Wirtschaft
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THEMENBILD EIDGENOESSISCHE ABSTIMMUNG ENERGIEGESETZ -- Touristen blicken ueber den Stausee zum Zervreilahorn (2898 Meter ueber Meer), aufgenommen am Dienstag, 11. August 2015, in Vals. Der Berg wird auch als

Touristen beim Stausee zum Zervreilhorn in Vals GR. Bild: KEYSTONE

Analyse

Wegen des Coronavirus müssen wir einen Green New Deal vorbereiten

Die Panepidemie droht, die Weltwirtschaft in eine Krise zu stürzen. Diesmal werden uns die Zentralbanken nicht retten.



Okay, vielleicht wird ja alles wieder gut. Vielleicht verschwindet das Coronavirus wieder – wie es Donald Trump glaubt – auf mirakulöse Weise, wenn die Temperaturen ansteigen, und die Wirtschaft läuft bald wieder auf vollen Touren. Aber was, wenn nicht?

«Gouverner c’est prévoir», sagt der Franzose. Das Coronavirus zwingt derzeit die Regierungen rund um den Globus, diesem Rat Folge zu leisten und Szenarien für mögliche Entwicklungen auszuarbeiten. Auch die Schweiz sollte sich gegen unerfreuliche Entwicklungen wappnen, denn «die meisten Epidemiologen gehen davon aus, dass das Virus langfristig bei uns bleiben wird», erklärt Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor an der ETH Lausanne im «Tages-Anzeiger». «Solange es keinen Impfstoff gibt, muss man schon davon ausgehen, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung infiziert.»

Halbiert sich das Wachstum der Weltwirtschaft?

Das wird nicht nur volksgesundheitliche, sondern auch volkswirtschaftliche Konsequenzen haben: Versorgungsketten werden unterbrochen, Konsumenten werden nicht mehr konsumieren und Touristen werden zuhause bleiben.

Allmählich kommt so eine Verelendungsspirale in Gang, welche die Wirtschaft auf allen Kontinenten lähmen wird. Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, spricht bereits davon, dass sich das globale Wirtschaftswachstum im schlimmsten Fall halbieren könnte.

Wir haben uns in den letzten Jahren daran gewöhnt, dass die Zentralbanken mit ihrer Geldpolitik wirtschaftliche Abschwünge rasch wieder ausbügeln können. Gegen das Coronavirus hilft dies jedoch nur bedingt. So hat die US-Notenbank, die Fed, gestern überraschend die Leitzinsen um ein halbes Prozent gesenkt, um der Börse und der Wirtschaft neuen Schwung zu verleihen.

Die Reaktion war ernüchternd, die Kurse an den amerikanischen Börsen sackten rund drei Prozent ab. Wir können «weder die Ansteckungsrate vermindern noch unterbrochene Supply Chains reparieren», erklärte ein enttäuschter Fed-Präsident Jay Powell.

FILE - In this July 31, 2019, file photo, Federal Reserve Chairman Jerome Powell speaks during a news conference following a two-day Federal Open Market Committee meeting in Washington. President Donald Trump is calling on the Federal Reserve to cut interest rates by at least a full percentage-point â??over a fairly short period of time,â? saying such a move would make the U.S. economy even better and would also â??greatly and quicklyâ? enhance the global economy. In two tweets Monday, Aug. 19, Trump kept up his pressure on the Fed and Powell, saying the U.S. economy was strong â??despite the horrendous lack of vision by Jay Powell and the Fed.â? (AP Photo/Manuel Balce Ceneta, File)
Jerome Powell

Hat überraschend die Leitzinsen gesenkt: Fed-Präsident Jay Powell. Bild: AP

Es empfiehlt sich daher, wieder einmal einen Blick in die Lehrbücher von John Maynard Keynes zu werfen. Der wohl bedeutendste Ökonom des letzten Jahrhunderts hat die Theorie entwickelt, wonach in einer Deflation der Staat dafür sorgen muss, dass die Wirtschaft nicht absackt. Mit sogenannt fiskalischen Massnahmen, will heissen, staatlichen Investitionsprogrammen, soll die Nachfragelücke geschlossen und so die Verelendungsspirale gestoppt werden.

Die Rezepte von Keynes hat der US-Präsident Franklin Roosevelt in den Dreissigerjahren umgesetzt. Sein Land befand sich in einer schweren Depression, das Bruttoinlandprodukt war um rund 40 Prozent eingebrochen. Massenarbeitslosigkeit und Massenelend waren die Folgen.

Mit staatlichen Arbeitsprogrammen kämpfte Roosevelt gegen die Depression an. Er liess Strassen und andere Infrastrukturprojekte bauen. Das bekannteste davon ist der Hoover Dam, ein riesiger Staudamm an der Grenze der Bundesstaaten Nevada und Arizona.

