Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Auf der Erde gibt es heute 2.8 Milliarden Hektaren Wald. Das ist zu wenig ... bild: shutterstock

Neue ETH-Studie zeigt: So simpel lässt sich der Klimawandel stoppen (eigentlich)

Bäume speichern riesige Mengen CO2. Das Crowther Lab der ETH Zürich forscht an naturbasierten Lösungen für den Klimawandel und hat nun im Fachblatt «Science» eine beeindruckende Berechnung präsentiert.

Sabine Kuster / ch media



Es läuft harzig. Die Versuche der Menschheit, weniger CO2 auszustossen, fruchten nicht. Jahr um Jahr werden global mehr Treibhausgase ausgestossen. Umso stärker setzt die Welt ihre Hoffnungen in die Speicherung von CO2. Riesige Pumpen sollen das Gas aus der Luft filtern und im Boden verlochen, so die Zukunftsträume. Aber nicht nur ist der Effekt verschwindend klein, auch die Speicherung funktioniert noch nirgends.

Nun soll uns der Wald retten. Und in der Theorie könnte er das tatsächlich. Das Crowther Lab der ETH Zürich forscht an naturbasierten Lösungen für den Klimawandel und hat nun im Fachblatt «Science» eine beeindruckende Berechnung präsentiert:

Bäume auf dieser zusätzlichen Fläche könnten – zur vollen Grösse herangewachsen – der Atmosphäre 205 Gigatonnen CO2 entziehen und speichern.

Zum Vergleich: Weltweit wurden im letzten Jahr 37 Gigatonnen CO2 ausgestossen, seit der industriellen Revolution sind es 300 Gigatonnen. Aufforstung könnte somit zwei Drittel der bisherigen Emissionen speichern.

Wie haben das die Forscher ausgerechnet?

Die Wissenschaftler um Studienleiter Jean-François Bastin haben nicht mit Satellitenbildern, sondern mit vorhandenen Daten gearbeitet und Algorithmen entwickelt: Künstliche Intelligenz berechnete das Potenzial.

Bild

bild: shutterstock

Die Forscher gingen von den Eigenschaften bestehender, natürlicher Wälder aus und ermittelten, wo andernorts solche wachsen könnten, indem Informationen über Böden und klimatische Bedingungen für 70'000 Orte auf dem Globus eingespeist wurden. «Wir haben die erste vollständige fakten- und datenbasierte Erfassung gemacht und die neuste verfügbare Technologie genutzt», sagt Studienleiter Bastin.

Mitautor und ETH-Professor Tom Crowther sagt: «Wir alle wussten, dass Aufforstung einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten kann, aber bislang war unklar, wie gross der Effekt wäre.» Ihre Studie zeige, dass mehr Wald derzeit die beste verfügbare Lösung sei. «Allerdings müssen wir schnell handeln, denn es wird Jahrzehnte dauern, bis die Wälder reifen und ihr Potenzial als natürliche CO2-Speicher ausschöpfen.»

Wo ist das Problem?

Und hier kommt – einmal mehr beim Klimawandel – die Politik ins Spiel. Zum Beispiel in Australien, wo die Forscher ein grosses Aufforstungs-Potenzial sehen, will die Regierung das Pflanzen von Bäumen vorantreiben und hat Anfang dieses Jahres beschlossen 1000 Milliarden Bäume zu setzen bis 2030. Knapp 9 Millionen Dollar sind dafür vorgesehen. Bloss: Viele der Flächen, die sich eignen würden, sind in privatem Besitz. Mit einem politischen Beschluss ist es also nicht getan, die Landbesitzer müssen mitmachen.

Arthur Gessler, Experte für Walddynamik bei der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), sagt zum neu entwickelten Berechnungsmodell: «Das ist sehr interessant, wir brauchen so etwas.»

Bezüglich des grossen Potenzials hat er allerdings einige Vorbehalte: «Wir wissen nicht, warum heute an den Orten, wo die Forscher Aufforstungs-Potenzial berechnet haben, keine Bäume wachsen. Und auch nicht, wie gross der Aufwand wäre, Wald dort wieder zu etablieren.»

So dauert es beispielsweise lange, bis auf einem ausgetrockneten oder versalzten ehemaligem Acker wieder Bäume wachsen. Wie auch auf ehemals kahlgeschlagenen und nun verbuschten, grossen Flächen.

«Ausserdem können Standorte mit nur wenig Wald andere wichtige Funktionen erfüllen wie zum Beispiel eine grössere Biodiversität», sagt Gessler. Dennoch sei das neue Modell ein gutes Werkzeug, um die möglichen Gebiete überhaupt zu finden. «Der Reality-Check muss dann vor Ort stattfinden.»

Was ist in der Schweiz möglich?

In der Schweiz sieht Gessler kein grosses Aufforstungs-Potenzial, «jedoch kann die Holznutzung optimiert werden.» Wenn Holz noch stärker als Baumaterial genutzt wird, verlängere dies die Speicherungszeit des darin enthaltenen CO2 um bis zu 150 Jahre.

Was aber umgekehrt der Klimawandel mit dem Wald macht, wird zurzeit intensiv diskutiert. Dass Bäume schneller wachsen, je wärmer das Klima ist, war schon bekannt. Das wäre gut, weil so mehr CO2 gespeichert wird. Doch vor einem Jahr hat die Universität München festgestellt, dass schnell wachsendes Holz weniger dicht ist. Somit speichern die Bäume nicht nur weniger CO2, sie werden auch instabiler.

Bild

bild: shutterstock

Im Mai dieses Jahr hat nun ein Team von internationalen Forschern um Ulf Büntgen, Wissenschafter am WSL und Professor an der Universität Cambridge, eine Studie publiziert, die zeigt, dass die Bäume im Klimawandel zudem früher sterben. Dies, weil sie durch die Grösse und Instabilität anfälliger werden bei Stürmen oder Blitzeinschlägen.

Stirbt ein Baum und das Holz verrottet oder verbrennt, kehrt das CO2 zurück in die Luft. Die Speicherkapazität durch das schnelle Wachstum wird so durch ein früheres Absterben womöglich wieder ausgeglichen.

Zudem steigt mit der Klimaerwärmung das Risiko für Waldbrände – diese setzen auf einen Schlag enorme Mengen an CO2 frei.

Und in der Schweiz verschiebt sich die Baumgrenze mit der Wärme immer weiter in die Höhe. Doch dort oben kann Wald dem Bergklima sogar schaden, dies nämlich im Winter, wenn zunehmend Bäume die kompakte Schneefläche unterbrechen. So sinkt das gute Rückstrahlvermögen, welches eine geschlossene Schneefläche hat. Dies hat ein internationales Forscherteam um Edouard Davin von der ETH Zürich herausgefunden.

Im Sommer allerdings verdunstet auf Waldflächen mehr Wasser als in offenem Gebiet. Das kühlt die Umgebung ab und fördert die Wolkenbildung. «Wie sich die Gesamtheit dieser Effekte auf die Temperatur auswirkt, ist unklar», zitierte das Schweizer Forschungsmagazin «horizonte» im Juni Edouard Davin. Er geht davon aus, dass in den Zentralalpen eine Aufforstung nahe der Waldgrenze aus klimatischen Gründen wenig Sinn macht.

Es spielt also eine Rolle, wo aufgeforstet wird. Immer sinnvoll wäre das in den Tropen, wo der Wald besonders dicht wächst – gerade dort aber geht die Waldfläche durch Klimawandel und Abholzungen zurück. Speziell in Brasilien, wo massenhaft Wald gerodet wird, um Soja für die europäische Viehhaltung anzubauen, ist das Problem akut.

