mir da keine geeignete Lösung zu sein. Hat sogar China begriffen, wo es immer mehr Milliardäre gibt.
    • Sophia 29.04.2019 16:57
      Highlight Highlight Ist denn planwirtschaftlicher Sozialismus das Gegenteil vom Kapitalismus? Ich vermute, benedetti, dass du unbedingt von diesen zwei Polen herunterkommen musst, um in dieser grossen Menschheits-Frage weiter zu kommen. Der Klimawandel ist in vollem Gange und dem ist die Gesellschaftsform, die ihn aufhalten wird völlig egal. Du hältst dich mit unnötigen Fragen auf!
    • Dominik Treier 29.04.2019 17:12
      Highlight Highlight Kein Kapitalismus schliesst ja nicht mal eine freie Marktwirtschaft aus. Im Gegenteil im Kapitalismus ohne Regulierung ist eine freie Marktwirtschaft ausgeschlossen... Sozialismus und Planwirtschaft waren nicht sozial, genau wie der Kapitalismus und jedes System, dass vorraussetzt, dass sich der Einzelne in ein System integriert. Das System muss geschaffen werden um dem Menschen zu dienen und nicht der Mensch dem System...
    • Nick Name 29.04.2019 18:51
      Highlight Highlight Im ersten Satz liegt ein grundsätzlicher Irrtum:
      Falls die Menschheit tatsächlich weiter bestehen will, MUSS sie sich (und zwar alle) Umweltschutz bzw. präziser gesagt: nachhaltiges Wirtschaften «leisten».
      Anders geht es nicht.
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  • Platon 29.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Ach Löpfe! Wenn wir jetzt solche Fragen anfangen zu stellen, dann hat Köppel genau das erreicht, was er wollte, nämlich sinnvolle Klimapolitik in die linksgrünsozialistische Mottenkiste zu legen. Natürlich muss Klimapolitik auf marktwirtschaftlichen Prinzipien basieren und jegliche Kosten sollen zur Bevölkerung sowie innovativen Projekten in der Wirtschaft zurückfliessen. Klimapolitik und Wirtschaftswachstum sind kein Widerspruch und Klimapolitik und Arbeitsplätze erst recht nicht! Der Marktwirtschaft stehen grosse Chancen bevor, man muss sie nur dorthin lenken.
    • Philipp Löpfe 29.04.2019 16:24
      Highlight Highlight Wir sollten es nicht von Köppel abhängig machen, worüber wir diskutieren. Ich bin zudem keineswegs der Meinung, dass Sozialismus die Lösung ist.
    • Sophia 29.04.2019 17:04
      Highlight Highlight Eben, es müssen vernünftige Lösungen her. Das Klima ist das Thema, nicht die Gesellschaftsform. Lasst Ideologien sterben, entwickelt Ideen! Dass man dann automatisch nicht rechts sein kann, liegt in der Sache selbst, denn Rechte sind so lange gegen alles Neue, bis die Zeit auch für sie die Fakten geschaffen hat. vorher kapieren die das Ganze einfach nicht. Nur die Bauern der SVP sind schon auf dem Wege zu dieser Erkenntnis, denn sie spüren bereits das Faktische.
  • Künzli 29.04.2019 16:15
    Highlight Highlight Der Kapitalismus ist verantwortlich für die Katastrophe. Die Maximierung hat ihren spürbaren Preis. Es wird Raubbau betrieben, die Erde wird ausgepresst, bis nichts mehr da ist. Es braucht eine neue Gerechtigkeit, so wie der Sozialismus dies für die Menschen geschaffen hat, sollte es einen Planetensozialismus geben. Der Staat steuert die Umweltnutzung zentral und ist Inhaber der umweltschonenden Produktionsbetriebe. Gleichzeitig unterrichtet der Staat in der Schule grünes soziales- und Umweltverhalten. Das ist der einzige Weg aus der Krise!
    • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 29.04.2019 16:55
      Highlight Highlight Planetensozialismus :-)