Der New Deal war erfolgreich. (Okay, es brauchte auch noch den Zweiten Weltkrieg, aber das ist eine andere Geschichte.) Deshalb geistert seit einiger Zeit der Vorschlag eines Green New Deal herum. Mit staatlichen Investitionen soll die Wirtschaft dekarbonisiert und gleichzeitig sollen hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden.

FILE - In this April 16, 2013 file photo, the high water mark for Lake Mead is seen on Hoover Dam and its spillway near Boulder City, Nev.Fearing ongoing drought and dwindling water supplies, Western states are struggling to capture every last drop with projects like dams and diversions that some think could threaten the cooperation that experts say is crucial to managing the scarce resource. Against the backdrop of what could be a looming turf war, eight Western governors meeting in Las Vegas will talk this weekend about drought, and water managers from seven states will meet a couple of days later to talk about ways to make sure 40 million customers in the parched Colorado River basin don’t go thirsty.  (AP Photo/Julie Jacobson, File)

Wurde zur Zeit des New Deal gebaut: der Hoover Dam. Bild: AP/AP

Das Resultat ist eine Win-win-Situation (sorry für den schrecklichen Ausdruck): Der Green New Deal bringt Ökonomie und Ökologie unter einen Hut, er rettet die Umwelt und verhindert Massenarbeitslosigkeit.

In seinem Buch «Kraftwerk Schweiz» hat der ETH-Professor und IT-Unternehmer Anton Gunzinger aufgezeigt, dass es möglich ist, die Schweiz vollständig zu dekarbonisieren, will heissen: von Öl und Gas zu verabschieden und vollständig auf nachhaltige Energie umzustellen. Auch die von den Stimmbürgern angenommene Energiewende verfolgt dieses Ziel, allerdings auf einen langen Zeitraum gesehen.

Warum verkürzen wir diese Frist nicht? Weshalb ziehen wir nicht Projekte vor, welche die Solar- und Windenergie ausbauen, Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzen, ein smartes Strom- und ein Tankstellennetz für Elektroautos aufbauen?

Wir besitzen den nötigen Spielraum. Die Schweiz verfügt über eine beneidenswert tiefe Staatsverschuldung. Die rekordtiefen Zinsen sorgen zudem dafür, dass der Bund zum Nulltarif Schulden aufnehmen kann, ja er wird im Zeitalter der Negativzinsen sogar dafür bezahlt.

Natürlich kann das nicht alles aus der Schublade gezogen werden. Angesichts der Tatsache, dass wir in der Schweiz bereits fast 100 bestätigte Covid-19-Fälle haben, lohnt es sich jedoch, darüber nachzudenken.

Was passiert bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus?

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    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 06.03.2020 11:25
    Highlight Highlight Wahnsinn. Da propagiert Herr Löpfe die Thesen eines Oekonomen des letzen Jahrhundets, der seine Theorien in einer Zeit verfasste, als Währungen ans Gold gebunden waren, keine virtuelle Geldschöpfung durch Kreditvergabe, die pysische Geldmenge um das dreissigfache überstieg, finanztechnische Fantasieprodukte mit Hebelwirkungen von bis zu 1 zu 250 am Markt gehandelt wurden und Staaten sich durch moderate Verschuldungsquoten auszeichneten.

    Die Krise 2008 hat gezeigt, dass fehlende Regulierung und Aufsicht, zu dieser Blase geführt hat. Das wurde versprochen zu ändern. Nichts ist passiert!
  • murrayB 05.03.2020 11:06
    Highlight Highlight Um die Frage von Herrn Löpfe zu beantworten: Wir beschleunigen nicht, da es nicht nachhaltig ist, weder ökonomisch noch ökologisch!
  • murrayB 05.03.2020 10:59
    Highlight Highlight Nachhaltig ist das nicht wenn man eine bereits hergestellte Öl- oder Gasheizung vor dem Lebensdauerende ersetzt!

    Fokus im Maximum auf neue Installationen...
  • Rundlauf 05.03.2020 09:54
    Highlight Highlight In eine Verelendungsspirale wird man nur schon deshalb nicht geraten, weil man sich dieser Möglichkeit bereits bewusst ist. Die Menschheit hat sich im 20. Jahrhundert die Eigenschaft zugelegt, sich anbahnende Krisen vorausschauend anzupacken und zu bewältigen, bevor es zu einer existenziellen Bedrohung für die Menschheit kommt.

    Entweder wird man das Virus aktiv zu bekämpfen lernen bzw. eindämmen, oder man lernt damit zu leben. Letztlich wird es ein Fliegenschiss in der langen Liste von Widerständen gewesen sein, welche die Menschheit im Verlaufe ihrer Geschichte überwinden musste.
  • feuseltier 05.03.2020 08:41
    Highlight Highlight Es wird von Menschenhand gemacht und es wird von Menschenhand untergehn. ..

