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Babys, Geschlecht, Mädchen und Junge (Symbolbild)

Mädchen oder Junge? Reiner Zufall, sagt eine neue Studie. Bild: Shutterstock

Junge oder Mädchen? Reiner Zufall – die Gene in der Familie spielen keine Rolle



Die eine Familie mit drei Töchtern, die andere mit zwei Söhnen – alles Zufall? Entgegen der allgemeinen Vermutung spielt die genetische Veranlagung in Familien laut einer neuen Studie keine Rolle dabei, ob Eltern eher Knaben oder eher Mädchen bekommen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus Schweden, Australien und weiteren Ländern in einer umfassenden Untersuchung.

Es gibt demnach in Familien keine automatisch angeborene Tendenz, ob der Nachwuchs das eine oder andere Geschlecht hat. Vielmehr erhält ein Kind sein Geschlecht weitgehend zufällig. Auch für einen Zusammenhang zwischen dem Geschlecht des ersten und des zweiten Kindes fanden die Wissenschaftler keine Anzeichen, wie sie in der Fachzeitschrift «Proceedings B» der britischen Royal Society berichten. Weltweit werden bekanntlich jedoch geringfügig mehr Knaben als Mädchen geboren.

Generell wird in der Bevölkerung häufig angenommen, dass die Gene der Eltern Auswirkungen auf das Geschlecht der Sprösslinge haben. Auch frühere Untersuchungen deuteten darauf hin, dass zum Beispiel grössere oder wohlhabendere Eltern eher Buben bekommen oder physisch attraktivere Personen eher Mädchen. Ob ein Kind männlich oder weiblich ist, hängt letztlich davon ab, ob es ein X- oder Y-Chromosom von seinem Vater geerbt hat.

Für die Forschungsarbeit haben sich die Wissenschaftler um Ralf Kuja-Halkola vom schwedischen Karolinska Institut in Solna die Datenbanken der gesamten in Schweden geborenen Bevölkerung seit 1932 angeschaut. Untersucht wurden daraus letztlich die Daten von mehr als 3,54 Millionen Menschen und deren rund 4,75 Millionen Kindern. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Name_nicht_relevant 21.02.2020 12:41
    Highlight Highlight Aber das Bild mit den Babies ist wirklich Süss, ich als Zwilling hätte gerne so eins von uns gehabt.
  • Name_nicht_relevant 21.02.2020 12:40
    Highlight Highlight Meine Mutter hat 4 Mädchen und einen Jungen, meine Grossmutter hat 7 Mädchen und 4 Jungen und ich habe mit 34 noch gar keines. Obwohl ich schon eine weile probiere. Auch Fruchtbarkeit ist nicht verrerbbar oder nicht, es kann beim 1. mal passieren oder beim 1000. Man kann es aber verhindern Kinder zu kriegen und manche hätten dies besser getahn und mache hätten gerne Kinder. So sit das Leben nun, nicht immer fair.
  • karl_e 21.02.2020 12:22
    Highlight Highlight Und wie kommt es dann, dass gewisse Familiennamen wie Egli, Wüthrich, Leuenberger.... xtausendfach vorkommen, andere wie Zwingli, Wertmüller, Lavater... wunderselten sind?
  • ingmarbergman 21.02.2020 09:56
    Highlight Highlight Es ist eine reine Frage von Statistik. Die Chance für ein bestimmtes Geschlecht ist 50% (muss es auch sein, sonst würde eine Art aussterben).
    Das Problem ist, dass viele Menschen nicht mit Wahrscheinlichkeiten umgehen können. 3 Mädchen hintereinander ist überhaupt nichts spezielles, auch 2 Buben nicht.

    Zum Vergleich: Wirf eine Münze 3x. Die Chance dass du 3x Kopf hintereinander hast, ist ziemlich gross.
    • Maya Eldorado 21.02.2020 12:10
      Highlight Highlight Es werden ganz minim mehr Buben geboren. Da aber die Mädchen in der ersten Zeit eine grössere Ueberlebenschance haben, kehrt sich dann das Verhältnis leicht um.
      Ausnahme China. Mit der Ein-Kind Politik wollen die Menschen lieber Buben. Und es soll so gewesen sein, dass das Geschlecht schon früh bestimmt wurde und Buben dann oft abgetrieben wurden. So ist in China (oder war) ein Bubenüberhang.
    • Steibocktschingg 21.02.2020 12:44
      Highlight Highlight Eine kleine Korrektur: Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Junge oder ein Mädchen wird ist minimal Richtung Junge verschoben, die Wahrscheinlichkeiten sind also eher so um die 49.5:50.5.

      Die Erklärung? Etwas speziell, aber es soll mit dem geringeren Gewicht des Y-Chromosoms zu tun haben, weswegen "männliche" Spermien minimal schneller sein sollen.

      Ansonsten: Ja, ganz richtig, es sind schlicht voneinander unabhängige Zufallsereignisse und die Wahrscheinlichkeiten bleiben somit gleich bei jedem "Münzwurf".
    • Gopfridsenkel 21.02.2020 14:17
      Highlight Highlight Genau! Die Chance ist genau gleich gross, wie wenn du 2x Kopf und 1x Zahl oder jegliche andere Kombination bekommst. Dasselbe gilt für das Geschlecht. Die Wahrscheinlichkeit, dass du zwei Mädchen bekommst, ist exakt genau gleich gross wie die Chance, dass du 1 Mädchen und 1 Jungen oder 2 Jungen bekommst.
  • MarGo 21.02.2020 09:33
    Highlight Highlight Hab mal gehört, dass "Raucher-Väter" eher Mädchen "bekommen"...
    Wenn so was eintrifft, fühlt man sich darin bestätigt, aber ob wirklich etwas dran ist... keine Ahnung... :)
    • Heb dä Latz! 21.02.2020 10:17
      Highlight Highlight ...sie hat sicher der Storch gebracht, was der sich wohl dabei dachte?
    • Firefly 21.02.2020 10:28
      Highlight Highlight Ja und ich hab mal gehört, dass Finanz-Verbrecher ins Gefängniss kommen...

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