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Die Nasa hat bewiesen: Auf dem Mars gibt es keine Donuts

rätsel um donut-stein gelöst

Die Nasa hat bewiesen: Auf dem Mars gibt es keine Donuts

15.02.2014, 12:1715.02.2014, 15:03
Der Stein des Anstosses: Plötzlich tauchte vor dem Marsrover ein runder Steinklumpen auf.
Der Stein des Anstosses: Plötzlich tauchte vor dem Marsrover ein runder Steinklumpen auf.Bild: AP/NASA

Wochenlang wurde gerätselt, nun haben Wissenschaftler die Herkunft eines plötzlich vor dem Marsrover «Opportunity» aufgetauchten Steins in Form eines Donuts geklärt. Der vier Zentimeter grosse Brocken – Anfang Januar auf einem Foto aufgetaucht – ist Teil eines grösseren Steins. Dies teilte die US-Raumfahrtagentur Nasa in Washington mit.

Der Marsrover Opportunity (Zeichnung).
Der Marsrover Opportunity (Zeichnung).Bild: AP/NASA

«Opportunity» habe ihn während der Fahrt mit einem seiner Räder abgebrochen. Die Nasa-Wissenschaftler hatten den runden Brocken «Pinnacle Island» genannt. «Nachdem wir ‹Opportunity› nach der Untersuchung von ‹Pinnacle Island› etwas wegbewegt hatten, konnten wir direkt darüber am Hügel einen umgeworfenen Stein sehen, der dasselbe ungewöhnliche Aussehen hat», sagte Nasa-Wissenschaftler Ray Arvidson. «Da sind wir drübergefahren. Wir können die Spuren sehen. Da kommt ‹Pinnacle Island› her.»

Rover rollt nun Richtung Süden

Nach Lösung des Rätsels soll der Rover, der mittlerweile seit mehr als zehn Jahren auf dem Mars rollt, nun Richtung Süden fahren und einen Hügel erklimmen. Dort soll er weiter das Gestein untersuchen. (egg/sda)

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Zweiter Weltkrieg – erinnern, aber wie?
1995 gedachte die Schweiz des Kriegsendes von 1945, auch mit einem offiziellen Schuldeingeständnis des Bundesrats für die damalige Flüchtlingspolitik. Dass die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg in den folgenden Jahren zu einem Brennpunkt der Schweizer Aussenpolitik würde, ahnte damals niemand.
Geplant war die Geste ja in dieser Form ja nicht. Im Herbst 1994 hatte der Bundesrat eine Parlamentarische Anfrage, wie die Landesregierung den 50. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs zu würdigen gedenke, noch abgewunken. 1989 habe man mit den «Diamantfeiern» anlässlich von 50 Jahren Mobilmachung bereits die Aktivdienstgeneration für ihre Leistungen verdankt.
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