      Thx Bro!
    • Sophia 29.04.2019 17:13
      Highlight Highlight Besser wären meines Erachtens richtige Massnahmen! Die Schülerproteste zeigen doch, dass das Thema in den Schulen schon ziemlich gut behandelt wird. (Ach, da fällt mir gerade ein, nicht alle Konservativen sind blind für die Gesellschaft: "CDU überwindet Kapitalismus und Marxismus" stand zu Adenauers Zeiten im CDU Parteiprogramm.)
      Will sagen: Es hängt weniger am System als Einsicht und sinnvollem Verhalten, um in der Klimapolitik Erfolg zu haben. Mit einem Trump kommt man da natürlich nirgendwo hin. Also wäre Erwachsenenbildung wohl angezeigter als dein Vorschlag.
  • Leckerbissen 29.04.2019 16:11
    Highlight Highlight Kapitalismus funktioniert.
    Dank dem Kapitalismus geht es uns so gut wie es uns eben geht, Dank dem Kapitalismus haben wir keine anderen Probleme und können uns energisch über den Kapitalismus nerven. Auch wenn dies die männliche Britney hinter dem Plakat nicht wahrhaben möchte.
    • bbelser 29.04.2019 23:08
      Highlight Highlight ... sagte der auf der Sonnenseite des Kapitalismus lebende, denn "die im Dunkeln" sah er nicht. Frag mal den 21jährigen jungen Mann in Bangladesch, der deine Jeans zusammennäht (und gleich auch wieder ein bisschen kaputt machen darf, weil das gerade Mode ist auf der Sonnenseite) und höchstens 20 Rappen pro Jeans verdient, wie für ihn der "Kapitalismus funktioniert". Den Job macht er, um nicht schon jetzt (statt erst mit 25 an seiner kaputten Lunge) zu krepieren...
  • PC Principal 29.04.2019 16:01
    Highlight Highlight Der Kapitalismus ist sehr gut. Noch nie in der Geschichte der Zivilisation gab es so wenige Kriegstote und andere Gewaltopfer. Noch nie war der Anteil der Armen so gering - und die Armut nimmt rapide ab. Es gibt immer weniger Hungernde Menschen, die Kindersterblichkeit sinkt überall, die Lebenserwartung steigt. Studien zeigen auch, dass in den meisten Ländern die Zufriedenheit und das Glück steigen.
    • Supermonkey 29.04.2019 16:11
      Highlight Highlight Jup und ebenso mit dem wachsenden Kapitalismus wächst der CO2 Ausstoss. Heute haben wir klimafreundlichere Panzer und Fluggeräte...
    • Relativist 29.04.2019 16:16
      Highlight Highlight Das ist alles war und es ist schön Mal einen anderen kulturellen Optimisten zu sehen.
      Die Problematik ist jedoch, dass all der Fortschritt auf Kredit von der Natur erzielt worden ist. Und wie wir es hier in der Schweiz gut vormachen: wenn der Wohlstand erreicht ist, wird die Schuld beglichen. An diesem Punkt ist die Menschheit nun.
    • Fritz N 29.04.2019 16:32
      Highlight Highlight obooy ...der war gut

      Der Kapitalismus in Dir ist so stark, dass selbst dein Kommentar klingt, wie eine Werbebotschaft eines Pressesprechers ;D
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  • Walter Hehl 29.04.2019 16:00
    Highlight Highlight Die ganze Klimadiskussion hat einen Schönheitsfehler: Man unterstellt, dass man (wir) mit CO2 -Emission aufhören und dann hört der Klimawandel auf: Das ist aber sicher nicht der Fall.
    Wir haben in 250 Jahren das CO2 injiziert (und es geht sicher noch 100 Jahre weiter, bis der Ausstoss merklich zurückgeht). Der Abbau geht aber auf einer geologischen Zeitskala vor sich, typisch in Jahrhunderten oder Jahrtausenden (wenn überhaupt auf natürliche Art und Weise): Das macht das Ganze nicht erfreulicher, aber doch irgendwie relax‘der für uns. Leider.
  • Chrigi-B 29.04.2019 15:51
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass wir keinen Kapitalismus haben. Sah man perfekt während dem Bankendebakel im 2008. Diese Banken hätten verschwinden müssen. Es wird Zeit, dass nicht nur die Gewinne sondern auch die Verluste privatisiert werden.

