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Luftverkehr in der Schweiz: Mehr Passagiere, mehr CO2-Emissionen

Im Schweizer Luftverkehr waren 2025 mehr Passagiere als vor Corona unterwegs

08.09.2026, 10:5208.09.2026, 10:52

Der Schweizer Luftverkehr hat 2025 bei den Passagierzahlen erstmals das Niveau vor der Corona-Pandemie übertroffen. Gleichzeitig nahmen die CO2-Emissionen wieder zu, während deutlich weniger Unfälle und schwere Vorfälle registriert wurden.

Knapp 60 Millionen Passagiere nutzten 2025 den Linien- und Charterverkehr auf Schweizer Flughäfen. Das waren 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr und auch mehr als die 58,6 Millionen Passagiere von 2019, wie aus der Zivilluftfahrtstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht. Zürich verzeichnete ein Plus von 4,4 Prozent auf 32,5 Millionen Passagiere, Basel-Mülhausen eines von gut 8 Prozent auf 9,6 Millionen. In Genf blieb die Zahl mit 17,7 Millionen nahezu stabil.

Weniger Auslastung in den Flugzeugen

Die Zahl der Starts und Landungen im Linien- und Charterverkehr stieg um knapp 3 Prozent auf rund 451'000. Sie lag damit aber weiterhin unter den knapp 470'000 Flugbewegungen von 2019. Besonders stark nahm der Verkehr in Basel-Mülhausen und Zürich zu, während Genf einen leichten Rückgang verzeichnete.

Die von Passagieren insgesamt zurückgelegte Strecke erhöhte sich um gut 6 Prozent. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Sitzplätze von 82 auf 79 Prozent. Besonders deutlich war der Rückgang auf Verbindungen nach Nordamerika und Asien.

Auch die Emissionen nahmen zu

Mit der Erholung des Luftverkehrs nahm auch der Treibstoffverbrauch zu. In der Schweiz wurden 2025 rund 1,83 Millionen Tonnen Flugtreibstoff getankt, nach 1,77 Millionen Tonnen im Vorjahr. Die daraus berechneten CO2-Emissionen stiegen um knapp 3 Prozent auf 5,74 Millionen Tonnen. Auch die Stickoxid-Emissionen legten zu.

Deutlich zurück ging dagegen die Zahl der Unfälle und schweren Vorfälle mit in der Schweiz registrierten Luftfahrzeugen. Sie sank von 23 auf 10. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, nach fünf im Vorjahr. Die Zahl der erheblich Verletzten verringerte sich von sieben auf fünf. (sda/awp)

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