Wirtschaft
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Einkaufstouristen kaufen im deutschen Einkaufszentrum Lago ein, am Samstag, 17. Januar 2015 in Konstanz. Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) und dem Fall des Eurokurses nutzen viele Schweizer Shopping-Touristen die Moeglichkeit, im nahen Ausland Schnaeppchen zu machen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Einkaufstouristen kaufen im deutschen Einkaufszentrum Lago ein. Bild: KEYSTONE

Mit diesen 6 Massnahmen könnten Politiker das Einkaufen in Deutschland verteuern

Harte Zeiten für Einkaufstouristen: Ein Ausschuss des deutschen Bundestages will ihnen die Mehrwertsteuer nur noch bei Einkäufen ab 175 Euro rückerstatten. Im August berät die ständerätliche Wirtschaftskommission über ähnliche Massnahmen. Wir stellen sechs der zwölf möglichen Massnahmen vor.

Lorenz Honegger / ch media



Damit hat der Bundesrat nicht gerechnet: In einem Bericht zum Einkaufstourismus von Ende Mai bezeichnete es die Schweizer Landesregierung noch als unwahrscheinlich, dass Deutschland Einkaufstouristen die Mehrwertsteuer künftig erst aber einem bestimmten Betrag rückerstatten könnte: «Bei verschiedenen Gesprächen zeigte sich, dass der politische Wille von Seiten Deutschlands fehlt, eine Bagatellgrenze einzuführen.»

Jetzt, wenige Wochen später, zeichnet sich das Gegenteil ab: Der Rechnungsprüfungsausschuss des deutschen Bundestages hat Finanzminister Olaf Scholz vor kurzem aufgefordert, ausländischen Shoppern die Mehrwertsteuer nur noch bei Einkäufen ab einer Bagatellgrenze von 175 Euro zurück zu erstatten. Bis zu 80 Prozent der Einkäufe wären potenziell betroffen.

Ständeräte in Lauerstellung

Und es ist nicht das einzige Ungemach, das Schweizer Einkaufstouristen erwartet: Zwar lehnte der Ständerat in der Frühlingssession mehrere Vorstösse ab, welche eine Senkung der Wertfreigrenze von heute 300 Franken für eingeführte Waren verlangten – dies jedoch primär, um den Bericht des Bundesrates abzuwarten. Dieser liegt jetzt vor.

Bereits an ihrer nächsten Sitzung vom 29. August wird die vorberatende Wirtschaftskommission diskutieren, wie das Shoppen beim nördlichen Nachbarn zum Schutz des Schweizer Detailhandels verteuert werden kann. «Ich werde sicher etwas vorschlagen», kündigt der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser an und verweist auf eine Liste mit einem Dutzend möglicher Massnahmen, welche der Bundesrat in seinem Bericht von Ende Mai aufführte. Eine Auswahl:

Senkung der Wertfreigrenze

Die Schweiz könnte künftig Wareneinfuhren bereits unter 300 Franken mit der Mehrwertsteuer belasten. Zum Beispiel ab 150, 100, 50 oder sogar 0 Franken. Der Bundesrat warnt jedoch, dass der Einfluss auf den Einkaufstourismus gering wäre und mit «wesentlich mehr Verzollungen und Kontrollen» zu rechnen wäre. Insbesondere eine vollständige Aufhebung der Steuerbefreiung sei «kaum umsetz- und vollziehbar», da bereits ein kleines Mitbringsel wie ein Schlüsselanhänger eine Besteuerung auslösen würde.

Umfrage

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4,027

  • Jap, regelmässig bis häufig. 25%
  • Ja, aber nur selten.39%
  • Nein, das schadet der Schweizer Wirtschaft.16%
  • Nein, das tu' ich aus ökologischen Gründen nicht.14%
  • Ist mir egal.7%

Volle Wertfreigrenze erst ab 24 Stunden Aufenthalt

Wer von der 300-fränkigen Wertfreigrenze profitieren will, müsste künftig nachweisen, dass er oder sie sich mindestens einen Tag in Deutschland aufgehalten hat. Alle anderen erhalten keinen oder einen geringeren Freibetrag.

Länderspezifische Wertfreigrenzen

Bei dieser Massnahme würde die Schweiz den Freibetrag bei der Einfuhr an die Bagatellgrenze des Herkunftslandes angleichen. Wer in Österreich shoppt, müsste Einkäufe bis 75 Euro nicht versteuern. Wer in Frankreich einkauft, dürfte Waren bis 175 Euro steuerfrei einführen.

Steuerbefreiung nur gegen Beweis

Bei dieser Massnahme müssten Einkaufstouristen in einer Verzollungs-App ankreuzen, dass sie die Mehrwertsteuer im Herkunftsland nicht zurückgefordert haben oder zurückfordern werden. «Diesen Negativbeweis zu erbringen, dürfte ohne Beteiligung des ausländischen Staates unmöglich sein», schreibt der Bundesrat.

