Wirtschaft
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Analyse

Ein Green New Deal ist technisch möglich – und bezahlbar

Die grüne Welle überrollt nun auch die Schweiz. Ein ökologischer Umbau ist wahrscheinlicher geworden. Die Gelegenheit muss nun beim Schopf gepackt werden.



Vergangene Woche hat Kristalina Georgieva, die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds, ihren Dienst angetreten. Als Ort für ihren ersten Auftritt wählte sie nicht den traditionellen Konjunkturausblick des IWFs. Stattdessen begab sich sich zu einem Anlass mit dem Titel «Was können die Zentralbanken gegen die Klimaerwärmung tun».

In der Finanzindustrie ist die Klimaerwärmung definitiv angekommen. Vor Jahren schon warnte Mark Carney, der Governor der Bank of England, die Investoren vor Anlagen in den Bereich der fossilen Energien. Die Gefahr, dass sie bald auf wertlosen Vermögenswerten sitzen bleiben würden, sei zu gross geworden, so Carney.

Grüne Anlagefonds, lange ein Nischenthema, beherrschen heute die Bankenszene. Ein neues Kürzel taucht inzwischen bei jeder Präsentation für Investoren auf: ESG. Es steht für Enviroment-Social-Governance und legt Kriterien für ökologisches und sozial verantwortungsvolles Investieren fest.

epa04208914 US economist Jeremy Rifkin speaks during 'Changes in practice: tools and challenges' debate at the Warsaw Solidarity Forum at the Royal Castle in Warsaw, Poland, 16 May 2014. The Forum, 25 years after the historic transition that brought freedom to Poland and 10 years after Poland joined the EU, is focused on the lesson that can be drawn from the Polish transformation for the region and the world.  EPA/JACEK TURCZYK POLAND OUT

Plädiert schon lange für einen Green New Deal: Jeremy Rifkin. Bild: EPA/PAP

Den ESG-Test zu bestehen ist für börsenkotierte Unternehmen ein Must geworden. Wer durchfällt, ist weg vom Fenster. Das bestätigt eine Vielzahl von Studien. So schreibt Jeremy Rifkin in seinem soeben erschienenen Buch «Der globale Green New Deal»:

«Ein ganzer Schwung aktueller Studien allein aus den letzten beiden Jahren – so etwa von der Harvard University, der Universität Rotterdam sowie von der Universität Oxford in Zusammenarbeit mit Arabesque Partners – zeigt, dass Unternehmen mit starker ESG-Präsenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg ihre Mitbewerber in der Regel an Performance überflügeln.»

Dass die Klimaerwärmung zu einer existenziellen Bedrohung der Menschheit geworden ist, hat sich nicht nur in der Finanzwelt, sondern auch im Mainstream herumgesprochen. Zum Glück jedoch sind die Techniken, die diese fatale Entwicklung aufhalten können, zu einem grossen Teil bereits vorhanden.

Fast täglich erscheinen heute Beiträge in den Medien, die aufzeigen, dass die Kosten für Ökostrom sich im freien Fall befinden, und wie das Internet of Things, die Blockchain, das Smart Grid und die 3D-Drucker es ermöglichen, dass wir uns vom CO2 befreien können. Kurz: Eine «entkarbonisierte Gesellschaft», wie es in der Fachsprache heisst, ist technisch machbar geworden.

Mit Hilfe der Blockchain sollen künftig Hausbesitzer beispielsweise Solarstrom automatisch und korrekt weiterverrechnen können. (Archivbild)

Die Blockchain soll Solarstrom auf jedem Hausdach möglich machen. Bild: KEYSTONE

Das Herzstück dieser Entkarbonisierung ist eine auf die Digitalisierung zugeschnittene Infrastruktur. Nochmals Rifkin: «Der Aufbau einer smarten Infrastruktur der dritten industriellen Revolution im Rahmen eines Green New Deal ist die eine Möglichkeit, uns auf den Klimawandel einzustellen. Sie ist unsere erste Verteidigungslinie oder die Rettungsleine für unsere Zukunft.»

Der Aufbau einer smarten Infrastruktur lässt sich vergleichen mit dem Aufbau des Nationalstrassennetzes nach dem Zweiten Weltkrieg. So wie dieses Netz die Wirtschaft und die Gesellschaft der Industriestaaten in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts geprägt und den Aufbau eines bisher nie gekannten Wohlstandes für die Massen ermöglicht hat, wird eine smarte digitale Infrastruktur die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts prägen.

Wie ein Nationalstrassennetz ist jedoch eine digitale Infrastruktur teuer, sehr teuer sogar. Allein der Aufbau eines Smart Grid wird Milliarden verschlingen. Rechtspopulistische Klimaleugner warnen daher vor einem rot-grünen Sozialismus, der unseren Wohlstand gefährde. Konservative Ökonomen beschwören eine eingebildete Schulden- und Inflationsgefahr herauf. Beides sind Märchen, die von den Gebrüdern Grimm stammen könnten.