    Fertig mit dem Sozialismus für Grosskonzerne!
    • Leckerbissen 29.04.2019 16:08
      Highlight Highlight Chrigi-B: Ich verstehe deinen (tiefroten und grünen Unmut) gegen die Rettung einer Grossbank vor ca. 10 Jahren. Doch wenn du etwas von VWL verstündest, dann wüsstest du, dass diese Rettung notwendig war. Es ging nicht allein um die verwalteten Vermögen der Bank, sondern auch um all die KMU-Kredite welche in der Schweiz vergeben waren. Abertausende Arbeitnehmer waren davon abhängig. Abertausende Familien mit Wohneigentum etc.
    • FrancoL 29.04.2019 16:24
      Highlight Highlight Das ist dann eben das sprichwörtliche Brett vor dem Kopf.
      Irre Aussage "Fertig mit dem Sozialismus für Grosskonzerne"
    • M. Bakunin 29.04.2019 16:30
      Highlight Highlight @Leckerbissen Chrigi-B hat recht. Wenn man an den Kapitalismus glaubt (und das ist offensichtlich bei den meisten der fall) kann man nicht einfach so ein Unternehmen vor dem Konkurs retten. Die unsichtbare Hand regelt das schon und zwar kompromisslos und "richtig". Mir ist bewusst das es wichtig war für das System die Banken zu retten. Aber wir alle sehen jetzt was das gebracht hat. Wenn unredable Firmen (in diesem Fall die Banken) nicht verschwinden, machen sie die gleichen fehler immer wider und bleiben eine gefahr für alle. Wenn Kapitalismus dan richtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.04.2019 15:45
    Highlight Highlight 2) Wie die "Überwindung des Kapitalismus" nun zu einer grünen Wirtschaft führen sollte ist mir auch nicht klar.
    Das Eigentum geht in den Staatsbesitzt oder der Staat greift massiv in die Wirtschaft ein, oke, und das wird dann per se zu einer grünen Wirtschaft führen, weil ist so?
    Weil es "das Volk" so will.
    Was ist, wenn "das Volk" dann vor allem billige Reisen nach Bahli mit der volkseigenen Airline will?
    Wenn Einkommen und Vermögen massiv Umverteilt werden und die Nachfrage nach Häuschen im Grünen, SUV und Weltreisen stark zunimmt, weil es sich plötzlich noch viel mehr leisten können?
  • Statler 29.04.2019 15:44
    Highlight Highlight Dem Kapitalismus haben wir doch die ganze Chose überhaupt zu verdanken!
    Der Verursacher der Probleme soll jetzt also auch dessen Lösung sein? Geht m.E. nicht auf.
    Kapitalismus setzt die falschen Anreize. Da kann man noch so lange dran rumfrickeln, solange die Motivation für unser Tun immer «mehr haben» heisst und man sich mit Bescheissen und Betrügen Vorteile verschaffen kann, klappt das nicht.
    • FrancoL 29.04.2019 16:22
      Highlight Highlight Nicht dem Kapitalismus verdanken wir den Schlamassel, sondern den falschen Parametern die dem heutigen Kapitalismus zu Grunde liegen.
      "Mehr haben" kann auch dazu führen, dass man dem was man hat Sorge trägt, dann hat man auch mehr davon.
    • Statler 29.04.2019 17:10
      Highlight Highlight Welche Parameter würdest Du denn verändern wollen?

      Dein «Mehr» meint wohl die Qualität des bereits erworbenen. Der Kapitalismus baut aber auf der Quantität auf und das geht irgendwann zwangsläufig schief, führt zu ungesundem Ungleichgewicht, etc. pp.
    • FrancoL 29.04.2019 17:29
      Highlight Highlight @Statler; Das würde ich so nicht sagen!
      Die Qualität ist ein Parameter der einmal richtig gewertet sein müsste. Unter Parameter verstehe ich auch den Nutzen einer Sache inkl. den Folgekosten und nicht nur eine kurzfristige Überlegung. ZB: heute wird Reparieren nicht mehr gross beachtet, weil die Materialien nicht nach Vollkostenprinzip gerechnet werden und die Nachhaltigkeit vernachlässigt wird.
      Welche Parameter verändern? Ganz viele, aber an erster Stelle würde ich die Arbeit gegenüber dem Kapital viel höher werten und das Kapital degradieren zu dem was es sein müsste ein einfaches Mittel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.04.2019 15:41
    Highlight Highlight 1) Nur der Kapitalismus kann die Umwelt retten, das Problem ist, das die Kosten heute noch externalisiert werden.
    Sobald es einen starken finanziellen Anreiz gibt, CO2 zu vermeiden, wird der Markt innovative Lösungen anbieten.
    Weil das Unternehmen mit den besten Lösungen am meisten Profit machen wird.
    Auch fehlt es schlicht und ergreiffend an einem ernstzunehmendem Gegenmodel. Green New Deal, Vorbild Skandinavien, auch das sind kapitalistische Konzepte, sie haben einfach ein bisschen mehr Staat hineingemixt, mit verschiedenen Vor- und Nachteilen.
    • Supermonkey 29.04.2019 16:14
      Highlight Highlight Nicht in jeder Branche funktioniert das. Paradoxerweise funktioniert dies aber ausgerechnet in der Flugbranche. Die Bestrebungen in den letzten Jahren waren enorm und die Jets treibstoffsparender denn je.. Mit den Autos ist man da nicht halb so weit, da die Anreize fehlen. Nichtsdestotrotz... Wenn man ein spritfressendes Flugzeug durch 3 neue, spritsparende ersetzt, ist man wieder gleichweit...
  • Marco_ 29.04.2019 15:34
    Highlight Highlight Kann die Umwelt UND der Mensch gerettet werden ist für mich die Gretchen-Frage...
  • Eh Doch 29.04.2019 15:31
    • stookie 29.04.2019 16:35
      Highlight Highlight Herrlicher Artikel. Danke.
  • Mutbürgerin 29.04.2019 15:30
    Highlight Highlight Was soll die Alternative zum Kapitalismus sein? Nur wenn Gewinne herausschauen, wird jemand bereit sein, Risiken einzugehen.
    Leider lässt der Staat selber aber Fehlleitungen von Ressourcen zu. Energieintensive Unternehmen zahlen weniger für Strom, als ein Privatnutzer. Die SBB fährt mit einer Auslastung von 27%. Verschwendet also 75% der Energie und wird in den Himmel gelobt.
    • Herr Ole 29.04.2019 16:16
      Highlight Highlight Die meisten Autos haben eine niedrigere Auslastung.
    • FrancoL 29.04.2019 16:20
      Highlight Highlight Die falsche Annahme ist, dass immer ein Gewinn herausschauen muss. Betrachtet man eine Vollrechnung, dann ist zB auch eine kleinere Belastung ein Gewinn.
      Es sind viele bereit auch ohne Gewinn Risiken einzugehen, das tägliche Leben ist auch ein Risiko.
  • geissenpetrov 29.04.2019 15:28
    Highlight Highlight Von mir aus kann der Kapitalismus bestehen bleiben. Allerdings sollten wir uns überlegen, wie stark er unser Leben beeinflussen, und wie ungerecht er werden darf. Zur Rettung des Kapitalsums, meine etwas utopischen Vorschläge:
    - weltweite progressive Besteuerung von Einkommen, Vermögen. Die erhaltenen Mittel sollen eingesetzt werden für Bildung, Forschung, Umweltschutz und Infrastruktur. Letzteres mit dem Fokus auf einen Umbau, hin zu erneuerbarer Energie.
    - Arbeitszeitreduktion bei gleichzeitigem Lohnausgleich (analog Wachstumsrate), mit dem Ziel die Wirtschaft zu entschleunigen.
    • geissenpetrov 29.04.2019 15:44
      Highlight Highlight * da hätte noch Erbschaftssteuer hingehört.