Höhere Mehrwertsteuer für Einkaufstouristen

Die Schweiz könnte den Steuersatz für Wareneinkäufe aus dem Ausland gegenüber dem Normsatz von 7.7 Porzent erhöhen, um den Einkaufstourismus einzudämmen. «Der Effekt dürfte noch wirkungsvoller sein, wenn gleichzeitig die Wertfreigrenze gesenkt würde», heisst es im Bericht.

Gebühr für Einkaufstouristen

Ebenfalls vorstellbar wäre es, dass die Schweiz eine Verzollungsgebühr für Auslandeinkäufe einführt. Ob diese handelsrechtlich zulässig ist, müsste laut Bundesrat erst noch geklärt werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wander Kern 12.07.2019 14:41
    Highlight Highlight Für die SVP ist Einkaufen im Ausland ja quasi Republikflucht. Build that wall!
  • Matti_St 12.07.2019 06:07
    Highlight Highlight Vor einiger Zeit hat ein Institut berechnet, dass mit den Löhnen und Mieten die Preise in der Schweiz ungefähr 5% höher sein dürften als im Ausland. Der Rest geht an das Unternehmen, bzw an den Importeur.
    Viele Produkte in der Schweiz produziert, werden im Ausland teilweise massiv günstiger angeboten.
    Jetzt erklärt mir nochmals, warum soll ich nicht in Deutschland einkaufen gehen?
    Übrigens hole ich die Mehrwertsteuer in Deutschland nicht ab, da ich der Meinung bin, wenn ich die Infrastruktur dort nutze, will ich das Geld dort laßen.
  • amazonas queen 12.07.2019 00:01
    Highlight Highlight Schützt die Preisträger und bestraft die niedrigen Einkommen. So kommt mir das vor.
  • Freethinker 11.07.2019 23:52
    Highlight Highlight So eine Frechheit, unsere Politiker würden besser mal schauen, dass wir Konsumenten faire Preise kriegen hier in der Schweiz. Solange dies nicht der Fall ist, kaufe ich ohne schlechtes Gewissen in Deutschland ein.
  • Pointer 11.07.2019 22:46
    Highlight Highlight Super, dann können die Schweizer Detailhändler endlich wieder die Preise erhöhen. Die nagten ja schon fast am Hungertuch!
  • Der_Andere 11.07.2019 21:54
    Highlight Highlight Und alle wieder: "Passt die Schweizer Preise denn Deutschen an." "Alles zu teuer." "Mimimimimimimi."

    Passen wir dann auch die Schweizer Löhne den Deutschen an?

    Und dann folgt eitles Schweigen.
  • Guido Zeh 11.07.2019 21:07
    Highlight Highlight Direkt proportional:
    Tiefe Löhne = tiefe Preise
    Hohe Löhne = hohe Preise.
    Die Geizfraktion, die mit ihren SUVs, BMWs, Audis und Mercedes jenseits der Grenze posten fährt (und gratis die Atemluft verpestet), glauben an die indirekte Proportionalität: Hohe Löhne - tiefe Preise. Das kann sich rächen: Denn, was hier kaputt geht, führt am Ende zu tiefen Löhnen; und dann?
    • atomschlaf 12.07.2019 23:22
      Highlight Highlight Es ist eben überhaupt nicht proportional.
      Vor allem viele im Ausland produzierte Marken-Konsumgüter sind in der Schweiz massiv überteuert.
      Ich habe kein Problem, für in der Schweiz zu Schweizer Löhnen produzierte Produkte mehr zu bezahlen, aber ich zahle bestimmt keine Phantasiepreise für im Ausland produzierte Ware.
  • RescueHammer 11.07.2019 20:36
    Highlight Highlight Die Wirtschaft in Süddeutschland wird sich kaum 11 Milliarden Umsatz einfach so entgehen lassen. So einfach wird es nicht werden, das Regime zu ändern. Es ist aber auch Zeit, endlich etwas gegen die hohen Preise in der CH zu tun, ganz egal ob im Internetshop oder einem Laden. Es ist unerträglich, dass gewisse Dinge in der CH 5 mal mehr Kosten als in DE...
  • Erwin71 11.07.2019 19:54
    Highlight Highlight das mit den 24std, kein problem, habe ein vw bus und in lörrach gibts ein wohnmobil platz.
    übernachten für 13euro, gut und billig nacht essen, schöner abend mit der frau verbringen, nächsten tag einkaufen und nach hause fahren. billiges gutes und stressfrei 2 tage ferien verbracht.
    der vorteil das mann wochenende arbeiten muss und unter der woche frei hat😀
    • The Count 11.07.2019 23:31
      Highlight Highlight Genau, billig und nicht günstig 😉
    • nukular 12.07.2019 07:22
      Highlight Highlight billig billig billig... was denkt deine frau nur wie geizig du bist?
  • Heidi73 11.07.2019 19:41
    Highlight Highlight Ich verstehe das Gejammer der deutschen Politiker nicht. Erstens fördern die schweizer Einkaufstouristen die Wirtschaft und zweitens verdient der deutsche Staat bestimmt Millionen an nicht zurückgeforderter MWST!
  • Thomas Bollinger (1) 11.07.2019 18:56
    Highlight Highlight Es geht auch um Gleichberechtigung: Ein Luzerner zahlt für Mailorder im Ausland 30 Franken Zollgebühren, egal was er bestellt. Der Basler, Genfer und Kreuzlinger zahlt nix beim Shoppingausflug. Entweder Zölle abschaffen oder auch den physischen Einkauf belasten, und zwar mit den gleichen Tarifen.
    • MoistVonLipwig 11.07.2019 21:37
      Highlight Highlight Genau! Dann aber auch überall gleich hohe Steuern und Krankenkassenprämien!
    • Thomas Bollinger (1) 12.07.2019 00:18
      Highlight Highlight @moist Aber sowas von einverstanden. 👍
  • Fairness 11.07.2019 18:55
    Highlight Highlight PFZ ja, aber freier Warenverkehr nein. Die Logik unserer Politiker ist oft fragwürdig.
  • Fairness 11.07.2019 18:46
    Highlight Highlight Die Schweiz würde viel gescheiter eine Luxussteuer zB auf Luxusuhren, Porsches, Ferraris, Mercedes u.ä. Zu Gunsten der AHV einführen anstatt laufend die MwSt zu erhöhen. Diverse Länder haben Luxussteuer. In Finnland zB ist die MwSt auf einem grossen Mercedes massiv höher als auf einem VW Golf.
  • Wander Kern 11.07.2019 18:34
    Highlight Highlight Unter 1000.- mach ichs doch gar nicht. Was soll ich dem Detailhandel hier mein billig verdientes Geld in den A.... schieben.
    Kapitalismus, yeah!!!
    Benutzer Bildabspielen
  • walsi 11.07.2019 17:34
    Highlight Highlight Globalisierung und weltweiter Warenverkehr ohne Zölle ist eine tolle Sache für die Wirtschaft und Eliten. Die können Kosten sparen und somit noch mehr Geld scheffeln. Wo kämen wir dahin wenn der kleine Otto Normalverbraucher auch von diesem System profitieren könnte? Das geht gar nicht.