    Macht doch einfach normal weiter..
  • THEOne 05.03.2020 08:15
    Highlight Highlight es ist soweit. das ende ist nah. wir werden alle sterben.
    wenn jetz ein fallout anstünde, oder ne zombieinvasion, oder skynet uns niedermacht... DAS gäbe mit zu denken und nur dann wäre diese absolut lächerliche hysterie auch vertretbar.
    ä
  • Cosmopolitikus 05.03.2020 07:47
    Highlight Highlight Mir gefällt der Ansatz deshalb gut, weil er in einer Krisensituation (ohne bewerten zu wollen, wie grosse diese wirklich ist und auch ohne Prognose, wohin es noch gehen könnte) bereits einen Lösungsansatz sucht.
    Wir haben es in der Hand unsere Zukunft selber zu bestimmen. Innovationskraft und Weitsicht waren der Ursprung unseres Wohlstandes, es spricht nichts dagegen, dies zu wiederholen. Für uns und vor allem für die nächsten Generationen!
    • feuseltier 05.03.2020 08:42
      Highlight Highlight Lösungsansatz suchen?? Das sollte schon stehen, bevor es soweit ist. .
  • WHYNOT 05.03.2020 07:37
    Highlight Highlight Nach der CO2-, die Corona-Histerie! Es ist in erster Linie nicht die reelle Gefahr, sondern das Geschrei von Politikern und den Medien, welche die Konsumenten verunsichern und damit die Weltwirtschaft und letztlich gar den Weltfrieden gefährden.
  • fools garden 05.03.2020 07:27
    Highlight Highlight Nach zwei Monaten dieses unbekannten Virus, ist die Menscheit nicht bereit für drastischere Maßnahmen, der Spiegel der Watson User zeigt das recht gut.
  • BITTEWAS?! 05.03.2020 06:20
    Highlight Highlight Kurze Frage an alle die schrieben, dass staatliche Investitionen im Falle einer Depression Ein Schwachsinn wären:

    Hattet ihr nie Geldpolitik in der Schule? Ich meinte das gehört zur Allgemeinbildung?
    • K1aerer 06.03.2020 11:14
      Highlight Highlight Fiskalpolitik bringt tatsächlich nichts. Dahinter steckt kein realer Wert. Das beste Beispiel ist Japan. Die sind seit Jahrzehnten in einer deflationären Falle, und haben es bis jetzt nicht geschfft rauszukommen. Der Staat hier greift seit Anbeginn der Rezession in die Wirtschaft ein, indem die Nationalbank Japans Geld bis zum geht nicht mehr druckt. Solltest mal eine Wirtschaftslektion besuchen und nicht von der Sek. Stufe!
    • K1aerer 06.03.2020 12:34
      Highlight Highlight Ah cool mein Kommentar wurde entfernt. Entspricht das nicht der Meinung der Redaktion? Fiskalpolitik hat einfach keinen realen Wert. Das beste Beispiel ist Japan. Die stecken seit Jahrzehnten in einer deflationären Wirtschaftsfalle. Die Nationalbank und die Regierung pumpen sehr viel gedrucktes Geld und genützt hat es bisher nichts.
  • Antinatalist 05.03.2020 01:37
    Highlight Highlight Der Green New Deal wäre dann in jedem Fall ein Kondom zu benutzen. Immer. Ausnahmslos. Los, auf diesen Deal muss man einschlagen!
    • D. Saat 05.03.2020 07:07
      Highlight Highlight Wir machen zurzeit unser Drittes. Sorry dafür....😉demnach ohne mich.
    • rodolofo 05.03.2020 07:38
      Highlight Highlight Für Dich mag diese Lösung stimmen.
      Ich habe gestern wieder Zeit mit meinem Enkel verbracht und es sehr genossen!
      Der Kleine ist öffnet mein Herz und meine Sinne.
      Seine Begeisterung, seine Feinfühligkeit, seine Ehrlichkeit, seine Direktheit, seine Verspieltheit.
      Und dann riecht er auch noch sehr gut!
      Ich glaube, Dir fehlt etwas entscheidendes.
      Darum bist Du so verbittert...
    • Antinatalist 05.03.2020 20:46
      Highlight Highlight @rodolofo: Du kennst mich ja gar nicht. Also lass mal deine Vorurteile stecken. Auf Windeldampf verzichte ich übrigens extrem gerne. Auf Kindergeschrei sowieso. Meine Sinne sind so geöffnet, dass so ein Kind wie eine Atombombe einfährt. Darauf kann man wahrlich verzichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 05.03.2020 01:33
    Highlight Highlight "Touristen werden zuhause bleiben."