Hierzulande macht Aufforstung im Mittelland, in den Voralpen und im Jura Sinn. Laut Davin sind Laubbäume besser geeignet als Nadelbäume, da sie mehr Feuchtigkeit abgeben und das Sonnenlicht besser zurückstrahlen. Von Aufforstungen profitieren immer auch viele Tiere und Pflanzen.

Wachsende Weltbevölkerung

Die ETH-Forschenden gingen in ihrer Berechnung von der heute genutzten Ackerfläche aus, allerdings wächst die Weltbevölkerung von heute 7,7 bis 2050 auf vermutlich 9,7 Milliarden Menschen. Den zusätzlichen Bedarf an Lebensmitteln mit der gleichen Anbaufläche zu decken, sei nur durch zusätzliche Intensivierung des Anbaus möglich. Das hätte wiederum eine Reihe negativer Auswirkungen.

Einig sind sich die Experten darin, dass Aufforstung nur in Kombination mit einer raschen und massiven Senkung der CO2-Emissionen helfen kann, den Klimawandel auf die vom Pariser Klimaschutzabkommen festgelegten 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. (sda)

(aargauerzeitung.ch)

Faktencheck: Die 9 beliebtesten Aussagen der Klimaskeptiker

10 Alltagssünden, die wir alle regelmässig begehen

Play Icon

Mehr zum Klimawandel

Der Klimawandel macht dir Angst? Dann guck mal, wen du (nicht) wählen solltest

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

«CO2 ist gar nicht so schlimm»: 9 Mythen der Klimaskeptiker im Faktencheck

Link zum Artikel

Reisen wie Greta – die «Flugscham» greift in Schweden um sich

Link zum Artikel

Plötzlich holen die Trumps der Schweiz Mehrheiten – und das in der Klimapolitik

Link zum Artikel

Grünen-Chefin Rytz: «SVP und FDP handeln beim Klimaschutz billig und verantwortungslos» 

Link zum Artikel

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist

Link zum Artikel

Nichts erreicht – die bittere Klima-Bilanz armer Staaten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Mehr zum Klimawandel

Der Klimawandel macht dir Angst? Dann guck mal, wen du (nicht) wählen solltest

292
Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

214
Link zum Artikel

«CO2 ist gar nicht so schlimm»: 9 Mythen der Klimaskeptiker im Faktencheck

303
Link zum Artikel

Reisen wie Greta – die «Flugscham» greift in Schweden um sich

14
Link zum Artikel

Plötzlich holen die Trumps der Schweiz Mehrheiten – und das in der Klimapolitik

231
Link zum Artikel

Grünen-Chefin Rytz: «SVP und FDP handeln beim Klimaschutz billig und verantwortungslos» 

54
Link zum Artikel

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist

177
Link zum Artikel

Nichts erreicht – die bittere Klima-Bilanz armer Staaten

23
Link zum Artikel

Mehr zum Klimawandel

Der Klimawandel macht dir Angst? Dann guck mal, wen du (nicht) wählen solltest

292
Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

214
Link zum Artikel

«CO2 ist gar nicht so schlimm»: 9 Mythen der Klimaskeptiker im Faktencheck

303
Link zum Artikel

Reisen wie Greta – die «Flugscham» greift in Schweden um sich

14
Link zum Artikel

Plötzlich holen die Trumps der Schweiz Mehrheiten – und das in der Klimapolitik

231
Link zum Artikel

Grünen-Chefin Rytz: «SVP und FDP handeln beim Klimaschutz billig und verantwortungslos» 

54
Link zum Artikel

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist

177
Link zum Artikel

Nichts erreicht – die bittere Klima-Bilanz armer Staaten

23
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

169
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
169Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Serdena auf der Erbse 06.07.2019 21:29
    Highlight Highlight Wieso steckt nicht jeder Erdenbürger einen Samen in die Erde? Bereits in 20 Jahren hätten wir 7,62 Milliarden ordentliche Bäume. Schon mal ein schönes Kapital - nicht?
  • Partikel 06.07.2019 20:40
    Highlight Highlight Irone. Aufgrund der schrumpfenden Waldflächen, sollten wir es eventuell mit Bonsai Anbau probieren. Sogar auf einem Balkon hätte es Platz für ein kleines Wäldchen. Im Kleinen Grosses bewirken. Ebenso die grossen Probleme einfach klein reden.
  • Tobias W. 05.07.2019 23:09
    Highlight Highlight Das Problem ist: solche erfreulichen Meldungen geben vielen das Gefühl, dass wir deshalb so weitermachen könnten, wie bisher. Der Wald-Effekt ist aber nur das, was uns noch den Arsch retten könnte, in dem Sinne, dass es den Schaden minimiert, der dadurch entsteht, dass es bereits viel zu spät ist. Wir kommen nicht darum, den CO2-Ausstoss massiv zu senken, und zwar sofort.
  • Porcupain 05.07.2019 20:48
    Highlight Highlight Die Idee ist gut, aber wohl auch für Nichtwissenschaftler naheliegend 😂
    Umweltschutz ist zwingend, aber die CO2-Theorien befriedigen mich noch nicht ganz. In Treibhäusern pumpen sie das Zeug rein, Eisbohrungen zeigen, dass es schon im Mittelalter Zeiten mit mehr Anteil gab und der Aktuelle in der Luft liegt im 0,00x% Bereich. Ein Vulkanausbruch und sämtliche menschlichen Bemühungen von 10j sind dahin. Und solange Riesenschiffe mit Billigdiesel rumkurven, ist eine Steuer auf mein Auto inkl. Betrachtung der oben genannten Punkten fragwürdig. Alternativvorschläge Mangelware in der Politik. Ehja
    • Binnennomade 06.07.2019 09:30
      Highlight Highlight Und du beziehst deine Fakten von Facebook?

      - in Treibhäusern pumpen sie CO2 rein - was tut das zur Sache?

      - im Mittelalter war Konzentration höher - Falsch. Eine einfache Google-Suche hilft dir weiter.

      - Konzentration in der Luft - völlig irrelevant - der Anstieg seit 1850 beträgt 40%!

      - Und bei einem Ausbruch des Vesuv würden x Tausend Menschen sterben, dann könne sie sich ja gleich das Leben nehmen oder was?

      - Frachtschiffe verwenden Schweröl - Whataboutism


      Aber ja, es ist natürlich komfortabler wenn man die Fakten den Überzeugungen anpasst als umgekert..
  • phoenix81 05.07.2019 16:53
    Highlight Highlight Bei all dem ständigen China-Bashing, hier mal einen Denkanstoss für die Basher: In China gehört das Land dem Staat. Darum pflanzt China auch problemlos 1 Milliarde Bäume im Jahr (Sogar der Präsident hilft mit). Verkehrswege (z.B. Hochgeschwindigkeitszüge können so gebaut werden, dass sie die optimale und effizienteste Route nehmen). Läuft hier bei uns irgendwas falsch?

    Siehe: https://www.carbonbrief.org/one-third-worlds-new-vegetation-in-china-and-india-satellite-data-shows
    • Rasti 05.07.2019 22:59
      Highlight Highlight Das ist in China, Russland und co. allgemein so. Da wird einfach gemacht. Z.b. Russland baut gerade einige Atomkraftwerke um weniger CO2 auszustossen und bei uns heult man wegen zwei 200 Megawatt-Reaktoren rum. Man könnte ja auch wie gewisse andere Länder die alten AKW's ausser Betrieb nehmen und ein grosses neues bauen mit mehreren Reaktoren.