    Die willigen Lakaien aus der Politik merken noch nicht einmal, dass sie ihren Wählern damit einen Bärendienst erweisen.
    • NotWhatYouExpect 12.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Das Thema gab es letztens bei den Computerspielen wo viele die Spiele aus Ländern gekauft haben die viel günstigere Preise haben.

      Die Unternehmen wollten dies verhindern wurden nun aber von EuGH zurechtgewiesen und, dass die Globalisierung / Warenverkehr nicht nur für Unternehmen gelte sondern auch für alle.
  • Erba 11.07.2019 17:24
    Highlight Highlight Nichts als richtig, dass DE die untergrenze für die MwSt einführt. Ich nerve mich immer ab den Schweizern am Zoll, die alles verstopfen um noch ein paar Fränkli rauszuholen.
    • Lucida Sans 11.07.2019 18:54
      Highlight Highlight Und wo bist du? Am Zoll, Ausfuhrpapiere stempeln oder verzierst du das Zollhäuschen? .
    • MoistVonLipwig 11.07.2019 21:39
      Highlight Highlight @Lucida Sans
      Nein er/sie nervt sich über den Stau beim Pendelverkehr zur Arbeitsstelle in der Schweiz um ein paar Fränkli mehr zu verdienen und billiger in DE zu leben
    • Lucida Sans 12.07.2019 00:39
      Highlight Highlight OK. Das verstehe ich. Habe gar nicht ans Aitofahren gedacht. Sorry.
  • TanookiStormtrooper 11.07.2019 17:05
    Highlight Highlight Die Wehrpflichtigen gehen lieber in den Zivildienst.

    Lösung: Man macht den Zivildienst unattraktiver.

    Der Schweizer kauft an der Grenze günstiger ein.

    Lösung: Man sorgt, dass es sich weniger lohnt.

