Wirtschaft

Konrad Hummler wird externer Berater bei Bank Notenstein

Ex-Wegelin-Chef

Konrad Hummler wird externer Berater bei Bank Notenstein

19.03.2014, 18:5719.03.2014, 18:57
Bild
Bild: KEYSTONE

 Konrad Hummler kehrt an seine einstige Wirkungsstätte zurück. Der frühere Wegelin Teilhaber wird externer Berater bei der Notenstein Privatbank, die vor zwei Jahren aus der Wegelin Bank hervorgegangen war. Notenstein betont aber, dass Hummler nicht angestellt sei. Er werde drei bis vier Mal pro Jahr intern auftreten, um seine Sicht auf die Märkte und die Zukunft darzulegen, teilte eine Notenbank-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit.

Sie bestätigte damit eine Vorabmeldung der «Handelszeitung». Hummler werde für seine Auftritte im üblichen Rahmen von externen Beratungsmandaten entschädigt. Über die Höhe des Honorars will die Bank keine Auskunft geben. Die Notenbank Privatbank gehört zur Raiffeisengruppe. Sie war gegründet worden, als die Privatbank Wegelin & Co. unter Druck der US-Steuerbehörden zerfiel. Sie war im Sog der Steueraffäre rund um die UBS wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung auf den Radar der US-Behörde gekommen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Eskalation an der G7-Demo: Diese Fragen bleiben weiterhin ungeklärt
Am 14. Juni kam es bei den G7-Protesten in Genf zur Eskalation. Viele Fragen zum Ablauf bleiben weiterhin offen. watson war bis 23.30 Uhr vor Ort und zeichnet die Ereignisse anhand unveröffentlichter Bilddokumente nach.
Sachbeschädigungen, Steinwürfe, Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften und Brände: Die Gewalt zog sich am Sonntag, 14. Juni, über mehrere Stunden hin, bevor sich der Polizeieinsatz auf das Quai Wilson konzentrierte. Insgesamt wurden laut der Genfer Behörden 549 Personen kontrolliert. Darunter befanden sich friedliche Demonstrierende, Passanten sowie Personen, die verdächtigt wurden, an den Gewalttaten beteiligt gewesen zu sein.
Zur Story