      - Vergesellschaftlichung systemrelevanter Konzerne und Firmen, insbesondere, wenn sie materiellen Grundbedürfnisse abdecken.
      - Bodenreform (hier weiss ich jedoch nicht genau, wie die aussehen sollte).

      Mit diesen Vorschlägen könnte man den Kapitalismus zähmen und die Umwelt verschonen. Wichtig wäre auch eine basisdemokraitsche Politik, die über alles wacht und verhindert, dass wir uns erneut ins Abseits bewegen (ja, ich glaube an das Gute im Mensch).
    • Switch_on 29.04.2019 16:02
      Highlight Highlight Ich unterstütze ihre beiden Vorschläge.

      Aber dass ist doch genau das was Marktliberale nicht wollen.
    • Eh Doch 29.04.2019 16:24
      Highlight Highlight da bin ich ganz bei dir geissenpetrov, weniger arbeiten = weniger verdienen = weniger zum ausgeben = weniger Konsum= weniger Produktion.

      Ich habe einen guten Freund, der arbeitet gewollt nur 40%, verdient gerade genug um einigermassen gut zu leben. Er ist absolut zufrieden. Sobald man weniger verdient und weniger konsumiert ändern sich auch die Werte. Zeit zB wird viel mehr genutzt aber auch bewusst. Oder ehrenamtliches Engagement. Soziale Kontakte etc etc
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  • Kubod 29.04.2019 15:27
    Highlight Highlight Nur der Markt kann die Umwelt schützen. Im Verbund mit gesetzlichen Richtlinien.
    Beispiel Elektrofahrzeuge.
    Vor Tesla wollten einige uns auf Seifenkisten mit Velorädern zwingen.
    Dann kam Tesla mit wirklich sexy Produkten, die jeder wollte und bereit war, dafür Geld auszugeben.
    Katalysatoren für Autos kamen, weil Kalifornien das vorgeschrieben hat. Vorher hiess es, das sei unmöglich.
    Kalifornien will seine ganze Stromversorgung auf Erneuerbare umstellen. Ohne das Subventionswirrwarr der Deutschen.
    Subventionen waren schon immer der falsche Weg.
    • FrancoL 29.04.2019 16:16
      Highlight Highlight Subventionen braucht es weil die anderen nicht nachhaltigen Energien AUCH subventioniert werden. Wir brauchen Subventionen weil wir bei den anderen Energien keine Vollrechnung machen oder machen wollen.
  • zeusli 29.04.2019 15:26
    Highlight Highlight Löpfe ist süss, glaubt immer noch das er im Kapitalismus lebt... 😂
    • Fritz N 29.04.2019 16:24
      Highlight Highlight Was soll das denn sonst sein? Hyperkapitalismus?
    • zeusli 29.04.2019 20:02
      Highlight Highlight Das würde bedeuten das alles seinen Preis hat gemäss Angebot und Nachfrage. Die Nutzung der Natur wird jedoch nie im Preis mitverrechnet. Unsere Welt ist eher eine Planwirtschaft welche in einem grossen Spielcasino stattfindet. Mit empirischen und marktwirtschaftlichen Regeln hat das nichts zu tun.
  • Thisguy 29.04.2019 15:24
    Highlight Highlight Mit dem Kapitalismus wird das Klima nicht gerettet, ausser jedes Gut erhält seinen richtigen (der Umweltbelastung entsprechenden) Preis. Die Industrie würde dadurch automatisch auf Langlebigkeit bedacht produzieren. Dadurch könnten wir uns halt weniger leisten. Aber ja, besser den Konsum zurückschrauben als Überkonsumieren und die Welt zu Grunde wirtschaften.
    • FrancoL 29.04.2019 16:14
      Highlight Highlight Also kann doch bestens mit dem Kapitalismus das Klima weniger belastet werden. Es geht wie üblich um die Wertung der Parameter die im Kapitalismus zum Zuge kommen, wie Sie richtig sagen und ich weiter unten bereits erwähnt habe; Jedes Gut erhält den richtigen Preis, inkl. der Abgeltung von Belastungen der Umwelt und Folgeschäden.
  • Rabbi Jussuf 29.04.2019 15:14
    Highlight Highlight Für alle, die direkt wieder ins Kohle-Steinzeitalter katapultiert werden möchten:
    der «Guardian»-Kolumnist Phil McDuff!
    • Switch_on 29.04.2019 16:10
      Highlight Highlight Und für alle welche die Wahrheit nicht akzeptieren wollen: Rabbi Jussuf.