    So funktioniert das bei uns in Bern... 🤷‍♂️
    • Fairness 11.07.2019 18:48
      Highlight Highlight Aber selber kaufen sie die Militärschuhe in Rumänien ...
    • roger_dodger 11.07.2019 22:22
      Highlight Highlight Und die Trompeten in den USA (zu höheren Preisen).
  • Knety 11.07.2019 16:52
    Highlight Highlight Parallelimporte zulassen?
  • nukular 11.07.2019 16:27
    Highlight Highlight ihr müsst ja in wahnsinnigen mengen einkaufen, dass sich dieser aufwand jedesmal lohnt ennet der grenze zu shoppen...
    ich wohne zwar auch nur ca 10min zur österreichischen grenze entfernt, aber mir würde es nie in den sinn kommen extra rüber zu fahren.. ob ich nun für mein geschirrspüler tap, auf das tap runtergerechnet in AT 15- oder in der CH 25 rappe zahle, ist mir schlussendlich wurscht... das ist mir der ganze zeitaufwand nicht wert.. aber eben für viele ist ja shoppen das einzige "hobby"...
    • walsi 11.07.2019 17:37
      Highlight Highlight Wenn du 10 Min. nach Österreich fährst oder 10 Min. zum nächsten Laden in der Schweiz kommt vom Zeitaufwand her aufs Gleiche. Wenn du für deinen Wocheneinkauf in der Schweiz CHF 100.-- zahlst und in Österreich nur 60.-- oder 80.--. Hat es sich ohne einen Mehraufwand gelohnt. Ins Auto gestiegen und 10 Min. gefahren bist du sowieso.
    • nukular 11.07.2019 18:05
      Highlight Highlight @walsi.. Meinen Einkauf in der CH kann ich mit dem velo machen, und fahre ca 3minuten.. ;)..
      Und glaub mir.. Ein wocheneinkauf ist auch in vorarlberg für 60euro nicht möglich.....
    • Lucida Sans 11.07.2019 18:59
      Highlight Highlight Meinen Einkauf in D mache ich bequem im Zug. Ca. 15 min. Es geht mir aber gar nicht nur ums billig einkaufen. Es hat in diesem Städtchen super Läden mit einem Angebot, das ich hier bei mir nicht finde, und schauen und shoppen macht einfach Spass. Kaufe auch nicht immer etwas.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Latuechi 11.07.2019 16:07
    Highlight Highlight Ich hätte da noch weitere 2 Vorschläge an die Politik:

    1) Die Schweizerpreise den deutschen Preisen anpassen oder eine Regelung das die Preise maximal 5% teurer sein könnten. Dies würde den Einkaufstourismus eindämmen

    2) Die Schweizerpreise den Preisen von Aliexpress anpassen, bei gleichbleibender Qualität :) Dies würde den Einkaufstourismus auf einen Schlag vernichten.

    Die fehlenden Einnahmen der Detailhändler könnten anschliessend durch eine Reduktion der Spesen und Gehälter der Sesselpupser im Bundeshaus ausgeglichen werden.

    Das wäre mal ein volksnaher Entscheid!

  • Grohenloh 11.07.2019 16:05
    Highlight Highlight Wer Preise will wie in Deutschland wird Löhne wie in Deutschland bekommen.

    Abgesehen davon kann niemand etwas gegen die höheren Immobilienpreise in der Schweiz tun.
    • spline 11.07.2019 18:58
      Highlight Highlight Korrekt.
      Mindestlohn bei Migros waren doch 4500 CHF oder?
      In Deutschland bekommt ein Mitarbeiter 1500 €

      Eidgenosse hört eben am eignen Geldbeutel auf.
    • kupus@kombajn 11.07.2019 21:36
      Highlight Highlight Das ist falsch! Die teilweise horrend höheren Preise für gewisse Konsumgüter lassen sich nicht mit den höheren Kosten in der Schweiz erklären. Kaufkraftabschöpfung nennt sich das.
    • roger_dodger 11.07.2019 22:27
      Highlight Highlight Interessantes Argument, und wieso ist Elektronik dann in CH gleich teuer wie in DE? Sagt auch niemand dass alles gleich teuer sein muss, aber doppelte oder dreifache Preise kommen weder von Löhnen noch von Immobilienpreisen. Aber wenn halt noch der Importeur eine goldene Nase mitverdienen muss dann wirds halt teuer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 11.07.2019 15:53
    Highlight Highlight Ich wohne 5 Minuten von der Grenze weg. Ob ich nun in der Schweiz einkaufe oder nach D Fahre macht bei mir keinen grossen Unterschied. Den großen Wocheneinkauf erledige ich deswegen meistens in D. Was ich aber nie mache ist mir die Mehrwertsteuer zu holen. Unnötiger Mehraufwand für mich und ganz ehrlich, für das was ich kaufe würde ich bei Coop oder Migros immer noch mindestens das Doppelte bezahlen. Aber es ist bezeichnend, anstatt die preislichen Missverständnisse in der Schweiz anzugehen, versucht man Alternativen zu blockieren.
    • Klaus07 11.07.2019 16:44
      Highlight Highlight Wocheneinkauf. Falls Sie Familie haben kommen da gerne 50-100 € zusammen. Aufwand Zettel ausfüllen und am Zoll Stempel abholen ca. 2Min.
      100€ Einkauf minus 19% MWSt. sind 19€ Ersparnis. Dies mal 52 Wochen ergibt 988€ die Sie dem Deutschen Staat schenken!
    • Thomas Bollinger (1) 11.07.2019 18:57
      Highlight Highlight Klaus07 gut so, der deutsche Staat stellt Ihnen ja auch kostenlos seine Infrastrukur zur Verfügung.
    • Pet R. Pan 11.07.2019 19:13
      Highlight Highlight @Klaus07

      Das Argument ist richtig. Aber der Inhalt ist falsch. Lebensmittel sind in D nicht mit 19% besteuert.