    Dann sind es ja keine Touristen mehr, sondern Daheimgebliebene. Also Einheimische. Locals. Einwohner.
    • mukeleven 05.03.2020 05:02
      Highlight Highlight wow, ja!
      du rauchst auch dieses weed?
  • Topfuel 05.03.2020 00:10
    Highlight Highlight Halbierung der Weltbevölkerung ist die einzige Möglichkeit über haupt zu überleben.
    • Lowend 05.03.2020 00:43
      Highlight Highlight Zu welcher Hälfte möchtest du gehören?
    • Muetter8 05.03.2020 07:44
      Highlight Highlight Dann gehen sie doch mit gutem Beispiel voran 😉
    • Satanarchist 05.03.2020 14:29
      Highlight Highlight Heil Thanos!
    Weitere Antworten anzeigen
  • paule 04.03.2020 23:12
    Highlight Highlight Die Realität ist doch, dass es immer Grippe gab, egal von welchem Virus, die schwachen sterben, die Starken sind danach resistent.
    Die Presse fördert die Panikmache und die Politik weiss nicht was hinten und vorne ist.
    Bin ich zu schwach, sterbe ich, das ist ein absolut natürlicher Vorgang und wartet uns allen früher oder später.
    Also, keine Panik und es nehmen wie es kommt, als alter bin ich gefährdeter, also halt, dagegen machen kann ich nicht wirklich viel, ich nehme es gelassen wie es kommt.
    Denke mir bleiben noch ein paar Jahre, wenn nicht dann halt nicht!
  • Uno 04.03.2020 23:04
    Highlight Highlight Das Coronavirus hat etwas sehr positives in uns ausgelöst! Es findet eine riesige Sozialisierung bei uns Menschen statt.
    Man nimmt Rücksicht, gross wie klein. Jede und jeder kann ein Beitrag leisten, dass die Mortalität geringer bleibt. Diese Art von Rücksicht den Menschen gegenüber, finde ich aussergewöhnlich. Ich wünsche mir auch nach Corona dieses Miteinander.
    • juanpedro 05.03.2020 03:03
      Highlight Highlight Dieses Miteinander sehe ich nur bedingt, wenn überhaupt.

      Ich sehe auch, und vor allem, den krassen Egoismus in unserem Land. Leere Pasta- und Reisregale, ausverkaufte Konserven. Hamsterkäufe bei Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Medikamente. Bestohlene Spitäler.

      Mit der Panikmache der Medien konnte man auch nichts anderes erwarten. Aber mit persönlich fällt vor allem diese Seite auf.
    • c_meier 05.03.2020 05:27
      Highlight Highlight "Man nimmt Rücksicht....."
      leider eher nicht, es geht eher darum, wer am meisten Desinfektionsmittel & Gesichtsmasken hamstern kann.... 🙈
    • rodolofo 05.03.2020 07:33
      Highlight Highlight Wer versucht, der Coronavirus-Epidemie auch nützliche Seiten abzugewinnen, macht sich in der allgemeinen Medizinalkriegs-Mobilmachung sofort verdächtig, als Verräter mit "DEM Feind" zu sympathisieren...
      Ich selber werde immer wieder als "Öko-Nazi" gesehen und ausgegrenzt, wenn ich versuche, die Perspektive des GESAMT-Organismus Natur in die Diskussionen einzubringen.
      Auch wenn es eine sehr verstörende und unangenehme Wahrheit ist, sage ich sie immer wieder:
      WIR (als Menschheit) sind im "Anthropozän" die grösste Plage und Bedrohung für den Planeten und NICHT das Corona-Virus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • praxis 04.03.2020 22:49
    Highlight Highlight Das ist alles sehr hysterisch, sorry. Corona wird bleiben, es ist "psychologisch" in der gleichen Kategorie wie Influenza, einfach jetzt noch nicht, sondern in ein, zwei Jahren, wenn man sich daran gewöhnt haben wird. Die Sterblichkeit wird sich einpendeln auf ca. 1%, wovon 98% älter als 75 sein werden. Das ist jetzt schon die verletzlichste Gruppe, die wir schützen sollten, indem sich möglichst viele impfen, sobald es dann einen Impfstoff gibt. Das dauert noch ca. 1 Jahr. Aber bei der Hysterie wird es ökonomisch so richtig bachab gehen.
  • Siru 04.03.2020 22:45
    Highlight Highlight Löpfe schreibt, der zweite Weltkrieg sei eine andere Geschichte. Nein, ist es nicht. Die Waren, die für den Krieg produziert wurden (Waffen, Schiffe, Vefsorgungsgüter, etc.), waren ein wesentlicher Bestandteil des New Deal.

    Dennoch, die Idee, die Schweiz vollständig zu dekarbonisieren, ist schön und die Chance sollte ergriffen werden. Leider wird sie an den Widerständen der altbekannten Verhinderern scheitern.
  • Rabbi Jussuf 04.03.2020 22:32
    Highlight Highlight Wenn die Wirtschaft stockt, dann stockt sie, Green New Deal hin oder her.

    Es ist einfach irrsinnig jetzt wie die Lemminge Deutschland hinterher zu laufen. Das kommt garantiert total schief heraus.