ARCHIVBILD --- ZUM TAGESGESCHAEFT DER FRUEHJAHRSSESSION AM DONNERSTAG, 21. MAERZ 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -- Aerial view of the Lugano north motorway exit, pictured in the Canton of Ticino, Switzerland, on October 3, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Nationalstrassenausfahrt bei Lugano. Eine digitale Infrastruktur könnte analog finanziert werden. Bild: KEYSTONE

Finanziell ist die Entkarbonisierung zu verkraften. Geld dazu ist mehr als reichlich vorhanden. So stellt der soeben erschienene Global Wealth Report 2019 der Credit Suisse fest, dass die weltweiten Vermögen im vergangenen Jahr erneut um 9,1 Billionen (9100 Milliarden) Dollar gestiegen sind und heute bei 360 Billionen Dollar liegen.

Unternehmen kaufen heute massenweise ihre eigenen Aktien zurück, weil sie ihre reichlich sprudelnden Gewinne nicht mehr sinnvoll investieren können. Pensionskassen und andere institutionelle Investoren suchen im aktuellen Niedrigzinsumfeld verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten.

Die aktuelle Lage an der Zinsfront schreit geradezu danach, ausgenutzt zu werden. Der Staat kann heute gratis Kapital aufnehmen. Warum machen wir es nicht wie bei den Nationalstrassen? Weshalb nehmen wir mit diesem Gratis-Kapital nicht den Aufbau der digitalen Infrastruktur in Angriff?

Das Nationalstrassennetz wurde mit einer Benzinsteuer finanziert. Analog dazu könnte die digitale Infrastruktur mit einer ähnlichen Abgabe bezahlt werden. Weitere Einnahmen könnten mit einer CO2-Steuer, die diesen Namen auch verdient, generiert werden.

Damit würden zwei Fliegen mit einer Klappe erledigt: Wer weiterhin CO2 ausstösst, wird empfindlich bestraft. Er hat daher einen grossen Anreiz, es zu unterlassen – und hilft gleichzeitig, eine Gesellschaft aufzubauen, die ohne fossile Brennstoffe auskommt.

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164Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 24.10.2019 07:42
    Highlight Highlight Die "Soziale Marktwirtschaft" war extrem erfolgreich!
    Durch gute Löhne wurde im "Fordismus" der Konsum angekurbelt, was dann wiederum viele Jobs generierte.
    Höhere Steuern für Reiche sorgten via staatliche Dienstleistungen und Sozialhilfe für einen Ausgleich.
    Von dieser Harmonie zwischen den gesellschaftlichen Schichten profitierte allerdings die nicht-menschliche Natur überhaupt nicht:
    Sie wurde von der wie geschmiert laufenden Konsumgüter-Industrie zunehmend ausgeplündert und zur Ware degradiert.
    Darum braucht es jetzt den nächsten Sprung hin zur "ÖKOLOGISCH-sozialen Marktwirtschaft"!
  • Kanischti 23.10.2019 18:04
    Highlight Highlight Fakt ist, dass die Diskussion, die wir hier führen nur einen winzig kleinen Teil der Weltbevölkerung wirklich interessiert.
    Den grössten Teil aber, welcher obendrauf eher klimaneutral lebt, den interessiert nur den Wohlstand. Auch die Armen wollen leben wie wir. Wir sind also deren Vorbilder. Es interessiert sie aber nicht, welchen ÖKO-Fussabdruck wir haben und wieviel CO2 wir produzieren.
    Und nun wollen wir ihnen ihre Träume verbieten? Oder können wir wirklich verlangen, dass diese sich ihre Träume zu einem hohen Preis, dafür klimaneutral erkaufen können? So wie wir das von uns verlangen?
    • Nick Name 24.10.2019 12:33
      Highlight Highlight Fakt ist, dass die Welt bzw. unser Lebensraum im Nu kollabieren und für uns unterträglich würde, wenn alle, die noch nicht den gleichen Wohlstand verbunden mit dem gleichen Ressourcenverbrauch erreichen würden (Konjunktiv, denn wahrscheinlich ist das schon rein theoretisch gar nicht möglich), wie wir ihn haben und pflegen.
      Wollen wir DAS?
    • Kanischti 24.10.2019 12:58
      Highlight Highlight Es geht hier nicht darum was wir wollen. Sondern darum was die aufstrebende Bevölkerung (und das ist der Grossteil der Weltbevölkerung) will. Da spielt es auch keine Rolle wie lange die Ressourcen noch reichen werden, weil die das schlicht nicht interessiert!
    • rodolofo 24.10.2019 13:26
      Highlight Highlight Sie können ihre Träume nachhaltig realisieren, ohne Umweg über den Dreckschleuder-Kapitalismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 23.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Das ist ein reichlich einseitiger Bericht.
    Nur mit digitaler Infrastruktur kann man den CO2 Ausstoss nicht auf Null bringen. Denn wie soll man mit digitaler Infrastruktur Güter oder Personen von A nach B bringen? Oder Güter herstellen?
    Dazu braucht es nach wie vor Wärme, mech. Kräfte, chem. Prozesse usw.
    Solange wir uns eine immer grössere Mobilität angewöhnen und uns mit immer mehr Wohlstand verwöhnen werden wir CO2 ausstossen, Digital hin oder her.
  • Gubbe 23.10.2019 09:20
    Highlight Highlight Sie ist wieder da, die Klimahetze. Ein Journalist sollte 'klimaneutral' schreiben können. Dieses Wort "Klimaleugner" ist diffamierend gemeint und trifft bei den meisten nicht zu. Keiner bestreitet, dass die Gletscher schmelzen. Aber es trifft nicht zu, dass alle welche die Greta Theorie mit dem CO2 hinterfragen, Leugner sind. Im Gegenzug kann auch keiner beweisen, dass sich die Erde wegen uns Lebewesen erwärmt. Diese Erwärmung war ja schon mehrfach da. Es wäre schön, wenn auch Herr Löpfe dies zur Kenntnis nehmen würde, statt immer negatives zu schreiben.
    • Albert Stpeck 23.10.2019 21:58
      Highlight Highlight @Doch. Wissenschaftler können tatsächlich nachweisen, dass sich die Erde durch menschliches Zutun erwärmt.
      (Und ja: die Erde hat sich auch früher und et cetera usw.)
      Und diese Wissenschaftler versuchen uns Jahr um Jahr davon zu überzeugen, endlich zu handeln.
      Du darfst gerne glauben, dass diese Wissenschaftler versuchen uns anzulügen und ich kann‘s dir leider nicht beweisen, da von Tuten und Blasen keine Ahnung.
      Genauso kannst du glauben, dass die Erde flach ist. Es macht‘s nicht wahrer, aber du kannst.
    • Gubbe 24.10.2019 10:22
      Highlight Highlight Albert Stpeck
      Du anerkennst, dass diese Erwärmungen und Kälteeinbrüche schon früher stattgefunden haben. Das ist nämlich bewiesen anhand von Eis- un Steinbohrkernen. Damals nach einer Hitzewelle, gab es noch keine Wissenschaftler, aber die Kälte kam gleich wohl wieder. Jetzt wurde halt die Erwärmung bekannt, aber es gibt auch Wissenschaftler, sie verneinen das nicht, aber sie teilen den heutigen Hype nicht. Die Aufregung der Jungen, löst das 'Problem', wenn es den eins ist, nicht.
    • Albert Stpeck 24.10.2019 14:48
      Highlight Highlight Du findest für jede Theorie einen Wissenschaftler, der sie dir bestätigt.