      Vielleicht nochmals den Zettel anschauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leon1 11.07.2019 15:50
    Highlight Highlight Finde ich aber spannend, dass FDP-Ständerat Noser "sicher etwas vorschlagen wird". Die FDP tut nicht mal mehr so als wären sie wirklich liberal (was auch die Konsumentenseite betreffen würde), sondern machen reine Klientelpolitik für die Grossfirmen.

    Wertfreigrenze und Bagatellgrenze sollten genau gleich sein. Die heutige Situation [Wertfreigrenze grösser als Bagatellgrenze] entspricht faktisch dem Duty-Free Shopping für Grenzgänger. Das ist schon nicht ganz fair gegenüber dem Schweizer Detailhandel. Wertfreigrenze tiefer als Bagatellgrenze wäre aber Doppelbesteuerung, das geht auch nicht!
  • inmi 11.07.2019 15:45
    Highlight Highlight Gibts eigentlich auch Politiker, die unser Leben billiger machen? Die würde ich wählen. Wenn es sie den gäbe.
    • Wander Kern 11.07.2019 18:20
      Highlight Highlight Wenn Du <500'000/y verdienst: links wählen.
      Wenn Du >500'000/y verdienst: rechts wählen
    • Lucida Sans 11.07.2019 19:04
      Highlight Highlight Gibt es eigentlich auch Politiker, die vom Alltag der normalen Menschen nur den Dunst einer Ahnung haben? Die würde ich wählen.
    • Füürtüfäli 11.07.2019 20:21
      Highlight Highlight inmi : Die gibts nicht und wird es auch nie geben. Sorry das ich dein Luftschloss kaputt gemacht hab 🤷‍♀️
  • FrancoL 11.07.2019 15:33
    Highlight Highlight Wieso braucht es Massnahmen? Jeder Bürger und jede Bürgerin ist doch in der läge Selbstverantwortung zu übernehmen, zu überlegen ob es Sinn macht mit dem in der Schweiz verdienten Geld im Ausland einzukaufen und damit indirekt seinen eigenen Lohn zu gefährden.
    Wenn man nun zum Schluss kommt, dass man nur mit diesem Einkauf im Ausland über die Runden kommen kann, dann meinetwegen soll man da einkaufen.
    Wenn ich aber die teuren vollgestopften Autos die da über die Grenze rollen sehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle diesen Auslandeinkauf zu überleben brauchen.
    • Dominik Treier 11.07.2019 15:44
      Highlight Highlight Besonders im letzten Satz sprichst du mir aus der Seele Franco, aber was denkst du denn wie die zum Geld für ihre Panzer gekommen sind? Durch die Werte, die die Schweiz zu dem gemacht haben, was sie seit ein paar Jahrzehnten ist, nämlich Solidarität, Grosszügigkeit und Nächstenliebe... Das sind Werte die heute häufig wieder verloren gehen zu Gunsten von blödsinnigem Klandenken, Korruption und Egoismus... Die SVP kritisiert Leute vom Balkan, weil die noch häufig noch stark im Klandenken verwurzelt seien, arbeiter aber selbst, wie alle Bürgerlichen auf genau das gleiche hin und verziert es nett.
    • WID 11.07.2019 15:45
      Highlight Highlight FrancoL: ich brauch die günstigeren Preise nicht zum überleben, gönne den Markenherstellern aber keine Gratiszusatzrendite.
    • Dominik Treier 11.07.2019 16:02
      Highlight Highlight Braucht ihr denn all diese Markenprodukte? Ich verzichte gerne darauf denn denen gönne ich auch nichts... Wäre aber sehr dafür, dass dagegen etwas gemacht wird, denn wenn man wirklich Markenprodukte will, sind die in der Schweiz definitiv zu teuer, das hat aber für mich auch damit zu tun, dass man in DE bei einem Mehrpreis von mehr als 30% gegenüber der Eigenmarke, nichts mehr verkaufen würde, weil der Konsument das Geld nicht hat. In der Schweiz bezahlen manche auch das 3-fache...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 11.07.2019 15:27
    Highlight Highlight 😂 ich Knick ab. So lange die gleichen Produkte (die nicht in der Schweiz produziert werden) im Ausland ums 5fache günstiger sind, wird sich wohl nichts ändern.
    Ich kann auch nicht verstehen wieso man Importe nicht besser Regelt, anstatt den Arbeitern noch weiter das Geld aus der Tasche zieht.
    • Natürlich 11.07.2019 17:38
      Highlight Highlight Ja genau, 5fach günstiger, wem willst du diesen Bären aufbinden?