      Es ist so: Die CO2 Steuer wird nicht genügen!
    • Rabbi Jussuf 29.04.2019 16:38
      Highlight Highlight Switch
      Was soll der persönliche Angriff? War doch nur dein Strohmann.

      Nein eine CO2-Steuer wird nicht genügen. Sie ist der falsche Weg.
  • Watcher 29.04.2019 15:11
    Highlight Highlight In diesem Bericht kommen mehrere Werbungen in denen ich Produkte kaufen soll welche die Umwelt verschmutzen. Vielleicht weniger Werbung?
    • Rabbi Jussuf 29.04.2019 16:07
      Highlight Highlight Genau.
      Wenn man weiss, dass das Internet so viel CO2 ausstösst, wie der ganze Flugverkehr....
      Dann wäre mit weniger bis keiner digitalen Werbung im Internet schon einiges eingespart.
  • FrancoL 29.04.2019 15:11
    Highlight Highlight Der Kapitalismus per se kann gar nichts retten. Aber er muss auch nicht unbedingt abgeschafft werden.

    Es muss nur dafür gesorgt werden, dass die Faktoren die den Kapitalismus zu Grunde liegen auch an deren Nachhaltigkeit gemessen werden, dh dass bei jeglichen Handlungen die Nachhaltigkeit mit betrachtet und QUANTIFIZIERT wird.

    Mit einer vollumfänglichen Betrachtung des Handelns im Bereich der Wirtschaft kann auch mit den Grundsätzen des Kapitalismus die Umwelt gerettet werden.

    • Peter R. 29.04.2019 15:36
      Highlight Highlight Endlich einmal eine vernünftige Einstellung zum Kapitalismus - nach den zuvor veröffentlichen Kommentaren welche in Richtung Kommunismus gehen.
      Diejenigen die nicht Anteil haben am Kapitalismus, wollen immer eine Umverteilung (Beispiel 99% Initiative der Juso) und meinen damit sie können so die Welt retten.
    • Regas 29.04.2019 15:39
      Highlight Highlight Da bin ich gleicher Meinung. En Staatlich gelenkter Kapitalismus funktioniert am besten. Die richtige Lenkung ist entscheidend. Es sind Demokratische Prozesse die zum besten Resultat führen. Das geht leider nicht so schnell wie es sich manche hier wünschen.
    • Baruch de Spinoza 29.04.2019 15:50
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die wahren Kosten gewisser langfristiger Auswirkungen nur schwer beziffert werden können. Müssten zB Glencore oder Nestle die tatsächlichen Kosten ihres Handelns tragen, wären klimaschädliche Produkte ökologisch vollkommen sinnlos. Doch bis das wahre Ausmass des jeweils verursachten Schadens ans Licht tritt, sind die Verantwortlichen bereits längst tot, weil ein einziges Menschenleben eben zeitlich gesehen enorm kurz ist.


