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Studie: Trauernde Menschen können an gebrochenem Herzen sterben

Studie: Trauernde Menschen können an gebrochenem Herzen sterben

29.07.2025, 17:4529.07.2025, 17:45

Das Phantom der Oper stirbt an einem gebrochenen Herzen. Doch das Phänomen ist offenbar nicht nur Fiktion. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen nach dem Tod einer geliebten Person an Herzerkrankungen sterben können.

Eine Herzerkrankung, bekannt als Broken-Heart-Syndrom, kann durch starken emotionalen oder körperlichen Stress ausgelöst werden.
Eine Herzerkrankung, bekannt als Broken-Heart-Syndrom, kann durch starken emotionalen oder körperlichen Stress ausgelöst werden.Bild: Shutterstock

Die in der Fachzeitschrift «Frontiers in Public Health» veröffentlichte Studie zeigte, dass Hinterbliebene mit starken Trauersymptomen in den zehn Jahren nach dem Verlust eines geliebten Menschen ein deutlich höheres Sterberisiko hatten als jene mit einem geringeren Mass an Trauer. Zu den starken Trauersymptomen zählen Gefühle wie emotionale Taubheit, Sinnlosigkeit, Schwierigkeiten, den Verlust zu akzeptieren, sowie Verwirrung über die eigene Identität.

Trauer führt zu Stress

Im Verlauf von zehn Jahren wurden knapp 2000 trauernde Menschen untersucht. Während der Untersuchungszeit starben 26,5 Prozent der intensiv trauernden Personen, bei den weniger stark Betroffenen waren es 7,3 Prozent. Auch zeigte sich: Die Betroffenen mit starken Trauersymptomen nahmen häufiger psychologische Hilfe in Anspruch und nahmen vermehrt Antidepressiva ein.

Eine Herzerkrankung, bekannt als Broken-Heart-Syndrom, kann durch starken emotionalen oder körperlichen Stress ausgelöst werden, wie etwa der Verlust eines geliebten Menschen. Anhaltender Trauerstress führt zudem zu erhöhtem Blutdruck und Cortisolspiegel, einem erhöhten Risiko für Diabetes sowie zu psychischen Problemen.

(cst)

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Clife
29.07.2025 21:17registriert Juni 2018
Ich würde das unter Stress kategorisieren. Dazu gehört Trauer, Depression, Burnout und vieles mehr. Vermögende die in irgendwelchen Gremien sitzen und ihr Geld mit ihrem Füdli verdienen können das nicht verstehen, dazu fehlt ihnen die Empathie. Kein Wunder also wenn dann das ganze als „Eigenverantwortung“ verkauft wird. Tatsache ist, dass das NICHT einzig auf Eigenverantwortung liegt sondern viele Kausalitäten innehält.
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