      Zwischen 2-3x günstiger maximal.
    • Caulfield 11.07.2019 20:36
      Highlight Highlight Der Witz ist ja auch, dass ich z.B. für die Delizio-Kapseln in Deutschland - dort heissen sie Cremessa - rund 40% weniger bezahle als in der Migros. Beide kommen aber von Delica in Birsfelden. Da fühle ich mich schon ein wenig verarscht.
    • Hardy18 11.07.2019 20:44
      Highlight Highlight Beispiel: Eine Sehr bekannte Taschentuchmarke, hier im Grossen Detailhändler für 10,90 CHF mit 50% Rabatt ☝🏼 - Gleiche Grösse in Deutschland 3,99 € (4,75 CHF) ohne Rabatt. Es mögen nicht genau 5x mehr sein. Aber wollen wir mal nicht kleinlich sein. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patho 11.07.2019 15:18
    Highlight Highlight Na endlich geht etwas in diesem Bereich. Wertfreigrenze der Bagatellgrenze anpassen, dann bezahlt man entweder in der Schweiz oder im Ausland Mehrwertsteuer, was nur gerecht wäre.
    Wir verdienen Schweizer Lohne, damit wir das Leben in der Schweiz bezahlen können, nicht in D (sonst würde ja auch ein deutscher Lohn reichen).
    Sowieso, noch NIE wurde weniger Geld für notwendiges (wie Essen) ausgegeben, als heute, also jammere nicht! KUnd Geiz ist NICHT geil, jemand bezahlt immer dafür!
    • EvilBetty 11.07.2019 15:38
      Highlight Highlight Es musste aber auch noch NIE so viel Geld für Notwendiges (wie Wohnen und Krankenversicherung) ausgegeben werden...
    • Frausowieso 11.07.2019 15:53
      Highlight Highlight Die Lebenskosten bestehen aber nicht nur aus Einkäufen. Die Miete, Versicherungen, Steuern, Energie und co schenken viel mehr ein. Ich zahle pro Monat mehr Miete, als ich das ganze Jahr in Deutschland ausgebe.
    • Crissie 11.07.2019 16:02
      Highlight Highlight Das diskriminiert uns Schweizer aber gegenüber den Grenzgängern!Die verdienen Schweizer Lohn und leben damit herrlich und in Freuden im billigeren Heimatland! Da könnte ja auch mal jemand auf die Idee kommen, den Grenzgängerlohn entsprechend nach unten anzupassen, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 11.07.2019 15:18
    Highlight Highlight In Deutschland einzukaufen lohnt sich für den Grossteil derer die ich dort sehe (meine Mutter wohnt 100m von der Grenze, es spielt also keine Rolle, wo man einkauft) schon heute nicht. Die einzigen Produkte die in Deutschland nennenswert günstiger sind, bei denen man es nicht einfach auf mindere Qualität oder miese Löhne zurückführen kann sind Markenprodukte, wenn also der Bund mal etwas gegen die Abzocke der Markenimporteure machen würde, müsste selbst der letzte Markenfetischist einsehen, dass es sich nicht lohnt aus der Innerschweiz in Deutschland einkaufen zu gehen...
    • Dominik Treier 11.07.2019 15:24
      Highlight Highlight Aber stattdessen versuchen unsere bürgerlichen "Volksvertreter" die Standardtaktik. Die Pfründe von sich und ihren Lobbykollegen und deren Firmen und Geldgebern sichern und das Problem dadurch beheben, dass man für den Wähler eben alles schlechter und unattraktiver macht... Danke auch sogenannte "Volchs"-Parteien...
    • Nony 11.07.2019 15:28
      Highlight Highlight Na ja. Da informiert Sie Ihre Mutter aber schlecht. Aber mal abgesehen vom Preis.... In der EU sind Landwirtschaftsprodukte weniger stark chem. belastet als in der Schweiz. Dank der neuen Lebensmittelverordnung darf in der Schweiz Fleisch sogar dann noch als Frischfleisch verkauft werden, wenn es in D schon als Gammelfleisch tituliert wird. Eigentlich noch ein super Geschäft. In Deutschland unverkäufliches Gammelfleisch wird als Schlachtabfall in die Schweiz exportiert, umdeklariert und noch ein paar Tage lang als Frischfleisch völlig überteuert angeboten.
    • Dominik Treier 11.07.2019 15:50
      Highlight Highlight Das ist ja super und nett nur 1. kann ich das aus Erfahrung gar nicht bestätigen. Vor allem Schweinefleisch aus Deutschland ist in seiner Qualität häufig äusserst dürftig und 2. sollten Sie sich mal die Haltungsbedingungen der Tiere in Deutschland ansehen. Da vergeht ihnen das Lachen und der Genuss noch vor dem Essen... Was die Belastung mit Chemie angeht gibt es in der Schweiz sicher noch Verbesserungsbedarf, aber sie stellen hier die EU und ihre Richtlinien geradezu in ein lächerlich schönes Licht, das ich bisher in der Produktqualität noch nie habe feststellen dürfen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • BullyMcTravish 11.07.2019 15:17
    Highlight Highlight Ah ok, dann werden Arbeiter aus EU Ländern also auch mehr besteuert? Firmen die aus den EU Länder Aufträge in der Schweiz annehmen, zahlen für ihre Materialien die sie aus dem Ausland mitbringen also künftig auch mehr? Geht hier doch darum die Lokale Wirtschaft zu stärken oder? Dann sollte das alles auch in betracht gezogen werden. Immerhin würde das die schweizerische Kaufkraft auch fördern wenn mehr Geld für die Bevölkerung zur Verfügung steht... oder könnte es sein dass da nicht mit dem selben Mass gemessen wird? Schweizer Politik... fürs Volk... oder etwa doch nicht?!
  • Olmabrotwurst 11.07.2019 15:14
    Highlight Highlight Waschmittel Hygieneartikel mann und Frau Putzuttensilien bleiben unter dem Strich doch günstiger. Das ist eigentlich der Grund wieso ich in D einkaufe und wohne auch nur 30min Entfernt ^^
    • nukular 11.07.2019 16:30
      Highlight Highlight "nur" 30min.. also hin und zurück schon mal 1 stunde die man im auto verblödelt.. ich wohne ca 10min zur grenze nach vlbg entfernt, habe aber einen aldi etc 1km vor meiner haustüre und habe in dieser zeit wo ich nur schon im auto nach AT und zurück sitze meinen einkauf schon erledigt.. da ist mir meine freizeit einiges mehr wert, als ob ich jetzt in der woche 30fr spare oder nicht...
    • Olmabrotwurst 11.07.2019 18:04
      Highlight Highlight Wer sagt jede woche? 1mal in Monat höchste der Gefühle und der einkauf ist auch über 175 Euro voila unterm Strich günstiger.
    • nukular 11.07.2019 18:52
      Highlight Highlight @olmabratwurst.. Glaub mir sparen wirst sicher nix, weil du sicher mehr dinge kaufst die du gar nicht benötigst... Vergleich mal den aldi und hofer Prospekt, und du wirst sehen, dass ausser fleisch und eier in der schweiz beinahe alles gleich viel kostet wie im hofer im AT..
  • Newski 11.07.2019 15:10
    Highlight Highlight Als Stimmbürger sollten daher Politiker wie Noser konsequent abgewählt werden.
  • Ricardo Tubbs 11.07.2019 15:06
    Highlight Highlight völliger schwachsinn...wenn überhaupt muss man die preise in CH massiv senken. bin nicht bereit für ein duschgeld in CH das 5 fache zu bezahlen.

