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Blick auf den Aletschgletscher von der Moosfluh aus, auf der Riederalp im Wallis, am Dienstag 11. Juli 2017. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Blick auf den Aletschgletscher von der Moosfluh (Riederalp) aus. Bild: KEYSTONE

Diese ETH-Simulation zeigt, wie wenig vom Aletschgletscher in 80 Jahren noch bleiben wird

Die Klimaerwärmung setzt auch dem grössten Gletscher der Alpen sichtlich zu. ETH-Forscher haben nun simuliert, was vom Aletsch­glet­scher im Jahr 2100 noch zu sehen sein wird. Viel ist es nicht.



Er ist die Gletscher-Ikone der Schweiz: Der Grosse Aletschgletscher. Doch das zunehmend warme Klima setzt dem mächtigen Gletscher genauso zu wie dem Matterhorn, das immer mehr zu bröckeln beginnt. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zunge des Aletschgletschers um rund einen Kilometer zurückgezogen, schreibt die ETH in einer Mitteilung.

Doch was, wenn die Klimaerwärmung weiter voranschreitet? Was bleibt vom mächtigen Gletscher? Nun, nicht mehr viel. Zu diesem Schluss kommen Forscher der ETH Zürich. Guillaume Jouvet und Matthias Huss haben in einer detaillierten Simulation untersucht, wie sich der Aletschgletscher in den kommenden Jahren verändern wird.

Die Simulation der ETH:

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Video: YouTube/ETH Zürich

Die beiden Forscher haben ein dreidimensionales Gletschermodell verwendet, mit dem sich die Dynamik eines einzelnen Gletschers detailliert abbilden lässt. «Die Eisbewegungen beim Aletschgletscher sind besonders komplex, weil von oben drei mächtige Eisströme kommen, die sich auf dem Konkordiaplatz vereinigen und von da aus gemeinsam weiter ins Tal vorstossen», erklärt Froscher Matthias Huss.

Huss und Jouvet basierten ihre Arbeit auf den neuen regionalen Klimaszenarien für die Schweiz, die im letzten Herbst vorgestellt wurden. Dabei haben sich die beiden Forscher auf drei Szenarien konzentriert, die von unterschiedlich starken Verän­de­run­gen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre ausgehen und damit auch von einer unterschiedlich starken Erwärmung des Klimas.

50 Prozent Verlust – im besten Fall

Im günstigsten Fall könnte die globale Erwärmung unter 2 Grad Celsius gehalten werden – so wie im Klimaabkommen von Paris vorgesehen. Doch: «Selbst in diesem Fall muss damit gerechnet werden, dass sich der Rückgang des Aletschgletschers bis Ende Jahrhundert fortsetzen wird», hält Jouvet fest. «Sowohl beim Eisvolumen als auch bei der Länge müsste in diesem Fall mit einer Abnahme von mehr als 50 Prozent im Vergleich zu heute gerechnet werden.»

Die Studie

Jouvet G, Huss M: Future retreat of Great Aletsch Glacier. Journal of Glaciology, 2019, Published online by Cambridge University Press: 11 September 2019, doi: 10.1017/jog.2019.52

Wesentlich dramatischer sieht die Situation aus, wenn sich die Welt­gemein­schaft nicht zügig durchringen wird, effektive Massnahmen gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen. Sollte sich das Klima in der Schweiz bis Ende Jahrhundert um vier bis acht Grad im Vergleich zur Referenzperiode 1960-1990 erwärmen wird, werden vom ehemals grössten Alpengletscher im Jahr 2100 nur noch ein paar mickrige Eisfelder übrigbleiben.

Die Sicht von Eggishorn zeigt den markanten Rückgang der Eiszunge:

abspielen

Diese Visualisierung basiert auf dem mittleren Szenario (2-4°C Zunahme). Video: YouTube/ETH Zürich

«Auch der Konkordiaplatz direkt unter dem Jungfraujoch, auf dem sich das Eis heute noch rund 800 Meter hoch türmt, wird dann völlig eisfrei sein», ergänzt Jouvet. (mlu)

Vom Ende der Ewigkeit – eine Reise durch bedrohte Polarwelten

R.I.P. Gletscher Okjökull

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 12.09.2019 13:09
    Highlight Highlight „Im günstigsten Fall könnte die globale Erwärmung unter 2 Grad Celsius gehalten werden“

