Wirtschaft
Schweiz

Vasellas Berater-Vertrag wird nicht verlängert

250'000 Dollar pro Jahr sind der Novartis zu viel – Vasellas Berater-Vertrag wird nicht verlängert

Der Ex-Konzernchef Daniel Vasella verdient mit seinem Berater-Vertrag bei Novartis mindestens 250'000 Dollar. Der Vertrag läuft Ende 2016 aus. Nun wird bekannt, dass dieser nicht verlängert wird.
16.10.2015, 14:5016.10.2015, 17:36
Vasellas Zeit bei Novartis ist abgelaufen.
Vasellas Zeit bei Novartis ist abgelaufen.
Bild: KEYSTONE

Ex-Konzernchef Daniel Vasella hat bei seiner alten Firma Novartis ab und an einen Motivationskurs für junge Führungskräfte gegeben: Wo stehe ich? Wohin will ich? Was motiviert mich? Pro Kurstag verdient der Ex-Chef 25'000 Dollar, pro Jahr aber mindestens 250'000 Doller. Das war bei seinem Abgang 2013 so abgemacht worden. 

Jetzt auf

Nun berichtet das Wirtschaftsmagazin «Bilanz», dass der bis 2016 laufende Berater-Vertrag nicht verlängert wird. 2016 wird er voraussichtlich noch einen Kurstag einziehen, dann sei Schluss. «Das wird auch Zeit», zitiert das Wirtschaftsmagazin einen Verwaltungsrat. Auch dem jetzigen Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt sei dies sehr recht.

Vasella sorgte bei seinem Abgang 2013 für einen Skandal, als er 72 Millionen Abfindung für ein Konkurrenzverbot erhalten sollte. Als die Details an die Öffentlichkeit gelangten, wurde der Deal abgeblasen. (fam) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Darum werden Apple-Geräte jetzt massiv teurer
Der Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz macht Speicherchips drastisch teurer. Apple hielt die Preise lange stabil – doch nun gibt es Aufschläge.
Apple hat als Reaktion auf die im KI-Boom gestiegenen Speicherchip-Kosten wie angekündigt die Preise für viele Geräte erhöht. Betroffen sind MacBook-Laptops und iPad-Tablets sowie HomePod-Lautsprecher und die Streaming-Box Apple TV. Die iPhone-Preise liess Apple zunächst unverändert.
Zur Story