Das macht Greta Thunberg am Zurich Film Festival
Am Dienstagabend war die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg wegen des Dokumentarfilms «My Home of Wind and Sand» am Zurich Film Festival (ZFF). Der Film von Regisseur Patrick Wally handelt von Najla Mohamed-Lamin, die im Sahrawi-Flüchtlingslager in der algerischen Sahara aufgewachsen ist und sich von dort aus für die Unabhängigkeit der Westsahara einsetzt.
Thunberg hat Mohamed-Lamin im Jahr 2025 in ebenjenem Flüchtlingscamp besucht. Auf dem Grünen Teppich erklärte die 23-jährige weltbekannte Klima-Aktivistin gegenüber TeleZüri, warum sie sich nun auch für Flüchtlinge einsetzt:
Seit ihrem Besuch im Flüchtlingslager versucht Thunberg laut eigenen Aussagen, ihre Reichweite dafür einzusetzen, auf die Probleme in der Westsahara hinzuweisen. Diese würden internationaler Ebene kaum wahrgenommen. Ausserdem will sie die Zusammenhänge zwischen dem Kampf der Sahrawi und der globalen Klima- sowie der sozialen Gerechtigkeit hervorheben.
Thunberg schaut sich am ZFF nicht nur die Premiere des Dokumentarfilms über ihre Kollegin an, sondern wird im Anschluss an einer Podiumsdiskussion teilnehmen und sich dabei auch den Fragen des Publikums stellen. (lzo)
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