    Wann gibt man dieses unrealistische Szenario endlich auf? So macht man den Leuten nur völlig unnötig Hoffnung.
    • Auric 12.09.2019 17:50
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Posersalami 12.09.2019 20:14
      Highlight Highlight Da die Erwärmung messbar ist wird sie kaum ausfallen.. dir ist nichts zu peinlich, oder?
  • Auslöser 12.09.2019 12:18
    Highlight Highlight Wetten, es geht schneller als prognostiziert?
    • wasps 12.09.2019 14:22
      Highlight Highlight @Posersalami: Das wäre das Dümmste, was eintreffen könnte. Die Politik würde das gerne zum Vorwand nehmen, um überhaupt nichts mehr zu machen. Auch wenn ich mit Dir einverstanden bin, dass der Zug längstens abgefahren ist. Einziger Trost: Die Natur wird in jedem Fall überleben.
    • Auric 12.09.2019 17:53
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • mauchmark 12.09.2019 11:40
    Highlight Highlight Interessante Gletscherkarte: https://www.schoolmaps.ch/2015/11/02/bern-unter-eis-die-schweiz-waehrend-des-letzteiszeitlichen-maximums-swisstopo/
    "Die Karte “Eiszeitliches Maximum” stellt die grösste Gletscherausdehnung in der Schweiz während des Höhepunkts der letzten Eiszeit vor rund 24'000 Jahren dar"

    ...vor 24'000 Jahren wäre Bern wohl nicht unsere Hauptstadt geworden ;-)
  • maddiepilz 12.09.2019 11:32
    Highlight Highlight Die heutige komfortable Trinkwassersituation wird dann wohl auch anders sein, ohne das Schmelzwasser.
    • maylander 12.09.2019 14:36
      Highlight Highlight Wenn die Gletscher gleich gross bleiben hat man am Ende einfach den Niederschlag als Wasser zur Verfügung. Schmelzen die Gletscher hat man die Menge des Niederschlags plus das Wasser des abschmelzenden Eis zur Verfügung.
      Also gibt es dank schmelzenden Gletscher mehr Wasser.
      Zum Glück fällt aber sowieso mehr als genug Niederschlag.
    • maddiepilz 12.09.2019 15:35
      Highlight Highlight maylander: ja, jetzt haben wir schon noch genug Niederschlag.
    • maylander 12.09.2019 16:19
      Highlight Highlight Wenn es global wärmer wird, verdunstet mehr Wasser. Global gesehen gibt es also mehr Niederschlag. Dies wird das Pflanzenwachstum vorantreiben und so den Treibhauseffekt ein dämpfen.
      Übrigens gibt es in der Antarktis eisfreie Gebiete, dort ist es zwar sehr kalt aber es fiel überhaupt kein Niederschlag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 12.09.2019 10:55
    Highlight Highlight Noch interessanter wäre eine Simulation wie der Gletscher vor 50, 100, 200 und 1000 Jahren ausgesehen hat. Man würde nämlich sehen, dass der Gletscher schon damals zurück ging und nicht erst in den letzten Jahren. Aber das würde den Linken Parteien natürlich den Wind aus den Segeln nehmen...
    • Erba 12.09.2019 13:11
      Highlight Highlight Rückgang gibt es schon länger, das ist richtig. Aber einen so rasanten Rückgang wie in den letzten Jahrzehnten gab es bisher nie. Sie können mit etwas suchen Ihre gewünschten Daten finden.
      Das hat aber nichts mit Linken zu tun
    • Ticasuk 12.09.2019 13:20
      Highlight Highlight Hi Eskimo
      Ein berechtigter Einwand, die Rate/Geschwindigkeit ist wohl entscheidend.

      Es ist sicher keine böse Absicht von Dir aber Dein Nickname ist ziemlich beleidigend für Angehörige meines Volkes. Etwa, als würdest Du Dich "Nigger" oder "Schlitzauge" nennen. Gerne würde ich Dir helfen, einen starken, schönen Iñupiaq-Namen zu finden, wenn Du magst...
    • Swen Goldpreis 12.09.2019 13:47
      Highlight Highlight Es gibt einen interessanten Gletscher in Frankreich in den Nähe von Chamonix. Montenvers heisst er.

      Dort kannst du mit einer Zahnradbahn hochfahren, die vor hundert Jahren direkt am Gletscher anhielt. Weil der Gletscher aber seither schmilzt, musste vor etwa 30 Jahren eine Seilbahn gebaut werden, die die Besucher an den inzwischen viel, viel tiefer gelegenen Gletscherrand bringen.

      Nur: Die Seilbahn hält auch längst nicht mehr am Gletscherrand und man nun 5 Minuten Treppenlaufen, um an den aktuellen Rand zu kommen.

