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Ein eindrückliches Bild gelang watson-User M. H.
Bild: userinput

Den blutigen Supermond verpasst? Hier gibt's die besten Bilder des Spektakels

Das Wachbleiben hat sich gelohnt: Der Mond zeigte sich auch am Schweizer Nachthimmel in seinem seltenen Gewand: Während mehr als einer Stunde war er in blutrotes Licht getaucht.



Am Himmel hat sich in der Nacht auf Montag ein Naturspektakel abgespielt: Im Zuge einer totalen Mondfinsternis dunkelte der Erdtrabant kontinuierlich ab und wurde in rotes Licht gehüllt. Das Blutmond-Phänomen war in der Schweiz gut zu sehen.

Hochnebel machte zwar in einigen Teilen der Schweiz jenen einen Strich durch die Rechnung, die wach geblieben waren, um das seltene Naturschauspiel zu verfolgen, das ab 3.07 Uhr begann. So lag in Genf, Lausanne, im Berner Oberland, aber auch in der Zentralschweiz, der Napf-Region, im Oberengadin und im Tessin während der Mondfinsternis Hochnebel, wie der Wetterdienst MeteoNews mitteilte.

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Auch im thurgauischen Matzingen war der Blutmond gut zu sehen.
Bild: watson-User Thomas Humm

Dagegen war im Mittelland sowie besonders am Nordrand der Schweiz dank tiefer Luftfeuchtigkeit gut zu sehen, wie der Mond nach und nach den Kernschatten der Erde durchquerte. Gegen 4.00 Uhr war die Mondscheibe voll in den Erdschatten eingetaucht und blieb dort in einem geisterhaft roten Licht bis 5.23 Uhr sichtbar.

Der Erdtrabant erschien rot, weil es wegen der Lichtbrechung in der Erdatmosphäre auch im Kernschatten nicht ganz dunkel war. Rotes Sonnenlicht wird in der Erdatmosphäre stärker gebrochen als etwa blaues Licht. Deshalb fällt das rötliche Sonnenlicht auf den Vollmond und lässt ihn rötlich schimmern.

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Rund und rot, der Blutmond in Rafz
Bild: watson-userin Ursina zwingli

Kurz vor dem Höhepunkt der Mondfinsternis stand der Mond nur 356'877 Kilometer von der Erde entfernt. Das ist die geringste Distanz des ganzen Jahres. Deshalb erschien die Mondscheibe in Erdnähe besonders gross. Fachleute sprechen von einem Supermond. Auf Twitter wurde in der Nacht der Hashtag SuperBloodMoon zum Trend.

Nächste Chance: 2018

Bei einer Mondfinsternis steht die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond. Der Erdtrabant taucht in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft. Nach 6.27 Uhr verliess der Mond die zentrale Verfinsterungszone langsam wieder.

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Der Blutmond über dem luzernischen Reiden
Bild: watson-User michael frei

Die totale Finsternis dauerte 73 Minuten. Im Juni 2011 gab es in der Schweiz die längste totale Mondfinsternis seit mehr als zehn Jahren. Damals dauerte die totale Phase 101 Minuten. Allerdings machten Wolken vielen Beobachterinnen und Beobachtern einen Strich durch die Rechnung. In Europa bietet sich die nächste Chance auf eine totale Mondfinsternis erst wieder am Abend des 27. Juli 2018.  (dwi/sda)

Blutmond mit Biwak über dem Gulmen bei Amden

Übrigens …

watson-Userin Christin Necker schickte uns via Facebook diesen kurzen Zeitraffer-Clip aus New Mexico

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YouTube/Christin Necker

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