Wirtschaft
Börse

Euro steigt zum Franken über 1.10 – erstmals nach 10 Monaten

Euro steigt zum Franken über 1.10 – erstmals nach 10 Monaten

10.07.2017, 13:3710.07.2017, 13:37

Ein Euro kostet erstmals seit September 2016 wieder 1.10 Franken. Überraschend starke deutsche Exporte schickten den Euro am Montag Höhenflug, so dass er die Marke am Mittag knacken konnte, nachdem er lange nur daran gekratzt hatte.

Am frühen Nachmittag kletterte der Euro auf einen Kurs von 1.1015 Franken. Noch zu Jahresbeginn hatte die Unsicherheit um die französischen Wahlen den Euro geschwächt.

Geld? Kunst? Kunstgeld?

1 / 18
Geld? Kunst? Kunstgeld?
Ach guckt – ein Fünfliber!
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Nachdem der Pro-Europäer Emmanuel Macron die Präsidentenwahl gewonnen hatte, legte die europäische Gemeinschaftswährung wieder an Wert zu. Auch die Spekulationen auf ein Ende der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) trugen dazu bei. Zuletzt gab es auch weniger Anzeichen, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit Devisenkäufen den Franken schwächen musste.

Am Montag gab nun ein überraschend starker Anstieg der deutschen Exporte im Mai dem Euro weiteren Auftrieb. Laut dem Statistischen Bundesamt legten die Ausfuhren gegenüber dem Vormonat um 1.4 Prozent zu und damit deutlich stärker als von Analysten prognostiziert. Auch die Importe entwickelten sich dynamischer als erwartet. Vor allem der Handel mit den Ländern ausserhalb der Europäischen Union nahm an Fahrt auf. (sda)

Geld kann man auch hören...

Video: watson/can & loro
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Susanne Wille kippt Kaderstatus für SRG-Kaderleute – die Lohneinbusse ist happig
Die SRG löst auf der unteren Führungsebene Kaderverträge auf. Gleichzeitig wird die Organisation komplizierter statt einfacher.
Der Umbau der SRG sorgte vergangene Woche für Schlagzeilen. «SRG baut jede fünfte Kaderposition ab», titelte der «Tages-Anzeiger». Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schweizer Radio und Fernsehen reagierten überrascht oder verbittert. Denn die Mitteilung der SRG erzählte nur die halbe Geschichte.
Zur Story