      Ich rede von der überwältigenden Mehrheit der Klimaforscher, die menschliches Zutun erkennen wollen und Gegenmassnahmen stark befürworten.

      Von welchen redest du?
  • uhl 23.10.2019 09:05
    Highlight Highlight Tönt alles gut, aber am Ende des Artikels kommt zwei Mal das Wort "Steuer", einmal "Abgabe" und dann noch das Wort "bestraft" vor. Klar: gratis gibts nichts mehr. Aber auch hier wird es halt wieder zu einem grossen Teil die Kleinverdiener, den Mittelstand, überspitzt gesagt "die Falschen" treffen. Es ist halt einfacher für die Vermögenden, etwas als "bezahlbar" einzustufen.
    No Deal.
    • Nick Name 24.10.2019 12:40
      Highlight Highlight Wir sollten uns alle gelegentlich einfach bewusst werden, dass unser Lebensraum nicht mehr funktioniert, wenn alle Menschen darauf das Ressourcenverbrauchslevel erreichen, das wir z.B. in der Schweiz aktuell pflegen. Und wir sollten akzeptieren, dass das Konsequenzen hat, die wir erstmal wohl nicht angenehm finden.
      Dass es «Reiche» etwas einfacher haben, war schon immer so und wird immer sein – das darf aber doch einfach kein Grund dafür sein, dass wir uns selbst in den Abgrund stürzen.
      Oder?...
  • GraveDigger 23.10.2019 09:02
    Highlight Highlight Jahrelang wurde uns von der Politik eingehämmert das wir Strom sparen müssen und giftige Sparlampen einsetzten, 2000W Staubsauger und Elektroheizungen des Teufels sind. Letzteres wurde sogar mal noch subventioniert durch den Staat! Jetzt will man mit noch mehr Digitalisierung und Elektrofahrzeugen sauberer werden?! Irgendwie haben die doch einen an der Waffel. Immerhin haben sie es jetzt endlich geschafft das Luft besteuert wird. Es werden nur Wege geschaffen ohne eigentliche Wertschöpfung oder Produkt mit sinnlosem den Menschen mit dem schlechten Gewissen Geld aus der Tasche zu ziehen.
  • soulcalibur 23.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich höre immer wieder, wir müssen unseren Wohlstand gerechter verteilen. Nun frage ich mich ernsthaft, wer denn dazu freiwillig bereit wäre? Wenn man nur schon das Gerangel um Sitzplätze im ÖV sieht, dann weiss ich nicht wie "tolerant" diese Spezies sein wird, wenn es plötzlich heisst: "Umziehen vom Einfamilienhäuschen in Viereinhalbzimmerwohnung, Autos weg, Töff weg, Umstieg auf den heute schon aus allen Nähten platzenden ÖV. Ich lasse mich gerne belehren, aber haben wir nicht mit Frankreich ein Beispiel was passiert, wenn sich die "Elite" entscheidet, was "gut" für den einfachen Bürger ist?
    • npe 23.10.2019 12:56
      Highlight Highlight Was für Elite? Das Stimmvolk hat entschieden. Letzten Sonntag.
    • GraveDigger 23.10.2019 15:19
      Highlight Highlight @The IT Guy
      Hat entschieden... Zwischen Pest und Cholera. Oder passt besser zwischen Galgen und elektrischem Stuhl.. letzteres natürlich mit Solar oder Windstrom betrieben. Wenn wir Glück haben herrscht grad Dunkelflaute.. ;-)
    • Herr J. 23.10.2019 15:44
      Highlight Highlight Was genau hat das Wahlvolk entschieden? Es hat zu 80 Prozent Nichtgrüne gewählt.
      Lasst die Kirche mal im Dorf und wartet erste Abstimmungen ab, die ans Eingemachte gehen. Da werden manche ihr grünes Wunder erleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 23.10.2019 07:10
    Highlight Highlight jajaja... im endeffekt gehts nur um den zaster. rendieren diese ökoanlagen nicht mehr, werden sie abgestossen.
    und das mit der co2 steuer hatten wir bereits... übrigens nicht erst seit jetz, und gebracht hats garnix ausser das eigentliche problem hinausgezögert.
    es läuft wiedermal darauf hinaus, die kleinen abzukassieren, dass die grossen gut dastehen und ihr gewissen erleichtert ist, wenn sie denn eins haben
    • soulcalibur 24.10.2019 15:04
      Highlight Highlight Nur damit ich das auch noch gesagt habe: die Veränderungen, die ich darlege, habe ich selbst gemacht. Auto verkauft, mein Töff verkauft, mit Familie von Haus in Wohnung umgezogen. Neuer Job gesucht, weniger Lohn, aber ich kann mit Velo zur Arbeit. Zudem lebe ich seit 4 Jahren vegan, an die letzte Flugreise kann ich mich nicht mehr erinnern, ich arbeit freiwillig ohne Entlöhnung noch in einer Reparaturstube mit. Also ich bin kein Wasserprediger. Es geht schon, aber ich weiss nicht, ob alle dazu bereit wären. Ich - alter weisser Mann und schuldig - habe gezeigt, dass Veränderungen möglich sind.
  • Cédric Wermutstropfen 23.10.2019 07:10
    Highlight Highlight „Die grüne Welle überrollt nun auch die Schweiz.“

