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EU-Institutionen einigen sich auf Regeln für Krypto-Technologie

EU-Institutionen einigen sich auf Regeln für Krypto-Technologie

25.11.2021, 04:3025.11.2021, 04:30

Die EU-Institutionen haben sich auf besondere Regeln für die Technologie hinter Kryptowährungen – wie zum Beispiel Blockchain – geeinigt. Das gab das Europäische Parlament am Mittwochabend bekannt.

epa09018336 A bitcoin reflects in front of a monitor showing a stock barometer in Duesseldorf, Germany, 17 February 2021. For the first time, the cryptocurrency Bitcoin has exceeded the mark of 50,000 ...
Bitcoin ist die erste und weltweit marktstärkste Kryptowährung auf Grundlage eines dezentral organisierten Buchungssystems.Bild: keystone

So sollen Datenbanktechnologien wie die Blockchain kurzfristig von strengen EU-Regeln für finanzielle Dienstleistungen ausgenommen werden. Dies soll es dem herkömmlichen Finanzsektor erlauben, die neuartige Technologie auszuprobieren.

Eine Blockchain ist eine verteilte, öffentliche Datenbank – solche Technologien werden auch «Distributed Ledger Technologies» (DLTs) genannt. Im Kontext von Kryptowährungen wie Bitcoin wird diese Datenbank genutzt, um Geldtransaktionen zu verwalten. Der Begriff «Chain» kommt von der Kette, zu der die Transaktionen in chronologischer Reihenfolge hinzugefügt werden.

Mit der nun beschlossenen Pilotregelung sollen Erfahrungen gesammelt werden, um Vorschläge für weitere Regeln für Transaktionen auf der Grundlage von DLTs zu ermitteln, wie das Parlament mitteilte.

Die EU-Institutionen einigten sich zunächst darauf, dass finanzielle Dienstleistungen über DLTs begrenzt sein sollen. Unter anderem legten die Unterhändler fest, dass Betreiber von einer solchen Datenbank einen Marktwert von sechs Milliarden Euro nicht überschreiten dürften. (saw/sda/dpa)

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