    Da hatte doch Deutschland letzthin einen Rekord an Windenergie! Was hat es ihnen gebracht? Nichts. Sie mussten sogar draufzahlen. Die Strompreise waren noch nie so lange im Keller. das hat sie an einem Tag 2,5mio gekostet, nur um den vielen Strom loszuwerden.
    Danke nein, einen solchen Deal will ich nicht, auch nicht mit einem Coronavirus.
    • Saftladen 05.03.2020 00:08
      Highlight Highlight Sorry, aus Versehen geherzt. Soll nicht wieder vorkommen.
    • rodolofo 05.03.2020 07:26
      Highlight Highlight Die Probleme, welche die Stromkonzerne haben, weil sie sich jetzt um die Mittagszeit nicht mehr -wie früher- eine goldene Nase verdienen können, sind nicht meine Probleme!
      Und das bürokratische Paradoxon, dass mit diesen sinkenden Strompreisen, die allerdings vom Oligopol-Kartell der 4 grossen Stromkonzerne nicht vollumfänglich an die StromkundInnen weitergegeben werden, die EEG-Zulagen zur Deckung der Einspeisevergütung anstieg, was dann zusammen die Illusion nährte, die Energiewende sei enorm teuer, zeigt nur, wie gross die Widerstände der "Lebenden Fossile" sind!
      Bist Du auch Eins?
    • Rabbi Jussuf 05.03.2020 09:22
      Highlight Highlight rodolofo
      Der billige Strompreis in DE bei zu viel Strom heisst eben für die deutschen Verbraucher, dass sie das finanzieren müssen. Profitieren tut das Ausland, u.a. die Schweiz und Frankreich.

      Wenn die EEG Umlagen und der Einspeisevorrang nicht wären, könnten viele Windparks und dergleichen sofort zumachen.
      Es ist sogar bislang so, dass die Windmüller für Strom bezahlt werden, den sie NICHT produzieren. (Ist ja billiger, als diesen Strom mit Bonus zu verkaufen.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 04.03.2020 21:59
    Highlight Highlight Der Klimawandel ist im Moment schlicht nicht das grösste Problem. Warum genau jetzt ein green new Deal her soll, das versteht wohl keiner.
    • DomKi 04.03.2020 23:15
      Highlight Highlight Um neue Steuern uns aufzubürden? Kapitalumverteilung von den bösen Ölmenschen zu den lieben Grünenergiemenschen?
    • _Qwertzuiop_ 05.03.2020 00:23
      Highlight Highlight Wo lebst du? Der Klimawandel IST jetzt und eigentlich schon Lange das mit abstand grösste Problem! (Ausser du gehörst zu den 60-? Jährigen denen eh egal ist was nach ihnen kommt)
    • Auric 05.03.2020 06:55
      Highlight Highlight &quertz: der Klimawandel ist weder ein Problem ( sondern nur eine Phantasie um den Marxismus zu etablieren) und selbst wenn er ein Problem wäre sind die Ziele absolut illusorisch und noch nicht einmal auf dem Papier zu erreichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 04.03.2020 21:46
    Highlight Highlight Das Virus welches uns im Griff hat heisst wohl eher Netflix. Nach all den Endezeit-Serien sehnen wir uns ja danach.
    • rodolofo 05.03.2020 07:19
      Highlight Highlight Zu viel in den "Black Mirror" schauen macht paranoid.
  • Mutbürgerin 04.03.2020 21:45
    Highlight Highlight Hatte nicht Hitler auch schon Arbeitsplätze geschaffen, indem er Autobahnen bauen liess? Infrastrukturprojekte beschäftigen die Menschen vielleicht kurzfristig, aber dies sind ja keine nachhaltigen Geschäftsmodelle. Man wird tausende Immigranten benötigen, um die Infrastruktur umzukrempeln und anschliessend haben alle keine Arbeit. Infrastrukturen verdienen kein Geld, sondern verbrennen es.
    • dä dingsbums 04.03.2020 23:18
      Highlight Highlight So wenig Wissen und doch so viel Meinung.
  • rodolofo 04.03.2020 21:41
    Highlight Highlight Die Sache hat einen Haken:
    Trump und seine Anhänger verhalten sich genauso hartnäckig, wie die Corona-Viren.
    Und sie wollen überhaupt nicht decarbonisieren und einen "Green New Deal" machen!
    Der grosse "Dealmaker" will im Gegenteil noch mehr Kohle, Öl und Gas fördern und verbrennen und in die Armee investieren, so dass überall auf der Erde "America first!" gelten soll, wenn es um die Plünderung des Planeten geht.
    Und den deutschen Nachfahren der Nazis bleibt nur noch die Platzreservierung am Strand, früh morgens, mit einem Schwarz-Rot-Goldenen Badetüchlein...
  • Hugeyun 04.03.2020 20:51
    Highlight Highlight «Green New Deal»

    Was für ein furchtbarer Name
    • Auric 05.03.2020 06:58
      Highlight Highlight was für eine schwachsinnige Idee...

      nachdem aber der niemals kommt und gemäß AOC die Erde sowieso in nur noch 10 Jahren untergeht.. oder ist sie nicht schon untergegangen??
    • Auric 05.03.2020 10:27
      Highlight Highlight Shi* der 23.02.2020 ist rum..