    Ein sehr passendes Bild mit dem eigentlich alles gesagt wird. Sie überrollt uns, wird sich aber auch wieder zurückziehen. Sie mag einiges an Zerstörung dem Lande erwachsen lassen, aber wir werden es überleben. Bald schon wird sich Resignation bei vielen Wählern breitmachen, wenn sie merken, dass auch die Grünen nicht die Heilsbringer sind, für die sie sich geben.
    • npe 23.10.2019 12:56
      Highlight Highlight Wir werden sehen. ;-)
    • Albert Stpeck 23.10.2019 22:05
      Highlight Highlight @Cédric
      Natürlich sind die keine Heilsbringer. Geringer Einfluss in einem kleinen Land und ein Problem, an dem die Welt noch Jahrzehnte zu kauen hat...
      Aber die versuchen zumindest, das Problem anzugehen, während sich „deine Jungs“ freuen, dass es „endlich etwas wärmer wird“.
    • Cédric Wermutstropfen 24.10.2019 08:24
      Highlight Highlight @Albert: „ Geringer Einfluss in einem kleinen Land und ein Problem, an dem die Welt noch Jahrzehnte zu kauen hat... Aber die versuchen zumindest, das Problem anzugehen...“

      Ja, aber zu welchem Preis? Alle bisher geforderten Lösungsvorschläge waren m.E. schädliche und reisserische Symbolpolitik. Ich bin nicht dafür gar nichts zu tun, aber wohl durchdacht sollte es schon sein, sonst lassen wir es lieber bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 23.10.2019 06:38
    Highlight Highlight Der Artikel wurde wohl noch in der Euphorie über das Wahlergebnis geschrieben :)
    "und wie das Internet of Things, die Blockchain, das Smart Grid und die 3D-Drucker es ermöglichen, dass wir uns vom CO2 befreien können" - ein paar Begriffe durcheinander geworden und schon schaut es schön aus!?
    Der IMF ist im übrigen nicht so sehr von den ganzen Nachhaltigkeitfonds angetan, da es oft an Transparenz und belastbaren Zahlen fehlt. Im übrigen: Wie sie es so schön schreiben sind die Kosten für Ökostrom im freien Fall und damit auch die Margen der Hersteller bzw. Produzenten ^^

    • Rabbi Jussuf 23.10.2019 12:21
      Highlight Highlight Freier Fall der Ökostromkosten?

      Wie naiv muss man sein, um das zu glauben?
  • wolge 23.10.2019 06:29
    Highlight Highlight Grüne Welle, Frauenbewegung, 4. Industrielle Revolution (Digitalisierung), immer mehr Demonstrationen in diversen Ländern gegen die Machthaber, Korruption und eine sich immer stärker öffnende Schere, immer Mehr unternehmen die neue Organisationsformen wie Holokratie etc. einführen...

    Dies alles hängt doch zusammen.

    Es ist Zeit für eine Nachhaltigere, Menschlichere Epoche:

    - Sharing Economy statt Konsumwut
    - Netzwerke statt Pyramiden
    - Sense & Respond statt Command & Controll
    - Nachhaltigkeit & Menschlichkeit statt Macht, Gier und Egoismus

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    • Herr J. 23.10.2019 15:48
      Highlight Highlight Es braucht also einen neuen Menschen, der kaum mehr was konsumiert, nicht mehr gierig ist, von Macht nichts hält und völlig altruistisch ist.

      Moment mal, wurde das nicht schon mal versucht im letzten Jahrhundert, diesen neuen Menschen zu schaffen?
    • wolge 23.10.2019 20:39
      Highlight Highlight @Herr J.

