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Urteil könnte Ölleitung Keystone in USA weiter verzögern

Neues Urteil könnte Ölleitung Keystone in den USA weiter verzögern

16.08.2018, 09:3616.08.2018, 09:53
FILE - This Oct. 11, 2013, file photo shows cleanup at the site of a Tesoro Corp. pipeline break that spilled more than 20,000 barrels of oil into a Tioga, N.D., wheat field. Nearly five years after a ...
Bauarbeiten an der Pipeline könnten sich weiter verzögernBild: AP/FR170600 AP

Ein Urteil eines Richters im US-Bundesstaat Montana könnte den seit Jahren umstrittenen Bau der Erdölleitung Keystone XL von Kanada in die USA weiter verzögern.

Richter Brian Morris wies das für die Genehmigung der Leitung zuständige Aussenministerium am Mittwoch an, es müsse für einen neuen Verlauf im Bundesstaat Nebraska eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung veranlassen. Diese müsse zusätzlich zu der Prüfung für den ursprünglichen Verlauf der Pipeline erfolgen, die Grundlage für die Genehmigung von 2017 gewesen sei.

Mit der 1900 Kilometer langen Leitung soll Erdöl aus dem Ölsandgebiet von Alberta in Kanada nach Steele City in Nebraska gebracht werden. Gegen das Projekt laufen Umweltschützer, Vertreter der Ureinwohner und Bauern Sturm. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte es aus Umweltschutzgründen nach jahrelanger Prüfung 2015 abgelehnt. Obamas Nachfolger Donald Trump unterzeichnete kurz nach seinem Amtsantritt im Januar einen Erlass zum Bau der Pipeline.

Das Unternehmen Trans Canada, das die Leitung bauen will, äusserte sich zunächst nicht zu dem Urteil. Es will die vorbereitenden Arbeiten in Montana in den nächsten Monaten beginnen und den Bau dann im zweiten Quartal 2019 starten. (awp/sda/reu)

US-Armee ebnet Weg für umstrittene Ölpipeline in North Dakota

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