      wir sind schon alle Tod und merken es nur wegen dem Virus noch nicht
      Benutzer Bild
  • BigDaddy 04.03.2020 20:45
    Highlight Highlight Als ob die CH nicht weltweit Marktführer in Bezug auf innovativer, ökologischer Energie werden könnte. Die Frage steht für mich nicht im Raum. Evtl sollten die Lobbyisten (wie gerade jetzt durch Corona) weiterhin ausgeschlossen bleiben, um eine ökonomisch erfolgreiche Politik machbar zu machen. Eine Wende ist kein Verlust oder ein Verzicht, sondern eine Weiterentwicklung zum Positiven. Und die SVP wehrt sich natürlich mit allen lächerlichen Mitteln dagegen.
    • Superkalifragilistiexpialigetisch 04.03.2020 22:26
      Highlight Highlight Lobbysten dürfen zur Zur zeit ins Bundeshaus und sind nicht ausgeschlossen. Quelle Eva Hermann.
  • Sauäschnörrli 04.03.2020 20:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Swen Goldpreis 04.03.2020 20:40
    Highlight Highlight Unabhängig vom Virus wäre es sinnvoll, wenn die Schweiz jetzt massiv in grüne Technologien investiert und die technologische Marktführerschaft übernimmt.

    Der Klimawandel wird das bestimmende Thema der nächsten 20 bis 30 Jahre sein. Und da wir nicht bereit sein werden, auf den Wohlstand zu verzichten, wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein gewaltiger Markt für negative Emissionstechniken entstehen. Wenn wir die dann bereits Lieferfertig anbieten können, kann in der Schweiz eine hochwertige Industrie entstehen.
    • npe 04.03.2020 22:05
      Highlight Highlight Genau, deshalb sollte man in Unternehmen mit Branchenführender Technologie wie Meyer Burger (Thun, Solarbranche) investieren.
    • Auric 05.03.2020 07:00
      Highlight Highlight mach das, nimm alles was du hast, und investiere!
    • npe 05.03.2020 10:35
      Highlight Highlight @Auric
      Bereits dran 😌
      Aber nicht vergessen zu diversifizieren! Swiss Re ist auch spannend zur Zeit..

      Grundsätzlich sollte man jedoch dieser Tage sehr vorsichtig sein, da man bei dieser globalen Lage sehr einfach 'ins Messer greifen kann' wie man so schön sagt.
  • Raphael Stein 04.03.2020 20:23
    Highlight Highlight Wir besitzen den nötigen Spielraum.

    Auch in den Köpfen? Mir scheint da happert es gewaltig.
  • Nonald Rump 04.03.2020 20:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • el perro 04.03.2020 20:16
    Highlight Highlight Aha... Und wie soll das aussehen? Bezahlt dann der Staat die neuen Heizungen? Manche Hausbesitzer können nicht einfach mal so eine neue Heizung bezahlen.
    • JimKnopf666 04.03.2020 21:30
      Highlight Highlight Wie wär's mit doppeltem Abzugsfaktor bei den Steuern, wenn dekarbonisiert wird, el perro?
    • Dwayne 04.03.2020 22:55
      Highlight Highlight Stell Dir das mal vor! Genau darum gehts ja: Der Staat vergibt die Aufträge und gibt somit die wirtschaftliche Richtung vor. Somit wäre Deine neue Heizung staatlich subventioniert. Der Staat nimmt dadurch zwar neue Schulden auf, die Jobs blieben jedoch erhalten bzw. neue Jobs werden gefördert, dadurch sichert sich der Staat weiterhin potente Steuerzahler und bleibt somit Kreditwürdig...
    • Auric 05.03.2020 06:49
      Highlight Highlight Das wäre dann der willkommene Anlass den Hausbesitzer zu enteignen,

      „Verstoß gegen das Dekarbonisierungsgesetz vom obersten Sovjet“
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baumann moni 04.03.2020 20:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Heinzbond 04.03.2020 20:15
    Highlight Highlight Vielleicht wäre es aber auch gut das dass bestehende System einmal zusammen bricht und es einen Reset gibt... Denn die Ultrareichen und die Ultraarmen sind meiner Meinung nach zu weit auseinander...
    • DichterLenz 04.03.2020 20:30
      Highlight Highlight Es wäre schon gut, wenn einigen mal zumindest die Supply Chain ihrer gekauften Produkte bewusst wird.
    • bokl 04.03.2020 21:45
      Highlight Highlight @Heinzbond
      Reset = WW3 = die Ultraarmen töten sich gegenseitig? Oder wie sieht ihr reset aus?
    • Heinzbond 05.03.2020 05:27
      Highlight Highlight @bokl, reset, ich meine das ganze Konzept mit reich Arm, haben nicht haben mal wieder auf Null gebracht oder vielleicht sogar ganz abgeschafft wird... Das dass nicht so einfach ist weiss ich selbst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 04.03.2020 20:10
    Highlight Highlight Meine Worte! Lockern wir als erstes die Schuldenbremse, denn das Absurde an den Negativzinsen ist es, dass der Staat sich momentan verschulden kann und daraus sogar Buchgewinne entstehen würden, dies aber nicht tun darf, weil der Schuldenstand kurzfristig steigen würde.