      Ja das hängt wohl sehr stark mit der Ich-Entwicklungsstufe zusammen.

      Ein Grossteil der heutigen Gesellschaft bewegt sich auf E5 und E6. Doch es hat en Anschein, dass aktuell viele auf dem Weg in die nächste Stufe sind.

      Eine Ich-Entwicklung von E7 bis E8 wäre wohl erforderlich um die heutigen Probleme ernsthaft und nachhaltig zu lösen...

      https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/zukunftsanalyse-nach-jane-loevinger-weg-vom-leistungsideal-a-1248816.html
      Benutzer Bild
    • Rabbi Jussuf 24.10.2019 06:24
      Highlight Highlight Herr J.
      Ja, da dämmert was. Aber ging das nicht grausig schief, wenn ich mich recht erinnere? Mit fatalen Folgen für die Umwelt?
  • Sir Lanzelot 23.10.2019 06:19
    Highlight Highlight Ach Löpfe schreib doch wieder über den Trump!
    Also, was jetzt? Geld ist vorhanden?
    Aber bezahlen muss es dann der kleine Mann mit Abgaben die weh tun? Chume nöd drus...
  • G. 23.10.2019 01:47
    Highlight Highlight Ich bin beruflich auf ein Auto angewiesen....
    Und würde ganz gerne das bereits vorhandene Auto auf Elektro oder anderweitige alternative Energie umrüsten wollen.

    Nur ist es jetzt so, dass sich das SVSA dagegen sträubt und mir Steine in den Weg legt. Würde ich es trotzdem durchziehen wollen, käme mich eine Umrüstung wesentlich teurer als ein E-Auto im Highend Bereich....

    Wäre die Umrüstung nicht mit Hindernissen belegt, würde ich zumindest die Produktion des restlichen Autos der Erde ersparen und es müssten nur Ressourcen in den Motor investiert werden...

    Oder sehe ich da etwas falsch?
  • murrayB 23.10.2019 00:16
    Highlight Highlight "Geld ist mehr als reichlich vorhanden... " anschließend noch kurz das Vermögen aufführen, einen Seitenstich gegen gut laufende Unternehmen und schon haben Sie es mit dieser sozialistischen Aussage vertan - Nein, es wird und muss möglich sein ohne Linke Ideologie!
    • Rabbi Jussuf 23.10.2019 12:25
      Highlight Highlight Mit "linker Ideologie" geht garantiert alles den Bach runter. Dann wird die "Klimaerwärmung", wenn überhaupt noch genannt, ein Problem am untersten Rand der Dringlichkeitsliste sein.
  • Kanischti 22.10.2019 23:44
    Highlight Highlight Jetzt geht es los: empfindliche strafen für co2 produzenten werden hier gefordert. Die nun gewählten grünen parteien werden genau dies auch fordern.
    Und wen wohl treffen diese strafen am empfindlichsten?
    • Wiedergabe 23.10.2019 00:40
      Highlight Highlight Die co2 produzenten?
      Das war einfach.
    • Antinatalist 23.10.2019 06:04
      Highlight Highlight Sicher nicht die Leute in Bangladesch, die kaum CO2 pro Kopf ausstossen.

      Daher ist es ganz OK, dass es den Schweizer Mittelstand trifft. der locker 20 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr generiert.
    • uhl 23.10.2019 13:56
      Highlight Highlight Ich finde es ja manchmal fast peinlich, dass viele Leute das Gefühl haben, sie würden null CO2-Ausstoss verursachen.
      Dass so gut wie alles, was sie jeden Tag benötigen, zur Herstellung und zum Transport auch CO2 ausstösst, verstehen viele offenbar nicht. Und wenn die CO2-Produzenten mehr bezahlen müssen, dann werden sie das sicher aus dem eigenen Portemonnaie bezahlen und sicher nicht auf die Konsumenten abwälzen...
      Wenn man also nicht gerade in einer Fuchshöhle wohnt, wird es schwierig. Selbst ein Velo ist aus Alu, Kunststoff usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FischersFritz 22.10.2019 22:49
    Highlight Highlight Und schon geht es los, ich lese nur noch von Steuern, Steuern, Steuern... Da kommt doch Freude auf...
    • Antinatalist 23.10.2019 06:07
      Highlight Highlight Wenn das nicht so toll ist: Ich biete als Alternative einen Näherjob sieben Tage die Woche mit 12 Stunden Arbeitszeit in Bangladesch und eine Behausung in den Slums an. Deal?
  • Driver7 22.10.2019 21:34
    Highlight Highlight Wer weiterhin CO2 ausstösst, wird empfindlich bestraft – und hilft gleichzeitig, eine Gesellschaft aufzubauen, die ohne fossile Brennstoffe auskommt... naja.. trifft dann halt die Mittelschicht.. die sich nicht Tesla und Wärmepumpe leisten kann.. und wenn er sich diese neue Technologie leisten kann.. wird der Staat neue Einnahmequellen suchen müssen (Co2 Steuer bringt dann nichts mehr) und es wird wieder ihn treffen..
    • Wiedergabe 23.10.2019 00:40
      Highlight Highlight Es gibt auch günstigere Elektrofahrzeuge als den Tesla (VW ID.3 ab 32'000.-).
      Die von ihnen bennante Mittelschicht, die sich ein Haus kaufen kann (800'000-1'200'000 etwa), wird sich eine Wärmepumpe anstelle einer Gasheizung (Aufpreis 10'000, also 1% vom Hauspreis) wohl leisten können, vor allem da sie im Betrieb ja ca. 25% günstiger ist.
      Also kein naja, sondern aha!
    • Gollum27 23.10.2019 01:06
      Highlight Highlight muss ja nicht Tesla sein. Es gibt je länger je mehr bezahlbare e-autos. Und die Mittelschicht fährt sowieso ÖV ;)
    • Antinatalist 23.10.2019 01:26
      Highlight Highlight Die CO2-Steuer soll ja genau nicht für Staatseinnahmen verwendet werden, sondern für Umweltziele.
      Das Paradoxon dabei ist aber, dass Umweltziele, wie z.B. der Kauf von Teilen des Regenwalds im Amazonas das Geld den dortigen Staaten in die Hände spülen würde, die ihrerseits damit entweder zerstörerische Praktiken treiben oder den Wohlstand erhöhen. Der Wohlstand seinerseits geht wiederum mit einem erhöhten Konsum einher, was dann wieder die Umwelt belastet.
      Effektiv wäre nur eine Renaturierung, bei gleichzeitiger Reduktion von Wohlstand und Bevölkerung. Hart zu akzeptieren, ich weiss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 22.10.2019 21:19
    Highlight Highlight Solange es nicht bezahlbar ist für den Mittelstand wird alles nichts bringen. Punkt!
    • D(r)ummer 22.10.2019 21:39
      Highlight Highlight So wie jetzt weitermachen wird auch nicht mehr bezahlbar.
      Oder warum denkt man über Alternativen nach?
    • sunshineZH 22.10.2019 23:02
      Highlight Highlight Leider werden alle Massnahmen wieder den Mittelstand treffen und den reichen ist es egal mehr zu zahlen, toll 😊
    • Abnaxos 23.10.2019 01:11
      Highlight Highlight Man könnte natürlich auch einfach mehr von den Reichen nehmen.

