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WEF-Co-Präsident Hoffmann will Klaus Schwab 2027 wieder dabei haben

FILE - Klaus Schwab, Chairman of the World Economic Forum attends the opening of the Annual Meeting of World Economic Forum in Davos, Switzerland, Jan. 16, 2024. (AP Photo/Markus Schreiber, File)
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WEF-Gründer Klaus Schwab hat sich mit seiner Organisation überworfen.Bild: keystone

WEF-Co-Präsident Hoffmann will Klaus Schwab 2027 wieder dabei haben

WEF-Co-Präsident André Hoffmann will den Gründer Klaus Schwab in Davos wieder dabei haben – und zwar im nächsten Jahr. Nicht als Veranstalter, sondern als Besucher.
25.01.2026, 06:3625.01.2026, 06:36

«Der Nachfolgeprozess soll natürlich nicht rückgängig gemacht werden», sagte Hoffmann im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Es könne sein, dass Schwab nicht interessiert sei an so einer Rolle. «Aber er wäre jemand mit sehr viel Bedeutung, weil er die Historie des WEF massgeblich beeinflusst hat.» Eine Einladung werde Schwab jedenfalls erhalten, so Hoffmann.

Wie lange er das Weltwirtschaftsforum (WEF) zusammen mit Larry Fink leiten werde, sei völlig offen. «Sie können aber davon ausgehen, dass nächstes Jahr erneut Larry und ich als Co-Präsidenten das Annual Meeting leiten werden», sagte Hoffmann.

Keine Anfrage an EZB-Chefin Lagarde

Und Ende 2027 werde er an Christine Lagarde übergeben, die heutige Präsidentin der Europäischen Zentralbank? Auf die Frage der «NZZ am Sonntag» antwortete der derzeitige Co-Präsident: «Im Moment gibt es vonseiten des WEF weder eine offizielle noch eine inoffizielle Anfrage an sie.»

Klaus Schwab habe vor einigen Monaten zwar in einem Interview gesagt, dass er Lagarde als Nachfolgerin vorgesehen habe. Das sei im Stiftungsrat aber nie so besprochen worden.

Am WEF 2027 werde er sich dafür einsetzen, dass Umweltthemen noch stärker im Fokus stehen, sagte Hoffmann. «Zudem würde ich mir wünschen, dass wir mehr Teilnehmer aus Afrika bekommen. Wenn wir über die nächste Generation reden, wird Afrika wichtiger und wichtiger», betonte er. (sda)

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