      Bin ein bisschen abgedrifftet.
    • nemo2018 05.07.2019 23:24
      Highlight Highlight Tja, China ist auch der grösste Produzent von CFC,
      eine Substanz welche von all den westlichen Länder ausradiert worden ist, und somit das Land welches mehr als alle andere zum Ozon-Loch beiträgt.

      Es scheint mir einfältig, China als Vorbild zu nehmen.
    • Zeit_Genosse 06.07.2019 07:23
      Highlight Highlight China ist eine Diktatur. Da diktiert der Staat wo es lang geht. Da wird ohne Rücksicht für das „Staatswohl“ geplant und die Bevölkerung hat keine Stimme. Wenn du das lebenswerter findest als unsere direkte Demokratie, dann bitte. Zur Umsetzung von Masterplänen hat diese Regierungsform Vorteile, die schnell zu Nachteilen werden.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.07.2019 15:01
    Highlight Highlight Eine informative, wenn auch stellenweise abschweifende (macht er immer) Ecosia-Bewertung liefert Forstwissenschaftler Ben (EinMannimWald) auf YouTube (ab 15:30):
    Play Icon
  • RETO1 05.07.2019 14:11
    Highlight Highlight Das sofortige Stoppen des Bevölkerungswachstums wäre die beste und schnellste Massnahme.
    • SemperFi 05.07.2019 15:54
      Highlight Highlight Und sicher auch die einfachste. Oh, wait....
    • Ernestletrompettiste 05.07.2019 16:16
      Highlight Highlight Lieber RETO1, das ist die klarste und effizienteste Idee. Leider nicht umsetzbar. Afrika produziert jährlich einen Nettoüberschuss von rund 35'000'000 Menschen. Weltweit sind es rund 80'000'000 (achtzig Millionen). Das ist ungefähr die aktuelle Bevölkerungszahl von Deutschland. Arme und muslimische Staaten haben bei der Vermehrung einen sehr grossen Anteil. Mach Dir ein Bild und klicke einmal auf den nachfolgenden Link. Die grundsätzlichen Daten stammen von der Weltbank!
      Play Icon

    • RETO1 05.07.2019 23:00
      Highlight Highlight Es wäre Sache der UNO weltweit Verhütungsmittel gratis zur Verfügung zu stellen
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 05.07.2019 13:15
    Highlight Highlight Es ist ein sehr interessantes Projekt und ich schätze die Arbeit der ETH in bezug auf den Klimawandel sehr. Aber dieses Projekt, wenn ich es richtig verstehe, würde uns einfach nur mehr Zeit verschaffen. Wenn die Bäume ersteinmal ausgewachsen sind speichern sie 2/3 der Bisherigen Emissionen. Und danach wird der CO2-Gehalt aber wieder munter ansteigen? Zudem werden die schlimmen Treibhausgase (Methan, N2O, FCKW etc.) nicht aus er Atmosphäre entnommen. M.M.n führt schlussendlich kein weg an einer grundsätzlicher änderung des Umgangs mit unseren Ressourcen vorbei.
  • jogurt 05.07.2019 13:14
    Highlight Highlight Im April 2019 war im 20 Minuten zu lesen: "Regenwald in der grösse von Belgien im 2018 abgeholzt".

    Und dies ist ja Bekannterweise keine Neuigkeit. Für mich ist die weltweite Klimapolitik schlicht eine traurige "Lachnummer".

    Fazit: Mit neuen CO2 Steuern will man nun das Klima retten. Wer glaubt wird selig . . . . .
  • Be3 05.07.2019 13:12
    Highlight Highlight Da stellen sich mir 2 Fragen:
    1. Runtergerechnet kostet das Pflanzen eines Baums 0.0009 Cent? 🤔
    2. Auf der Erde gibt es ca. 3 Billionen Bäume und da will man schnell mal 1 Billion neue wachsen lassen? 🤔
  • Skip Bo 05.07.2019 12:54
    Highlight Highlight Die Studie erhält viel Zuspruch. Die Studienmacher schreiben aber auch: "Den zusätzlichen Bedarf an Lebensmitteln mit der gleichen Anbaufläche zu decken, sei nur durch zusätzliche Intensivierung des Anbaus möglich. " Man beachte das Wort INTENSIVIERUNG (Pflanzenschutz, Dünger und fossil betriebene Landmaschinen).
    Irgendwie passt dieses Wort nicht in den aktuellen Mainstream. Die Forscher werden wahrscheinlich einen Maulkorb, bezüglich Anbau, verpasst bekommen.
  • aglio e olio 05.07.2019 12:45
    Highlight Highlight "Doch vor einem Jahr hat die Universität München festgestellt, dass schnell wachsendes Holz weniger dicht ist."

    Ist das nicht seit Jahrhunderten, wenn nicht länger, bekannt?
    • Binnennomade 06.07.2019 09:38
      Highlight Highlight D.r., es ist auch wissenschaftlich nachgewiesen, schätzungsweise seit den 30ern (Kollmann).
    • aglio e olio 06.07.2019 10:18
      Highlight Highlight "festgestellt" ;)
  • hansjakobine 05.07.2019 12:34
    Highlight Highlight Biodivärsität ist ja schön und gut aber wenn es die Erde nicht mehr gibt, erübrigt sich auch diese. Deshalb würde ich dann doch eher in Richtung "Planetenrettende Massnahmen" tendieren.
    • Maranothar 05.07.2019 12:46
      Highlight Highlight Die Erde wird es weiterhin geben.
      Nur Menschliche Lebensbedingungen, die stehn am Abgrund. Oder sind schon halb drin, je nach Sichtweise.
    • lilie 05.07.2019 12:55
      Highlight Highlight @hansjakobine: Wir sind gespannt auf deine Vorschläge und ob sie schneller und leichter umzusetzen sind als die Idee der ETH-Forscher?
    • hansjakobine 05.07.2019 15:33
      Highlight Highlight Ich wurde offenbar missverstanden. Hätte mich natürlich deutlicher ausdrücken sollen.
      Im Artikel steht:
      "«Ausserdem können Standorte mit nur wenig Wald andere wichtige Funktionen erfüllen wie zum Beispiel eine grössere Biodiversität», sagt Gessler.".
      Worauf mein Kommentar meinen sollte, wir tun doch lieber die Aufforstung (wie von ETH vorgeschlagen) umsetzen und ein wenig auf Biodiversität verzichten.
  • Liselote Meier 05.07.2019 12:22
    Highlight Highlight Naja das ginge schneller, effektiver und billiger.
    Anstatt gross Aufzuforsten und Wälder anlegen sollte man besser Moore anlegen.

    Die 3% Moore der Landfläche, der Erde welche es noch gibt speichern Doppelt so viel wie die 30% Waldfläche.

    • aglio e olio 05.07.2019 12:42
      Highlight Highlight Kann man Moore anlegen? Wie geht das? Da ist ja viel Wasser mit im Spiel.
    • lilie 05.07.2019 12:56
      Highlight Highlight @Liselote: Ich glaube nicht, dass man in Australien Moore anlegen könnte. 🤔

      Und ich glaube, das geht 100 Jahre oder so, bis ein Moor entstanden ist. 💁‍♀️
    • Liselote Meier 05.07.2019 13:00
      Highlight Highlight Spitzen von Torfmoose nehmen und auf eine neue Fläche legen. Ein Moor ist ein Wasserspeicher.