      Oh, stimmt, wenn die Reichen etwas langsamer noch reicher werden, leidet wieder der Mittelstand besonders darunter.

      Dumme Sache auch, das. Da kann man wohl nichts machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 22.10.2019 20:42
    Highlight Highlight Also für den Anfang wär's schon super, wenn die Schweiz aufhören würde, diese viel zu billigen CO2-Zertifikate zu kaufen.

    Es gibt ja nicht nur den Klimawandel. Es geht um knappe Ressourcen. Solarpanels für 7.7 und mehr Milliarden Menschen? Eine Illusion. Offshore-Windanlagen? Weitere Zerstörung der Meere... Ganz toll! Was, wenn Nanotechnologien als Hoffnung der Zukunft zum Asbest 2.0 werden?

    Einfach weitermachen wie bisher, weil der Fortschritt soll's richten? Was für eine fatalistische Lebenseinstellung. Pure Gewissensberuhigung all jener, die bei sich aktuell gar nichts ändern wollen.
    • FrancoL 22.10.2019 21:27
      Highlight Highlight Wie einfach sehen Sie eigentlich die Welt, wenn Sie zB fragen Solarpanels für 7.7 Mia Menschen?
      Wir sind heute viel weiter, wir können optimieren, wir könnten Ressourcen viel besser nutzen und wenn wir nicht ständig irgendwo einen Krieg finanzieren müssen hätte wir auch die Mittel um mit Ressourcen noch viel sparsamer umzugehen.

      Dan gibt es nicht nur uns, es gibt auch andere, die zB mit dem Fortschritt rechnen müssen um wenigsten etwas auf einen grünen Zweig zu kommen und das sind 4-5 Mia Menschen. Sollen diese nun sich einschränken?
    • Burn 22.10.2019 21:50
      Highlight Highlight Wieso sind Solarpanels für 7.7 Milliarden Menschen nich möglich? Silizium gibts jedenfalls genug auf der Erde (28% der Erdkruste) und die Energie die zurückgewonnen wird ist 10x grösser als die Produktionsenergie. Eigene Zellen muss sich nicht jeder leisten können, es muss nur investiert werden und der Strom kann gewinnbringend verkauft werden. Die benötigte Fläche dafür entspricht ziemlich genau der schon zugeteerten bebauten Fläche, welche ein Bruchteil der Landwirtschaftsfläche ist.
    • nick11 22.10.2019 22:17
      Highlight Highlight Antianalist: Toll wie du aktuelle Bestrebungen etwas zu ändern zunichte machst. Bringst du auch Lösungen die Funktionieren, die Massenfähig sind? Oder bringst du nur Ökologisches Wunschdenken, was dann keiner umsetzen wird weil keiner mit den Einschränkungen leben will?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 22.10.2019 20:40
    Highlight Highlight Alle Zeichen deuten auf einen Umstieg (spät, aber besser als nei) auf zukunftsverträgliche Energien & Technologien hin.

    Nur die verstaubten Schweizer Grossbanken UBS & CS investieren fröhlich in fossile Energien. Mit grossem Kapital kommt Verantwortung, und wer diese nicht tragen kann, soll meines Erachtens bestraft werden
    • Antinatalist 22.10.2019 20:55
      Highlight Highlight "Zukunftsverträglich" ist ja ein ganz neues Wort. Was das auch immer genau bedeuten mag.

