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Bitcoin auf Einmonatstief: Das steckt hinter der aktuellen Talfahrt

Bitcoin auf Einmonatstief: Das steckt hinter der aktuellen Talfahrt

Bitcoin und Co. gehen nach einem steilen Aufwärtstrend etwas die Luft aus. Der Kurs fiel in den vergangenen Tagen um mehr als 10'000 Dollar. Das hat mehrere Gründe. 
19.11.2021, 11:4619.11.2021, 11:46
Nele Behrens / t-online
FILE - This April 3, 2013 file photo, shows bitcoin tokens at 35-year-old software engineer Mike Caldwell's shop in Sandy, Utah. Mexico's Central Bank issued a public warning Monday, June 28 ...
Bild: keystone
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t-online

Vor knapp zwei Wochen konnten Krypto-Anleger noch jubeln – nun fordern Bitcoin, Ether und Co. wieder etwas Nervenstärke von ihren Anlegern. Am Freitag sank der Bitcoin-Kurs auf seinem tiefsten Stand seit einem Monat. 

Das Tagestief auf der Handelsplattform Bitstamp lag am Wochenende bei 55'600 US-Dollar, erholte sich aber bereits im Laufe des Vormittags auf etwa 57'000 US-Dollar. Am 10. November hatte die Währung mit 69'044.77 US-Dollar noch ein neues Allzeithoch erreicht.

Auch andere Kryptowährungen wie Ether, die zweitgrösste Kryptowährung nach Bitcoin, und Solana und XRP verloren am Freitag weiter an Wert. Der Bitcoin entfaltet hier eine Art Sogwirkung.  «Wenn der Bitcoin fällt, fallen auch andere Kryptowährungen», erklärt Krypto-Experte Timo Emden von gleichnamigen Analysehaus im Gespräch mit t-online. 

Angst vor schärferen Regularien in den USA 

Für die aktuellen Kursabfälle gibt es mehrere Gründe: Nach einem kurzen Tief im Sommer legten sowohl Bitcoin als auch Ether Ende Juli eine sehr starke Aufwärtsrally hin. «Gewinnmitnahmen sind nach einem Rekordhoch nicht allzu überraschend», sagt Emden daher. 

Zudem setzen neue Steuervorschriften der US-Regierung die Kryptowährungen unter Druck. Der US-Präsident Biden möchte als Teil seines neues Infrastrukturpaketes mehr Transparenz bei Investments erwirken – auch bei Kryptowährungen. «Nun steigt die Angst vor härteren Regularien und einer forcierten Besteuerung bei den Anlegern,» sagt Emden. Auch die Angst vor einem harten Durchgreifen in China gegen Miner schürt weiterhin Sorgen bei einigen Anlegern. 

Zum Ende des Jahres dürfte die Kurse vieler Kryptowährungen aber durchaus wieder an Fahrt gewinnen, glaubt Emden. Für den November rechnet er noch mit Schwierigkeiten, im Dezember ziehen Bitcoin und Kurs saisonal meist an. «Spitzenwerte von 70'000, vielleicht sogar 80'000 Dollar halte ich noch für realistisch, aber Prognosen von 100'000 Dollar sind zu ambitioniert», sagte Emden dazu t-online. 

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