      Der Torf saugt den Niederschlag auf und wächst.
      Ungefähr, habe aber keinen grünen Daumen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • No-no 05.07.2019 12:22
    Highlight Highlight Ein System, dass sich in einem Wandel befindet lässt sich nicht einfach stoppen. Der Artikel, abgesehen von den vielen falschen Informationen (mindestens zwei Duzend) macht 0 Sinn. Einfach gesprochen: Bäume nehmen im Frühling CO2 auf, im Winter geben sie es wieder ab. Da wir zusehends mehr CO2 produzieren müssten auch immer mehr Bäume gepflanzt werden. Was passieren würde ist lediglich, das die Schwankungen grösser werden. 70% der Fläche sind Wasser. Die Ozeane geben am meisten CO2 ab. Wasserbäume pflanzen? Wenn ich nur die Randbedingungen der ETH lese. Von einer Uni erwarte ich mehr Qualität.
    • Janorian 05.07.2019 13:02
      Highlight Highlight Sicher, dass du alles richtig verstanden hast?
    • aglio e olio 05.07.2019 13:02
      Highlight Highlight Welche mindestens 24 Falschinformationen konntest du ausmachen?
    • lilie 05.07.2019 13:04
      Highlight Highlight @No-No: Dein Kommentar macht auch keinen Sinn. Die Bäume geben zwar auch CO2 ab, aber natürlich weniger, als sie aufnehmen, denn jedes Blatt, jeder Ast und jede Frucht, die ein Baum ausbildet, benötigt CO2. Der Teil, der verrottet, setzt zwar CO2 frei, der Rest aber bleibt gebunden.

      Und die Ozeane geben weitaus weniger CO2 ab als sie aufnehmen, wie kommst du bloss darauf? Im Meerwasser löst sich das CO2 der Atmosphäre und wird von Algen in Sauerstoff verwandelt.

      Der Rest sinkt ab, die CO2-Konzentrationen in den Meerestiefen sind teilweise so hoch, dass keine Kalkausfällung mehr möglich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jellyshoot 05.07.2019 12:03
    Highlight Highlight abgesehen davon, dass monokulturen sicherlich nicht viel gutes mit sich bringen, stellte sich bei mir die frage

    - wie viel mehr co2 speichert wald im vergleich zu soja etc.?

    vielleicht hat es hier eine fachperson die mir das beantworten kann.
    • lilie 05.07.2019 12:52
      Highlight Highlight @jellyshoot: Bin keine Fachperson, aber Soja wird ja bald wieder geerntet und verfüttert, verdaut und als CO2 und Methan in Atmosphäre ausgestossen. Genau dieser Prozess ist das Problem.

      Hingegen wird das CO2 in einem Baum über Jahre, womöglich sogar Jahrzehnte gebunden. Wenn das Holz als Baumaterial verwendet wird, kann das CO2 sogar noch länger gebunden werden, je nach dem, wie lange das Haus steht.

      Es wird erst wieder freigesetzt, wenn es am Ende verbrannt wird oder man es verrotten lässt.
  • Em Den 05.07.2019 11:59
    Highlight Highlight Ein Argument mehr ecosia anstatt google beim Suchen zu nutzen und somit einfach Bäume zu pflanzen.
  • lilie 05.07.2019 11:51
    Highlight Highlight Ich fände es super, wenn watson grad am Thema dranbleiben könnte und mal eine Auswahl seriöser NGOs präsentieren könnte, welche sich um Aufforstung kümmern! 😀

    So könnte sich jede/r ein Bild machen, wo und wie man sich beteiligen könnte, damit es wieder mehr Bäume gibt auf unserem Planeten!

    Lasst uns doch gleich aktiv werden! 😀🌳🌳🌳

    PS: Schutz bestehender Wälder ist natürlich mindestens ebenso wichtig, aber das eine schliesst ja das andere nicht aus!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.07.2019 16:03
      Highlight Highlight Es wäre noch wichtig, darauf zu gucken, was die aufforsten. Weil - Fichten im Tiefland wär jetzt halt nicht so toll.
    • lilie 06.07.2019 10:51
      Highlight Highlight @Zepheros: Das fällt für mich eben unter die Beurteilung seriös oder eher fragwürdig.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.07.2019 11:44
      Highlight Highlight ... in der Zwischenzeit kann man ja gucken, dass man Dächer, Balkone und Vorgärten mit einheimischem Zeug begrünt. Am besten mal bei regionalen Pflanzenbörsen beraten lassen, was wo am besten wächst😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Winzig 05.07.2019 11:43
    Highlight Highlight syrien war wald, madagaskar war wald, brasilien war wald, die plains in den usa waren wald, der tschad, niger und mali waren wald. alles von menschen gerodet.
    wir schneiden uns die lunge hinaus und wundern uns weshalb wir nicht atmen können.
    • DemonCore 05.07.2019 18:30
      Highlight Highlight Man muss einfach schauen dass man nicht nur von den anderen™ Aufforstung verlangt. Ganz Europa war mal eine einzige Waldfläche. Wo pflanzen wir unseren Wald hin?
  • Score 05.07.2019 11:07
    Highlight Highlight Ehm und es spielt nicht einer Rolle WO die Bäume stehen? Ich schätze mal dass ein Baum in Australien nicht das CO2 das wir hier in der Schweiz verbreiten aufnimmt? So gesehen müssten die Bäume doch vor allem in der Nähe von Industrie usw stehen. Oder liege ich falsch?
    • nemo2018 05.07.2019 11:58
      Highlight Highlight Die "Wunschgebiete" der ETH Forscher sind die tropischen, dort sind Bäume scheinbar viel effizienter im Speichern des CO2 etc.
    • Toni.Stark 05.07.2019 12:03
      Highlight Highlight Gute Frage, warum die Blitze aber keine Antwort? Ich weiss es eben auch nicht.
    • lilie 05.07.2019 12:48
      Highlight Highlight @score: Im Detail weiss ich es nicht, aber direkt neben Industrie wäre sicher nicht sinnvoll, da dort Abgase entstehen, welche den Bäumen schaden würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 05.07.2019 10:55
    Highlight Highlight Hat aber noch einen Nachteil wie ich letztens in einem Video gesehen hatte:
    Das CO2 verteilt sich nicht gleichmässig um den Globus. Das heisst das der Effekt des Waldes in Australien keinen grossen Effekt auf.. Sagen wir China hat.
    Hm. 🤔
    • Nevermind 05.07.2019 13:18
      Highlight Highlight Wenn du an einem Ort aus physikalischen Gründen eine höhere Konzentration CO2 hast und an einem anderen Ort CO2 bindest wird auch am Ort mit höherer Konzentration die Menge CO2 abnehmen.