      (Ich nehme an, mit „vollumfänglicher Betrachtung“ meinen Sie, man muss den angerichteten Schaden ganzheitlich (inkl. Folgekosten) einrechnen.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • losloco 29.04.2019 15:08
    Highlight Highlight Ich habe nur die Überschrift gelesen und meine - Nein! Mit Co2 und Flugticktiicketabgaben kann man der Basis am besten das Geld aus der Tasche ziehen. Die Welt damit retten wollen oder ein Zeichen setzen ist purer Sarkasmus une reine Selbstbefriedigung, nicht mehr und nicht weniger. Das beste Bsp. war der Bericht der neuen Seidenstrasse. Es wird weitergehen wie gehabt - der Rubel muss rollen! Die Zeche zahlen wir mit neuen sinnlosen Pseudoabgaben!
    • Watcher 29.04.2019 15:59
      Highlight Highlight Weniger Fliegen. Jedoch zwingt einem die Werbung zum Fliegen...oder die Menschheit wird derart durch Werbung und Reiseberichte manipuliert und verblendet völlig.
  • Regas 29.04.2019 15:07
    Highlight Highlight Das Nordische Modell (Finnland, Schweden Norwegen) hat den Kapitalismus auch nicht abgeschafft aber die Sozialleistungen werden fast ausnahmslos von den Steuern berappt. Resultat: Wer zum Arzt muss und es sich leisten kann geht zu einem Privaten Anbieter weil bei den Staatlichen die Wartezeiten hoch und die Qualität schlecht ist. Wer eine Firma gründen will bekommt viel Staatliche Hilfe, kaum rentiert diese sind hohe Steuern zu bezahlen die meist zum Konkurs führen. Deshalb gibt es da auch relativ wenig Kleinbetriebe.
    Das Modell funktioniert nur dank der geringen Korruption.
    • Regas 29.04.2019 15:18
      Highlight Highlight Für südliche Länder ist das Nordische Modell nicht anwendbar, da müsste zuerst die Maffia ausgerottet und die Korruption wirksam bekämpft werden.
    • ahaok 29.04.2019 16:09
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob südliche Länder ein solches Model überhaupt möchte. Das italienische Basis Gesundheitswesen ist in den meisten Regionen recht gut (und "kostenfrei" da auch über Steuern finanziert) Nicht von ungefähr hat die WHO das italienische Gesundheitssystem kürzlich als das Zweitbeste der Welt klassifiziert.

      Denn Nutzen von staatlicher Unterstützung in der Gründungsphase einer Firma kann Ich noch nachvollziehen, wieso man die Kleinbetriebe danach aber so übertrieben besteuert dass Sie Konkurs anmelden müssen verstehe Ich nicht. Da kann man sich die Subventionierung ja gleich sparen.
  • Miikee 29.04.2019 15:04
    Highlight Highlight Würde man Geld in Bildung und Forschung stecken, käme sicherlich was dabei raus, was ökologisch ist und eine Menge Geld bringt.

    Solange aber noch auf das Pferd, Fossile Brennstoffe gesetzt wird und aus diesere Ecke noch genügend Geld fliesst, sehe ich schwarz. Zusätzlich sind die Chinesen schön am Forschen und Entwickeln und werden uns in ein paar Jahren ins abseits stellen.


    Am besten wechseln wir bei der nächsten Wahl die alten Männer aus, die immer noch hinter dem Mond leben. #NieMehrSVP
    • P. Silie 29.04.2019 16:48
      Highlight Highlight Naja, wenn man sich die Bildungsausgaben Chinas ansieht - diese mit der Schweiz vergleicht und dann den aktuellen 'Outcome' betrachtet, sieht man ganz klar dass nicht die Höhe der Bildungsausgaben relevant sind sondern es andere Faktoren sein müssen.
  • Ökonometriker 29.04.2019 15:02
    Highlight Highlight Die Frage ist längst beantwortet, Elinor Ostrom erhielt 2009 dafür sogar den Wirtschaftsnobelpreis... das Problem ist eher, dass man sich international nicht einigen kann.
    • Borki 29.04.2019 15:37
      Highlight Highlight Hast du "Die Verfassung der Allmende" gelesen? Falls ja, würdest du es weiter empfehlen? Und versteht man es auch, wenn man weder VWL noch BWL studiert hat?
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 29.04.2019 15:00
    Highlight Highlight Die Menschheit muss sich an die Regeln der Natur halten, wenn sie überleben will. Und eines der Grundgesetzte des Lebens ist, dass nichts unermesslich wachsen darf. Der Kaptitalismus ist aber genau darauf ausgelegt. Er ist langfristig zum Scheitern verurteilt. Denn die Natur ist die Grundlage des Lebens und wir sind ein Teil davon.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 29.04.2019 17:07
      Highlight Highlight Es gibt auch ökologische Nischen, Symbiosen, Nutzniessungen... Die Gesetze der Natur sind nicht nur Friss oder stirb.
    • Fabian Müller (1) 30.04.2019 03:50
      Highlight Highlight DAS Problem ist die Überbevölkerung. Das ist aber leider ein Tabu-Thema.
  • violetta la douce 29.04.2019 14:59
    Highlight Highlight Zum guten Glück verzichtet der Herr Löpfe ja auf seinen Lohn. Und spendet ihn zu gleichen Teilen der PDA und Greenpeace
    • Switch_on 29.04.2019 16:18
      Highlight Highlight Wieso kommt von gewissen Kreisen sofort die Kommunismus Keule sobald man gewisse Dinge an unserem Wirtschaftssystem kritisiert.
    • violetta la douce 29.04.2019 16:26
      Highlight Highlight Switch

      Wieso bloss?
      Grübel grübel und studier.
    • Eh Doch 29.04.2019 16:26
      Highlight Highlight wa labasch du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 29.04.2019 14:58
    Highlight Highlight Kann der Kapitalismus die Umwelt retten?

