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Annalena Baerbock soll Professorin an Columbia University werden

President of United Nations General Assembly Annalena Baerbock speaks during the International Women's Day 2026 at the United Nations Headquarters on Monday, March 9, 2026. (AP Photo/Kena Betancu ...
Noch ist Annalena Baerbock Präsidentin der UN-Generalversammlung.Bild: keystone

Annalena Baerbock soll Professorin an New Yorker Columbia Universität werden

25.08.2026, 00:5025.08.2026, 00:50

Annalena Baerbock wird im Anschluss an ihren UN-Posten eine Lehrtätigkeit an der New Yorker Columbia Universität übernehmen. Zum Herbst wird die Grünen-Politikerin Professorin für Global Leadership und Co-Direktorin des Masterprogramms «Master of Public Administration in Global Leadership», hiess es aus informierten Kreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Table Media» berichtet.

Der mehrjährige Posten sei dabei eine praxisorientierte Professur, keine klassische Forschungsprofessur. Das Programm richtet sich laut der Universität an Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung.

Baerbocks einjähriges Amt als Präsidentin der UN-Generalversammlung endet offiziell am 8. September. Ihr Nachfolger wird Khalilur Rahman aus Bangladesch.

FILE - A New York City police officer keeps watch on the campus of Columbia University in New York, May 6, 2024. (AP Photo/Seth Wenig, File)
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Die Columbia Universität in New York ist eine der renommiertesten Universitäten weltweit.Bild: keystone

Baerbock hatte bereits in der Vergangenheit gesagt, sich in New York wohlzufühlen und es zu geniessen, in der Vielfalt der Stadt «unterzugehen» – «und für mich ist das ehrlich gesagt auch manchmal sehr befreiend», hatte sie der dpa kurz nach ihrem Amtsantritt in New York gesagt.

Baerbock war im Juni 2025 mit überwältigender Mehrheit auf den Posten der Präsidentin der UN-Vollversammlung gewählt worden und hatte diesen Anfang September angetreten. Sie ist erst die fünfte Frau, die der Generalversammlung vorsteht.

Ihre Amtszeit war geprägt von internationalen Krisen und zunehmenden Spannungen im multilateralen System. Baerbock setzte sich für eine Reform und Stärkung der Vereinten Nationen ein und machte sich für Frauenrechte, Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung stark. Weitere Schwerpunkte waren der internationale Umgang mit künstlicher Intelligenz und die Suche nach einem Nachfolger für UN-Generalsekretär António Guterres. Dabei forderte sie wiederholt ein transparentes und inklusives Auswahlverfahren und warb dafür, erstmals eine Frau an die Spitze der Vereinten Nationen zu wählen. (sda/dpa)

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