    und wer mir jetzt mit höhreren löhnen kommt, ich zahle steuern für alles mögliche und wohnung in CH, da kann ich auch selber wählen, wo ich einkaufe...lasse mich nicht vom schweizer detailhandel verarschen.

    drum fahre ich regelmässig mit dem diesel SUV (ja bezahle auch für den steuern in CH) nach deutschland und decke mich da ein.
    • dan2016 11.07.2019 15:45
      Highlight Highlight Das darfst du ja weiterhin, man will dein Verhalten steuerlich nicht mehr belohnen, das bleibt den einkaufenden Flugreisenden vorbehalten
    • Patho 11.07.2019 16:16
      Highlight Highlight @Ricardo: Egoisten, so nennt man Leute wie dich. Ob man darauf stolz sein will, nun ja ich wage es zu bezweifeln...
  • Garp 11.07.2019 15:03
    Highlight Highlight Klar die EU schlägt lieber bei allen Produkten für die Schweiz einfach mal so zig % auf den Preis auf, weil die Schweizer können das ja schon zahlen.
    • Grohenloh 11.07.2019 15:53
      Highlight Highlight Die EU schlägt was auf den Preis drauf 😄

      Echt jetzt? Die böse EU!

      Schon mal was von privaten Unternehmen gehört?
    • Garp 11.07.2019 15:59
      Highlight Highlight Das hab ich nicht so geschickt ausgedrückt stimmt, Unternehmen in der EU wäre passender.
    • Wander Kern 11.07.2019 18:24
      Highlight Highlight Der Juncker persönlich geht die Preisschildli austauschen, wenn die Schweizer anrollen. Habs mit eigenen Augen gesehen. Anschliessend hat er noch eine Kassiererin geküsst. Ungefragt. Ich schwöre bei meiner Mutter!
  • loplop717 11.07.2019 14:59
    Highlight Highlight Es lohnt sich auch in Deutschland einzukaufen, wenn man die MWST nicht zurück fordert... Vor allem bei Kosmetik Produkten.
  • Victor Brunner 11.07.2019 14:58
    Highlight Highlight Betrifft das auch die Detailhändler die im Ausland einkaufen? Dummer Artikel: warum akzeptiert die Politik Preise in der Schweiz die um 30 bis 50% höher sind als im Ausland. Den Hebel da ansetzen dann wäre der Einkaufstourismus nicht mehr interessanT
  • Th. Dörnbach 11.07.2019 14:54
    Highlight Highlight Die meisten Vorschläge sind komplett unrealistisch, da man die Anzahl der Zollbeamten wohl verdoppeln müsste. Ausserdem wären sie wirkungslos, da noch immer bei vielen Artikeln der Preisunterschied gross wäre.
    Ganz abgesehen davon, dass v.a. die grössten Einkaufstouristen Druck machen: Coop und Migros.
  • Maragia 11.07.2019 14:53
    Highlight Highlight Ähä, Personenfreizügigkeit ahoi aber keine Warenfreizügigkeit??
    Stellt euch vor, wir würden solle Massnahmen bezüglich dem Personenverkehr prüfen. Wer in der Schweiz arbeiten möchte, muss nachweisen, dass er mindestens 30 Tage am Stück hier gewohnt hat etc...
  • thelastpanda 11.07.2019 14:51
    Highlight Highlight Typisch schweizer Politiker. Anstatt etwas gegen die Hochpreisinsel Schweiz zu unternehmen und die Hersteller/Lieferanten oder den Detailhandel in die Pflicht zu nehmen, werden wieder nur Massnahmen gegen die arbeitende Bevölkerung, welche sich nicht komplett verarschen lassen will, getroffen. Und gleichzeitig werden Grossaufträge ins Ausland vergeben. Im Westen also nichts neues.
    • Resistance 11.07.2019 15:17
      Highlight Highlight Danke!
    • Uglyman 11.07.2019 15:18
      Highlight Highlight Preise setzen sich zusammen aus Beschaffung, Logistik, Lager, Mieten und Löhnen.