    Eher weniger. Kapitalismus in heutiger Form basiert doch auf Ausbeutung von Mensch und Natur. Oder irre ich mich?
    • Charlie B. 29.04.2019 15:41
      Highlight Highlight Schau dir mal die Doku "Tomorrow" an.
    • P. Silie 29.04.2019 16:52
      Highlight Highlight Jaein - ohne in Whataboutismus abrutschen zu wollen... wenn man sich die Umweltsünden des Sozialismus / Kommunismus ansieht, so hinken diese denen des Kapitalismus in nichts nach.
  • Borki 29.04.2019 14:57
    Highlight Highlight Ich denke, wer einer längst überfälligen, wirksamen Klimapolitik noch seine anderen Anliegen, z.B. Gesellschaftspolitik, "unterjubeln" will, macht der Umwelt damit gar keinen Gefallen. Weil er in erster Linie bremst und verunmöglicht.

    Eine rasch eingeführte Steuer oder noch besser Zwangskompensation auf CO2 hilft der Umwelt jedenfalls mehr als 10 Jahre Diskussion, wie ein umweltfreundlich-sozialistisches Utopia denn aussehen soll. Zumal es höchstwahrscheinlich bei dieser Diskussion bleiben wird.
    • Liselote Meier 29.04.2019 15:21
      Highlight Highlight Na Wirtschaftspolitik ist nun mal auch Gesellschaftspolitik.

      Die 2 Themen Felder kann man schlicht weg nicht trennen.

      Eine Zwangskompensation auf CO2 hat auch Effekte auf die Gesellschaftspolitik.

      Nur schon die Kohleproduktion würde dadurch massivst verteuert, was zu massiven Entlassungen führen würde => Gesellschaftspolitik. Was passiert aus denen? Wer kommt allenfalls für eine Umschulung auf?
      Usw.


    • Borki 29.04.2019 16:31
      Highlight Highlight Ja klar hängt das zusammen und jede Klimapolitik wird gesellschaftspolitische Auswirkungen haben. Muss sie ja.

      Aber wenn der «Guardian»-Kolumnist Phil McDuff offenbar sagt, eine wirksame Klimapolitik gehe nur mit einem ausgebauten Sozialstaat, stimmt das doch einfach nicht. Der braucht dass momentan allgegenwärtige Thema Klima, um seine sozialpolitischen Forderungen zu transportieren.
      Eine wirksame Klimapolitik ist sowohl mit als auch ohne ausgebautem Sozialstaat denkbar.
    • Liselote Meier 29.04.2019 17:34
      Highlight Highlight Natürlich ist dies auch Denkbar. Denke aber auch zu Ende. Der Typ ist von Guardian=>USA.

      Keine Sozialpolitik ist auch Sozialpolitik.

      Wenn man den Rust Belt noch Abgefuckter will, ja dann kann man dies machen. Sollte man aber vorsorglich noch paar Gefängnisse mehr bauen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 29.04.2019 14:55
    Highlight Highlight Die Frage im Titel kann leicht beantwortet werden: mit Nein.

    Der grosse Teil der Profite wird auf Kosten und mit der Ausbeutung der Natur erwirtschaftet. Und kostet die Konzerne wenig bis gar nichts.

    Und nur deswegen ist das kapitalistische System mit unbegrenztem Wachstum möglich.
    • Bangarang 29.04.2019 15:15
      Highlight Highlight Wau. Was für eine Herleitung. Es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Nicht.
  • RatioRegat 29.04.2019 14:55
    Highlight Highlight Die Idee von Eigentum macht dem Grundsatz nach durchaus Sinn. Ob aber auch vererbbares Grundeigentum im 21. Jahrhundert noch angemessen ist, ist fraglich.

    Man könnte sich überlegen, ob anstelle von Grundeigentum eine Art Pacht gegenüber dem betroffenen Ökosystem eingeführt werden sollte. Der Pächter hat dann immernoch ein Abwehrrecht gegenüber dem Staat, das Land gehört aber sich selbst. Der Pächter bezahlt für die Nutzung des Landes und entrichtet Entschädigungen für Beeinträchtigungen, die durch seine Nutzung entstehen. Das Ökosystem setzt die Gelder im eigenen Interesse ein.
    • Rabbi Jussuf 29.04.2019 16:20
      Highlight Highlight Ähnliches kennen wir doch schon. Nennt sich Kolchose.
      Das ging gehörig schief.

