Wirtschaft
Schweiz

Rennen um OECD-Chefposten: Hildebrand erhält harte Konkurrenz

Rennen um OECD-Chefposten: Hildebrand erhält harte Konkurrenz

Das Rennen um den Posten als OECD-Generalsekretär ist lanciert. Gleich neun Kandidaten machen dem früheren SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand den Job streitig. Darunter sind auch klingende Namen.
02.11.2020, 13:5102.11.2020, 13:51
epa08780698 Philipp Hildebrand, a former head of the Swiss Central Bank, speaks at a press conference in Bern, Switzerland, 28 October 2020. The Swiss government has nominated Hildebrand as candidate  ...
Letzten Mittwoch hat der Bundesrat Philipp Hildebrand für das Amt des OECD-Generalsekretärs nominiert.Bild: keystone

Gleich zehn Personen sind für den Posten des Generalsekretärs der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nominiert worden. Das gab die Organisation mit Sitz in Paris am Montag bekannt. Darunter sind der dänische Vize-Generalsekretär der OECD, Ulrik Vestergaard Knudsen, die ehemalige schwedische EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström, Australiens Finanzminister Mathias Cormann und Estlands Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid. Damit erwächst Philipp Hildebrand harte Konkurrenz.

Letzte Woche gab der Bundesrat bekannt, Hildebrand ins Rennen zu schicken. Dieser war von 2010 bis 2012 Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), bevor er im Zuge der sogenannten Hildebrand-Affäre zurücktrat. Ihm wurde Insiderhandel vorgeworfen. Zwar verzichtete der Staatsanwalt am Ende auf ein Strafverfahren gegen Hildebrand, aber im Laufe der Untersuchung räumte er seinen Sessel freiwillig.

Der OECD-Generalsekretär wird von den 37 Mitgliedsländern auf fünf Jahre bestimmt. Die neue Amtszeit beginnt zum Juni 2021. Amtsinhaber Angel Gurría hatte im Juli angekündigt, sich nach 15 Jahren an der Spitze nicht um ein weiteres Mandat zu bewerben. (chmedia/dpa/rwa)

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