    Das Projekt «Decarbonisierung» wäre dabei wirklich ideal, denn im Resultat würden sogar sehr viel Geld im Land bleiben, da wir es nicht für Öl, Gas oder Uran usw. im Ausland ausgeben müssen, sondern dass dieses Geld den Arbeiter und Angestellten der einheimischen Energielieferanten und KMU‘s zugute käme.
    • Hockrates 04.03.2020 22:17
      Highlight Highlight Genau Boomer, raus mit dem Geld. Mit doch egal, wer es bezahlt.
    • Lowend 05.03.2020 00:41
      Highlight Highlight Schulden für Infrastruktur bedeutet Zuversicht in die Zukunft, denn kluge Investitionen zahlen sich um ein mehrfaches zurück.

      Nur Ängstliche und Geizige wagen keine Investitionen in ihre Zukunft, was sie dann aber oft viel teuerer zu stehen kommt.

      PS: Wer mit dem Modewort «Boomer» kommt, zeigt zwar, dass sie oder er hipp und vermutlich blutjung ist, aber auch, dass er oder sie keine Ahnung davon hat, dass viele Ältere im Kopf jünger sind, als etliche junge und unerfahrenen Yolos. Klar, Kiddy?
    • Aladdin 05.03.2020 05:48
      Highlight Highlight @ Hockrates: Wolltest du mit dem Begriff „Boomer“ zu beleidigen versuchen, um nicht konstruktiv mitdenken zu müssen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi 04.03.2020 20:06
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist das richtig. Panik sollten wir nicht wegen dem Virus sondern wegen dem Klima haben. Also Förderung von sauberen Technologien mit voller Kraft müsste sowieso sein.
  • CalibriLight 04.03.2020 20:05
    Highlight Highlight Wir haben 100 bestätigte Covid-19 Fälle in der Schweiz, viele tausende auf der ganzen Welt. Es werden noch mehr dazukommen, aber es hört sich so an als ob die ganze Gesellschaft am Rand des Abgrunds steht.


    Ich fasse es nicht - das ist jetzt wirklich nur noch hysterisch.

    Soll mir mal noch einer sagen, das gesellschaftliche Geschehen sei irgendwie rational bestimmt.
    • redeye70 04.03.2020 20:28
      Highlight Highlight Menschen sind grundsätzlich irrational. Vlt. erklärt dies ein wenig was zur Zeit vor sich geht. Ich denke wir alle wissen doch, die grosse (kapitalistische) Party wird nicht ewigs dauern. Der Coronavirus wird diese Party aber nicht beenden. Da stehen noch ganz andere Dinge bevor, die die Menschheit sehr hart treffen werden.
    • Lexxus0025 04.03.2020 20:37
      Highlight Highlight Dieses system beten wir alle doch an: es kommt ne ameise und alles kippt um. Ich finde hier sollte man ansetzen, nicht bei oberflächlichen kaschierungsmassnahmen wie einem „greendeal“ . Aber ja, da müsste mal einer sein köpfchen einschalten, und das tut kapitalisten weh.
    • DomKi 04.03.2020 23:14
      Highlight Highlight Ich glaube hinter dem Hype steckt Absicht.
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  • Fare 04.03.2020 20:02
    Highlight Highlight Das hat mit jetzt mal sehr gefallen
  • The French 04.03.2020 20:02
    Highlight Highlight Etwas weit hergeholt, dieser Zusammenhang....
  • Martin Mars 04.03.2020 19:55
    Highlight Highlight Einverstanden, aber nur wenn in sinnvolle Projekte wie es der Hoover Dam war investiert wird. Jetzt Windräder in einem windarmen Land wie der Schweiz aufzustellen, welche dann ewig subventioniert werden müssen, würde den gegenteiligen Effekt erzeugen: Investieren um danach zu subventionieren.
    • make.love.not.war 04.03.2020 22:30
      Highlight Highlight ähä.. windarm.. in den letzten wochen mal aus dem fenster gesehen?
    • Martin Mars 05.03.2020 04:11
      Highlight Highlight @make.love.not.war
      ähä..schon jemals den Unterschied zwischen Wetter und Klima begriffen?
    • Qui-Gon 05.03.2020 08:06
      Highlight Highlight Mlnw: Windturbinen brauchen konstanten Wind, keine Orkanböen.
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  • Tekk 04.03.2020 19:54
    Highlight Highlight "Weshalb ziehen wir nicht Projekte vor, welche die Solar- und Windenergie ausbauen, Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzen, ein smartes Strom- und ein Tankstellennetz für Elektroautos aufbauen?"