      Wer das sieht, hört auf den Klimawandel zu leugnen. Schau dir das mal an!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 12.09.2019 10:50
    Highlight Highlight Wann hat die Klimareligion eigentlich beschlossen, dass Gletscher etwas gutes sind? Die aktuelle Situation ist einfach das Ergebnis der Evolution von Millionen von Jahren, weder gut noch schlecht. Wenn sich das Klima nun ändert muss man sich halt anpassen, bleibt ja noch ausreichend Zeit. Diese Klimapropheten sind ja konvervativer als Saudi-Arabien es je war. Wenn wir jemals den Mars besiedeln werden, müssen wir uns auch anpassen und da besteht die Atmosphäre zu 95% aus CO2 und es ist -85C bis +20C. Liebe Besorgte, es gibt keinen Grund zur Sorge.
    • Erba 12.09.2019 13:14
      Highlight Highlight Ist Ihnen bewusst, dass die Gletscher unser Trinkwasser Reservoir sind?
      Die Erde und Natur wird sich an Klimaveränderungen anpassen. Der Mensch nicht so schnell. Wenn wir dann noch Massen an Klimaflüchtlingen haben wird vielleicht auch die SVP begreifen auf was wir zusteuern
    • Auric 12.09.2019 18:13
      Highlight Highlight @Erba:

      Stell Dir mal vor es regnet konstant exakt gleich viel jedes Jahr.
      Stell Dir mal vor es ist so kalt das die Gletscher wachsen (also dicker und länger werden)

      Frage: Haben wir dann mehr oder weniger Trinkwasser zur Verfügung?
  • wasps 12.09.2019 10:16
    Highlight Highlight Klimaforscher Köppel wird sich denken, eh egal, dann bin ich schon längst unter der Erde.
    • Ganesh LXIX 12.09.2019 12:52
      Highlight Highlight Bei Köppel schmilzt höchstens irgendein Käse, bei seinen absonderlichen und deppenhaften Äusserungen.
    • Glücksbringer 12.09.2019 15:53
      Highlight Highlight Genau. Wenn aber die Flüchtlinge das Gletschereis klauen würden, dann wäre das für Köppel und Co sehr schlimm und man müsste sofort was dagegen tun.
    • Wei 12.09.2019 16:15
      Highlight Highlight "Migrationsbedingte Überlastung" ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 12.09.2019 10:07
    Highlight Highlight Dieses Eis war ja nicht einfach da. Es wäre auch interessant zu erfahren, wann sich dieser Gletscher gebildet hat. Mich dünkt, dieses Wissen wird bei vielen Klimadiskussionen gar nie erwähnt. Also vor dem Eis war einfach ein Tal. Als Annahme könnte man sich das doch vorstellen.
    • Tooto 12.09.2019 10:37
      Highlight Highlight Und vor dem Tal war kein Tal.
      Und vor dem Tal, das kein Tal war, war da noch weniger.
    • Lowend 12.09.2019 10:47
      Highlight Highlight Glaube statt Wissen. So funktioniert Wissen- oder besser Glaubenschaft à la SVP.

      Es gibt übrigens sogar Leute, die denken, dass zuerst die Gletscher und dann die Täler "da" waren.

      Ist in der Glaubenschaft halt so ähnlich wie mit dem Huhn oder dem Ei. 🤦‍♀️
    • Timiböög 12.09.2019 10:51
      Highlight Highlight Das Tal ist durch den Gletscher und das abfliessende Wasser entstanden. Die Erde hat ein sogenannten Glazial/Interglazial-Zyklus, das heisst über etwa 100‘000 Jahre schmelzen die Gletscher und entstehen wieder. Wichtig dabei ist die Geschwindigkeit der Temperaturabnahme/-zunahme, weil die Tiere und Pflanzen sich sonst nicht schnell genug in wärmere/kältere Gebiete verziehen können. Stand heute steigt die Temperatur viel zu schnell an, was schlussendlich, unter anderem, zu einem grossen Artenverlust führen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GrumpyDog 12.09.2019 09:53
    Highlight Highlight Da muss man Watson wieder einmal ein Kompliment machen. Spannender Artikel, aber vor allem gut, dass die Studie verlinkt ist. Gibt viele online Medien und sogar Zeitungen, die es dann den Lesern überlassen, die Studie zu finden.
    • Die_andere_Perspektive 13.09.2019 07:09
      Highlight Highlight Auf sci-hub.tw kannst du allenfalls die komplette Studie lesen und nicht nur das Abstract.
  • ralck 12.09.2019 09:51
    Highlight Highlight Verkauft doch den Gletscher an Nestlé. Dann kann man immerhin noch Profit aus der Gleschermilch und dem Wasser machen.
    • Thorium 12.09.2019 11:55
      Highlight Highlight Und Nestlé würde dann dafür sorgen, dass möglichst lange etwas vom Gletscher übrig bleibt? Also aktiven Klimaschutz dafür betreiben? 🤔 nee, ich glaub das funktioniert nicht
    • Tjuck 12.09.2019 13:34
      Highlight Highlight Das ist das neoliberale Credo: Wenn einmal alles privatisiert ist, dann kostet die Zerstörung der Umwelt etwas, weil sie jemandem (irgend einer Aktiengesellschaft, d.h. irgend welchen Aktionären) gehört, und dieser Eigentümer vor Gericht seine Rechte einfordern könnte.

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