      Gase wollen sich grundsätzlich gleichmässig verteilen.
  • maylander 05.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Chinas grüne Mauer sollte man noch erwähnen. Dort wird massiv aufgeforstet, um Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren. Dort lassen sich solche Grossprojekte auch einfacher realisieren und trotzdem dauert es Jahrzehnte.
  • dmark 05.07.2019 10:32
    Highlight Highlight Es heisst ja nicht umsonst - zeuge ein Kind und pflanze einen Baum...
    • insomnium 05.07.2019 13:40
      Highlight Highlight Kein Kind und zwei Bäume wäre besser fürs Klima.
    • dmark 05.07.2019 17:04
      Highlight Highlight @insomnium:
      Etwas kurzsichtig. Wer soll denn dann nach dir Bäume pflanzen und es auch den anderen beibringen, welche sich mehr oder minder unkontrolliert fortpflanzen?
    • trio 05.07.2019 19:53
      Highlight Highlight @dmark
      Bäume wachsen auch ohne jegliches Zutun von Menschen, imfall 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • sturzendiego 05.07.2019 10:29
    Highlight Highlight Mehr Bäume, weniger Menschen wäre doch mal ein Motto. Mehr Bäume pflanzen, wo der CO2-Ausstoss grösser ist. Jetzt müssen alle nur noch mitmachen, da sehe ich eher das Problem.
    • aglio e olio 05.07.2019 13:06
      Highlight Highlight "Jetzt müssen alle nur noch mitmachen, da sehe ich eher das Problem."
      Beim Bäume pflanzen oder beim dran aufhängen? 😄
    • lilie 05.07.2019 13:12
      Highlight Highlight @sturzendiego: Nein, es müssen nicht alle mitmachen. Wenn man so denkt, verbaut man sich die Möglichkeit, etwas zur Lösung beizutragen und macht am Ende gar nichts!

      Lieber ein paar Bäume pflanzen, wo die Leute mitmachen, anstatt die Hände in den Schoss legen und resignieren!

      Das bringt mehr, sls auf die grosse Lösung zu warten, die nie kommt!
    • sturzendiego 05.07.2019 13:24
      Highlight Highlight @aglio e olio: Beim Bäume pflanzen natürlich, oder zumindest dafür schauen, dass es genug Flächen gibt, um Bäume zu pflanzen. :D

      @lilie: Ja, aber jetzt heisst es doch die ganze Zeit, dass es um dieses Problem zu lösen alle braucht? Und das wäre ja offenbar eine Lösung? Oder liege ich nun falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Y. Pony 05.07.2019 10:25
    Highlight Highlight Ich denke, es wird schwierig, die Rechte von etwas zu überzeugen, das ein gewisser „Gessler, Experte für Walddynamik“ befürwortet. 😉
  • Grohenloh 05.07.2019 10:21
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es durchaus Potential: werden die Direktzahlungen an die Landwirtschaft zurückgefahren, entstehen Freiflächen für Wald und Natur.
    Das Praktische: Bei uns wächst automatisch Wald auf unbewirtschafteten Flächen. Völlig ohne Aufwand irgendwelcher Art.
    Vorteile: CO2 Bindung, mehr Natur, weniger synthetische Dünger im Boden und Gewässern, der Bund spart Geld, tiefere Konsumentenpreise, ... und: vielleicht wird endlich der überproportionale Einfluss der Bauern auf die Politik verschwinden (Erwerbstätige in Landwirtschaft: 3%, Bauernvertreter im Nationalrat: 13%)
    🤔
    • Holzklotz 05.07.2019 10:55
      Highlight Highlight Aha, und Sie werden sich von Waldbeeren ernähren? Oder doch lieber von brasilianischem Soja?
      😏
    • olive 05.07.2019 13:16
      Highlight Highlight Wenn das so einfach wäre, warum pflanzte dann überhaupt jemand Bäume?
      Unbewirtschaftete Flächen neigen eher zum Verbuschen.
    • FlyingLizard 05.07.2019 20:50
      Highlight Highlight @olive und wie ist dann unser heutiger Wald entstanden? Lasst die Natur mal machen... Sie ist der beste Förster und sie versteht als einzige ihr System komplett.

      @Holzklotz Die Lösung wäre also Permakultur, diese bringt einen Ertrag von bis zu 100 Euro pro Quadratmeter (Weizenfeld z.B. gut 1Fr.- pro Quadratmeter wenn ich das jetzt recht im Kopf habe). Warum dass das niemand macht? neues Konzept und die Landwirtschaft ist träge... Salopp gesagt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 05.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich bin für den Beginn des Waldpflanzens. Die Berechnungen dafür lassen mich allerdings zweifeln. Wenn 1'000 Milliarden Bäume pflanzen nur 9 Millionen kosten würden… Ein kleiner Setzling ist sicher für 5 Franken zu haben. Ein halber Meter grosses Bäumchen kostet beim Gärtner locker 50 Franken. Nun, obige Rechnung geht nicht auf. Die Arbeit nicht mitgerechnet. Vielleicht ist mit planzen wollen, das Aussäen von Samen gemeint. Man kann ja mal eine Vision haben.
    • Thisguy 05.07.2019 11:49
      Highlight Highlight Es werden sogenannte "Samenbomben" aus Flugzeugen über den jeweiligen Gebieten abgeworfen, somit können Millionen von Bäume innert kürzester Zeit angepflanzt werden.
      Ja das dauert dann halt ne weile bis was draus wird
    • Gubbe 05.07.2019 17:25
      Highlight Highlight Thisguy: Dem sagt man nicht Pflanzen. Dies ist ein Säen mit unbekannter Lage und Wirkung.
  • Avenarius 05.07.2019 10:15
    Highlight Highlight Die Fleischproduktion ist mit mehr als 51% der grösste CO2-Produzent. Es wäre sehr einfach etwas weniger Fleisch zu essen. Nicht verzichten - aber reduzieren würde schon helfen. Bei uns gibt es 2-3 Mal pro Woche Fleisch. Ist gut für's Portemonnaie, gut für die Gesundheit und gut für Tier und Umwelt. Je weniger Tiere wir schlachten müssen, desto bessere Umstände zum Leben werden die Tiere haben. Also nur Pluspunkte :-)
    • Mutzli 05.07.2019 11:55
      Highlight Highlight @Avenariua

      Während es stimmt, dass die Fleischproduktion Unmengen an CO2 produziert, sind 51% Anteil schlicht falsch.
      Es ist gut & wichtig daran zu denken, dass mit Reduktion der Fleisch- bzw. Viehwirtschaft massiv CO1 reduziert werden könnte, aber die Dimension ist eine andere.
      Keine Ahnung woher diese Zahl kommt, die zunehmend verbreitet wird, aber Fehlinformationen brauchts hier nicht.

      Esse selber kein Fleisch oder Fisch etc. btw. nur so punkto Befangenheit beim Thema :-p
  • Posersalami 05.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Alter Hut, so ein Projekt soll im Rahmen eines Marshallplans für Afrika seit Jahren gestartet werden. Es fehlt aber noch am Geld.