    Wenn mir jemand eine neue Heizung sowie ein neues E-Auto bezahlt, steige ich liebend gern um auf Wärmepumpe und E-Auto. Da das aber niemand macht (und ja da bringt auch 20 Prozent subventionieren nichts) und ich leider für mein Geld arbeiten muss, wird das also nicht sooo schnell was werden. (Ich lasse mich aber gerne beschenken)
  • bebby 04.03.2020 19:51
    Highlight Highlight Soll mir mal jemand erklären, wie eine kurzfristig wirkende Epidemie mit langfristig wirkender Fiskalpolitik gegengesteuert werden kann...bis ein green deal steht, ist der Virus längst in der 3. Iteration...
    • Astrogator 04.03.2020 20:07
      Highlight Highlight Wenn wir wegen einer Epidemie global in eine Rezession rutschen wird die ein paar Jahre lang anhalten.

      Die Frage ist also eher, wie kommst du auf die Idee, dass eine Epidemie nur kurzfristig „wirkt“?
    • Dani B. 05.03.2020 18:18
      Highlight Highlight Die Epidemie wird nicht kurzfristig.
    • Astrogator 05.03.2020 18:27
      Highlight Highlight @The Emperor: Schätzchen, konjunkturzyklen umfassen immer mehrere Jahre, wie im guten so auch im schlechten.

      Steht sogar schon in der Bibel, fette Jahre, magere Jahre...
  • Widmer 04.03.2020 19:49
    Highlight Highlight Der Vorschlag ist gut gemeint, aber unrealistisch. Wenn die Wirtschaft wegen der Virus-Auswirkungen stockt und das gesellschaftliche Leben zunehmend eingeschränkt wird, ist das politische Umfeld kaum günstig, einen umfassenden Green Deal umzusetzen. Die Dekarbonisierung setzt voraus, dass auch die privaten Hauseigentümer mitmachen. Wenn eine Krise im Anzuc ist, spät man.
  • ingmarbergman 04.03.2020 19:48
    Highlight Highlight Die Schweiz könnte auch das gleiche machen wie beim letzen Mal: im grossen Krieg zwischen den USA und China offiziell neutral bleiben, heimlich mit beiden Seiten Handel betreiben, dazu das Gold von eingekerkerten Uiguren einsacken. Und dann am Schluss so tun als ob man schon immer auf Seite der Allierten war.
    Tiptop Wirtschaftswunder nach dem Krieg. 👌
  • Chrigi-B 04.03.2020 19:44
    Highlight Highlight Schon witzig, ausser den Journalisten hat niemand Panik den ich kenne. Da könnt ihr noch soviele Artikel raushauen. Am Ende des Tages ist das Ding gefährlicher als die Grippe - aber nicht wirklich gefährlich für die Mehrheit der Bevölkerung. Bei einer Todesrate von 5 oder 10% wäre die jetzige Berichterstattung angebracht. Was hier aber jetzt abgeht, ist reine Bereicherung via Clickbait der Medien. Die Märkte stimmen ihnen nicht mal zu. Die sind sich alle bereits am erholen. Dow Jones nähert sich der 27'000 Marke und der SMI ist über 10'000.

    Unangebracht aber wahr:
    Die Schwache nimmts hald.
  • Sophokles 04.03.2020 19:40
    Highlight Highlight Sowas zu denken, geschweige denn zu formulieren ist der reinste Frevel, Herr Löpfe. Sie schaden mit Ihren Gedanken dem Wirtschaftstandort Schweiz und gefährden Arbeitsplätze. Seien Sie vorsichtig! Die Hohepriester der Marktinquisition haben Sie im Auge. Noch ein paar weitere solcher Artikel und man klopft bei Ihnen an die Tür und macht Ihnen den Prozess wegen Volksverhetzung. Wer in den freien Markt einzugreifen gedenkt, muss bestraft werden.
  • Lotti Karotti 04.03.2020 19:40
    Highlight Highlight Autobahnen bauen war schon des öfteren ein probates Mittel 🙈
  • Scaros_2 04.03.2020 19:38
    Highlight Highlight Türlich werden die uns retten.

    Am besten ist ein green deal wie der, der die EU hat.
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    • Grohenloh 05.03.2020 14:56
      Highlight Highlight ... der, den die Eu hat...

Analyse

Die grosse 5G-Lüge

Ultraschnelles Internet, egal wo man gerade ist: Eine verlockende Aussicht, doch bei den Heilsversprechen rund um 5G sollten wir misstrauisch werden. Hier sind die wichtigsten Kritikpunkte und offenen Fragen.

Ich trage mich schon lange mit dem Gedanken, einen kritischen journalistischen Beitrag zu 5G zu schreiben. Aber irgendwie fehlte der ultimative Ansporn.

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Elektra Wagenrad. Was für ein Name. Aber darum gehts hier nicht. Sondern um die knallharte Analyse, die die deutsche Hackerin bei golem.de publizierte.

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