      In D verdienen im Detailhandel die Mietarbeiter einen drittel wie in der Schweiz, oft haben sie nur Hartz 4. ca. 550 Fr. Auch allen weiteren Teilen der Lieferkette sind die Löhne weit derjenigen in CH. Vergleiche des Warenkorbs belegen dass Kaufkraft bereinigt, die Waren in der Schweiz nicht teurer sind.
    • Tjuck 11.07.2019 15:18
      Highlight Highlight Marktwirtschaft garantiert tiefe Preise. In der Theorie jedenfalls. Unser Parlament ist bürgerlich dominiert (und selbst die allermeisten Sozialdemokraten unterstützen die freie Marktwirtschaft), also sind solche Zwangsmassnahmen zu Vorhinein zum Scheitern verurteilt, was auch gut so ist, weil das Planwirtschaft wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 11.07.2019 14:46
    Highlight Highlight Bei gewissen Produkten (z.B. der Firma N****a) wäre es trotzdem noch viel günstiger, wenn man das Duschgel und Co. in Deutschland oder gar Frankreich einkauft, selbst wenn die MWST nicht zurückgefordert wird und wenn in der Schweiz bei der Einfuhr nochmals MWST darauf geschlagen wird.

    Die einzige sinnvolle Massnahme, um die Auslandseinkäufe zu verringern ist, endlich Paralellimporte ohne Einschränkungen zu gestatten. Und die Hersteller zwingen, direkt zu liefern, nicht über Monopol-Importeure. Das würde einfacher zu bewerkstelligen sein, wenn wir in der EU wären...
    • Jushiku 11.07.2019 15:37
      Highlight Highlight Nutella verkauft duschgel??
    • Crissie 11.07.2019 16:07
      Highlight Highlight @Jushiko : dafür ein "Sternli" zuwenig...
    • Alienus 11.07.2019 16:47
      Highlight Highlight Jushiku

      Der war echt gut!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iltis 11.07.2019 14:45
    Highlight Highlight Warum ist die Freigrenze im Postversand viel tiefer?
    • Madison Pierce 11.07.2019 15:19
      Highlight Highlight Weil die Freigrenze beim persönlichen Transport pro Tag gilt, nicht pro Fahrt. Mehrmals pro Tag über einen (jeweils anderen) Zoll zu fahren ist aufwändiger bzw. wird weniger gemacht, als sich einfach mehr Pakete schicken zu lassen.
  • Pümpernüssler 11.07.2019 14:40
    Highlight Highlight Wissen die Deutschen, dass sie sich mit dieser Massnahme selber ins Fleisch schneiden? Gibt an den französischen, italienischen, österreichischen Grenzgebieten auch sehr viele Einkaufsmöglichkeiten😅
    • HerbertBert 11.07.2019 15:17
      Highlight Highlight Aktuell Rückforderungen nur möglich ab:
      Frankreich: 175 €
      Italien: 155€
      Österreich: 75€
      Deutschland: 0€

      Deutschland zieht nur nach. Es schwächt zwar ihre akutelle Lage etwas, aber die Idee ist nicht neu.

      Quelle: https://www.comparis.ch/preisvergleich/recht-gesetz/information/mehrwertsteuer-rueckerstattung
    • aglio e olio 11.07.2019 15:18
      Highlight Highlight Naja, wer z.B. in Dtl. einkauft wird wohl kaum nach Italien ausweichen. Zumindest die meisten.
      Beim ersten Satz aber, gebe ich dir recht.
      Vielleicht ein Zückerli für die Schweiz. Wer weiss.
    • FrancoL 11.07.2019 15:19
      Highlight Highlight Weil ja der Zürcher ins Tessin zum Einkaufen fährt. Wer rechnet der wird sich kaum mehr als 30-40 km vom Wohnort entfernen.
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