    Das Holz muss aber regelmässig geschlagen, verkohlt und dann vergraben werden. Sonst gibts keinen langfristigen Effekt.
    • Lienat 06.07.2019 08:38
      Highlight Highlight Falsch. Man muss nur den Wald dort pflanzen, wo jetzt keiner ist und dann dafür sorgen, dass er auch stehen bleibt.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 06.07.2019 18:19
      Highlight Highlight Lienat, auf dem Regenwald trifft das leider nicht zu. Die Humusschicht ist sehr dünn, wenn ein Teil Regenwald gerodet wird, stehen die Nährstoffe im Boden nur kurze Zeit zur verfügung. Danach ist der Boden unfruchtbar und er verwüstet. Das wieder aufzuforsten ist sehr aufwändig.
    • Lienat 06.07.2019 20:25
      Highlight Highlight @Fehler...: Im Grundsatz trifft die Aussage schon auch auf den Regenwald zu. Nur ist es bei diesem, wie Du beschrieben hast, eben viel schwieriger.
  • geissenpetrov 05.07.2019 10:12
    Highlight Highlight Fun Fact: Als Landwirt bekommt man hierzulande für die Waldfläche weniger Direktzahlung als für die landwirtschaftliche Nutzfläche, was dazu führt, dass die Bauern peinlichst genau abholzen und zurückschneiden, wenn der Wald wächst.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 05.07.2019 14:04
      Highlight Highlight Dazu kommt, dass der Holzpreis im Keller ist - es lohnt sich also im Moment eher, Quadratkilometer Mais anzubauen.
      Man könnte natürlich auch Waldfläche als CO2- Speicherfläche subventionieren und das Holz nachhaltig nutzen.
    • Gustav.s 05.07.2019 20:11
      Highlight Highlight Weniger? Es gibt nix für Wald, kann man nicht mal an der Ökofläche anrechnen. Sollte es anders sein bitte erklären. Würde dann gerne die Nachzahlungen für die letzten Jahrzehnte kassieren. :)
    • geissenpetrov 05.07.2019 23:53
      Highlight Highlight Gustav, ich war mir nicht ganz sicher, ob es allenfalls in den Bergzonen doch Direktzahlungen gibt, befürchte aber, dass du Recht hast.

      Dennoch ein Hinweis. Die Kulturgrenze wird meines Wissens anhand von Orthofotos (+/- mitte Stamm) ermittelt. Den Weidezaun ganz an die Waldgrenze zu platzieren hat daher keine Auswirkung ;)
  • sheimers 05.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Australien will pro Dollar mehr als 100'000 Bäume pflanzen? Selbst wenn die 9 Millionen jährlich gemeint sind reicht das niemals inneret 20 Jahren für 1000 Milliarden Bäume.
  • loquito 05.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Alles Lügen. Die Weltwoche hat doch gerade einen Artikel gebracht, die Welt ist so grün wie noch nie....

    Das schlimme ist, dass die Weltwocheleser das auch noch glauben...
    • supremewash 05.07.2019 10:56
      Highlight Highlight Habe ich andernorts auch schon gelesen (in Bezug auf die totale Waldfläche).
      Bin aber ein Schelm, und vermute in der WW wurde nicht gross darauf eingegangen, wieviel mehr CO2 der einzelne "schlucken muss" seit der letzten Eiszeit.
    • Mutzli 05.07.2019 12:03
      Highlight Highlight @supremewash

      Kommt immer extrem auf die Region & Vergleichszeitraum drauf an! So gibts z.B. in der Schweiz & Deutschland mehr Wald als es seit ca. Anfang Hochmittelalter gab, vor der Auslöschung der indigenen Bevölkerung war das Amazonasgebiet stark besiedelt bis teils urbanisiert...während es in anderen Regionen sehr viel mehr Wald gab.

      Aber Sie haben absolut recht, dass das was zählt die jetzige Balance ist & das klimatische Rennen in den Abgrund seit der Industrialisierung.

      Die gute Weltwoche hats ja nicht so mit Kontext, Nuancen und Wissenschaft.
    • Grohenloh 05.07.2019 22:56
      Highlight Highlight Man ist kein schlechter Mensch weil man Weltwoche liest. Wie man kein schlechter Mensch ist, wenn man WOZ liest. Das sind einfach Zeitungen.

      Man ist ein schlechter Mensch, wenn man Rassist oder Profiteur ist. Und man ist ein schlechter Mensch, wenn man unsachlich andere Menschen verurteilt. Und wenn man sich aus weltanschaulichen Gründen besser fühlt als andere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brezel Hugger 05.07.2019 10:02
    Highlight Highlight Auf's Fleischessen verzichten hätte einen ähnlichen Effekt.
  • Restless Lex 05.07.2019 09:59
    Highlight Highlight Wenn es darum geht, dass irgend ein solventer Häuslebauer seine 200m2 Villa mit Tennisplatz, Carport usw. irgendwo hinstellen kann, kann die Politik auf Gemeindeebene ohne Probleme Areal enteignen und ein anderes Grundstück dem Eigentümer zusprechen aber es soll nicht möglich sein, auf einem ungenutzten Grundstück in Australien oder wo auch immer Wald zu pflanzen? Erster Schritt wäre vor allem, dass weltweit das selbe Gesetz gilt, wie in der Schweiz. Für jeden Baum, der gefällt wird, muss ein neuer gepflanzt werden!
    • Gustav.s 05.07.2019 10:37
      Highlight Highlight Wo soll sowas passiert sein? Enteignungen gibt es nicht für Private.
      Die australischen Landbesitzer die ihr Land nicht mehr nutzen können wären sicherlich glücklich wenn jemand gratis Bäume pflanzt. Vorausgesetzt natürlich es wäre dann ihr Wald den sie z.b unter der Auflage der Wiederaufforstung nutzen dürfen.
  • Tschani 05.07.2019 09:58
    Highlight Highlight Erneut ein guter Ansatz und was wird geschehen, nichts...
  • rescue me 05.07.2019 09:55
    Highlight Highlight Für diejenigen die auch ein bizli mithelfen wollen beim Bäume pflanzen:

    https://www.ecosia.org

    ist eine Suchmaschine die Bäume pflanzt mit den Suchen. Die Werbeeinnahmen werden gespendet an verschiedene Organisationen. Es wurden bereits 60 Mio Bäume gepflanzt mit Suchanfragen. Im Schnitt 1 Baum pro 45 Suchanfragen. Mehr info unter https://info.ecosia.org

    Kann man auch als Standard Suchmaschine in den Browser machen und falls man dann doch lieber auf google kommen will einfach ein #g hinter die suche und man landet bei google..
  • Holzklotz 05.07.2019 09:53
    Highlight Highlight Das wichtigste wurde im Artikel kurz erwähnt: Die Bäume geben das CO2 beim absterben wieder ab, was nur zu einem sehr kurzen Puffer (20-60 Jahre) führt.
    Holz als Baumaterial kann je nach Kreislauf bis zu 200 Jahre CO2 Puffer bilden und zu guter Letzt auch noch als Energie genutzt werden.
    Was nämlich oft vergessen geht: Wenn Holz verbrannt wird, (Schnitzel, Pellets, Stückholz) gelangt gleichviel CO2 in die Atmosphäre zurück, wie wenn es im Wald ungenutzt verrottet.
    • Lienat 06.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Die Aussage mit dem Kurzzeitpuffer (20-60 Jahre) gilt für einen Baum, nicht jedoch für einen Wald (welcher Millionen Jahre stehen kann). Letzterer nimmt beim Aufforsten grosse Mengen Kohlenstoff auf. Wenn er ausgewachsen ist, halten sich neu wachsendes und verrottendes Holz in der Waage. Erst bei der Abholzung wird wieder im grossen Stil Kohlenstoff freigesetzt. Deswegen soll der Wald ja auch dort gepflanzt werden, wo jetzt keiner steht. Dann muss dafür gesorgt werden, dass er auch stehen bleibt.
    • Binnennomade 06.07.2019 10:01
      Highlight Highlight Zusätzlich wird noch ein Teil des Kohlenstoffs im Waldboden gebunden.
  • Ironiker 05.07.2019 09:46
    Highlight Highlight Dann bitte aber nur Bäume mit "wertlosem" Holz pflanzen, sonst werden diese in ein paar Jahren eh wieder schamlos abgeholzt!
    • Holzklotz 05.07.2019 09:59
      Highlight Highlight Wenn sie nur "wertloses" Holz pflanzen, wird der Baum nach ca. 40 Jahren verrotten. Hingegen mit einem brauchbaren Holz kann der CO2-Puffer um ein vielfaches verlängert werden.
      Vorausgesetzt natürlich, dass wieder Wald nachwächst, wo der Baum gefällt wurde.
    • Firefly 05.07.2019 10:11
      Highlight Highlight Das ist eigentlich sogar gut, wenn man dafür wieder neue Bäume pflanzt und die gefällten im Bau benutzt und nicht verrotten lässt oder verbrennt und so das gebundene CO2 wieder in die Atmosphäre entlässt.
  • Alphabetagammaomega 05.07.2019 09:45
    Highlight Highlight Danke für diesen spannenden Artikel. Ein guter Ansatz wie ich finde, auch die unbekannten Folgen werden erwähnt. Wad mich aber schockiert ist die Abhängigkeit der Viehzucht zu Soja aus Aegentinien und Brasilien. Gibt es wirklich keine Tierfutter Alternstive die besser als gentechnisch verändertes Soja ist? Abartig wieviel Fläche in ganz Südamerika nur wegen neuer Sojaflächen verloren geht
    • Elmas Lento 05.07.2019 12:33
      Highlight Highlight Heutige Kühe sind so fest auf Leistung (Milchproduktion, schneller Muskelaufbau) gezüchtet dass sie durch ihre natürliche Nahrung gar nicht genug Energie aufnehmen können. Deshalb muss da mit Futter welches mehr Energie enthält nachgeholfen werden.
  • Hardy18 05.07.2019 09:44
    Highlight Highlight Das in Bäumen potenzial steckt das kann man sich auch ohne Uniabschluss denken.

