Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bankenaufsicht weist die Notfallpläne von Postfinance, ZKB und Raiffeisen zurück

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) heisst die Notfallpläne der Credit Suisse und der UBS gut. Postfinance, ZKB und Raiffeisen müssen nochmals über die Bücher.



Mit den sogenannten Notfallplänen müssen die systemrelevanten Banken der Finma beweisen, dass sie im Falle einer Krise im Stand wären, ihre für die Volkswirtschaft bedeutsamen Geschäftstätigkeiten in der Schweiz aufrecht zu erhalten. Damit ist vorwiegend das inländische Einlagen- und Kreditgeschäft sowie der Zahlungsverkehr gemeint.

Wie die Finma am Dienstag mitteilt, beurteilt sie die von den Grossbanken UBS und Credit Suisse vorgelegten Pläne als umsetzbar.

ARCHIV - Das Logo der Raiffeisen Bank, aufgenommen am Mittwoch, 29.Februar 2012, in Untersiggenhal, Kanton Aargau. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stuft die Raiffeisen Gruppe als systemrelevant ein. Dies teilte die SNB am Mittwoch mit. Die entsprechende Verfuegung sei nach Anhoerung der Raiffeisen und in Einvernehmen mit letzterer erfolgt. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Finma will, dass die Banken im Fall einer Krise ihre systemrelevanten Tätigkeiten aufrecht erhalten können. Der Notfallplan von Raiffeisen hielt der Prüfung nicht stand. Bild: KEYSTONE

Bei den inlandorientierten Banken dagegen – der Postfinance, der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und Raiffeisen – seien die Pläne noch nicht so weit. Bei der Postfinance und Raiffeisen fehle etwa ein plausibler Plan für den Aufbau der erforderlichen verlustabsorbierenden Mittel im Krisenfall.

Stabilisierungspläne bei allen Banken bereits gutgeheissen

Von allen Banken gutgeheissen hat die Finma bereits die sogenannten Stabilisierungspläne. Mit diesen wiederum müssen die systemrelevanten Banken darlegen, wie sie sich im Krisenfall selbst stabilisieren und ohne staatliche Eingriffe weiter geschäftstätig sein können.

Laut Mark Branson, dem Direktor der FINMA, ist die Umsetzung der Massnahmen des Schweizer Too-big-to-fail-Regimes von kritischer Bedeutung für die Stabilität des Schweizer Finanzplatzes. Die Umsetzung sei weit fortgeschritten, allerdings noch nicht am Ziel, wird Branson in der Mitteilung vom Dinestag zitiert. (gb/ch media)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

2023 möchte Schweden das erste Land ohne Bargeld sein

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

In der Schweiz gibt es 438'000 Millionäre – und sie werden immer reicher

Die Reichen haben vor der Coronakrise trotz Konjunktureintrübung und internationaler Handelskonflikte weltweit mehr Vermögen angehäuft. Auch in der Schweiz gab es 2019 mehr Millionäre als im Jahr zuvor.

Vor allem gestiegene Aktienkurse trieben das Vermögen der Dollar-Millionäre weltweit 2019 gegenüber dem Vorjahr um 8.6 Prozent auf insgesamt 74 Billionen US-Dollar, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Beratungsunternehmens Capgemini hervorgeht. Im Jahr 2018 hatten …

Artikel lesen
Link zum Artikel