      Lernt denn niemand was aus der Vergangenheit???
    • Fritz N 29.04.2019 16:40
      Highlight Highlight Aus der Vergangenheit lernen ist etwas anderes, als Dinge, die aus unlieben Richtungen kommen kategorisch abzulehnen, lieber Jussuf.
    • P. Silie 29.04.2019 16:55
      Highlight Highlight Wieso sollte ich eine Firma und Vermögen aufbauen um diese dann nicht meinen Nachkommen hinterlassen zu können? Mein Anreiz ist gerade verflogen mehr als auch nur 8 Stunden zu arbeiten.... Vielleicht arbeite ich auch überhaupt nicht mehr und lasse mich durch den Steuerzahler durchfinanzieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Estelle P!nk 29.04.2019 14:50
    Highlight Highlight Ich glaube nicht einmal, dass der Kapitalismus sich selber retten kann....geschweige denn die Umwelt.
    • PC Principal 29.04.2019 16:05
      Highlight Highlight Seit 200 Jahren steht der Kapitalismus angeblich kurz vor dem Kollaps. Und doch ist er so erfolgreich wie nie zuvor. Es gibt immer weniger Armut, Hunger und Krieg auf der Welt.
    • Estelle P!nk 29.04.2019 16:11
      Highlight Highlight Wait for it......war is coming to your town.
    • Fritz N 29.04.2019 16:27
      Highlight Highlight Schön gesagt!
      Ein Anderer der das auch schön sagt:
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  • Bangarang 29.04.2019 14:38
    Highlight Highlight Totaler gewünschter anthropogener CO2 berechnen.

    Zertifikate versteigern = Geld aussschütten für Technische/Zusätzliche CO2 Bindung.

    Ja, der Kapitalismus kann das Klima retten.

    Solange wir die Moral aussen vor lassen.
  • Fritz N 29.04.2019 14:37
    Highlight Highlight Wir haben nichts zu verlieren, ausser unsere Ketten :)
    • Fritz N 29.04.2019 15:54
      Highlight Highlight Awww, hat dir der Karl wehgetan?? Muss der Kapitalist nun weinen? :)

      Diktatur? Die Pariser Kommune war keine... Die Regierungsform hängt nicht direkt mit dem Wirtschaftskonzept zusammen, so fest das die Deinesgleichen auch zu behaupten versuchen

      Und da Du nur von einem Buch redest gehe ich davon aus, dass du keines gelesen hast..
    • Bangarang 29.04.2019 16:01
      Highlight Highlight Die nächste Dikatur wird nicht mehr Sozialistisch sein, sonder quasi-Scholastisch. Grüne Religion mit Ablass und Moralischer überlegenheit wird das nächste grosse Ding.

      Dann werden die Menschen aus "ökologischen Gründen" erschossen. Der Rest bleibt derselbe.

      "Volksfeind" usw. werden dann wieder gängige Begriffe. Furzen darfst noch 1 x Mal pro Tag, danach geht's in den Gulag.
    • Fritz N 29.04.2019 16:35
      Highlight Highlight @Bangarang
      Wer hat Dir denn diese Schwank prophezeit?? Jordan B Peterson?? :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 29.04.2019 14:34
    Highlight Highlight Nur, wenn es sich finanziell lohnt. Also müsste mit allem, was die Natur nicht ausbeutet, richtig gut Geld verdient werden können. Und das möglichst ohne Bevormundung vom Staat. Da fehlt mir allerdings die Phantasie, wie das bewerkstelligt werden soll. Es ist heute ja gerade genau umgekehrt...
    • Bangarang 29.04.2019 14:57
      Highlight Highlight CO2 Ausstoss muss teuer sein und technologische bindung von CO2 muss attraktiv sein.

      Rahmenbedingungen können wir selber setzen.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 29.04.2019 15:08
      Highlight Highlight Die Frage war, ob sie die Umwelt retten kann. Da ist das Klima nur ein Teil. Trinkwasser, Boden, Meere, Rodungen... Die Welt wird an allen Ecken ausgebeutet, wo es nur geht. Es geht nicht nur ums Klima.
    • Bangarang 29.04.2019 15:15
      Highlight Highlight Genau dasselbe. Wenn saubere Flüsse einen Wert erhalten, funktioniert das.

      In der Schweiz gaben wir jährlilch ca 40Mrd aus für Umweltschutzmassnahmen.

      D.h. Mehrkosten die Anfallen durch Luftreinhaltegesetze, Katalysatoren, Wasserreinhaltung usw.

      Die Umwelt ist uns etwas wert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 29.04.2019 14:33
    Highlight Highlight Klimakiller Nr 1 ist immernoch das Militär.


    In Sachen Erdölverbrauch ist das Pentagon weltweiter Spitzenreiter. Laut der amerikanischen Umweltjournalistin Johanna Peace ist die US-Armee für 80 Prozent des amerikanischen Energieverbrauchs verantwortlich. Dem CIA-Factbook zufolge verbrauchen nur 35 von 210 Ländern täglich mehr Öl als das Pentagon.
    • Bangarang 29.04.2019 15:12
      Highlight Highlight Bitte doch mal ein bisschen nachdenken. 80 Prozente des amerikanischen Energieverbrauchs:

      ca. 1600 Mtoe, alleine der Oelanteil wäre 6 Mrd. Barrel = 420MRd US$, nur für Spirt.

      Richtig is: Das DoD ist verantwortlich für 80% des US Governement Fuel Consumption.

      USA: 150Mrd Gallons of Fuel. DoD: 4.6 MRd Gallons.

      Bitte rechnen auch mit Aluhut.

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