    Viel mehr erschrickt mich die Tatsache das 1000 Milliarden Bäume nur 9 Millionen Doller Kosten und kaum einer fängt damit an.
    Wieviel kostet ein km Autobahn und deren Planung? Oder ein Dorfplatz der zugeteert wird? 😏 dann lieber alles zupflastern ist teurer und sieht beschissner aus aber Hauptsache wir müssen uns nicht um das Grünzeug kümmern.
  • Mr. Spock 05.07.2019 09:36
    Highlight Highlight Solange überall der Status Quo was Wachstum, Konsum und Umweltzerstörung angehtgilt, denke ich nicht, dass Aufforstung ausreicht. Der Ansatz ist jedoch super und es freut mich, kommt aus der ETH einmal effektiv etwas konkretes zum Thema in den Medien!
  • Grittibenz 05.07.2019 09:35
    Highlight Highlight Macht es Sinn, dass allein im letzten Jahr 37 GT CO2 ausgestossen wurde, seit der industriellen Revolution jedoch erst 300 ? Falls diese Zahl stimmt, wäre die Aufforstung doch innerhalb 10 Jahren schon wieder neutralisiert.

    Finde die Idee aber super, Wald hat auch den wichtigen Vorteil, dass er gegen Desertifikation schützt.
    • sheimers 05.07.2019 10:14
      Highlight Highlight Ich nehme an die 300Gt sind das fossile Co2, die 37Gt pro Jahr der gesamte Ausstoß inklusive dem natürlichen Kreislauf, der also bis auf den menschgemachten Teil auch im gleichen Jahr wieder absorbiert wird.
    • bingbangbong 05.07.2019 10:15
      Highlight Highlight Es ist, so vertsehe ich es, nur in Kombination mit einer Stagnation des CO2 Austosses eine nachhaltige Lösung.
    • Grohenloh 05.07.2019 10:24
      Highlight Highlight Ja, habe ich mich auch gefragt. 10 Jahre auf diesem Niveau wären ja schon 370 GT.
  • Okabe Rintarou 05.07.2019 09:26
    Highlight Highlight Die Idee würde schonmal helfen. Aber ich sehe da ein Problem... Ist es nicht nur eine kurzfristige Hilfe und zudem noch eher ein Verstecken und Verschieben des Problems? CO2 nur zu speichern löst das Problem auch nicht, aber wenn es eine gute temporäre Lösung ist. Zudem sind so Speicher zweischneidig: Positiv ist das Aufnehmen des CO2, negativ ist, dass wenn diese Speicher zerstört werden, das CO2 auf einen Schlag verbreitet wird.
    • Butschina 05.07.2019 10:06
      Highlight Highlight Wird das CO2 dank der Photosybthese nicht zu O2 umgewahdelt? Wenn ich den Vorgang der in den Blättern stattfindet noch einigermassen im Kopf habe wird mithilfe von Chlorophyl, Sonnenlicht und Wasser das CO2 der Luft umgewandelt. Es ensteht einerseits Glukose welches der Pflanze als Nahrung dient und andererseits Sauerstoff der in die Luft abgegeben wird. Somit wäre das CO2 eigentlich weg, oder nicht?
    • Firefly 05.07.2019 10:13
      Highlight Highlight Das machen wie ha mit den Öl, das ist das gebundene CO2 aus Jahrmillionen
    • dmark 05.07.2019 10:31
      Highlight Highlight Bäume speichern ja nicht nur CO2, sondern geben uns O2 zurück. Das bedeutet, dass Bäume oder allgemein jede Grünpflanze ein "Gewinn" bedeutet.
      Ebenso bleibt das CO2 ja auch im Holz "gespeichert", wenn man Holz als Baustoff verwendet. Es darf nur nicht verbrannt werden oder vor sich hin gammeln, sprich verwesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spina_iliaca 05.07.2019 09:20
    Highlight Highlight Ja theoretisch, aber wer macht das denn? Im Moment geschieht genau das Gegenteil, für Palmöl oder sonstige Nutzung wird sehr viel gerodet.
    • demian 05.07.2019 10:02
      Highlight Highlight Ja aber auch das hat der Einzelne in der Hand. Einfach möglichst keine Palmölprodukte kaufen. Man muss zwar am Anfang hin und wieder die Angaben zu den Inhaltsstoffen lesen, aber das schadet sowieso nicht.
    • Alnothur 05.07.2019 10:12
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Alternativen zu Palmöl NOCH SCHLIMMER sind.
    • WolfCayne 05.07.2019 10:15
      Highlight Highlight @demian Beim Autofahren gilt auch Tempo 50 innerorts. Es gibt halt einfach Regeln. Tut doch nicht so schwer wegen ein paar neuen sinnvollen Umweltschutzgesetzen –statt immer alles auf den einzelnen abzuwälzen. Das ist die Doktrin der Weltkonzerne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 05.07.2019 09:18
    Highlight Highlight Der erste Ansatz, der noch einfacher wäre als Aufforstung, wäre, nicht mehr viel abzuholzen. Vor allem in Süfldamerika und Afrika. Doch da ist das Problem wiedermal politischer Natur.
    Die insgesamt eher rückständige Politik auf der Erde wird uns so noch die Existenz kosten.
    • Dreamtraveller 05.07.2019 09:56
      Highlight Highlight Da gebe ich Dir nur teilweise Recht. Die massive Abholzung der Regenwälder in Südamerika erfolgt zum grössten Teil aufgrund unseres Konsumverhaltens. Die grössten abgeholzten Flächen gehen drauf für Soja-Anbau. Das Soja wiederum wird zum grössten Teil als Tierfutter verarbeitet damit wir unseren Konsum von (vor allem) Billigfleisch decken können. Politisch ist dabei nur der Einfluss der Fleischlobby. In Malaysia passiert das Selbe für Palmöl. Palmöl wiederum findet man hauptsächlich in krankmachenden Fertig- und Süssprodukten grosser Nahrungsmittelkonzerne.
    • Score 05.07.2019 11:09
      Highlight Highlight Das Abholzen an sich ist ja nicht das Problem (jetzt mal rein bezüglich CO2), solange die Fläche wieder aufgeforstet wird. Das wird ja im Bericht sogar als positiv bezeichnet. Problematisch ist es in dem Fall nur, wenn man abholzt und nicht wieder neue Bäume pflanzt, wie es leider noch immer an vielen Orten geschieht...
    • SemperFi 05.07.2019 15:54
      Highlight Highlight Sie haben die Dimension des Problems nicht erkannt. Nicht mehr abholzen ändert ja am aktuellen Status nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 05.07.2019 09:13
    Highlight Highlight Just do it...
  • giandalf the grey 05.07.2019 09:12
    Highlight Highlight Auch wenn das künstlich aus der Luft gesaugte CO2 nicht wirklich gespeichert werden kann, kann diese Methode sehr viel bewirken. Aus dem CO2 lässt sich nämlich jeder Treibstoff und Kohlensäure für Getränke herstellen. Damit sind diese Anwendungen immerhin klimaneutral und die CO2-Sauger ökonomischer. Clime-Works (das ETH Startup, das das schon macht) hat ausserdem in Island ein Projekt bei dem das CO2 schon im Basalt im Boden gespeichert wird. Wenn wir anfangen solche Unternehmen staatlich zu unterstützen, wette ich, dass sich das lohnen wird. Es fehlt nur noch der politische Wille.
  • Roman Loosli 05.07.2019 09:12
    Highlight Highlight Und Brasilien holzt im Monat 700 Quadratkilometer ab! Stoppt das!
    • demian 05.07.2019 10:03
      Highlight Highlight Stattdessen macht man noch ein Freihandelsabkommen um die wirtschaftliche Ausbeutung zu fördern.
    • Dreamtraveller 05.07.2019 10:35
      Highlight Highlight Die massive Abholzung der Regenwälder in Südamerika erfolgt zum grössten Teil aufgrund unseres Konsumverhaltens. Die grössten abgeholzten Flächen gehen drauf für Soja-Anbau. Das Soja wiederum wird zum grössten Teil als Tierfutter verarbeitet damit wir unseren Konsum von (vor allem) Billigfleisch decken können. Politisch ist dabei nur der Einfluss der Fleischlobby (z.B. schweizerfleisch.ch). In Malaysia passiert das Selbe für Palmöl. Palmöl wiederum findet man hauptsächlich in krankmachenden Fertig- und Süssprodukten grosser Nahrungsmittelkonzerne.
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 05.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Ich würde auch sagen wir sind selber schuld, wir haben jahre lang selbst abgeholzt in brasilien. Jetzt wo sie begonnen haben, sollen wir sie aufhalten.. finde ich irgendwie nicht korrekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 05.07.2019 09:08
    Highlight Highlight Sehr interessant. Wir müssen solche Ansätze ernst nehmen und das Mögliche daraus machen. Cool, wenn von der ETH Impulse für das Weltklima gegeben werden können. Wir müssen nebst allen Verzichtsstrategien auch die Biosphäre und innovative Technologie für eine Klimastabilisierung einsetzen. Auch wenn sich die Politik schwer tut, das Thema wird immer dringlicher.
    • freifuchs 05.07.2019 16:14
      Highlight Highlight Und wer ist weltweit Vorreiter in der Aufforstung von Wäldern? China, das Land das immer wieder beschimpft wird
  • DemonCore 05.07.2019 09:04
    Highlight Highlight Holz als Baumaterial würde einige Probleme lösen: Energieverbrauch senken, gesundes wohnen und arbeiten, klimafreundlich, harmlose Entsorgung, CO2 Speicher
    • Holzklotz 05.07.2019 09:55
      Highlight Highlight Gebe dir komplett recht. Doch es braucht keine Entsorgung: Bis zu 80 % des Holzes in einem Haus kann zu einem neuen Holzwerkstoff weiterverarbeitet werden. Und zuletzt dient das Holz als Energie Lieferant.
    • Astrogator 05.07.2019 10:32
      Highlight Highlight Wir haben mit Holz gebaut, das Wohnklima ist definitiv besser als in einem gemauerten Haus.
  • ingmarbergman 05.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Es gibt einige Lösungen, um den Klimawandel zu bekämpfen.
    Aber solange es Politiker gibt wie in der SVP/FDP, denen Geld wichtiger ist als die Heimat, und die es schaffen, den Büezern einreden, dass Ausländer Schuld sind an tiefen Löhnen und Arbeitslosigkeit, solange tut sich nichts.