      Wir müssen davon ausgehen, dass der Anspruch auf Wohlstand global wächst. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung weiter an. Der Westen vebraucht schon gut fünf mal mehr Ressourcen als die aufstrebenden Entwicklungsländer und sind trotz weit unterlegener Zahl das weitaus grössere Umweltproblem. Wenn nur dieselbe Anzahl an Menschen wie der Westen hat in den "Emerging Countries" denselben Wohlstand haben, sind alle Technologien der Zukunft wieder Schnee von Gestern und ein Problem. Weil Ressourcenmangel.
    • FrancoL 22.10.2019 21:31
      Highlight Highlight @Antinatalist; Mit dem Wohlstand beginnt die Geburtenrate zu sinken und das ist auch gut so.

      Wir werden uns einschränken müssen, das steht fest, aber wir werden technologisch einen Teil dieser Einschränkungen wett machen.

      Entscheidend sind aber nicht die Ressourcen. sondern deren Verteilung und solange unser System da die Wirtschaft und den freien Markt gewähren lässt wird eine ausgeglichene Verteilung der Ressourcen nicht möglich sein.
    • Antinatalist 22.10.2019 21:44
      Highlight Highlight FrancoL:

      Ich rechne es gerne nochmals vor:

      CH =
      8'500'000 Einwohner
      5.8 ökologischer Fussabdruck pro Person
      80x kleinere Fläche als Indien

      Indien=
      1.397 Mia. Einwohner
      1.06 ökologischer Fussabdruck pro Person
      80x grössere Fläche als CH

      CH auf Indiens Fläche hochgerechnet=
      620 Mio. Einwohner
      5.8 ökologischer Fussabdruck pro Person

      Halbieren wir also Indiens heutige Gesellschaft auf diese 620 Mio, und gebe ihnen den CH-Wohlstand, enspricht dies ökologisch einem 3.338 Milliarden Volk nach 1.06 Fussabdruck.

      Rosling's Visionen sind total falsch. Die Geburtenrate reduziert sich niemals genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 22.10.2019 20:27
    Highlight Highlight “Green New Deal “ = Klima-Kulturrevolution:
    “Do you guys think of it as a climate thing?” Chakrabarti (Chief of staff to AOC) weiter. “Because we really think of it as a how-do-you-change-the-entire-economy thing”
    und
    ... "it also includes a job guarantee plan that would provide all people / family-sustaining wage, family and medical leave, paid vacations and retirement security."

    Das war doch schon einmal irgendwo Programm!!
    • Auric 23.10.2019 08:31
      Highlight Highlight Na logisch, der Marxismus taucht immer wieder im neuen Mäntelchen auf, diesmal ist es ein grünes.
  • Mügäli 22.10.2019 19:24
    Highlight Highlight Die ganze ‚Niedrig- Zinspolitik’ dient einzig der Wirtschaft ihr Ziel auf ungebremsten Wachstum und den damit verbundenen Gewinnsteigerungen zu unterstützen. Dem Bürger werden dadurch in vielen Bereichen, Sparguthaben, Altersvorsorge das Geld regelrecht gestohlen. Zumal die Gelder welche ‚brach‘ liegen nicht investiert werden sondern in immer grössere Dividendenzahlungen fliessen. Eine unglaubliche und skandalöse Entwicklung ..
    • Thadic 22.10.2019 20:24
      Highlight Highlight Es ist genau umgekehrt. Von der Niedrigzinspolitik profitiert die grosse Mehrheit, welche kleine Vermögen hat. Diejenigen mit grossen Vermögen werden durch die Negativzinsen ärmer. Dies würde noch viel mehr stimmen wenn die tiefere Zinsen auch weitergegeben würden indem die Mieten runterkommen. An den Immobilien und and der Boden-Spekulation wird immer noch zu viel verdient.
    • Antinatalist 22.10.2019 20:48
      Highlight Highlight Das schönste am Geld ist doch, dass es auf Dauer an Wert verliert. Wer reich ist, hat kein Bargeld, sondern besitzt materielle Werte. Seien es Häuser, Land, Unternehmen oder Ressourcen.
      Geld ist sowieso etwas ganz Virtuelles. Geld kann schon morgen völlig wertlos sein. Gut, für alle, die auf Pump leben. Genau dies tut die gesamte westliche Weltbevölkerung. Sie lebt auf Pump. Menschen sind keine wertvollen Individuen, sondern in erster Linie Arbeiter und Konsumenten. Eine Ressource.
      Ein Bürger ist also nichts anderes als eine Ressource. Arbeiten, konsumieren und als "Vorsorge" herhalten. Works!
    • Platon 22.10.2019 22:01
      Highlight Highlight @Mügäli
      Die Niedrigzinsen würden auch dem Bürger dienen, wenn die Politiker endlich die Chance erkennen würden und investieren! Das tun sie aber nicht. Deutschland hat eine marode Infrastruktur und spart seit Jahren an der Bildung. Das muss endlich aufhören. Investitionen würden sich bestimmt lohnen. Der IWF rügt Deutschland schon seit Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 22.10.2019 19:21
    Highlight Highlight Es ist tatsächlich zum Mäusemelken. Glaubt den konservativen und liberalen Politikern und Bankern kein Wort, wir müssen endlich Geld in die Hand nehmen, um unsere Wirtschaft umzubauen. Es ist paradox! Da wird an den Unis gelehrt, man solle investieren, wenn der Zins tiefer ist als die erwartete Rendite auf Investitionen, aber die Eurostaaten tun exakt das Gegenteil. Hallooo?!? Die EZB setzt keine Minuszinsen an, damit Schlaftablette Scholz wieder ein schwarze Null budgetieren kann! Nutzt die Chance, investiert in die Wirtschaft der Zukunft!
  • Sauäschnörrli 22.10.2019 19:06
    Highlight Highlight „Der Staat kann heute gratis Kapital aufnehmen.“ ist das so? Schmelzen dadurch nicht die Einlagen der Kleinsparer noch schneller weg?
    • Platon 22.10.2019 19:17
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli
      Hä? Ich bin mir zwar gar nicht sicher, was du meinst, aber nein. Wenn die Staaten endlich Geld ausgeben würden und somit die Wirtschaft ankurbeln würden, so stiegen die Zinsen auch endlich wieder einmal. In Europa warten eigentlich alle nur auf Deutschland, bis es endlich von der schwarzen 0 wegkommt.
    • Philipp Löpfe 22.10.2019 22:03
      Highlight Highlight nein.
    • Grohenloh 22.10.2019 22:16
      Highlight Highlight Die Kapitaleinlagen der Kleinsparer schmelzen nicht weg. Sie wachsen einfach nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 22.10.2019 19:06
    Highlight Highlight Ausser schönen, grünen und englischen Worten nichts Konkretes.
  • Scaros_2 22.10.2019 19:02
    Highlight Highlight Solange

