Wirtschaft
Digital

Milliarden-Investment von Warren Buffett bei Uber geplatzt.

Warren Buffett wollte bei Uber Milliarden investieren – jetzt ist der Deal geplatzt

31.05.2018, 01:4831.05.2018, 04:00

Börsenguru Warren Buffett hat mit dem Fahrdienstvermittler Uber über einen Einstieg verhandelt – der Deal ist dabei jedoch nicht zustande gekommen. Er hatte laut Medienbericht eine Investition von über drei Milliarden Dollar angeboten.

Warren Buffett, chairman and CEO of Berkshire Hathaway, drinks Cherry Coke while playing bridge outside Berkshire-owned Borsheims jewelry store in Omaha, Neb., Sunday, May 6, 2018. On Saturday, tens o ...
Warren Buffett.Bild: AP/AP

«Es stimmt, dass Berkshire Gespräche mit Uber geführt hat», bestätigte Buffett am Mittwoch im US-Sender CNBC. Zuvor hatte der Finanzdienst Bloomberg berichtet, der 87-jährige Grossanleger habe Uber früher in diesem Jahr mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway eine Investition im Wert von deutlich mehr als drei Milliarden Dollar angeboten.

Der Einstieg sei jedoch gescheitert, weil sich die Parteien nicht auf die Bedingungen und die Grössenordnung des Investments hätten einigen können. Uber wollte angeblich keinen so grossen Anteil abgeben.

Buffett hätte dem Unternehmen, das seinen Ruf nach etlichen Skandalen aufpolieren wollte, bei dem Deal im Gegenzug für günstige Konditionen seinen «guten Namen» leihen sollen, schrieb Bloomberg unter Berufung auf Insider. Der Berkshire-Chef sagte allerdings, dass einige Details in dem Bericht nicht stimmten. Uber wollte sich nicht äussern. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Britischer Premier spricht von möglichem Wiedereintritt in die EU
Der britische Premierminister Andy Burnham hat für künftige Verhandlungen über eine Annäherung Grossbritanniens an die EU auch den Wiedereintritt in die Europäische Union ins Spiel gebracht. Es gebe verschiedene Optionen und eine davon sei es, «den ganzen Weg zu gehen».
Zur Story