    Die grosse Selbstlüge ist: Je länger wir warten, desto teurer wird es.
    Jeder Mensch muss selber entscheiden zu welcher Gruppe er gehören will:
    - zu denen die hoffen, dass die Sintflut erst kommt wenn er tot ist, darum fuck the planet
    - oder zu denen, die auch gerne den Kindern Wohlstand hinterlassen möchten.
    • fandustic 05.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Falsch, ihnen ist die Heimat wichtig, darum wollen sie ja auch keine Ausländer hier;)
    • Brezel Hugger 05.07.2019 10:05
      Highlight Highlight Natürlich ist es sinnvoll, noch ein paar Millionen Menschen mit dem Lebensstandard eines Schweizers zu versehen.
      Wenn alle wie Schweizer leben würden, könnten wir den Planeten gleich morgen zur Entsorgung abgeben.
    • Chanich das ändere? 05.07.2019 11:11
      Highlight Highlight spontane Idee: (basierend auf "Geld wichtiger ist als die Heimat") ... daraus liesse sich doch was machen: Druckt Geld in Massen! (also Papier-Geld. Wird ja aus Holz gemacht, also Speicherung um weitere Jahr(zehnt)e?

      So könnten alle mehr Geld erhalten und das Aufforsten liesse sich auch den Kapitalisten verkaufen ;-)
  • Okabe Rintarou 05.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Schön und gut das mit dem Speichern. Aber irgendwie sehe ich da ein kleines Problem. Wenn man das CO2 nur speichert, versteckt man nur das Problem und sollte einmal ein Waldbrand oder sonst etwas passieren, sodass die Speicher zerstört werden, sind die ganzen Probleme auf einen Schlag wieder da.
    • Einer Wie Alle 05.07.2019 10:17
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
    • DemonCore 05.07.2019 10:19
      Highlight Highlight Man könnte das Holz zu sog. Bio-Slurry verarbeiten und wieder in die Bohrlöcher pumpen. Dann ist der Kohlenstoff wieder da wo er ursprünglich herkam.

Deutsches Versuchslabor lässt Tiere qualvoll verenden – Spuren führen in die Schweiz

In einem deutschen Labor sterben junge Hunde, Affen und Katzen einen qualvollen Tod. Was eine Schweizer Pharma-Firma damit zu tun hat.

Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Soko Tierschutz und Cruelty Free International hat sich als Pfleger in das Tierversuchslabor LPT nahe Hamburg eingeschleust. Von Dezember 2018 bis März 2019 dokumentierte der Tierschützer die zahlreichen brutalen Tierversuche an jungen Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen.

Der Bericht sorgte in Deutschland in den letzten Tagen für viel Empörung.

Bei LPT handelt es sich um ein Familienunternehmen. Das Versuchslabor ist eine der grössten Einrichtungen für …

Artikel lesen
Link zum Artikel