    - die Infrastruktur für E-Mobility nicht gefördert wird
    - der Einbau von "guten Heizmöglichkeiten" sowie der Umbau subventioniert ist
    - die Bahn so ausgebaut wird das sie mehr person in einem dichteren Netz transportieren kann
    - Unternehmen flexibler bei den Arbeitszeiten werden um Pendlerspitzen zu glätten (hallo Mobile Office)
    - Die Löhne der mittelschicht so angepasst werden damit alles bezahlbar wird

    Bringt alles nichts uns Steuern oder sonstigen Mist auf den Buckel zu laden weil finanzieren muss es die Mittelschicht und die Verdient zu knapp als Familie um da mitzumachen!
    • Antinatalist 22.10.2019 22:14
      Highlight Highlight Es gibt diesen schönen Ausruck "über die Verhältnisse leben": Das heisst, man erlaubt sich einen Lebenstil, den man sich nicht leisten kann.

      Man kann nun also sagen, eine Familie muss man sich zuerst einmal leisten können, sonst lässt man es besser bleiben, weil man dann über seine Verhältnisse lebt. Dies nun nicht einmal nur auf das Finanzielle beschränkt. Beim aktuellen Durchschnitsslebensstandard der Schweizer Mittelschicht lwird im Schnitt beinahe sechs mal über die ökologischen Verhältnisse gelebt. Worauf will nun die Mittelstandsfamilie verzichten: Ferien, Auto, Kinder?

      Nur so gesagt.
    • Scaros_2 23.10.2019 07:02
      Highlight Highlight Süss wie Antinatalist versucht einen Süchtigen davon zu überzeugen von der Sucht abzulassen. Unser Konsum - ja richtig - ist eine Sucht. Wir alle sind wie Junkies die ihre Drogen brauchen.

      Du willst also den ganzen Generation weiss machen, dass sie ihren Konsum reduzieren müssen? Viel Spass XD.

      Auch wenn ich erst mitte 30 bin. Ich bin dennoch ein realist und glaube nicht, dass man diese Sucht "jetzt einfach so in kurzer Zeit" ändern kann. Dafür musst du das Bewusstsein ändern - auch bei der Klimajugend. Und solche Changes brauchen Jahre, keine Tage.
    • Antinatalist 24.10.2019 01:28
      Highlight Highlight Weismachen vielleicht. Weiss mache ich höchstens mal die Wände im Korridor.

      Richtig erkannt, Scaros. Das ist auch der Grund, weshalb ich so konsequent darauf beharre, dass der technologische Fortschritt der Umwelt keinen Nutzen bringt - weil der Mensch dieses gestörte Konsumverhalten hat.

      Eltern müssten da jetzt schon sehr hart druchgreifen, dass die heranwachsende Generation zu einem bescheidenen Volk werden würde, das erkennt, was sie mit dem Konsum verursachen.

      Darum halte ich es für die klügste Idee, keine Kinder zu zeugen. Denn Kinder, die es nicht gibt, haben keine Begehrlichkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 22.10.2019 18:57
    Highlight Highlight Hoffentlich. Aber ich bin skeptisch.. SVP und FDP sind voll auf der Linie der Öl und Strom-Lobbyisten.

    Wieso man als Nationalist dagegen sein kann, die Wirtschaft der Heimat zu stärken, ist mir zwar immer ein Rätsel. Wobei..es geht denen ja nur um das eigene Portmonee, und nicht das der Bürger.
  • Mischa Müller 22.10.2019 18:56
    Highlight Highlight Recht haste. Nur wird genau diese Erkenntnis im Titel dieses Artikels, von rechter und neoliberaler, sowie konservativ christlicher Seite her, stark verleugnet und die Umkehrung davon gegen ein rotgrünes Bündnis zu Felde getragen werden.

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